Sozialversicherung – die neusten Beiträge

Wie bringt man den DGB zu Massenstreiks?

Deutschland erwartet wahrscheinlich einen massiven Sozialstaatsabbau in den nächsten Jahren, so heftig wie noch nie.

Es regt sich immer größerer Widerstand in der Bevölkerung, von Arbeitern innerhalb und außerhalb von Gewerkschaften, von der Generation Z, von unterdrückten Frauen, Klimaschützern, Friedensbewegungen, usw.

Die Vermögensungleichheit ist so hoch wie nie, die Arbeitslosenzahlen steigen und die Waren werden immer teuer. Krisen auf der ganzen Welt verstärken diesen Trend. Gleichzeitig soll die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gestrichen werden, der Kündigungsschutz aufgeweicht werden und die tägliche Arbeitszeit aufgehebelt werden, uvm. Dadurch sind 73,5-Stunden-Wochen möglich. Legal.

Die schwarz-rote Regierung unter Führung Merz begründet diesen Schritt unter anderem mit der schwächelnden Wirtschaft und dem schwindenden Wohlstand in unserer Bundesrepublik. Wir brauchen unbedingt "Wirtschaftswachstum", so heißt es immer wieder. Und man könne sich den Sozialstaat nicht mehr leisten.

Ist dieses Wachstum denn unbedingt nötig?

Der Wachstum im Kapitalismus wird primär durch Spielregeln wie Konkurrenz, Profit und Kapitalakkumulation (Vermehrung von Kapital) angetrieben. Notwendig ist dies nur in diesem System, was zu Ausbeutung, Vermögensungleichheit und Verelendung der Arbeiterklasse führt. Dabei wird auch versucht, den Konsum maximal voranzutreiben, was aber derzeit schwer klappt, weil sich diese Klasse immer weniger leisten kann. Der Kapitalismus ist wieder in einer Krise, welcher durch den Kapitalismus erst entsteht lol. Dieses System erzeugt dauernd Krisen, erholt sich aber dennoch immer wieder davon.

Und genau diese Krise ist jetzt Anlass dafür, die erkämpften sozialen Rechte der Arbeiter abzubauen, um wieder Wachstum zu erzeugen. Natürlich leidet darunter primär die Arbeiterklasse.

Es geht aber auch ohne diesen Abbau. Das Problem ist das System, die Sozialdemokratie wird das nicht lösen können, denn der Kapitalismus muss nach seinen Regeln arbeiten. Die SPD kann man sowieso in die Tonne kloppen.

Friedrich Merz ist der unbeliebteste Kanzler in der Geschichte, die Bevölkerung ist so wütend wie noch nie. Beim Gespräch vom DGB mit dem Kanzler letztens, war die Wut deutlich zu spüren. Seht selbst:

https://x.com/djpr/status/2054112377860206967?s=20

J E T Z T ist die Zeit gekommen, diese Wut endlich auf die Straßen zu bringen mit einem Massenstreik. Bereits alle 5,6 Millionen Arbeiter im Gewerkschaftsbund würden es zu einem erheblichen Erfolg bringen.

Der DGB ist leider noch zu zögerlich und möchte erstmal reden, wie sie es vor kurzem getan haben. Das reicht nicht, Leute!

Die Gewerkschaften müssen endlich mal wieder zu dem werden, was sie vor 100 Jahren mal waren! Kein Kuschelkurs mehr!

Kommt mir bitte nicht mit "ja, das wäre ja verboten, bla, bla, bla...".

Wurden jemals bedeutende Arbeitskämpfe durch legale Streiks durchgesetzt?

Wie bewegen wir die Gewerkschaften und die Arbeiter zu einem Massenstreik?

Arbeit, Regierung, DGB, Gewerkschaft, Kapitalismus, Sozialdemokratie, Sozialstaat, Sozialversicherung, SPD, Widerstand, Streik, Wirtschaftswachstum, Sozialstaatsprinzip, Friedrich Merz

Berufsfreiheit des GG nur in der Theorie möglich?

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

Artikel 12 des Grundgesetzes garantiert die sogenannte Berufsfreiheit.

Das bedeutet:

  • Du darfst deinen Beruf frei wählen
  • Du darfst frei entscheiden, ob und wie du ihn ausübst

Das schützt uns Bürgern vor staatlichem Zwang und willkürlichen Berufsverboten.

In der Praxis kommen aber Faktoren wie

  • wirtschaftlicher Druck (Miete, ...)
  • Arbeitsmarktbedingungen
  • soziale Absicherungssysteme

dazu.

Formal frei - faktisch aber eingeschränkt?

Und da kommen wir jetzt zum Punkt schlechter Arbeitsmarkt wie lange nicht mehr.

Im Grunde ist man nicht unbedingt frei in der Wahl, wenn man jeden Job ausüben muss, den man bekommt, auch wenn man den jeweiligen Job nicht ausüben möchte. Den Lebensunterhalt muss man ja irgendwie finanzieren. Ihr kennt bestimmt den derzeitigen Arbeitsmarkt. Sehr unwahrscheinlich ist das heute nicht.

Dabei ist man doch nicht wirklich frei, oder etwa nicht?

Dann gibt es noch die Möglichkeit von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld 1 und Grundsicherung. Was sagt der Staat dazu?

Bei Sozialleistungsbezug MUSS man zumutbare Arbeit annehmen. Bei Ablehnung und weiteren Verstößen drohen Sanktionen. Also stellt der Staat Bedingungen für den Leistungsbezug.

Juristisch ist es kein direkter Zwang zur Berufswahl.

ABER: Wenn ich sonst meine Existenz verliere, ist das doch faktisch Zwang?

Sozialleistungen sind zwar freiwillig ABER für einen normalen Arbeiter ohne Arbeit lebensnotwendig. Das heißt, wenn man als Arbeiter diese Leistung nicht in Anspruch nimmt, dann rutscht man wahrscheinlich in Armut und Obdachlosigkeit. Das Geld wird also benötigt zum Überleben, auch wenn es grundsätzlich erstmal freiwillig ist.

In Augen mancher ist das ein ökonomischer oder indirekter Zwang.

Wie wir sehen ist das Ergebnis dann wohl:

  • Formal: Freiheit vorhanden
  • Faktisch: eingeschränkt durch wirtschaftliche Notwendigkeit

Manche sagen --> Freiheit ist nur dann echt, wenn man auch die materiellen Mittel hat, sie zu nutzen

Andere sagen --> Der Staat kann nicht jede wirtschaftliche Ungleichheit ausgleichen, ohne andere Freiheiten einzuschränken

Frage an euch:

Ist eine Freiheit wirklich „frei“, wenn man wirtschaftlich gezwungen ist, sie nicht auszuüben?

Arbeit, Beruf, Wirtschaft, Arbeitslosengeld, Berufswahl, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Gesetz, Arbeitsamt, Arbeitsmarkt, Bundesagentur für Arbeit, Freiheit, Grundgesetz, Jobcenter, Ökonomie, Sozialversicherung, Bürgergeld, Überlebenskampf

Fordert der "Wirtschaftsrat der CDU" soziale Unterschiede deutlich sichtbarer zu machen?

Es gibt Stimmen die argumentieren soziale Unterschiede seien den Menschen anzusehen, wie etwa durch einen Haarschnitt vom Friseur statt mit dem heimischen Haartrimmer oder durch die Anzahl an Zahnlücken bis hin zum erreichbaren Alter, wo es angeblich einen Unterschied von bis zu 33 Jahren geben soll.

  • Acht Zähne weniger: Zusammenhang von Armut und Zahngesundheit
  • Zwischen Armen und Reichen liegen acht Zähne - WirtschaftsWoche
  • DT News - Germany - Armut beeinflusst Zahngesundheit
  • Reich und gesund - arm und krank: Studie zeigt die Bedeutung sozialer ...
  • Lebenserwartung und Armut: RKI-Studie zeigt erschreckende Unterschiede ...
  • Zahngesundheit - Was Zähne über Armut verraten - Gesundheit - SZ.de
  • Auch bei den Zähnen zeigt sich der soziale Unterschied
  • Soziale Ungerechtigkeit tötet: 33 Lebensjahre Unterschied zwischen arm ...

Der Wirtschaftsrat der CDU hat jetzt vorgeschlagen Leistungen die heute über die Krankenkasse abgerechnet werden privat abzusichern.

Macht der Vorschlag wirklich Sinn ?

Zahnarzt soll künftig selbst bezahlt werden: Vorstoß von CDU ...
HeuteZahnarzt soll künftig selbst bezahlt werden Vorstoß von CDU-Wirtschaftsrat stößt auf scharfe Kritik Der CDU-nahe Unternehmensverband fordert radikale Einschnitte bei Kassen- und Sozialleistungen.
Zahnarzt selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag bei ...
HeuteDer CDU -Wirtschaftsrat war 1963 auf Anregung von Ludwig Erhard gegründet worden. Er vertritt eigenen Angaben zufolge rund 13.000 Unternehmen.
Müssen Zahnarzt-Besuche bald privat bezahlt werden?
HeuteDer Wirtschaftsrat der CDU macht Druck auf die Bundesregierung - und will zahlreiche Sozialleistungen streichen. Auch bei den Zahnarzt-Kosten.
Zahnarztbesuche sollen künftig aus eigener Tasche bezahlt werden
HeuteZahnarzt aus eigener Tasche zahlen? CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Maßnahmen CDU-naher Wirtschaftsrat fordert: Zahnarztbesuche sollen privat bezahlt werden. Imago
CDU: Wirtschaftsrat will Zahnarzt privat absichern lassen - „Club von ...
HeuteDer Wirtschaftsrat der Union will Sozialbezüge und Leistungen streichen. Doch das geht selbst einigen in der Union zu weit.
Renten-Revolution, Zahnarzt selbst zahlen, Steuern runter: CDU ...
HeuteSteuer runter, Zahnarzt selber zahlen: CDU-Wirtschaftsrat schlägt Merz Reform-Katalog um die Ohren Doch es hagelt weitere Forderungen: Bei der Einkommenssteuer soll es einen automatischen ...
Zahnarzt künftig selbst zahlen? CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag ...
In der Pflegeversicherung müssten private Zusatzversicherungen „künftig eine größere Rolle spielen". Den Zahnarzt selbst bezahlen, um die Kassen zu entlasten - wie finden Sie diesen Vorschlag?
CDU-Wirtschaftsrat will Bürger den Zahnarztbesuch selbst zahlen ... - MSN
Der CDU-nahe Wirtschaftsrat bringt eine umstrittene Forderung ins Spiel: Zahnbehandlungen sollen künftig nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Auch weitere ...
Zahnarzt bald selbst zahlen? Wirtschaftsrat will Kassen-Leistung ...
HeuteRegion > Zahnarzt bald selbst zahlen? Wirtschaftsrat will Kassen-Leistung streichen Zahnarzt bald selbst zahlen? Wirtschaftsrat will Kassen-Leistung streichen Der Wirtschaftsrat der CDU erhöht den Druck auf die Bundesregierung und fordert eine "Agenda für Arbeitnehmer". Unter anderem sollen Zahnbehandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen werden. von ...
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Remote Work in Thailand (6 Monate) bei Studium an Fern-Uni: Sozialversicherung und Kindergeld?

Hallo zusammen,

ich (18) plane nach meinem Abitur einen ca. 6-monatigen Aufenthalt in Thailand gemeinsam mit meiner Freundin (Wohnen im Ferienhaus meiner Eltern). Ich besitze die deutsche und die thailändische Staatsangehörigkeit (Arbeiten in Thailand also hoffentlich kein Problem).

Die Situation:

• Job: Aktuell Midi-Job (50h/Monat, remote) + Minijob (den ich kündigen werde). Mein Arbeitgeber hat nichts dagegen (hab es im Arbeitsvertrag reinschreiben lassen)

• Studium: Einschreibung an einer staatlich anerkannten Fern-Uni (Vollzeit) geplant, um den Ausbildungsstatus für das Kindergeld zu behalten und um natürlich zu studieren. 

• Versicherung: Aktuell gesetzlich pflichtversichert über den Midi-Job.

Meine Kernfragen:

1. Mein AG muss einen Antrag auf Ausstrahlung/Entsendung etc. stellen. Wie hoch sind die Chancen bei 6 Monaten reinem "Remote-Wunsch" ohne aktuelle betriebliche Notwendigkeit?

2. Was passiert bei Ablehnung? Wenn die Versicherungspflicht in DE endet, verliere ich ja meinen Status als ordentlich Studierender (wegen fehlender KV-Meldung an die Uni). Wie kann ich das umgehen? Da ich auch unbedingt studieren will während dieser Zeit. 

3. Kindergeld: Genügt die Aufrechterhaltung meines  Wohnsitzes bei den Eltern (Zimmer bleibt bestehen) und das Fernstudium, um den "gewöhnlichen Aufenthalt" in DE für 6 Monate glaubhaft zu machen? Die 6 Monate sind ja so gesehen auch nur 1-2 Auslandssemester. 

4 Gibt es hier Fallstricke bezüglich des Status "ordentlich Studierender", wenn man gleichzeitig im Ausland sozialversicherungsfrei arbeitet? 

Danke für eure Einschätzung!

Thailand, Recht, Auslandssemester, Kindergeld, Krankenkasse, Sozialversicherung

Sollte der Bund mehr Kosten für die gesetzl. Krankenkassen von Bürgergeldempfängern zahlen, oder die Beitragssätze der Beschäftigten rauf?

Zum Hintergrund:

Die gesetzlichen Krankenkassen verklagen den Bund im Streit über Milliardenkosten für Bürgergeldempfänger.

Der Staat habe die Krankenkassen damit beauftragt, die gesundheitliche Versorgung der Bürgergeldbezieher zu übernehmen, lasse sie aber auf rund zwei Dritteln der Kosten sitzen kritisierte der GKV-Spitzenverband in Berlin. "Das sind derzeit rund zehn Milliarden Euro Jahr für Jahr."

Um dieses Defizit auszugleichen, verlangen die gesetzl. Krankenkassen mehr Geld vom Bund.

Immer und immer wieder habe man die Politik auf die "rechtswidrige Unterfinanzierung" bei den Beiträgen für Bürgergeldbezieher hingewiesen
. Immer wieder sei zwar viel versprochen, aber bis heute nichts eingehalten worden. "Ab jetzt rollt die Klagewelle und wir lassen nicht locker."
Das Verhalten des Staates sei unfair gegenüber den gesetzlich Versicherten, kritisierte die Co-Verwaltungsratsvorsitzende Susanne Wagenmann. "Durch diese Unterfinanzierung steigen die Krankenkassenbeiträge schneller, die Unternehmen haben immer höhere Arbeitskosten und Beschäftigten bleibt immer weniger Netto vom Brutto."

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/krankenkassen-buergergeldbezieher-klage-milliardenkosten-100.html

KI:

Der Bund zahlt für Bürgergeldempfänger eine monatliche Pauschale an die Krankenkassen, die deutlich unter den tatsächlichen Kosten liegt, wobei die Zahlen variieren, aber zuletzt (Stand 2025) bei etwa 133 Euro pro Person lagen, obwohl die Kassen rund 311 Euro ansetzen; ein erheblicher Teil der Kosten wird von den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mitgetragen, was zu jährlichen Defiziten von etwa 10 Milliarden Euro führt und die Kassen zu Klagen veranlasst

Wer der Ansicht ist, dass beides erhöht werden sollte, kann ja das ankreuzen bei dem er/sie/es der Meinung ist, dass diese den höheren Anteil übernehmen sollten.

Mehr Zuschuss vom Bund 87%
SV-Beiträge erhöhen 13%
Gesundheit, Arbeit, Finanzen, Steuern, Geld, Wirtschaft, Deutschland, Politik, Recht, Gesetz, Krankenversicherung, Beiträge, Bund, Die Grünen, Grundsicherung, Hartz IV, Sozialversicherung, SPD, Zuschuss, Bürgergeld

Siehst du Minijobs auch als Systemfehler an?

CDU-Politiker will Minijobs größtenteils abschaffen – "Systemfehler"

https://web.de/magazine/politik/inland/cdu-politiker-minijobs-groesstenteils-abschaffen-systemfehler-41578534

Nein, die jetzige Regelung

Nacke zielt dabei nicht auf eine komplette Abschaffung ab, sondern auf eine grundlegende Reform. "Minijobs gehören abgeschafft, wo sie reguläre Arbeit verdrängen", präzisierte er seine Position. Was ursprünglich als sinnvolle Ergänzung gedacht gewesen sei, habe sich mittlerweile "zu einem Systemfehler entwickelt".

Die Arbeitnehmergruppe der Union, die aus 62 Bundestagsabgeordneten besteht, sieht sich durch die aktuelle Praxis bestätigt. Besonders in Branchen wie Gastronomie, Handel und Reinigung dominieren geringfügige Beschäftigungsverhältnisse.

Was hinter der Minijob-Kritik steckt

Die technischen Details des Minijob-Systems offenbaren die Problematik: Beschäftigte dürfen maximal 556 Euro monatlich verdienen, zahlen dafür aber keine Arbeitslosenversicherung und können sich von der Rentenversicherung befreien lassen. Kranken- und pflegeversicherungspflichtig sind sie ebenfalls nicht. Arbeitgeber entrichten lediglich geringe pauschale Beiträge und Steuern.

Diese Konstruktion führe zu einem fatalen Ergebnis, warnt Nacke. Wer dauerhaft im Minijob verharre, "landet mit leeren Händen im Alter". Die scheinbar attraktive Regelung "brutto gleich netto" entpuppe sich als Trugschluss.

"Brutto gleich netto" als soziales Problem

Der CDU-Politiker brandmarkt das Prinzip als "im Kern unsozial". Die Beitragsbefreiungen hätten eine problematische Nebenwirkung: "Es verlagert die Kosten der Absicherung von Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit auf die Allgemeinheit", kritisierte Nacke gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

Ja,sie sollten abgeschafft werden, für mehr "normale" Jobs. 33%
Nein, die jetzige Regelung mit den Minijobs sollte genau bleiben! 22%
Nein, zwar nicht abgeschafft, aber leicht verbessert und zwar.... 22%
Meine Meinung dazu: 22%
Nebenjob, Arbeitslosengeld, Minijob, Arbeitnehmer, Einkommensteuer, Finanzamt, Lohnsteuer, Rentenversicherung, Sozialversicherung, Steuerberater, Steuerklasse, Steuerrecht

Befristete Beschäftigung in Wissenschaft endet und ich möchte / muss mich umorientieren - wie weiter (ALG-Anspruch, Auslandsaufenthalt, Selbständigkeit, etc.)?

Hallo zusammen!

Nach einer langen akademischen Karriere wird meine aktuelle befristete Beschäftigung als wissenschaftlicher Mitarbeiter bald enden. Befristete Beschäftigungen sind in der Wissenschaft ja leider Dauerzustand, aber nachdem öffentliche Forschungsgelder durch die unionsgeführte Regierung massiv zusammengestrichen werden und (aufgrund der internationalen Bedrohungslage) Geld stattdessen in die Rüstung gesteckt wird, sieht es diesmal erstmals so aus, als wäre nun tatsächlich Schluss - zumindest muss ich zum ersten Mal wirklich ernsthaft damit rechnen.

Ich weiß, dass ich mich 3 Monate vor Ende meiner Beschäftigung arbeitssuchend und ab dem Ende meines befristeten Vertrages arbeitslos melden muss.

Nun möchte ich aber nicht von einer Beschäftigung in die nächste "hüpfen". Zum einen bin ich nach einer langen wissenschaftlichen Laufbahn einfach nur ausgebrannt und brauche dringend eine Pause und etwas Abstand. Zum anderen habe ich viele soziale Kontakte, sowohl im Inland (in verschiedenen Bundesländern), als auch im Ausland (in verschiedenen Staaten), kam aber wegen Studium und Beruf bisher nur selten weg, sodass ich diese Kontakte nicht in dem Umfang pflegen konnte, wie ich dies gerne tun würde, was ebenfalls eine große Belastung für mich darstellt. Zu guter Letzt möchte ich mich perspektivisch ohnehin selbständig machen.

Mein Plan ist es daher, nach Vertragsende eine Zeit lang (mindestens 6 - 12 Monate) zu verreisen, neues zu entdecken, Zeit mit nahestehenden Menschen zu verbringen, ggf. sogar herauszufinden, ob ich meine Zukunft nicht (zumindest anteilig) im Ausland verbringen und "nomadischer" leben kann (immerhin möchte ich nach den 6 - 12 Monaten nicht wieder jahrelang irgendwo "festsitzen") und danach eine berufliche Selbständigkeit aufzubauen. Mit der Selbständigkeit verbinde ich insbesondere auch die Hoffnung darauf, ein "mobileres" Leben führen zu können. Die meisten abhängigen Beschäftigungsverhältnisse binden einen nunmal leider an einen Arbeitsort, was für mich aber aus den zuvor genannten Gründen, zumindest auf Dauer, meiner geplanten Lebensführung entgegensteht. Für diesen Zweck habe ich über die vergangenen Jahre auch eine finanzielle Reserve aufgebaut.

Wenn ich aber nun nach Ende meiner Beschäftigung auf Reisen gehe und mich anschließend selbständig mache, stehe ich ja aber dem Arbeitsmarkt faktisch nicht zur Verfügung, sodass der Versicherungsfall nicht eintritt. Bisher habe ich es bei übergangsbedingten Unterbrechungen (z. B. vom Beruf ins Studium, von einem Studiengang in einen anderen, vom Studium in den nächsten Beruf) immer so gehalten, dass ich mich "freiwillig" krankenversichert habe und mich überhaupt nicht arbeitssuchend / arbeitslos gemeldet habe. Nach der letzten zusammenhängenden Beschäftigung, die über eine Dauer von 7 Jahren bestand, geht es aber nun natürlich um viel Geld und ich würde ungern einen Fehler machen, durch den mir finanzielle Nachteile entstehen.

Was ist das korrekte Vorgehen in einem solchen Fall?

Soweit ich es sehe, ist meine Umorientierung erstmal mein "Privatvergnügen" (und auch mein eigenes Risiko), ich kann aber durch geeignete Meldung (arbeitslos melden, aber Bescheid geben, dass man dem Arbeitsmarkt vorerst nicht zur Verfügung steht) zumindest meine Ansprüche soweit sichern, dass sie eine Zeit lang "ruhen". Falls es mit der Neuorientierung dann doch nicht klappt, habe ich dann zumindest noch ein gewisses "Fallnetz".

Hat jemand von Euch etwas ähnliches schonmal vorgehabt / umgesetzt und kann mir davon berichten?

Ca. 6 Wochen Urlaubsanspruch von 52 Wochen im Jahr ist nunmal nicht viel. Das sind etwa 11.5 % - und die übrigen 88.5 % sitze ich hier mehr oder weniger fest. Das ist - neben den prekären Beschäftigungsverhältnissen, ständig wechselnden Projekten und Anforderungen und allgemein hoher Arbeitsbelastung in der Wissenschaft - im Grunde das größte Problem.

Die Option einer Teilzeittätigkeit würde die Situation auch nicht wirklich verbessern. Der Urlaubsanspruch skaliert ja mit herunter und ein früherer Feierabend nützt mir hinsichtlich Auslandsreisen auch nicht wirklich. Daher war ich lieber in Vollzeit tätig, um schneller Geld für eine Auszeit ansparen zu können.

Selbständigkeit, Krankenversicherung, Wissenschaft, Karriere, Auslandsaufenthalt, Pause, Sozialversicherung, Gap Year

Gesundheitssystem reformieren und wenn ja, wie?

Hallo liebes Team und Community,

die Krankenkassen werden aktuell finanziell immer knapper, die Zusatzbeiträge steigen immer mehr, ggf. stehen auch Leistungskürzungen immer mehr bevor. Sollte daher das Gesundheitssystem reformiert werden und für welches neues System wäret Ihr?

Bitte auch begründen!

Variante 1: Abschaffung des bisherigen Gesundheitssystems mit den ganzen gesetzlichen Krankenkassen und den Privatversicherungen und stattdessen eine komplette Bürgerversicherung mit einem stabilen Beitrag von 12% ohne Zusatzbeiträge und ohne Beitragsbemessungsgrenze, in die ausnahmslos jeder einzahlt.

Variante 2: Gesundheitssystem bleibt grundsätzlich so wie es ist, jedoch soll der reguläre Beitrag für alle auf 12% gesenkt werden, Zusatzbeitrag wird abgeschafft, dafür aber wird auch die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft.

Variante 3: Gesundheitssystem bleibt so, wie es ist, allerdings wird der Zusatzbeitrag abgeschafft, dafür aber auch die Beitragsbemessungsgrenze.

Variante 4: Das Gesundheitssystem wird so reformiert, dass der reguläre Beitrag auf 12% gesenkt wird, Zusatzbeitrag wird abgeschafft, die Versicherten haben einen Anspruch auf eine Grundversorgung. Wer mehr Leistungen als die Grundversorgung möchte, kann seiner gesetzlichen Krankenversicherung jedoch Zusatzpakete hinzubuchen mit natürlich der jeweiligen zusätzlichen Prämien.

Variante 5: Die gesetzlichen Krankenversicherungen werden komplett abgeschafft, stattdessen kann jeder frei und eigenverantwortlich sich privat versichern oder auch nicht.

Variante 6: Gesundheitssystem soll so bleiben wie es ist ohne Reformen mit der Konsequenz, dass Zusatzbeiträge weiter steigen können und möglicherweise auch Leistungen gekürzt werden.

Variante 5 50%
Variante 1 38%
Variante 4 13%
Variante 2 0%
Variante 3 0%
Variante 6 0%
Finanzen, Leistung, Politik, Arbeitnehmer, Krankenversicherung, Beiträge, Gesundheitssystem, Gesundheitswesen, Krankenkasse, Sozialversicherung

Uns verschweigt die rechte CDU/CSU, dass dieses Munitionswerk mit unseren Steuergeldern , abgezweigt für unsere Renten und die Sozialversicherung erfolgt

Werk in Deutschland: Rheinmetall eröffnet neues Werk für Artilleriemunition

Artikel von Jonas Jansen • jetzt • 

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/werk-in-deutschland-rheinmetall-er%C3%B6ffnet-neues-werk-f%C3%BCr-artilleriemunition/ar-AA1LkPX7?cvid=1060eb2a6b624029c5ec8425bc5a0826&ei=20

Daß dieses Gewimmer zur Rechtfertigung von Rüstung gegen die UN-Sicherheitspolitik regelrecht verstößt, wird uns komplett verschwiegen, was mit Lügen vergleichbar ist:

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/wende-in-moskau-putin-minister-bringt-deutschland-ins-spiel/ss-AA1L9lwc?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=68ac314dca2d42538ac77f48963aa32a&ei=18#image=8

Wir brauchen weder Wehrpflicht, noch Aufrüstung, sondern Handel mit dem reichen China und dem rohstoffreichen Rußland. Die Rußlandfeindliche, absurde Politik stammt von unseren rechten Politikern, die dazu die Schuldenbremse mit Hilfe der Veralberung der Grünen verursachten und nun riesige Milliardenlöcher im Haushalt gegraben haben. In der Ukraine sind freie Wahlen für eine Demokratie notwendig, denn Selenskyj wir nur noch von Deutschland und weiteren EU Staatenhofiert. Die Welt hat sich längst von der Ukraine abgewandt, wie die UNO Beschlüsse zeigen !

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/wende-in-moskau-putin-minister-bringt-deutschland-ins-spiel/ss-AA1L9lwc?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=68ac314dca2d42538ac77f48963aa32a&ei=18#image=8

"USA votieren mit China und Russland

Uno-Sicherheitsrat stimmt für moskaufreundliche Ukraineresolution

Ukraine: Uno-Sicherheitsrat stimmt für moskaufreundliche Resolution - DER SPIEGEL"

https://www.bing.com/search?q=USA+votieren+mit+China+und+Russland&form=ANNTH1&refig=52F2A0CD892A49B1BBA676ED1B284C89&pc=U531

Wir werden von unseren Fernsehanstalten und rechten Politikern nur noch belogen

(Verschweigen des realen Kräfteverhältnisses in der Welt), warum wohl ?

Rente, Rüstung, Sozialversicherung, un-sicherheitsrat

Ist das Sozialsystem in Deutschland gut und findet ihr es gerecht?

Hallo,

ich wollte mal wissen, ob ihr das Sozialsystem in Deutschland so gut findet wie es ist. Für mich ist es das nicht.

Ich bin der Meinung das der Sinn und Zweck eines Sozialsystems ist, in einer Gesellschaft Alte, Kranke und Behinderte zu unterstützen, Menschen, die sich unverschuldet in einer Notlage befinden und nicht selber zu ihrem Lebensunterhalt beitragen können. ich finde, dass der Sozialstaat diese Kernaufgabe nur mehr schlecht als recht erledigt. Hier mal ein paar Beispiele:

Renten:

Die Durschschnittsrente in Deutschland bei 40 Jahren Arbeit beträgt 1500 Euro. Wenn davon noch Steuern und Sozialabgaben ab gehen bleibt ca. 1200 Euro übrig. In fast jeder süddeutschen Stadt zahlt man inzwischen mindestens 600 euro Warmmiete für eine 1-Zimmer Wohnung. Übrig bleiben dann 600 Euro, d.h. 37 Euro mehr als Bürgergeld. Wenn man bedenkt, dass zum Bürgergeld noch weiter Leistungen kommen, wie kostenlose GEZ, keine Medidamentenzuzahlung etc. steht der, der 40 Jahre gearbeitet hat am Ende kein Stück besser da, als der der gar nichts in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

Behinderte und Kranke:

Ich habe einen behinderten Bruder, der 5 h/Tag in einer Behindertenwerkstatt arbeitet, weil er wegen seiner Behinderung nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten kann. Für die Arbeit in der Behindertenwerkstatt bekommt er weniger als 2 Euro/h. Er lebt daher von Grundsicherung, was dem Bürgergeld entspricht + 200 Euro Arbeitslohn. Leben muss er zusammen mit Flüchtlingen und anderen Sozialfällen in einem Sozialwohnungsblock in einer 35m3 Wohnung ohne Balkon. Er leidet sehr unter der Lautstärke, der anderen Bewohner und durch den Schädlingsbefall des ganzen Hauses mit Wanzen und Kackerlacken, gegen die man nichts machen kann, solange einzelne Bewohner des Hauses im Dreck leben und für deren Vermehrung sorgen.

Warum müssten Behinderte in unserem Land so scheiße leben? Ich finde, wer behindert ist und arbeitet, sollte wenigstens so weit aufgestockt werden, dass er ein Einkommen wie in Vollzeit mit Mindestlohn hat.

Arbeitslose

Jemand hat 20 Jahre gearbeitet und wird dann arbeitslos. Nach einem Jahr Arbeitslosengeld I, kommt er automatisch ins Bürgergeld. Hat er sparsam gelebt und sich ein kleines Vermögen für die Altersvorsorge aufgebaut muss er das erst verbrauchen, bevor es Bürgergeld gibt.

Habe ich jedoch noch nie gearbeitet und keinen Cent in die Arbeitslosengeldversicherung eingezahlt, dann noch das Erbe der Eltern verprasst und nie Geld gespart, geht es mir am Ende kein Stück schlechter.

Ich finde es sollte ein Arbeitslosengeld II geben, bei dem die Bezüge abhängig davon sind, wie viele Jahre ich gearbeitet habe, bevor ich arbeitslos wurde. Das ALG II sollte höher sein als das Bürgergeld. Dafür sollte es für die, die nie eingezahlt haben nur eine absolute Grundversorgung geben.

Krankenversicherung

Das derzeitige System ist so ausgelegt, dass die Beitragszahler für die Kosten der Bürgergeldsempfänger aufkommen müssen. Sollten diese Kosten nicht über Steuern finanziert werden, damit alle Bevölkerungsschichten an den Kosten beteiligt sind? Wohhabendere und Beamte sind ja nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Ich habe als gut verdienender Mensch 20 Jahre hohe Beiträge in die GKV geleistet. Nun habe ich eine Erkrankung bei der nur eine Behandlung hilft, die 1200 Euro im Monat kostet. Ich habe 7 Jahre lang Duzende andere Behandlungsmöglichkeiten durch, aber nichts hilft so gut wie diese Behandlung. Mein Arzt will die Behandlung nicht machen, weil er Angst hat, am Ende auf den Kosten sitzen zu bleiben, weil die Kasse Probleme bei der Erstattung macht. Ich habe nun nur die Möglichkeit die Behandlung komplett aus eigener Tasche zu zahlen. Die 1200 Euro im Monat kann ich mir nicht leisten. Eine Möglichkeit einen Teil selber zu bezahlen und einen Teil von der Kasse zu bekommen gibt es nicht.

Auf der anderen Seite gibt es Millionen von Menschen, die auch nie einen Cent an Beiträgen geleistet habe, diese muss ich über meine Beiträge finanzieren, während mir medizinisch notwenige Behandlungen aus Kostengründen verweigert werden.

Ich finde es sollte zwei Krankenversicherungen geben, eine für Leute, die Beiträge zahlen in der auch Behinderte und Leute mit Anspruch auf ALG II (siehe oben) enthalten sind und eine Krankenversicherung für Leute, die nie eingezahlt haben und nicht krank oder behindert sind.

gar nicht, gehört komplett reformiert 69%
ja, bin im Großen und Ganzen damit zufrieden 31%
teilweise, es gibt st 0%
Geld, Politik, Sozialstaat, Sozialversicherung, Bürgergeld

Urlaubssemester während Elternzeit - Auswirkungen auf Werkstudententätigkeit?

Hallo zusammen, 

vielleicht kann mir jemand helfen. Mir wurde von meiner KK geraten, ein Urlaubssemester zu nehmen während ich in Mutterschutz und Elternzeit bin, damit ich keine Beiträge zur studentischen KV zahlen muss, sondern beitragsfrei versichert bin. Ich bin außerdem unbefristet als Werkstudentin angestellt und plane bis März 2027 in Elternzeit zu sein (mit Elterngeldbezug). Wie würden sich jetzt die Urlaubssemester (ich plane ein oder zwei) auf meine Werkstudententätigkeit auswirken? Ich habe gelesen, dass mein AG und ich dann Sozialabgaben zahlen müssten, da das Werkstudentenprivileg nicht mehr gilt. Gilt das auch, wenn ich in Elternzeit bin und kein Einkommen außer das Elterngeld (400€) habe? Vom Elterngeld kann ja theoretisch nichts abgeführt werden, oder? Heißt das, mein Arbeitgeber könnte mich kündigen?
Was wäre die kostengünstigste Lösung für mich? Das Studium kann ich flexibel rauszögern, möchte aber Anfang 2027 fertig sein, damit ich dann zu Ende der Elternzeit arbeiten kann. Ich würde gerne auch die Werkstudententätigkeit solange wie möglich behalten, da ich mich sonst freiwillig versichern müsste, was wieder 200€ im Monat wären (Familienversicherung nicht möglich).

Vielleicht hat hier jemand Tipps für mich. 

Vielen Dank!

Familie, Rente, Schwangerschaft, Elterngeld, Elternzeit, Rentenversicherung, Sozialversicherung, studieren, Urlaubssemester

Ausbildung, behindertes Kleinkind und Betreuungsmöglichkeit. Wie geht es weiter?

Hallo,

ich habe eine Ausbildung angefangen und bin in der Ausbildungszeit schwanger geworden. Seitdem bin ich in Mutterschutz und Elternzeit. Die Elternzeit endet jetzt. Wegen der 100% Schwerbehinderung meines Kindes (3 Jahre alt) und dem Pflegegrad 4, sowie der Möglichkeiten der Betreuung, kann ich die Ausbildung Vollzeit nicht weiter führen. Meine Eltern sind beide verstorben, Schwiegereltern arbeiten beide voll und eine andere Betreuung gibt es nicht für mein Kind. Er geht Stundenweise in die Kita aber es liegen trotzdem morgens und auch mittags 2 Std da zwischen, wo der kleine extern nicht betreut werden kann.

Die IHK setzt alle gleich auf 3 Jahre Unterbrechung und eine Teilzeit Ausbildung ist nicht möglich. Ich müsste meine mindestens 8 Std arbeiten gehen. Mein Chef kann mich zudem nicht außerhalb der normalen Arbeitszeiten von 7:00-15:30 Uhr einstellen. Ich könnte nur in der Zeit von 8:45-14:00, freitags von 8:45 -13:00 Uhr. Zudem kommen noch regelmäßige OP Termine und Ausfallzeiten wegen Klinikterminen einmal die Woche in Köln (107 km eine Stecke) und vielen Klinik Aufenthalten. Muss ich jetzt die Ausbildung kündigen? Einen Aufhebungsvertrag machen? Bei welchem Amt muss ich mich melden wegen Fehlzeiten in der Sozialversicherung. Ich bin verheiratet und mein Mann verdient zu viel und wir haben ein Haus, Eigentümer ist er. Da würde ich eh kein Geld von dem Amt bekommen.

Ich steh vor einem Berg, an dem ich nicht vorbei komme.

Am liebsten würde ich die Familienpflegezeit beantragen, aber es sind höchstens 10 Leute in unserem Betrieb. Dann wären nochmal 2 Jahre überbrückt und ich könnte dann weiter machen. Aber das fällt raus.

Eine Tagesmutter können wir uns nicht leisten und sie muss medizinisch geschult sein. Wir wohnen im Sauerland, wo die Möglichkeiten zur Betreuung von behinderten Kleinkindern mit medizinisch geschultem Personal echt rar ist.

Vielleicht gibt es ja noch Vorschläge/Ratschläge von euch.

Danke

Liebe Grüße

VB

Arbeit, Kinder, Geld, Schwangerschaft, Ausbildungsplatz, Betreuung, Elternzeit, Schwerbehinderung, Sozialversicherung

Schüler aus der Oberstufe als Ordnungskräfte im Omnibus einsetzen, geht das?

Liebe Community,

Ich habe mit meinem Chef vor einigen Tagen eine angeregte Diskussion geführt. Der Hintergrund ist, dass es regelmäßig zu Beschädigungen und starken Verschmutzungen im Omnibus auf den beiden Linien zum Schulzentrum kommt.

Ich arbeite neben dem Studium als Teamleiter Fahrgeldsicherung, Service und Sicherheit und führe regelmäßig auf den Linien Kontrollen durch.

Ein paar Leute fallen mir regelmäßig negativ auf und ich überlege nun, diesen eine zweite Chance zu geben, indem sie mein Team unterstützen.

Die S-Bahn München setzt seit vielen Jahrem sogenannte Schülerbegleiter ein. Diese Idee möchte ich Adaptieren. Unser Geschäftsführer ist der Sache sehr offen gegenüber eingestellt, möchte dass es aber wenn dann rechtlich Wasserdicht ist.

Meine Idee ist die Leute mit einer Einsatzweste, Handfesseln und einem Ausweis auszurüsten, welcher sie befugt für Ordnung zu sorgen.

Es stellt sich die Frage: Ist soetwas auf "ehrenamtlicher Basis" möglich oder ist es eine Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit? Ist darüber hinaus auch eine Unterweisung nach §34a GewO nötig?

Unser hauptamtliches Team sind Grundsätzlich im Tarif geschult und verfügen darüber hinaus mindestens eine Prüfung nach §34a und §7 WaffG oder sind Fachkräfte für Schutz und Sicherheit.

Wie denkt ihr darüber? Habt ihr Ideen?

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