Warum war man als Kind glücklicher?

Ich arbeite in nem Kindergarten und sehe tagtäglich wie glücklich die Kinder über so meeeeega kleine Kleinigkeiten sind. Wir verteilen n Stück Kuchen oder Kekse am Nachmittag und viele Kinder können es gefühlt kaum fassen und springen vor Freude herum. Ich nehme ihnen einen Ball aus unserem Schuppen und sie schreien auf und rennen voller Freude zum Fußballfeld.

Auch in meiner Kindheit war es so. Hab mich eben daran erinnert, wie extrem viel Spaß ich mit knete hatte. Wieviele Ideen ich hatte, was man mit knete alles anstellen kann etc. Heute langweilt mich Knete. Was soll ich damit anfangen? Genauso mit ganz alten Browsergames. Heute hat man viel bessere, Krassere Spiele auf Konsolen.

Ich bin überhaupt kein trauriger Mensch. Im Gegenteil. Aber ich bin mittlerweile so viel weiter als mein Kindes-ich.. ich kann schlafen gehen, wann ich will. Habe Geld, kann mir süßes kaufen so viel ist möchte, Bälle kaufen, reisen, Fussball spielen, 100 Playdough Dosen kaufen etc. Hätte ich als Kind gewusst, dass ich irgendwann so bin wie ich jz bin, mit all meinen Freiheiten, wäre es für mich das Paradies auf Erden. Hätte ich als Kind zumindest gedacht.

Warum glaubst du, hat man als Kind die kleinen Dinge so sehr viel mehr wertgeschätzt? Und war so viel glücklicher über kleine Sachen? Hat man sich mit der Zeit einfach immer an mehr Reize gewöhnt und ist abgestumpft?

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