2 Arbeitsstellen, bei beiden Sozialversicherung?

Hallo,

dieses Jahr endet mein Abitur und ich habe ein Jahr Zeit, bevor ich "richtig arbeiten" gehe ;)

Zurzeit bin ich nur bei einer Arbeitstelle gemeldet, bei der ich neben der Schule steuerfrei zirka 300€ im Monat verdient habe.

Da ich jetzt Ende des Monats bei Kaufland aushelfe und dort zirka 1500€ Brutto verdiene, komme ich bis Ende des Jahres nicht mehr über den Freibetrag von zirka 9000€ (Da die letzten 3 Monate meine Arbeitstelle zu hatte und ich 0€ verdient habe).

Somit kann ich Ende des Jahres meine Steuern, Sozi und KiStr zurückholen.

Hab ich das bisher richtig verstanden?

Da ich mit zwei Arbeitgebern in Steuerklasse 6 Falle, zahle ich ja mehr Steuern. Jedoch komme ich 2019 nicht über den Freibetrag und müsste das ja dann mit der Steuererklärung zurückbekommen, richtig?

Da ich meine derzeitige Arbeitsstelle nicht kündigen will, da es mir dort sehr viel Spaß macht und wir so was wie ne Familie sind (es fühlt sich einfach nicht wie eine öde Arbeitsstelle an), habe ich dennoch bedenken.

Da ich dort nur 300€ verdiene, wäre darauf die Sozialversicherung angerechnet, ein derber Verlust.

Da ich insgesamt 1800€ (1500€+300€) Brutto verdiene, muss ich dann in beiden Arbeitsstellen die Sozialversicherungen draufrechnen?

Das wäre ziemlich blöd, da ich ja dann bestimmt in meiner bisherigen Arbeitsstelle einen hohen Abzug habe.

Leider kann ich in Arbeitsstelle 1 nur zirka 2 mal die Woche arbeiten, da sie nur am WE offen haben. Jedoch möchte ich auch ungern dort kündigen.

Wie läuft das genau ab?

Danke für die Hilfe

Arbeit, Steuern, Job, Gehalt, Versicherung, Minijob, Krankenversicherung, Krankenkasse, Lohnsteuer, Sozialversicherung
4 Antworten
Als deutscher Staatsbürger geringfügige Beschäftigung in Österreich? Lohnt es sich in die österr. Rentenkasse einzuzahlen?

Hallo, ich bin deutscher Staatsbürger, aber studiere in Österreich.

Ich möchte in Österreich eine geringfügige Bechäftigung als Nebenjob machen.

Lohnt es sich, in die österr. Rentenkasse einzuzahlen, wenn ich nach dem Studium vermutlich nach Deutschland ziehe und in Deutschland arbeite?

Ich find's generell blöd, dass ich den kleinen Betrag nicht anstatt in die österreichische in die deutsche Rentenkasse einzahlen kann, wenn ich es richtig verstehe.

Da ich später vermutlich in Deutschland lebe und arbeite, wäre es doch besser, wenn die Beitragsjahre schon für die deutsche Rentenkasse zählen oder nicht?

Würdet ihr empfehlen dann trotzdem in die österreichische Rentenkasse einzuzahlen oder würdet ihr dann gar nicht einzahlen, sodass der Betrag, der an die Rentenkasse gehen würde, mir ausgezahlt wird?

Bei geringfügigen Beschäftigungen kann man sich ja, wenn ich es richtig verstehe, aussuchen, ob man einen kleinen Betrag in die Rentenkasse einzahlt oder nicht.

LG

Tommyy

Zahl in Österreich ein 50%
Zahl nicht ein 50%
Falls möglich (denke nicht): Zahl in Deutschland ein 0%
Studium, Rente, Recht, Österreich, Rentenversicherung, sozialabgaben, Sozialversicherung, Rentenkasse, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro, Abstimmung, Umfrage
4 Antworten
Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft bei Pachtung eines Gartengrundstücks oder Befreiung?

Sehr geehrte Leser,

ich bin seit einigen Tagen Pächterin eines Gartengrundstücks:

private Freizeitangelegenheit, 730 qm, Lage außerhalb (keine Kleingartensiedlung), Obstbaumbestand vorhanden, Wiese vorhanden

Ich habe von einem Bekannten den Hinweis bekommen ich müsse Mitglied in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft werden (Unfallversicherung), ca. 90 € im Jahr.

Ist das richtig?

Mir ist der Sachverhalt nicht klar da ich weder Unternehmer im landwirtschaftlichen Bereich bin, noch etwas Kommerzielles dort betreiben möchte.

Ich möchte dort meine Freizeit verbringen und mich um das Grundstück kümmern.

Ich besitze selbst eine private Unfallversicherung (diese habe ich noch nicht auf die Sache Gartengrundstück angesprochen).

Beim Stöbern auf der Homepage der Landwirtschaftlichen BG bin ich darauf gestoßen, dass man sich auf Antrag von der BG befreien lassen kann, sollte die "bewirtschaftete" Fläche kleiner als 2.500 qm sein - was sie bei mir ist (730 qm).

Ich hoffe es findet sich Jemand im Forum der mir weiterhelfen kann.

Ich stelle mir folgende Fragen:

1) Muss ich Mitglied in der landwirtsch. BG werden?

2) Was würde eine Befreiung mit sich bringen, sprich zahlt dann die normale gesetzliche Krankenkasse im Falle eines Unfalls auf dem Grundstück (z.B. Ast auf den Kopf, Motorsägenunfall usw.)?

Vielen Dank & Alles Gute!

Landwirtschaft, Versicherung, Recht, BG, Landwirt, Sozialversicherung, Unfallversicherung, Pacht
5 Antworten
Eigene Frau Anstellen um Kranken-/Rentenversicherung zu sparen?

Hallo zusammen,

Ich arbeite ganz normal Vollzeit als Angestellter, meine Frau hat bis letztes Jahr Vollzeit als Friseurmeisterin in ihrem eigenen Friseursalon (extra Raum mit extra Haustüre in unserem Haus) gearbeitet. Sie war ganz normal selbständig und hat ihre Kranken- und Rentenversicherung selbst bezahlt.

Wg. Nachwuchs hat sie letztes Jahr aufgehört und ist deshalb jetzt bei mir familienversichert, und gesetzlich rentenversichert.

Inzwischen macht sie vereinzelte Kunden im Monat, bleibt aber unter 450 Euro - somit "funktioniert" das aktuelle Modell noch.

Nun würde sie aber gerne etwas mehr (nicht viel), sagen wir 1 Tag pro Woche arbeiten. (Der Kleine bleibt in der Zeit bei Oma/Opa)

Ihr Verdienst würde dann sagen wir mal bei monatlich 1200 Euro liegen. (oder auch 1000, ganz egal, mehr als 450 jedenfalls)

Zu viel um bei mir mitversichert zu sein, sprich - sie muss ihre Krankenkassen- und Rentenbeiträge selbst bezahlen.

Und da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn der Mehrverdienst (und natürlich die Mehrarbeit) von 750 Euro wird durch die Beiträge schon wieder aufgefressen.

Ergo: Bevor Sie unseren Sohn abgibt und nur minimal mehr verdient als vorher (450 Euro), lässt sie es lieber bleiben.

Meine Frage ist nun, ob man hier den Übergang etwas "softer" gestalten kann.

Könnte ich Sie z. B. für 750 Euro anstellen, ich zahle dann für 750 Euro die Beiträge - die restlichen 450 Euro verdient sie selbst als Minijob (450 Euro).

Oder noch ein anderer Ansatz: Könnte man meinen 450 Euro "Minijob-Freibetrag" irgendwie mit reinwurschteln? (Ich stelle meine Frau als 450 Euro Minijob ein und sie mich, ich helfe also "offiziell" etwas aus (Haare waschen usw.) und sie (offiziell "wir") könnte somit 900 Euro im Monat verdienen?)

Besten Dank

luftnudel

Friseur, Krankenversicherung, Krankenkasse, Sozialversicherung
3 Antworten
Überschneidung zweier Minijobs - was nun?

Hallo liebe gutefrage-Community! :)

Ich bin Studentin und arbeite derzeit noch als Kassenaushilfe auf 450€-Basis bei einem Supermarkt in meiner Stadt. Glücklicherweise habe ich vor einer Woche die Zusage für eine studentische Hilfskraftstelle an meiner Uni bekommen und habe für diese bereits zugesagt.

Ich habe direkt einen Tag nach Zusage für meine neue Hiwi-Stelle eine schriftliche Kündigung eingereicht. Nun steht es in meinem Arbeitsvertrag leider so, dass ich offiziell erst zum 15.10.2019 mein altes Unternehmen verlasse (da ich meine Kündigung "erst" am 06.09. eingereicht habe). Meine neue Hiwi-Stelle beginnt bereits offiziell am 01.10.

Da ich bei meinem alten Job ca. 38h/Monat im Arbeitsvertrag stehen komme ich mit diesem Job schon monatlich immer auf ungefähr 380€ pro Monat. Für meine neue Hiwi-Stelle stehen 30h/Monat im Vertrag, d.h. 300€ pro Monat.

Ich habe nun wie gesagt leider eine zeitliche Überschneidung der beiden Tätigkeiten von ca. 2 Wochen. Das heißt doch, ich komme rein rechtlich in diesen zwei Wochen über die 450€-Euro Grenze, oder?

Ich weiß nun ehrlich gesagt nicht, welche Art von Steuern oder Abgaben auf mich zukommen könnten, wo und wie ich diese anmelde, und an wen ich mich generell für Fragen zu meiner Situation wenden kann. Kennt ihr vielleicht Anlaufstellen an die ich mich dies betreffend wenden kann? Oder könnt ihr mir bereits helfen und mir erklären, welche Anträge etc. ich jetzt schon stellen sollte?

Vielen Dank bereits im Voraus für eure Hilfe!!! :)

Arbeit, Kündigung, Steuern, Recht, Minijob, Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Steuerklasse, aushilfsjob, studentische Hilfskraft, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
3 Antworten
Unfall aus 2001 anerkannt von der BG?

Zunächst geht es um einen Wege Unfall aus 2001. Unfall wurde von der BG anerkannt und auch 10% MDE in 2017 genehmigt. Vorausgegangen war ein erneuter Unfall in 2017, wo eine Verschlimmerung der Beschwerden auftrat. Um es kurz zu machen, die Unterlagen aus dem Unfall 2001 waren nicht mehr komplett vorhanden, lediglich D Arzt Bericht mit den Diagnosen. Hier ging es zunächst um die Verjährungsfrist von 4 Jahren und um eine höhere Bewertung der MDE. 2 positive Gutachten lagen dem Sozialgericht vor ( Amtsgericht ) aus 2017. Der Rententatbestand konnte also nicht mehr rückgängig gemacht werden. ( sogenannter Bestandsschutz) da der Stützrententatbestand mit 20% vorher schon erfüllt war. Dann folgt meine Klageabweisung mit der Begründung , der Unfall aus 2001 sei im Nachgang nicht mehr genau zu rekonstruieren ( fehlende Messungen und Arztbriefe, Röntgenaufnahmen etc. Welch eine Überraschung diese komplette Klageabweisung . Der Beratungsfacharzt der BG hat die 10% aus dem Unfall 2001 bestätigt. Jetzt meine Frage und mein Rechtsverständnis : kein Arzt der Welt diagnostiziert ohne vorherige eingehende Diverse Untersuchungen, also heißt auch jetzt knapp 16 Jahre danach , kann ein anerkannter Unfall und Diagnosis doch nicht in Zweifel gezogen werden, nur weil nicht mehr alle Unterlagen von damals zur Verfügung standen ? Aber genau das war das Hauptargument des Richters zur Klageabweisung . Zu meiner Frage an Ihn , ob ich seine Begründung verstehen muss , seine Antwort sehr süffisant vorgetragen : Man muss nicht alles verstehen. Wenn jemand hier dazu etwas an Tipps oder Ratschläge geben könnte , wäre ich sehr dankbar.

Recht, Berufsgenossenschaft, Gesundheit und Medizin, Sozialversicherung, Auto und Motorrad
4 Antworten
Bundesagentur für Arbeit, Rentenversicherung?

Hallo ihr Lieben, Ich habe heute ein Schreiben bekommen, diesen ich absolut nicht Verstehe. Vielleicht könnt ihr mir helfen und mir sagen, was die von mir möchten.

Der Brief kommt von der Agentur für Arbeit:

Meldung von Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung, Beendigungsmeldung für die Arbeitslosigkeit mit Bezug von Arbeitslosengeld II.

Sehr geehrte Frau .......

nach den Vorschriften der gesetzlichen Rentenversicherung kann neben dem Bezug von ALG II bei Personen im Alter von unter 25 Jahren zusätzlich die Arbeitslosigkeit als weitere Anrechnungszeit berücksichtigt werden.

Folgende Zeit der Arbeitslosigkeit mit Bezug von ALG II wird Ihrem Rentenversicherungsträger gemeldet:

Beginn 25.06.219

Ende: 09.07.2019

Meldegrund: Arbeitslosigkeit mit Bezug bon ALG II (§ 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB VI)

Hinweis: Arbeitslosigkeit liegt u.a. nur solange vor, wie Sie eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen (Eigenbemühungen) und den Vermittlungsbemühungen des Jobcenters zur Verfügung stehen (Verfügbarkeit)/§ 58 Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 SGB VI i.V.m. § 16SGB III). Eine Beschäftigungslosigkeit, die diesen Anforderungen nicht entsüricht, kann in der gesetzlichen Rentenversicherung mit Nachteilen verbunden sein.

Haben Sie weitere Fragen zu Berücksichtigung von Anrechnungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung wenden Sie sich bitte unmittelbar an den für Sie zuständigen Rentenversicherungsträger.

Ende.

Ich verstehe irgendwie kein Wort aus dem Brief.

Vielleicht als Hinweis meiner Seite. Am 24.06 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, am 25.06 war ich dann Arbeitslos. Dummerweise hatte ich aber am 17.06 ein Arbeitsunfall und durfte mich somit nicht beim Amt melden so lange ich Krank bin, ich hatte gehofft das ich Krankengeld oder Verletztengeld bekomme, solange ich Krank bin. Dies passierte aber leider nicht. Das heißt ich war vom 17.06 bis 10.08 Krankgeschrieben und das ohne jeglichen Gehalt/ Lohn oder Geldleistungen. Heißt vom 25.06 bis 10.08 wurden KEINE Beiträge in die Sozialversicherungen gezahlt, was ja klar ist, da ich kein Geld erhalten habe.

Mit der Krankenkasse habe ich es schon geklärt das ich die Beiträge zurück zahle, falls mich hier jemand darauf aufmerksam machen möchte.

Wie gesagt, ich hoffe jemand kann mir erklären was mit dem Brief gemeint ist.

Danke schon mal für die Antworten :3

Schönes Wochenende wünsche ich :3

Recht, Agentur für Arbeit, Beiträge, Rentenversicherung, Sozialversicherung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
8 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Sozialversicherung