Wie könnte man das Bildungssystem verbessern?

Hallo,

nachdem ich meine Frage bezüglich "Ist unser Bildungssystem verfassungswidrig?" gestellt hatte, habe ich zahlreiche Antworten erhalten. Danke dafür :)

Da mich das Thema irgendwie reizt, würde ich gerne noch eine andere Frage hinterherwerfen. Ich denke mal die meistens sind sich darüber einig, dass unser Bildungssystem nicht gerade wirklich toll ist. Es wird kaum auf Individualität der einzelnen Personen eingegangen, jeder muss praktisch diktatorisch das lernen was das Bildungssystem vorgibt und wenn man mal etwas wirklich gut kann aber der Rest der Klasse nicht, muss man darin trotzdem ausharren ohne mit der Zeit etwas sinnvolleres anstellen zu können.

Hier mal ein kleiner Auszug meiner anderen Frage:

Das Bildungssystem ist viel zu statisch somit wird auf die individuellen Persönlichkeiten fast gar nicht eingegangen. Es wird versucht jeden gleich zu behandeln, allein schon logisch gesehen macht das keinen Sinn. Jeder lernt Dinge in seinem eigenen Tempo muss in einer Klasse aber trotzdem immer alles mitmachen obwohl die Person vielleicht schon viel weiter ist, oder eben nicht. Generell ist es fragwürdig wieso eine Regierung, in einem eigentlich freien und Demokratischen Land, so viel entscheiden darf, was eine Person können MUSS.
Darüber hinaus vermittelt das Bildungssystem nicht selten eine Realität die gar nicht existiert. Nicht so sehr mit falschen Wissenschaftlichen Thesen sondern mehr damit was nach der Schule ist. Fragt mal einen Schüler nach Steuern oder Versicherungen oder danach wie man sich am besten bei einem Vorstellungsgespräch verhält, sein eigenes Unternehmen gründet oder eine Familie ernährt. Da ist nichts oder nicht wirklich viel vorhanden im System ( 404 not found).
Bitte versteht mich nicht falsch, es gibt definitiv Dinge, die jeder können sollte, aber das sind definitiv nicht alle Dinge die unser Bildungssystem vorschreibt.

Natürlich gehören die Landessprache, Mathematik und Geschichte zu Dingen die jeder wissen sollte, aber selbst hier sollte man meiner Meinung nach schon differenzieren wie tief man gehen muss.

So muss man ja nicht unbedingt ein ganzes Haus hinterher mittels Mathematischer Gleichungen designen können, wenn man doch eigentlich vielleicht nur Konditor werden möchte. Oder was soll man mit dem ganzen Wissen über die verschiedensten Grammatikalischen Komplexitäten, wenn man diese vermutlich nie wieder so braucht oder es so oder so fast niemandem auffallen würde. Wieso wird so eine Zeit nicht sinnvoller genutzt um z.B. die Kreativität einer Person zu fördern um vielleicht diverse politische Probleme zu lösen. Warum wird das potenzial der Schüler und Schülerinnen nicht wirklich genutzt.

Die Zukunft hat so vieles zu bieten aber das Bildungssystem verharrt in einem komplett veralteten und dämlichen System. Die neuen Möglichkeiten, die sich auch über die Benutzung von Computern ermöglichen, werden kaum bis gar nicht wirklich eingesetzt, und wenn dann nur für kurze Recherchen.

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9 Antworten
Ist unser Bildungssystem verfassungswidrig?

Hallo,

bevor hier einige schreien "WTF". Ich habe zu dieser Frage etwas zu sagen.

Das Bildungssystem ist viel zu statisch somit wird auf die individuellen Persönlichkeiten fast gar nicht eingegangen. Es wird versucht jeden gleich zu behandeln, allein schon logisch gesehen macht das keinen Sinn. Jeder lernt Dinge in seinem eigenen Tempo muss in einer Klasse aber trotzdem immer alles mitmachen obwohl die Person vielleicht schon viel weiter ist, oder eben nicht. Generell ist es fragwürdig wieso eine Regierung, in einem eigentlich freien und Demokratischen Land, so viel entscheiden darf, was eine Person können MUSS, daher ist das Bildungssystem sogar teilweise verfassungswidrig (Art 2 Absatz 1).

Bitte versteht mich nicht falsch, es gibt definitiv Dinge, die jeder können sollte, aber das sind definitiv nicht alle Dinge die unser Bildungssystem vorschreibt.

Auch "lustig" ehm "traurig" finde ich die Tatsache, dass es eine generelle Schulpflicht gibt, die teilweise sogar mittels Polizeigewalt vollstreckt wird, ich verweise hier mal auf das Grundgesetz (Art 2 Abs. 1 und Art 5).

Darüber hinaus vermittelt das Bildungssystem nicht selten eine Realität die gar nicht existiert. Nicht so sehr mit falschen Wissenschaftlichen Thesen sondern mehr damit was nach der Schule ist. Fragt mal einen Schüler nach Steuern oder Versicherungen oder danach wie man sich am besten bei einem Vorstellungsgespräch verhält, sein eigenes Unternehmen gründet oder eine Familie ernährt. Da ist nichts oder nicht wirklich viel vorhanden im System (404 not found).

Und nein, Schulkritiker müssen nicht dumm sein, ich lerne gerne, sogar sehr gerne aber nicht in unserem aktuellen Bildungssystem.

Ich könnte hier noch viel mehr schreiben, aber ich runde das ganze mal ab.

PS: Ich rede hier überwiegend von den Primär und Sekundarstufen. Auf Hochschulen oder Universitäten sieht die Sachlage wieder anders aus

Nein 47%
Ja 34%
Schwer zu sagen 17%
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Berufsfachschul Abschluss sinnlos?

Hallo allerseits,

ab dem August 2019 fange ich eine 2 Jährige Berufliche Ausbildung as Kaufmännischer Assistent in Fremdsprachen und Korrespondenz an, es war soweit alles gut, habe mich gefreut etc. bis ich dann heute darauf gestoßen bin das viele sagen eine Berufsschul Ausbildung sei sinnlos und man hätte nichts davon in der Zukunft. Auf der Schule werde ich ein 4 Wöchiges Betriebspraktikum machen (auch Auslands möglich)

Zu mir:

Ich bin derzeit 20 Jahre alt und war wegen einer Krankheit 2 Jahre nicht möglich mir etwas Berufliches o.ä. zu holen. Ich beendete 2016 meine Schule mit einem eher mäßigen Realschulabschluss.

Nun meine Fragen:

Ist es wirklich so sinnlos diese 2 Jahre zu machen?

Was für weiterbildungsmöglichkeiten hätte ich denn? (Habe gehört man könne dann eventuell ein Studium anfangen etc.)

Wäre es sinnvoll die 2 Jahre nur zu machen um ein besseres Zeugnis zu kriegen?

Sollte ich dennoch mit der Berufsausbildung weiter machen einfach nur um wieder Anschluss zu finden in der Berufswelt?

ich habe grade schon sehr starke ängste da ich wie gesagt jetzt seit 3 Jahren nichts gemacht hatte und jetzt dachte ich habe endlich was sinnvolles.

Außerdem bevor irgendwer ankommt mit "du hättest dich da vorher drüber informieren sollen" ich hatte mich informiert aber nur auf offiziellen Seiten und keinen User Foren etc.

Schule, Ausbildung, Berufsschule, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
1 Antwort
Ausbildung ein zweitesmal wechseln ?

Guten Abend

Ich habe hier eine Frage die mich seit längerem befasst. Und zwar habe ich 2017 eine Ausbildung als Anlagenmechaniker begonnen habe diese wegen einem besseren Arbeitsangebot abgebrochen und habe eine Ausbildung als Baustoffprüfer im Bereich Geotechnik angefangen. Da man im Leben nicht alles planen kann und nichts absehbar ist habe ich dort in der Berufsschule meine Verlobte kennengelernt. Da wir eine Fernbeziehung führen und dauerhaft von Baden-Württemberg nach Sachsen pendeln müssen belastet uns die Situation sehr wir haben uns vor ein paar Monaten dazu entschieden zusammenzuziehen und soweit ging auch alles super. Da sie leider noch nicht volljährig ist können wir viele Dinge nicht umsetzen bzw die Eltern machen sich Sorgen wegen rechtlichen Sachen da ich nächsten Monat 18 werde habe ich mir überlegt meine Ausbildung in Sachsen weiterzuführen ich würde meine jetzige Ausbildung nicht abbrechen und dieses Jahr würde angerechnet werden ich würde jedoch nur in einem größeren Betrieb wechseln mit einer anderen Fachrichtung. Meine Frage ist wie schlimm ist es für die meisten Arbeitgeber oder eher wie wird es unter Arbeitgebern angesehen wenn ein Arbeitnehmer seine Ausbildung abbricht eine zweite fortführt und wegen einem Umzug diese wieder wechselt. dies ist ja ein durchwachsener Lebenslauf. ich freue mich für alle Antworten die mich in diesem Bereich weiterbringen. aber bitte keine Antworten die Aussagen dass wir noch viel zu jung für diesen Schritt sind denn Reife ist nicht vom Alter abhängig grundsätzlich sind wir gut auf die Situation vorbereitet nur Sorgen macht uns ob ich nach der Ausbildung noch einen Job finde

Leben, Arbeit, Beruf, Umzug, Ausbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Bundeswehr: Fahrtkosten zurückholen oder ähnliches möglich?

Schönen guten Tag liebe Community!

Zuerst möchte ich sagen, dass ich wirklich wenig Ahnung von dem Thema habe, obwohl ich mich schon gut durchgelesen habe. Eventuell weil man sehr viel verschiedenes liest. Deshalb jtz nochmal kurz gefragt für die, die es mir beantworten können.

Kurz das Problem: Meine Ausbildung beginnt demnächst und ich muss dafür 3 Jahre 800km+ von Zuhause weg. Ich wohne auch noch bei meinen Eltern mit 19 und habe keine Frau, jedoch Freundin, weshalb Trennungsgeld ja schonmal nicht in Frage kommt. Jedoch möchte ich, auch wenn es nur einmal im Monat oder jede zwei, gerne Nachhause. Würde das gehen? Wenn ja, dann -

  • Wie oft kann die Bundeswehr mir die Fahrt nach Hause mit einem Zugticket ermöglichen?
  • Kann man das Ticket in Geld tauschen, um z.B. seine Spritkosten damit zu decken, wenn man sich für das Autofahren entscheidet? Wenn ich das richtig gesehen habe, kann sogar ein Kurzsteckenflug für mich günstiger sein, was ja auch eine win-win Situation wäre.
  • Ich habe auch gelesen, dass man die einfache Fahrt(nur hin) in der Steuererklärung angeben kann und somit Recht auf 0,30€ pro gefahrenen Kilometer hat. (Bis 4500€, sonst verlangen sie wohl Nachweise) Ist das alles so richtig?

Ich würde mich wirklich über jede Antwort von euch freuen!

Liebe Grüße.

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Haben Prüfer Schweigepflicht?

Guten Abend,

ich hatte letzte Woche meine mündliche Prüfung und hab diese knapp bestanden weil ich sehr nervös und aufgeregt war und ein extremes blackout hatte.

Ein paar Tage später habe ich erfahren das zwei meiner Prüfer (filialleitungen) sich bei einer Filialleitersitzung , bei welcher alle vertreten waren selbst der Hauptchef über mich ausgelassen haben wie dumm ich doch sei und wenn sie gewusst hätten dass das Unternehmen mich übernommen hat, mich durchfallen gelassen hätten. Meine Chefin hat mich sofort veteidigt weil ich mich wirklich immer bemühe, nie einen Krankenschein hatte und immer eingesprungen bin.

Heute habe ich erfahren dass diese zwei Prüfer auf einen Termin bei dem besagten Chef bestanden haben um ihm alles über meine Prüfung zu erzählen.

Ende vom Lied, er hat wütend angerufen, ich bekomme keinen Festvertrag und da ich noch in der ‚Probezeit‘ bin hat er auch mit Kündigung gedroht. Meiner Chefin möchte er den ausbilderschein wegnehmen und meine sehr guten Bewertungen kann er auch nicht verstehen. Lohnt es sich noch in dem Unternehmen zu bleiben? Ich denke nämlich nicht das es irgendwann in Vergessenheit gerät? Und kann ich irgendwas tun damit diese Prüfer endlich aufhören jedem zu erzählen wie dumm diese Prüfung gelaufen ist?

sorry für den langen Text..ich bin echt verzweifelt

Ausbildung, Abschlussprüfung, IHK, Schweigepflicht, Ausbildung und Studium
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