Berufsfachschule oder duale Ausbildung?

Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Für die Berufsfachschule würde sprechen, dass die Schule selbst einen sehr guten Ruf und einen hohen Praxisanteil hat und dass es eine Klassengemeinschaft gibt.

Dagegen spricht, dass man erst eine Aufnahmeprüfung machen muss, bei der nicht einmal die Hälfte aller Bewerber einen Platz an der Schule bekommen (ca. 10 von 25 Bewerbern). Auf die Prüfung könnte ich mich vorbereiten, wodurch ich ganz gute Chancen hätte, aber es wäre eben nicht ganz sicher. Zusätzlich verdient man an der Berufsfachschule natürlich kein Geld und ich müsste dort hin ziehen, weil sie zu weit weg ist. Dadurch würde ich ziemlich sicher meine Nachhilfeschüler verlieren, die ich seit einigen Jahren unterrichte.

Für eine Ausbildung in einem Betrieb spricht, dass man Geld verdient.

Dagegen würde sprechen, dass es nur sehr wenige Betriebe gibt und die Chancen auf einen Ausbildungsplatz dementsprechend niedrig sind (wobei es wohl nicht soo viele Bewerber gibt). Dagegen spricht auch, dass man ggf. weite Wege zum Ausbildungsbetrieb hätte, und womöglich auch umziehen müsste.

Bei gleichem Praxisanteil in beiden Ausbildungsformen und der Tatsache, dass man nach der Ausbildung sowieso nicht übernommen werden wollen würde, wofür würdet ihr euch entscheiden? Oder habt ihr eine solche Entscheidung bereits getroffen? Wie seid ihr zur Entscheidung gekommen? Ganz unabhängig von der Ausbildungsrichtung?

Schule, Job, Ausbildung, Ausbildungsplatz, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Welchen Beruf könnte ich einmal machen?

Hi, ich bin 14 Jahre alt. Ich weiß das man in meinem Alter nich nicht wissen muss welchen Beruf man einmal ausüben will, trotzdem lässt mich der Gedanke nicht mehr los (da ich keine Ahnung hab was zu mir passen könnte). Doch jetzt etwas zu mir, ich bin eher der Denker und nicht der Macher. Ich denke das ich für mein Alter etwas ungewöhnliche Interessen habe, wie zum Beispiel die Raumfahrt. Ich Interessiere mich für alles was mit dem Weltall zu tun hat (vor allem Schwarze Löcher), und kenne mich auch sehr gut damit aus. Mein großes Vorbild ist Elon Musk, denn ich finde es bewundernswert was er für Ziele verfolgt, wie z.B. mit Spacex bis 2030 die ersten Menschen auf den Mars zu schicken. Aber auch Geschichtliche Dinge Interessieren mich brennend. Am interessantesten finde ich die alten Ägypter, und schaue mir auch oft Dokus über sie an. Auch die Zukunft und alles was sie mit sich bringt lassen mich nicht mehr los. Stephen Hawking stellte einige Theorien auf wie es mit uns weiter gehen wird, auch ihn finde ich bewundernswert und vor allem was er für Ansichten von der Welt hatte. So, jetzt zur Schule. Ich bin eigentlich nur in Mathe und Physik erwähnenswert. Dort verstehe ich immer alles schnell, und bin meinen Mitschülern meist schon um einiges Voraus. Weswegen ich in diesen Fächern auch aktuell auf einer 1 stehe. In Fächern wie Deutsch oder Englisch bin ich nicht allzu gut, ich versuche die Stunden so schnell es geht hinter mich zu bringen. Schade finde ich es dass es kein Fach gibt indem man Beispielsweise das Programmieren lernen kann (zumindest auf meiner Schule nicht). Mit Computern kenne ich mich gut aus, durch selbst angeeignete Kenntnisse. Was ich überhaupt nicht kann: vor vielen Leuten stehen.
Ich finde es sehr schade, dass ich viele meiner Interessen und meinem Wissen fast nicht in der Schule anwenden kann. Ich bin sehr Perfektionistisch und will immer sauber und strukturiert vorgehen.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee was zu mir passen könnte.

Beruf, Schule, Ausbildung, Berufswahl, Ausbildung und Studium
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Normale Ausbildung vs Duales Studium + Ausbildung?

ich möchte kein standard Mitarbeiter sein, der durschnittlich verdient. Ich möchte schon aufsteigen und mehr verdienen können.

Theoretisch wenn man eine Ausbildung abgeschlossen hat, wird man übernommen, man erarbeitet sich dann eine höhere Position. Aber das funktioniert nicht immer und "nur" eine abgeschlossene Ausbildung ist schon ziemlich begrenzt. Ich weiß nicht mal ob man mit einer Ausbildung auch andere Berufe in dem Schwerpunkte machen kann. So Berufe die eine höhere Position haben, verlangen meistens ein abgeschlossenes Studium.

Ich möchte auch nicht erst die Ausbildung machen und dann studieren, weil dann wäre ich 26. Auf der anderen Seite möchte ich nicht nur pur studieren weil ich habe nachgeschaut und die Hochschule kostet pro Semester über 300€.
Also ein duales Studium + Ausbildung wäre eine Option. Ich habe dazu paar Fragen:

  • Ist ein duales Studium gleichwertig mit einem normalen Studium?
  • Wird die Ausbildung durch das duale Studium verlängert oder bleibt sie gleich?
  • Ist das duale Studium genau so wie eine normale Ausbildung, nur statt Berufsschule gibts dann die Hochschule?
  • Kann man bei jedem Unternehmen, das eine normale duale Ausbildung anbietet auch vereinbaren, dass man ein duales Studium mit Ausbildung haben möchte? Oder geht ein duales Studium nur wenn das Unternehmen auch direkt eins anbietet?
Beruf, Studium, Schule, Ausbildung, Karriere, Hochschule, Unternehmen, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Findet ihr diesen Mann bewundernswert?

Mein Kumpel (28 Jahre) ging damals auf eine Förderschule für Geistig Behinderte, weil er um die 4-5 Jahre entwicklungsverzögert war, sehr spät das sprechen gelernt hat und Verhaltensauffälligkeiten hatte.

Er war nur auf dieser Schule und hatte später schwierigkeiten einen Job zu finden. Er war nach der Schule 2 Jahre arbeitslos und musste für 2 Jahre in einer WfbM arbeiten. In seiner WfbM gibt es eine Maßnahme, wo behinderte Menschen auf dem 1. Arbeitsmarkt in Hilfsarbeiterjobs vermittelt werden. Er wurde in einer Industriefirma vermittelt und hat dort als Inklusions-Mitarbeiter auf 400 Euro Basis gearbeiten. Dann hat er dort in dieser Firma nach einer Ausbildung zum Maschinen und Anlagenführer gefragt und den Einstellungstest bestanden. Er hat in dieser Firma eine 2 Jährige Ausbildung zum Maschinen und Anlagenführer gemacht, danach 1 1/2 Jahre drangehängt und sich zum Industriemechaniker weitergebildet. Er hat während seiner Ausbildung neue Freunde kennengelernt und wurde beliebter. Außerdem hat er 50 Kilo abgenommen und hat mit Fitness angefangen.

Zurzeit hat er eine eigene Wohnung und lebt mit seiner Partnerin. Er ist ausgelernt und verdient sehr gut (Um die 2000-2500 Euro Netto). Er ist zurzeit dabei, seinen Indusriemeister zu machen.

Findet ihr diesen Mann bewundernswert, wenn man bedenkt, dass behinderte Menschen nicht in der Lage sind, eine Ausbildung zu machen und meistens in der WfbM bleiben oder nur einen Hilfsarbeiterjob haben?

Ja 83%
Nein 17%
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Was darf ich den neuen Chef sagen und was nicht?

Also folgendes Problem:

Ich komme in meinem Betreib einfach nicht mehr klar ich verstehe mich überhaupt nicht mit meinem Chef. Man bekommt wegen jeder Kleinigkeit die falsch gemacht wird oder wenn man was nachfragt eine Standpauke und das schon seit Ausbildungstag 1. Ein aggressives Verhalten, man kann rein garnichts richtig machen, hat er schlechte Laune ist man am arsch. Wenn ich sehe wie viel andere Mitschüler schon können merke ich das ich da noch nicht wirklich was gelernt habe. Naja ich wusste es auch vorher schon weil ich mich 80% der Woche selbstbeschäftigen muss.
Das ist ein kleiner Teil der Gründe weshalb ich dort weg möchte. Es gibt noch viele andere Dinge die vorgefallen sind aber das wäre zu viel um das hier alles aufzulisten. Mittlerweile habe ich mich 2 Jahre durchgeschlagen aber es ist wieder so schlimm das ich über ein Betriebswechsel nachdenke. Dazu kommt das Probleme das ich Stress zuhause habe und jetzt mehr oder weniger rausgeschmissen wurde.
Auf Rat meiner Psychologin und meines Hausarztes bin seit einer Woche krank geschrieben und sollte es mir nicht besser gehen wird es wohl noch länger werden.
Ich komme im Moment bei meiner Freundin unter (70km von zuhause und Arbeitsstelle entfernt) wodurch das wegen dem Arbeitsplatz noch problematischer wird weil ich sehr wenig verdiene und mir das absolut nicht leisten könnte jeden Tag 140km zu fahren.
Dann dachte ich mir das ich einfach ein Betrieb dort suche wo ich jetzt untergebracht bin.
Aber was sage ich dem neuen Betrieb? Warum ich krankgeschrieben bin? Kriegen die raus das ich krankgeschrieben bin? Was sage ich denen weshalb ich ein neuen Betrieb suche( da würde ich es dann einfach auf den Umzug schieben müssen)

Was sage ich den neuen Betrieb weshalb ich kaum was kann?
alles fragen die ich mir momentan stelle weil man den alten Betrieb nicht schlecht reden darf kann ich nicht ehrlich sagen was der Grund dafür ist.

und wir kläre ich es im Nachhinein mit meinem Chef ?
das ich umziehen wollte wusste er weil es vorher klar was das ich zuhause raus muss nur ist es jetzt doch früher als geplant.
was wenn er kein aufhebungsvertrag machen möchte ?

Ausbildung, Ausbildung und Studium
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