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Thema Legasthenie
  1. 5 P.
Warum verletzt er sich immer noch selbst?

Hallo,

wie in meiner letzten Frage beschrieben „leidet“ mein Freund an starker Legasthenie (diese ist mittlerweile mit einem Attest bestätigt). Obwohl er eine Zeit lang eine Art Legasthenie Trainig hatte, welches von unsere Schule angeboten wird und danach noch eine spezielle Fördeung, habe ich aber trotzdem das Gefühl, dass er sich kein bisschen ver hat. Er hat vor ein paar Monaten angefangen sich wegen seiner schlechten Noten selbst zu verletzen und eine Zeit lang jede Hilfe abgeblockt. Ich bin mir nicht sicher ob er dies nur wegen Aufmerksamkeit gemacht hat, obwohl das eigentlich garnicht nach ihm klingt. Vor ein paar Wochen kam er dann endlich „wieder zu sich“.(Als ich ungekündigt bei ihm Zuhause auftauchte und ihn beim ritzen erwischte). Er „brach“ vor meinen Augen weinend zusammen und bat mich um meine Hilfe, da er nicht mehr klarkomme. Seit dem übe ich fast täglich mit ihm das Lesen und versuche mit ihm „kreativ“ zu arbeiten (z.B Wörter mit Rasierschaum schreiben, Buchstaben mit Klötzen bauen). Ich habe das Gefühl das ihm das wirklich hilft aber ich verstehe nicht, warum die professionelle Hilfe bei ihm so gut wie nichts gebracht hat. Vor ein paar Tagen habe ich dann gemerkt das er sich immernoch ritzt, und ihn dann darauf angesprochen er meinte nur das das noch die alten Narben seien aber das kann doch nicht sein oder? Ich meine nach fast 2 Monaten sollten die Wunden doch nicht mehr blutig sein. Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus und wollte deshalb hier mal fragen ob jmd vllt Erfahrung damit hat und mir sagen könnte wie ich ihn am besten zum reden bekomme oder ihm helfen kann.

Ich würde mich auf viele hilfreiche Antworten freuen! Danke fürs lesen 👍

legasthenie, Liebe und Beziehung, SvV
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Was tun bei Verdacht auf schlechte Förderung?

Es geht um meine kleine Schwester, die offensichtlich große Probleme mit der deutschen Rechtschreibung hat. Sie hat auf Wunsch meiner Eltern die dritte Klasse wiederholt, weil sie vor ihrer Klassenlehrerin Angst hatte und gemobbt wurde, sodass ihr die Freude am Lernen verging. Nachdem sie sich in der neuen Klasse sehr wohlgefühlt hat und eine ganz liebe neue Klassenlehrerin bekommen hat, haben sich ihre Leistungen auf Anhieb verbessert. Das ist nun fast zwei Jahre her und inzwischen fallen mir bei ihr vermehrt krasse Rechtschreibfehler auf (mer, wetun, wider, kuken, ...), die in der vierten Klasse nicht passieren dürfen. Ich habe mir heute dann mal ihr Deutsch-Übungsheft angesehen und war schockiert. Abgesehen von der furchtbaren Form (bspw. mit Filzstift geschrieben, Fehler im Wort korrigiert und einfach weiter geschrieben) war die Rechtschreibung grausam. Als ich sie dann gefragt habe, wie es im Unterricht abläuft, stellte sich heraus, dass sie auch Dinge von der Tafel oder beim Leseverstehen komplett falsch von der richtigen Vorlage abschreibt. Die Lehrerin vermerkt Fehler zwar in Tests und Arbeiten, kontrolliert allerdings nicht die Hefte, sodass viele Fehler vollkommen unbemerkt bleiben. Leider wird auch für die Tests keine sprachliche Berichtigung verlangt, sodass die Kleine ihre Fehler nicht reflektiert. Als ich dann meine Eltern darauf angesprochen habe, weil diese Rechtschreibung spätestens in der weiterführenden Schule zu großen Problemen führen wird, haben die leider total entspannt reagiert. Meine Mama meinte nur, dass die Kleine das Üben zu Hause als schlimme Strafe wahrnimmt, dass sie auch freiwillig gar nichts für die Schule macht (sie liest auch keine Bücher etc.) und dass sie es ja selbst wissen müsse, was ihr wichtiger ist. Meine Mama lässt sie lieber direkt nach der Schule an die PlayStation.

Was ich nicht unbedingt denke, ist, dass es sich um LRS handeln könnte, weil meine Schwester es einfach falsch gelernt hat. Bis zu der neuen Lehrerin war es für sie richtig, jedes Wort so zu schreiben, wie sie es schreiben würde. Rechtschreibung gab es da nicht. Vielleicht ist das einfach noch so verankert.

Ich weiß nun nicht, was ich machen soll. Ich habe nicht die Zeit, mit ihr zeitaufwendige Nachhilfestunden zu machen und alles zu üben. Da sie nicht in den Hort geht, wird ihr Lernfortschritt so aber nicht konsequent beobachtet und gefördert, was aber hier dringend nötig wäre. Ich werde auf jeden Fall versuchen, Kontakt zu ihrer Klassenlehrerin aufzunehmen, aber ich weiß natürlich nicht, wie erfolgreich das sein wird.

Habt ihr Ideen, wie ich meinen Eltern klarmachen kann, dass meine Schwester jetzt einfach die notwenige Förderung braucht, um nicht noch weitere Probleme zu bekommen?

deutsch, Schule, Erziehung, legasthenie, lrs, Rechtschreibung
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Gefühlslosigkeit durch Ritalin?

Hallo. Ich bin m/15 und nehme Ritalin auf Grund von ads. Ich gehe in die HTL eine Schule welche ich ohne Ritalin unmöglich schaffe. Im Moment steht mir auch keine andere Möglichkeit zur Verfügung. Ich bitte also das alle Ritalin Gegner hier nach meiner Frage nicht versuchen mich dazu zu überreden das Medikament abzusetzen. Das wird nicht gelingen, den ich könnte wie gesagt meine derzeitige Schul Situation ohne diese Hilfe nicht meistern.

Zu meiner Frage.

Ich habe das Problem das ich nichts mehr fühle auser negative Gefühle. Alles ist so stumpf und irgentwie negativ. Ich habe das Gefühl keine Freude mehr zu empfinden. In manchen Situationen in denen ich früher noch große Freude empfunden habe. Stehe ich jetzt nur mer da und frage mich was ist mit mir los das ich so Gefühlskalt geworden bin. Jedoch kann ich negative Gefühle spüren. Wie trauer, angst, ein stress Empfinden wie auch Verzweiflung. Doch eben keine Freude mehr. Oder in Situation wo von mir eine große Last abfällt. Müsste man doch erleichtert sein. Ich nicht. Ich spüre nichts. Leider habe ich auch das Gefühl das mir aus diesem Grund immer mehr die Lust am Leben vergeht. Ich muss all diese Strapazen die Sorgen diesen enorme Schulischen Druck über mich ergehen lasse. Doch manchmal auch Freude oder generell positives zu verspüren das fehlt mir. Daher habe ich das Gefühl in eine Depression zu rutschen...

Meine Konkrete Frage ist ob solche Problem auf Grund des Ritalins auftreten können?

Schule, Gefühle, ADS, legasthenie, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Ritalin
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Mein Freund hat extreme Probleme mit dem Lesen, was kann ich tun?

Hallo erst Mal :). Ich komme gleich mal zum Thema. Ich bin jetzt seit ca 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er hat das letzte Schuljahr nicht geschafft, sodass er wiederholen musste und nun mit mir in einer Klasse ist (9.Klasse Realschule). Vor kurzem hat er mir dann gebeichtet dass er Legastheniker ist, ich habe vorher schon gemerkt das er manchmal ein paar Rechtschreibfehler macht, aber ich dachte dass er einfach eine schlechte Rechtschreibung hat. Diese konnte man ja auch durch die Autokorrektur gut verbergen. Auf jeden Fall ist mir aufgefallen das er vor allen Dingen sehr, sehr große Probleme mit dem Lesen hat. Er vertauscht oft Wörter oder lässt welche aus, es kommt aber auch vor das er bis zu einer Minute an einem Wort hängt. Ich habe dann das Gefühl das er in den Buchstaben versinkt. Obwohl er nicht der einzige Legastheniker in unserer Klasse ist, hacken alle wegen seiner Rechtschreibung, aber am meisten wegen seines schlechten Lesens auf ihm herum. Wenn wir nicht gerade in der Schule sind ist er total entspannt und gut drauf, man merkt ihm seine Legasthenie dann kaum noch an. Doch ich habe das Gefühl, dass seine Schwäche ihm sichtlich unangenehm ist, fast immer wenn er etwas für jemanden schreiben soll oder darum gebeten wird etwas vorlesen wird er total nervös und fängt manchmal sogar an zu zittern. Sobald dann aber der Unterricht beginnt verändert er sich schlagartig, er ist aggressiv, frustriert,.... Ich habe ihn schoneinmal darauf angesprochen und hatte das Gefühl, dass er eigentlich traurig war aber seine Trauer mir gegenüber in Aggressionen umgewandelt hat. Am nächsten Tag hat er sich dann bei mir dafür entschuldigt das er so sauer geworden ist und hat gefragt ob seine Legasthenie mich stört oder ob ich mich dafür schäme das er so schlecht liest und seine Rechtschreibung so schlecht ist. In der Schule habe ich dann mal einen seiner Fehler verbessert, er meinte darauf nur: " Du weißt genau so gut wie ich dass ich einfach zu blöd zum schreiben bin". Seine Antwort hat mich total geschockt, warum versucht er nicht einfach was gegen seine Legasthenie zu tun? Ich meine dumm ist er nun wirklich nicht, er ist zum Beispiel in Mathe viel besser als ich und konnte mir schon oft weiterhelfen wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ich gehe dann einfach auf ihn zu und frage ihn ob er mir helfen kann. Eigentlich ergänzen wir uns gut, ich meine ich bin in Deutsch und Englisch gut und das sind genau die Fächer in denen er durchgefallen ist, er könnte mich ja einfach fragen, ich fage ihn ja auch einfach wenn ich in Mathe ein Problem habe.... Traut er sich nicht zu fragen, oder ist es ihm vielleicht unangenehm? Wie soll ich mit seiner Legasthenie umgehen? Und sollte ich vielleicht mit ihm lesen üben, oder seine Fehler verbessern?

Ich würde mich auf Antworten sehr freuen :) Und entschuldige dass ich so viel geschrieben habe aber ich bin einfach total verzweifelt Danke schonmal im Voraus!

Schule, Freundschaft, legasthenie, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Linkshändig, rechtshändig, beidhändig begabt doch nicht gut?

Hi, öh...ich habe da irgendwie ein Problem und zwar bin ich vor kurzem auf die Idee gekommen, dass ich vielleicht umtrainierter Linkshänder bin, denn ich habe früher das J spiegelverkehrt geschrieben und meine Schrift war grauenvoll! Sie sah in der Grundschue aus, wie ein rechtshänder, der mit links schreibt. Außerdem, als ich links und rechts zu unterscheiden gelernt habe, da haben mir alle immer gesagt, dass rechts die Hand ist mit der ich schreibe. "Ja, äh...mit welcher Hand schreibe ich denn?" Aber so genau weiß ich das nicht mehr. Ich habe keine Legasthenie, aber dafür extrem ADHS und Aufmerksamkeitsprobleme und solche Dinge halt, die auch oft bei Leuten auftreten, die umtrainiert wurden.

Deshalb mache ich jetzt verschiedene Übungen, weil ich beidhändig begabt sein möchte. Ich schreibe öfters mit der linken Hand. Natürlich bin ich darin nicht so gut, wie mit der rechten, aber eigentlich klappt es richtig gut. Wenn ich langsam schreibe, dann sieht meine linkshändige Schrift ganz normal aus. Auch beim Klavierspielen habe ich jetzt angefangen parallel mit gleichen Händen das gleiche zu spielen und außerdem das gleiche nur halt nicht parallel sondern spiegelverkehrt und außerdem spiele ich mit den Händen überkreuzt ( also linke Hand spielt den Part der rechten und umgekehrt). Und außerdem schreibe ich nicht nur mit links ganz normal, sondern auch manchmal von rechts nach links, und dabei drehe ich alle Buchstaben um, sodass der Text am Ende dann spiegelverkehrt dasteht.

Es heißt, dass umtrainierte Linkshänder wieder anfangen sollten mit links zu schreiben.

Aber woher weiß ich, ob ich wirklich Linkshänder bin? Ich mache für gewöhnlich die meisten Dinge mit rechts, also eigentlich alle. Ich darf doch nicht auf einmal anfangen mich umzutrainieren, wenn ich in Wahrheit gar nicht linkshändig bin.

Ich dachte mir, okay, dann werde ich halt jetzt einfach mal beidhändig begabt. Das ist kein Problem, es klappt eigentlich ganz prima. Ich habe auch mal die Maus vom Computer nach links gestellt.

Aber jetzt lese ich im Internet, dass es gar nicht so gut ist beidhändig begabt zu sein. Wie jetzt? Soll ich etwa wieder damit aufhören? Nicht dass ich da jetzt etwas total falsch mache!

Ich habe auf einmal irgendwie Angst bekommen, weil es heißt, dass es viele Probleme bei so etwas geben kann, also bei Beidhändigkeit oder Umtrainierung der Händigkeit, es sei denn man tut sich sozusagen umumprogrammieren, also wieder so, dass es richtig ist.

Aber wenn ich jetzt doch Rechtshänderin bin, dann müsste ich ja jetzt eigentlich Rechtshänderin bleiben, oder? Aber das will ich gar nicht! Die rechte Gehirnhälfte ist doch die stärkere, Linkshänder sind oft viel begabter. Ich will also Linkshänderin sein.

Was soll ich machen? Soll bei rechts bleiben? Mich umtrainieren? Weiter mit meinen Übungen zur Beidhändigkeit machen? Ist es wirklich so verkehrt beidhändig begabt zu sein? Irgendwie herausfinden, was ich jetzt tatsächlich bin?

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Lehrer über LRS informieren?

Hallo, ich gehe in die 11. Klasse eines Gymnasiums in NRW. Hier besteht die Möglichkeit, dass man den Schülern in allen Fächern, aufrund zu schlechter Rechtschreibung 1-2 Notenpunkt abzieht. Ich musste, als ich jünger war mal einen LRS-Test machen, aber der wurde nicht korrekt durchgeführt, also eigentlich muss man ja noch einen IQ-Test machen, um eine LRS wirklich bestätigen zu können. Der wurde bei mir nicht gemacht und das Ergebnis war auch nicht so ganz eindeutig.

Auf jeden Fall habe ich zur Zeit ziemlichen Stress mit meinem LK-Lehrer. Ich habe eine Aufgabe abgegeben und er bemängelt meine Rechtschreibung und sprach eben auch diese Punkt-Azugsregel an. Ich habe dann erklärt, dass ich einfach nicht gut rechtschreiben kann und er meinte, dass ich mir dann einfach mal die Sachen durchlesen soll, bevor ich soetwas abgebe, weil ich auch sehr auffäliige Fehler mache. Das bringt nur nichts, weil ich meine Fehler oft nicht verstehe bzw. nicht bemerke.

er nimmt mich auch oft dran um vor dem Kurs einen Text vorzulesen und das kann ich gar nicht. Also das ist immer richtig peinlich.

ich frage mich, ob ich ihm einfach sagen soll, dass ich LRS habe?

nicht wegen dem Mitleid oder so, aber vielleicht nimmt er wenigstens ein ganz kleines bisschen Rücksicht und regt sich nicht über jeden RSF auf.

was würdet ihr machen?

lernen, lesen, Schreiben, legasthenie, lrs, Abitur, Lese Rechtschreibschwäche, Rechtschreibung, üben
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Gehört zur LRS Diagnose zwingend ein IQ-Test?

Hallo,

als Kind wurde bei mir eine LRS vermutet. Daraufhin haben meine Eltern einen Test mit mir durchführen lassen. Ich musste ein paar Wörter schreiben. Meine Mutter musste einen Fragebogen ausfüllen, der sich mit meinen Leseverhalten befasste. Danach kam heraus, dass ich keine LRS hatte/habe. Ich musste also mit meine grotten schlechten Rechtschreibung weiterleben. Mal kurz zwei Beispiele aus der 6. Klasse ich schrieb: anst (sollte Angst heißen) und libe (LIebe). UNd noch mehr solcher Wörter, die beiden sind mir nur noch im Gedächnis geblieben, als ich neulich mal alte Schulsachen durchstöberte. Ich mache heute auch noch vereinzelnd Rechtschreibfehler. Das schlimmste ist aber lautes Vorlesen. Ich kann absolut nicht gut vorlesen. Ich verlese mich, verrutsche in der Zeile, lasse Wörter aus, bilde neue Wörter, etc.

Jetzt würde mir eine Therapie oder so nicht mehr viel bringen, aber ich frage mich, ob zu einer LRS-Dignostik nicht normalerweise auch ein IQ-Test gehört, der wurde bei mir nicht während der Diagnosik gemacht.

Jahre später stellte sich heraus, dass mein IQ im Bereich einer Hochbegabung liegt, damit würde sich doch auch das LRS-Ergebnis von dem eines Durchschnittsbegabten verändern, oder?

Weiß da jemand mehr und kann mir sagen, ob man mir früher eigentlich eine LRS hätte diagnostizieren können/ müssen? Mein "Ergebniss" lag im unterem Durchschnitt, das ganz allgemein. Im Vergleich zum gymnasial Niveau lag war mein Ergebnis weit unter dem Durchschnitt. Das steht so in den Bericht...

Mir liegt da jetzt nicht viel dran, es interessiert mich einfach nur

lernen, lesen, Schreiben, legasthenie, lrs, Psychologie, Psychiatrie
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LRS-Test bedarf einen IQ-Test?

Hallo,

als Kind wurde bei mir eine LRS vermutet. Daraufhin haben meine Eltern einen Test mit mir durchführen lassen. Ich musste ein paar Wörter schreiben. Meine Mutter musste einen Fragebogen ausfüllen, der sich mit meinen Leseverhalten befasste. Danach kam heraus, dass ich keine LRS hatte/habe. Ich musste also mit meine grotten schlechten Rechtschreibung weiterleben. Mal kurz zwei Beispiele aus der 6. Klasse ich schrieb: anst (sollte Angst heißen) und libe (LIebe). UNd noch mehr solcher Wörter, die beiden sind mir nur noch im Gedächnis geblieben, als ich neulich mal alte Schulsachen durchstöberte. Ich mache heute auch noch vereinzelnd Rechtschreibfehler. Das schlimmste ist aber lautes Vorlesen. Ich kann absolut nicht gut vorlesen. Ich verlese mich, verrutsche in der Zeile, lasse Wörter aus, bilde neue Wörter, etc.

Jetzt würde mir eine Therapie oder so nicht mehr viel bringen, aber ich frage mich, ob zu einer LRS-Dignostik nicht normalerweise auch ein IQ-Test gehört, der wurde bei mir nicht während der Diagnosik gemacht.

Jahre später stellte sich heraus, dass mein IQ im Bereich einer Hochbegabung liegt, damit würde sich doch auch das LRS-Ergebnis von dem eines Durchschnittsbegabten verändern, oder?

Weiß da jemand mehr und kann mir sagen, ob man mir früher eigentlich eine LRS hätte diagnostizieren können/ müssen? Mein "Ergebniss" lag im unterem Durchschnitt, das ganz allgemein. Im Vergleich zum gymnasial Niveau lag war mein Ergebnis weit unter dem Durchschnitt. Das steht so in den Bericht...

Mir liegt da jetzt nicht viel dran, es interessiert mich einfach nur.

lernen, lesen, Schreiben, legasthenie, lrs
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Habe ich LRS? Oder bin ich einfach Dumm? (Lese-Rechtschreibschwäche)

Hallo Ich habe eine Frage . Ich bin in der 10 Klasse und habe es total schwer in der Schule. Ich habe den Verdacht das ich LRS habe. Ich habe ein bisschen im Internet gesucht und habe gemerkt das ich echt anzeichen dafür habe, uzw.

  • Ich bin Richtig SChlecht bei Diktaten oder Aufsätzen , ich habe da immer Schlechte Noten. Meine Rechtschreibung ist richtig schlecht! Und das obwohl ich in der 10 Klasse bin! -Ich verwechsle sehr oft Sachen wie der die das , dem den , oder sonst sowas. Richtig schlimm! -Ich brauche so lange bis ich irgend etwas versteh! Deswegen bin ich in der Klasse immer hintern dran wenn es darum geht was zussammen an der Tafel zu rechnen oder so. Und wenn ich es dann endlich ein wenig versteh habe ich es nach einer weile wieder vergessen.Ich vergesse sehr oft was ! -Mir fällt es manchmal echt schwer sätze zu bilden ob beim schreiben oder sprechen! oder wenn ich ein satz umsellen muss, das ist echt schlimm! -Ich rede echt schlimm .Früher war ich in der Lokopädie deswegen weil ich p-q oder d-b verwechselt habe , das wurde dann auch besser. Aber ich verwechsle beim sprechen so oft der die das oder dem den , aber meistens rede ich einfach kein vernünftigen satz! Das fällt jeden auf! -mir fallen manchmal bestimmte wörter nicht ein

Alle sagen das ich dumm bin , soger meine freunde. Sie sagen immer wenn sie angenommen in einem Test einmal schlechter als ich sind "Soger Katja ist BESSER als ich, das ist peinlich" Ich habe das gefühl das es schlimmer wird .
Ich wollte zum Arzt gehen aber ich habe echt Angst das ich mich da plamier und ich es am ende nicht habe sondern einfach "dumm" bin!

Danke schonmal!

Schule, Schreiben, legasthenie, lrs, Lese Rechtschreibschwäche, Sprechen, Rechtschreibschwäche, Lese-Schwäche
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Dyskalkulie? Oder....einfach nur unfähig? Rechenschwäche / Mathematik

Nun...ich habe viele Jahre was das Rechnen angeht "hinter mich" gebracht. Hatte schon in der 2. Klasse der Grundschule Nachhilfeunterricht und wurde sehr gehänselt.. Das ging bis zur vierten Klasse so weiter (beides). Im Abitur habe ich gerade eine 5- Minus geschafft (also gerade so und auch wohl weil meine Lehrerin ziemlich Mitleid mit mir hatte) und das in Stochastik. Dies hat nicht viel mit Zahlen zu tun. Mathe war das schlechteste. Und ich kann bis heute das Einmal-Eins nicht komplett. Zumindest mache ich das so, dass ich, wenn jemand: 3 x 6 sagt, ich die Zahlen im Kopf versuche zu addieren. Und da es so lange dauert komme ich mir immer sehr blöd vor. Auch wenn ich einkaufen gehe muss ich mich auf den/die Kassierer/in verlassen, da ich einfach nicht so schnell substrahieren kann....von der Menge Geld die ich gegeben habe, keine Ahnung was ich zurückbekomme, ich schaue dann immer hoffnungsvoll auf das Diplay. Und manchmal erwische ich mich dabei, wenn ich etwas zähle, dass ich die Finger benutze....also beim Einkaufen und so weiter. Meine Freundinnen machen bisschen Witze über mich, aber ich habe offen gesagt, dass ich sehr schlecht in Mathe bin. Und sie lächeln halt immer. Aber ich fühle mich "dumm". Ich brauche nur sehr lange, um alles auszurechnen (plus, minus und multiplizieren......dividieren geht im Kopf gar nicht bei mir)...Und ich bin nun fast 30, mache meinen Master und hatte im Bachelor eine 1,4 (Geisteswissenschaft, Lesen und Reden etc. macht mir keine Probleme). Aber dieses alltägliche rumrechnen...ist eine Qual. Ich bin mir nicht sicher...ist es einfach eine Rechenschwäche oder wirklich eine "Dyskalkulie"? Ich wäre über ein paar qualifizierte Antworten sehr erfreut. :-)

Studium, Mathematik, Mathe, rechnen, legasthenie, Dyskalkulie, Gymnasium, Rechenschwäche, matheschwaeche
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Mein Freund hat Legasthenie.

Hallo erst Mal :) Ich komme gleich mal zum Thema.

Ich bin noch nicht so lange mit meinem Freund zusammen. Letztens hat er mir gestanden dass er Legasthenie hat. Ich hatte es immer nebenbei mitbekommen dass er hin und wieder Probleme mit dem Schreiben hat und sich ab und zu verschrieben hat (mit der Autokorrektur hat er es auch gut verbergen können) aber das geschah so selten dass ich mir da nicht wirklich Gedanken darüber gemacht habe. Jetzt nach dem Geständnis habe ich wirklich ein bisschen Schuldgefühle gehabt, weil ich ihn immer etwas tadelnd darauf hingewiesen habe. Jetzt frage ich mich wie ich damit umgehen soll. Darf ich ihn trotz allem weiter darauf hinweisen und ihn korrigieren? Oder wäre das blöd jetzt nachdem ich es weiß?

Dann lese ich für mein Leben gerne und er macht das ja verständlicherweise nicht und/oder sehr wenig. Da ich das irgendwie schrecklich finde dass er nicht in dieser Bücherwelt versinken kann habe ich ihm vorgeschlagen ihm Bücher vorzulesen (was ich auch unglaublich gerne mache, also vorlesen). Er war auch einverstanden aber wäre das für einen Legastheniker wirklich okay? Ich bin mir da total unsicher und weiß nicht genau was ich machen soll. Ich habe sogar vorgeschlagen dass wir demnächst zusammen ein Buch kaufen gehen, welches ich ihm dann vorlese aber ich habe doch stark das Gefühl dass es von mir aus geht. Ich werde ihn wahrscheinlich darauf ansprechen und fragen ob das wirklich okay für ihn ist aber trotzdem habe ich echt die Sorge ihm irgendwie unangenehm "auf die Pelle zu rücken"....

Ich brauche dringend einen Rat! Was darf ich nun tun und was nicht?

Danke schon Mal im Voraus :)

Beziehung, legasthenie
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Sohn kann keine Wörter buchstabieren - 1. Klasse

Mein Sohn ist jetzt gerade 7 Jahre alt geworden und geht seit September in die 1. Klasse. Der Klassenlehrer hat schon häufig ins Hausaufgaben'heft' geschrieben, dass er Lesen üben soll. Das ist für mich aber schwer zu realisieren da ich 1. ganztags berufstätig bin und wenn wir um 16:15 Uhr nach Hause kommen die Luft so gut wie raus ist bei meinem Kind, 2. kann mein Kind nicht gut mit "Kritik" meinerseits umgehen, ist SOFORT eingeschnappt wenn ich ihn verbessere. Die OGS bekommt es leider auch nicht hin mit ihm zu üben. Der Lehrer macht mich wahnsinnig. Er sagt er wäre Förderlehrer im Bereich "Legasthenie" und 'LRS' und er hat den Verdacht, dass mein Sohn so etwas hat. Erst sagte er, dass wir bis Februar warten (fand ich sehr kurz so Sept. - Februar), jetzt sagt er, dass er an seine Grenzen käme und er es merken würde und wir warten jetzt mal bis März/April bevor er in die Diagnostik käme.

Was mir aufgefallen ist: er kann einigermaßen lesen, verwechselt aber einige Buchstaben manchmal. Wenn ich ihm im Auto sage, er soll mal BUS buchstabieren (er hat noch nicht alle Buchstaben durch), kommt z. B. "B" "O" "T" "T" dabei raus. Beim 2. Versuch macht er daraus dann "B" "N" "T".

Lesen geht wie gesagt einigermaßen. Er ist mit der Schlechteste in Deutsch aus seiner Klasse, sein Papa hat auch nicht gerade die besten Rechtschreibkenntnisse und lt. Deutschlehrer ist Legasthenie durchaus vererbbar. Damals gab es aber so eine Diagnostik ja noch nicht!

Hat jemand hier vielleicht Erfahrungen?

Vielen Dank.

lesen, legasthenie, lrs, Grundschule, Rechtschreibung
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