Ersten Ausbildungsvertrag kündigen?

Guten Morgen!

Ich war dieses Jahr auf Ausbildungssuche und habe Ende April einen Vertrag unterschrieben für eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten. Jedoch war Kauffrau für Büromanagement immer mein erster Wunsch, weshalb ich weiter gesucht habe. Am Montag hatte ich ein spontanes Vorstellungsgespräch in diesem Beruf und am Dienstag habe ich per E-Mail vom Chef direkt die Zusage für die Stelle bekommen. Ich habe dann direkt per Mail zugesagt, da es mir dort sehr gefallen hat. Jetzt warte ich darauf, dass der Vertrag dort ankommt und ich einen Termin zum Unterschreiben bekomme.

Nach Unterschreiben muss ich ja beim Anwalt absagen und das will ich definitiv schriftlich per Einschreiben machen. Ich weiß auch schon grob, was ich schreiben möchte. Jetzt habe ich jedoch ein paar Fragen:

1. Soll ich in der "Kündigung" schreiben, dass er bei der IHK Bescheid geben soll, dass ich dort doch nicht antrete oder wie läuft das ab? Da ich ja schon regrestiert bin...

2. Da beide Ausbildungen in der gleichen Stadt sind, ist die Berufsschule die selbe. Vom Anwalt aus bin ich dort bestimmt schon angemeldet. Was passiert, wenn mein neuer Betrieb mich dann auch anmeldet? Wundert sich die Schule? Könnte ich Probleme mit der neuen Ausbildung bekommen? Sollte ich inn der Schule anrufen? Wenn ja, was sag ich da?

3. Ich hätte vom 06.07-10.07 beim Anwalt ein Praktikum gehabt. Soll ich nochmal extra in die Kündigung schreiben, dass ich dieses nicht antrete oder ist denen das dann klar?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Cicilein

Ausbildung, Ausbildungsvertrag, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro, Berufsschule Ausbildung
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Arbeitszeugnis verbessern lassen?

Ich werde demnächst aus dem Betrieb ausscheiden, weil meine Ausbildung mit dem Abschluss beendet ist und ich nicht dort bleiben will.
Ich hab mich schon recht ausführlich über mein Recht auf ein Arbeitszeugnis informiert und darüber, dass das auch nicht ohne weiteres schlechter als "Note 3" ausfallen darf.
https://karrierebibel.de/schlechtes-arbeitszeugnis/#Das-koennen-Sie-gegen-ein-schlechtes-Arbeitszeugnis-tun

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ich nicht schlecht bewertet werde. Die Frage ist eher, wie gut^^ Im Übernahmevertrag wurde mir das höchstmögliche Übernahmegehalt angeboten. Das weiß ich auch aus dem Vergleich mit den Kollegen, die bei der Fa. bleiben.
Ich bin mir nur nicht ganz so sicher, wie sich jetzt meine Entscheidung gegen die Fa. im Arbeitszeugnis niederschlagen wird. Einer meiner beiden Ausbilder ist jedenfalls nicht so wahnsinnig begeistert von mir, hab ich jedenfalls den Eindruck. Streit oder so haben oder hatten wir aber nicht.

Falls ich im Arbeitszeugnis aber wirklich mit einer 3 abgespeist werden sollte, will ich mich eigentlich dagegen zur Wehr setzen. Ich habe ein sehr gutes Berufsschulzeugnis und auch mein IHK Abschluss wird vermutlich insgesamt gut und im praktischen Teil sogar gut bis sehr gut ausfallen. Die genauen Ergebnisse kommen bald.

Wenn ich besser als 3 eingestuft werden will muss ich im Schlimmstfall halt vorm Arbeitsgericht nachweisen, warum. Würde da der Hinweis auf die guten Noten und der (vom Chef bereits unterschriebene) Übernahmevertrag mit dem Gehalt reichen? Insbesondere für den Gehaltsvergleich müsste dann halt der AG die Gehälter der anderen gegenüber dem Gericht offenlegen um so den Beleg anführen zu können, dass ich offensichtlich bis kurz vor dem Ausscheiden aus der Fa. sehr gut bewertet wurde.
Meint ihr, das würde A funktionieren und B ausreichen?
Ansonsten fällt jetzt halt zumindest mir nicht viel ein, was ich noch zur Beweisführung tun könnte.

Schule, Ausbildung, Arbeitsrecht, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Anerkennung ILS / SGD - Lehrgänge in Verbindung mit anderen Qualifikationen?

Servus zusammen,

also ich habe zwei Berufsausbildungen nicht kaufmännischer Natur und einen Meisterbrief und möchte nun gerne noch einen Betriebswirt oben drauf setzten.

Das Problem:

Für IHK (Technischer Betriebswirt oder der normale) fehlt mir die Unterstützung der Firma für die 6 Monatige Projektphase. Und ohne Projekt ist es schwer sich was aus den Fingern zu saugen :((

Für den staatlich geprüften Betriebswirt erfülle ich die Voraussetzungen nicht, da keine Kaufmännische Lehre zu Grunde liegt.

Ein nebenberufliches Studium wäre mir nach X Jahren Weiterbildung dann doch etwas zu viel, da ich irgendwann auch mal was anderes als nur Schule oder Arbeit machen will... . (Gab noch weitere Qualifikationen / Lehrgänge in der Vergangenheit)

Jetzt bietet das ILS ja einen "geprüften Betriebswirt (ILS)" an. Hat den schon mal wer gemacht? Und wie wird der zu Kenntnis genommen? Und was bringt er einen persönlich?
Mir ist klar, dass er weniger Wert hat als die anderen Lehrgänge, keine Frage.
Die Frage ist, ob man damit trotzdem als "qualifizierteres Personal" gilt, oder eher immer noch als "Meister wie die Anderen auch". Bzw. ob so etwas überhaupt mit berücksichtigt wird und wohlwollend aufgenommen werden kann? (Hier wäre eine Antwort von Personaler sehr interessant)

Der Lehrgang hätte für mich folgende Vorteile:
- Ich könnte Ihn ohne fremde Hilfe bewerkstelligen (Freistellungen)
- Es bedarf keine Projektarbeit im Betrieb (die ich nicht kriegen werde)
- Ich brauche keine Kaufmännische Ausbildung (die ich nicht habe)
- Privat nutzt er mir bei meinem Interesse mit Wirtschaft :D

Daher wäre eine sachliche Antwort mit Pro und Contra von Vorteil :P
Und Erfahrungen bei der Bewerbung wären auch interessant :)
Und bitte redet es weder schlechter noch schöner als es ist, da ich manchmal das Gefühl habe dass Lehrgänge im allg. nur als schlecht oder gut beschrieben werden :D

Liebe Grüße

Schule, Ausbildung, betriebswirt, Fernstudium, ILS, SGD, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Sollte man sich als Jugendlicher einen Nebenjob suchen auch wenn man noch zur Schule geht?

Ich selber bin der Meinung nein, denn das kann die Schulnoten richtig zerstören.
Leider geben manche eltern ihren Kindern zu wenig Taschengeld, weswegen sie dazu gezwungen sind einen nebenjob zu machen um nicht arm zu sein. Kenne selber viele Leute denen das passiert ist. Sie mussten einen Nebenjob machen um sich sachen Leisten zu können.
Und sie haben ALLE schlechte Noten und es wird für sie jetzt schwer am ende einen Guten Beruf zu finden.
Wenn man dagegen keinen Nebenjob macht und sich auf Schule fokussiert hat man bessere Noten. Bei uns ist es so, dass die die keinen Nebenjob haben viel besser sind als die mit. Lieber arbeitet man jetzt garnicht und hat dafür später einen guten job. Statt jetzt zu arbeiten und später wegen schlechten Noten einen schlechten job zu kriegen.

Von daher bin ich gegen nebenjobs bei Schülern. Es verschlechtert nur die Schulnoten.
Die eltern sollten eher dafür sorgen, dass das Kind viel Taschengeld bekommt. Dann muss das Kind nicht an armut leiden und kann sich voll auf Schule fokussieren und am ende einen guten job bekommen.

Klar man könnte natürlich sagen, dass so ein Nebenjob erfahrungen bringt. Aber was bringen einem Erfahrungen, wenn man sowieso schlechte Noten hat? Dann kann man mit den Erfahrungen nämlich nichts anfangen, da man sowieso keinen Guten job bekommt.

Man kann auch sagen, dass man dadurch mehr geld kriegt, was ja auch stimmt. Allerdings hat man 1. später wegen schlechten noten viel weniger. Und 2. die eltern können das Kind auch einfach verwöhnen.

Stimmt ihr mir da zu?

Nein Stimme nicht zu 50%
Ja stimme zu 50%
Studium, Schule, Geld, Nebenjob, Menschen, Ausbildung, Jugendliche, Ausbildung und Studium, Abstimmung, Umfrage
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Ausbildung vs Studium?

Hey Leute!

Ich denke, die Frage hier wird etwas länger, aber ich hoffe, der ein oder andere nimmt sich Zeit :)

Seit ich 15 war, war es mein Traum, mal etwas im sozialen Bereich zu studieren, damit ich später mal mit vielen verschiedenen Menschen arbeiten kann. Ein Studium war schon immer eingeplant, da einem dadurch viele neue Türen offen stehen. Ich könnte mit einem abgeschlossenem Studium in so viele, verschiedene Bereiche!
Nun habe ich mein 3. Ausbildungsjahr zur Erzieherin mit mMn guten Prüfungsergebnissen (2,3) absolviert. Ich habe somit nun mein Fachabi und könnte studieren.

Ich habe meiner Mutter von Anfang an gesagt, dass die Ausbildung ermöglicht, dass man studieren gehen kann und ich das als Ziel habe. Damals fand sie das noch super, mittlerweile aber gar nicht mehr. Ich merke immer mehr, dass mir die Arbeit in der Kita kaum Spaß macht. Ich habe einfach das Gefühl, dass das nicht der Beruf ist, welcher mich auf Dauer glücklich machen wird. Als ich hörte, dass ich eine Stelle für das Anerkennungsjahr habe, habe ich mich irgend wie gar nicht gefreut. Seit Tagen habe ich es so stark an den Nerven, dass ich dauernd weine, weil ich einfach weiß, dass ich lieber studieren würde und in einen anderen Bereich gehen würde, z.B. Familienhilfe. Meine Mutter meinte zu mir:,, Du willst Sozialpädagogik studieren, was willst du damit?? Mach das 4. Ausbildungjahr und arbeite in einer Kita."

Mir ist bewusst, dass mir meine Mutter in dem Thema nix vorschreiben kann, aber ich hasse es, wenn ich das Gefühl habe, sie zu enttäuschen. Ich suche nun nach Ideen, die eben FÜR das Studium sprechen und sie somit "überzeugen" könnten. Hattet ihr mit euren Eltern auch mal ein solches Gespräch?

Ich danke euch!!!

Arbeit, Studium, Schule, Ausbildung, Sozialpädagogik., Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Was soll ich beruflich machen / Versager / Handwerk?

Hallo, ich befinde mich aktuell in der Ausbildung zum Tischler und bin bereits 28 Jahre alt. Nach dem Abitur habe ich nur normal gearbeitet und eine kaufmännische Ausbildung nach 5 Monaten abgebrochen. Da war ich auch froh darüber. Nun habe ich, zum Glück, diese Ausbildung bekommen, denn andere wollten mich nicht nehmen. Der Beruf an sich ist in Ordnung, nur was mich enorm stört : die langen Arbeitszeiten plus Samstagsarbeit. Ich komme oft locker auf 60 Stunden pro Woche. Oft ist man 12 Stunden weg und dann geht es auch abends direkt ins Bett. Freizeit fast kaum vorhanden. Das Problem ist, dass das in anderen betrieben nicht arg viel anders ist. Als Tischler arbeitet man eben sehr viel. Und dann kommt dazu, dass man als Tischler echt schlecht verdient. Selbst mit Meister. Löhne von 1300 netto als Single oder mit Meister 1600 sind keine Seltenheit. Als selbständiger hat man zwar mehr, man schuftet sich aber zu Tode. Ich frage mich mittlerweile echt, was ich tun soll. Ich fühle mich wie ein Versager. Wenn ich mit der Ausbildung fertig bin, bin ich ich 29 Jahre alt! Wie soll das weiter gehen? Was kann ich noch tun? Ich möchte einen Beruf, in dem man einigermaßen gut verdient und auch Freizeit hat und nicht nur am malochen ist. Wenn ich meine ganzen Freunde anschaue - die haben genug Freizeit und auch mehr Geld. Natürlich haben sie bessere Berufe bzw studiert oder sind verbeamtet. Ich würde mich echt über Tipps freuen. Bin am Ende zur Zeit. So kann ich das nicht ein Leben lang machen. Da wird man kaputt.

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Werden wir Maschinen?

Guten Abend, liebe GF-Community.

Ich habe mir mal wieder kein einfaches Thema ausgesucht worüber ich gerne reden möchte.

Undzwar ist es derzeit so das auf der Welt perfekt sein muss. Der Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt wird immer geringer btw. Teurer bis zu unbezahlbar. Die Anforderungen an Abschnitten wird immer mehr angehoben und fast die Hälfte der Menschen gehen viral Pleite aufgrund Corona. Ich hingegen lebe im Heim was tatsächlich nicht mehr so schlimm wie früher ist. Ich werde auch bald in ein neues Heim umziehen weil es im jetzigen so gut wie nicht funktioniert hat. 1/5 Jahre habe ich nie so wirklich geglaubt was mir eigentlich für krasse Sachen zu Füßen liegen. Ständig meinten die Betreuer das man mir nur helfen möchte aber ich hab es nie akzeptiert bis jetzt! Immer wieder sehe ich bei RTL 2 Hartz und Herzlich wo Menschen am Existenzminimum liegen weil alles irgendwie zum Dreck geworden ist. Oben hatte ich ja schon erwähnt das alles immer schwerer und komplizierter wird weil man immer mehr von Menschen fordert daher sehe ich das wir Menschen so langsam zu eignen Maschinen mutieren. Außerdem ist mir klar geworden wie gut ich es eigentlich immer habe im Gegensatz zu Leuten die auf der Straße verweilen und nichts haben. Irgendwie finde ich es extrem traurig das Die Welt heutzutage so existieren muss! Das Leben besteht eigentlich nur noch aus Geld das zwar nicht lebt aber existiert und andauernd geht es nur noch darum. Ich weiss das ich grade anders wie sonst schreibe aber es macht mich Traurig! :/

Bald ist das Leben hoffnungslos oder?

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Steht mein Arbeitskollege auf mich?

Also ich fange am Anfang an. Ich mache eine Ausbildung und mein Kollege auch. Am Anfang als wir uns kennen gelenkt haben war alles ziemlich auf einer kollegialen Ebene weil ich ein falsches Bild von ihm hatte und er auch von mir. Später aber (durch corona waren wir gezwungen enger miteinander zu arbeiten) haben wir uns wesentlich näher kennen gelernt und sind Freunde geworden. Wir können viel lachen und er hat mich schon immer aufgezogen aus Spaß das macht er aber mit allen so ähnlich.
LEIDER habe ich mich etwas verknallt (weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll).
Seitdem wir zusammen dann auf einer Party bei jemandem zuhause waren mit andern Kollegen ging es los und jetzt komm ich zu ihm. Auf der Party gegen Ende lag ich bei dem wir zu Besuch waren auf dem Bett weil ich er und 1 andere dort übernachtet haben. Ich habe auf dem gelegen und sozusagen gewartet bis das Licht ausgeht. Da er nebenberuflich auf Partys fotografiert hatte er seine Kamera dabei und hat mich fotografiert wie ich „geschlafen“ habe und sich dann neben mich gelegt. Wir haben über nichts wichtiges geredet aber er hat meine Hand genommen währenddessen, ich sie dann aber weg weil ich nicht wusste was es bedeutet. Dann ein anderes Zeichen war als ich danach 2 Wochen Urlaub hatte war ich mit ihm und einem andern Kollege Monopoly spielen und da ich zum ersten Mal in meiner neuen Wohnung schlafen musste hat er mich heimgebracht danach und ohne dass ich fragen musste bis 3 Uhr nachts gewartet damit ich keine Angst habe obwohl ich ihn nicht direkt gefragt hab. Wir hatten nichts er hat wirklich nur gewartet und wir haben geredet. Da ich immer noch Urlaub hatte hat er mir dann einen snap geschickt nach paar Tagen mit dem Bild dass er mit der Kamera geschossen hat geschickt und gefragt wie es mit einem Typen läuft von dem ich ihm erzählt habe einfach so. Dann hat er mich wenig später gefragt über Snapchat ob ich den neuen Dienstplan gesehen habe und dass wir in der nächsten Woche 2 mal zusammen arbeiten. Als wir dann aber die Woche drauf zusammen gearbeitet haben hatte ich nicht mehr so das Gefühl dass ich ihm wichtig bin er war eher kühler als sonst und ist es auch jetzt noch. Im Betrieb hat er dann einmal aus Spaß gesagt weil ich meinte ich bleibe für immer Single dass wir auf ein Date gehen könnten hat es aber direkt wieder zurück genommen. Trotzdem finde ich dass er kühler als sonst ist als ich noch keine Gefühle hatte...

mich muss auch dazusagen er redet oft über seine Ex und andere Mädchen in meiner Gegenwart zum Beispiel das er eine in Griechenland kennt wohin er bald in Urlaub geht.

ich weiß nicht weiter! Mag er mich auch ? Oder nur als normale Freundin?
bin echt am verzweifeln traue mich aber nicht ihn Darauf anzusprechen weil wir echt gute Freunde sind.

Liebe, Arbeit, Freundschaft, Gefühle, Ausbildung, Hilfestellung, Kollegen, Liebe und Beziehung
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