Angst – die neusten Beiträge

Wie mit Situationen am Arbeitsplatz umgehen?

Hi zusammen,

ich rege mich leider immer häufig über einen Kollegen auf bzw. auch über zwei. Keine Ahnung vielleicht bin ich zu genau oder nehme alles zu ernst!
leider komme ich auch nicht aus mir heraus. Bin immer nett etc. fresse Ärger oft in mich hinein. Oft einfach weil ich weiß es kommt zu Konflikten dann und ich meine Emotionen nicht richtig steuern kann dann!

z.B. der eine Kollege geht immer 20 Minuten vor Arbeitsende zum duschen. Sprich in der Arbeitszeit, damit er pünktlich stempeln kann dann. Aber wir betreuen eine Produktion da kann ab und an noch etwas anfallen. Er sagt dann immer dann lass Telefon einfach klingeln und gehe nicht ran. Auch wenn ich mal etwas sage, er macht sowieso was er will. Der lässt sich nicht lenken.

zweite Beispiel: er furzt ständig und es stinkt dauernd. Oder er furzt und kommt dann gleich zu einem hin und stellt sich neben sich. er sagt dann immer als Antwort: wie machst du das denn zuhause mit dem furzen.

ich lache leider oft nur weg oder habe meine Wut in mir. Aber ich finde es richtig ecklig, resepektlos. Und manchmal glaube ich er tut das mit Absicht um zu provozieren. Damit ich eventuell mal wütend werde und aus mir heraus komme!

ich sage oft nicht meine Meinung oder das was ich denke. Auch weil ich introvertiert bin. Auch Angst vor Ablehnung. Weil ich oft auf die Kollegen/ Kollege angewiesen bin.

mein Selbstvertrauen ist sehr gering. Oft habe ich das Gefühl die Kollegen haben etwas gegen mich. Aber fühle mich oft ausgenutzt. Gerade weil ich es nicht schaffe nein zu sagen.

ich kann zu diesen Kollegen leider keine Verbindung aufbauen. Für mich sind die dumm. Fühle mich meist zu Leuten hingezogen die viel wissen besitzen und viel philosophieren! Tiefe Gespräche führen!

Weiß auch nicht. Bin ständig angespannt und nervös. Oft will ich nur in Ruhe arbeiten.

icu weiß nicht was richtig und was falsch ist.

kennt jemand so etwas?

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Krasse Verlustangst überwinden?

Hallo, ich leide unter sehr starker Verlustangst und ich weiß nicht wie ich diese überwinden kann.

Ich fasse mich kurz, ich habe einen besten Freund mit dem ich bereits über 2 Jahre befreundet bin, wir wohnen 60 km voneinander entfernt und schreiben daher jeden Tag, ich habe mit ihm über dieses Thema bereits schon 2 mal gesprochen und er nahm es auch mit Verständnis auf, meine Angst ist nämlich das er irgendwann denn Kontakt abbricht bzw mich auf WhatsApp blockiert was ja auch schon einen Kontaktabbruch darstellt, er meinte das er niemanden blockiert weil es für ihn purer Kindergarten wäre, mit diesem Satz konnte ich dann tatsächlich für 2 Wochen meine Verlustangst komplett überwinden bis ich wieder daran denken musste "was wäre wenn" also was wäre wenn er doch irgendwann denn Kontakt abbricht usw?

Dazu sei gesagt das er nur mit mir über Geld und seine Probleme reden und sonst niemanden worauf ich mich fest halte das an seinem Satz was dran ist aber dennoch schwebt dieser Gedanke "was wäre wenn" in meinem Kopf?

Zu meiner Vergangenheit:

Ich(20) verlor 2009 meinen Opa und meine Oma im selben Jahr, 2013 verlor ich meinen Vater wegen Krebs, 2017 verlor ich meine Uroma und vor einem halben Jahr meinen Onkel - zu allen hatte ich ein sehr gutes Verhältnis.

2019 brach meine Exfreundin über Nacht während ich geschlafen habe denn Kontakt ab und das ist sehr wahrscheinlich ein großer Meilenstein fpr meine Verlustangst.

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Soziale Phobie Familie von Freund?

Hey,

Mein Freund und ich sind nun seit 4 Wochen in einer Beziehung. Ich war schon öfter bei ihm, habe seine Eltern aber noch nie richtig kennengelernt, weil ich aufgrund meiner sozialen Phobie mich noch nie so richtig bereit dazu gefühlt habe. Mit seiner Schwester, die 1 Jahr älter ist als ich, sind wir allerdings letztens abends kurz auf der Terrasse gesessen. Ich konnte da nicht viel reden, da sie über einen Geburtstag gesprochen haben. Ich fand sie trotzdem ganz nett, ich hatte aber den Eindruck, dass sie meine soziale Phobie bemerkt hat und mich daher komisch findet. Nun hat sie mir gestern eine Anfrage auf Instagram geschickt, ich habe mich darüber sehr gefreut und wollte ihr dann auch zurück folgen, die Anfrage hat sie aber abgelehnt. Jetzt habe ich das Gefühl, dass sie mich wirklich komisch findet oder gar nicht mag, wobei sie mich ja noch gar nicht richtig kennt. Ich weiß, es ist nur so ne blöde Anfrage aus social Media, aber für mich hat das ne große Bedeutung, da ich versuche trotz meine sozialen Phobie so gut sympathisch wie möglich rüber zu kommen und nicht den Anschein zu machen, dass ich irgendwie kein Interesse hätte oder komisch bin, nur wegen meiner Phobie. Dadurch hab ich jetzt noch größere Angst, seine Familie kennenzulernen, da ich ja von seiner Schwester irgendwie schon zurückgewiesen wurde.

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Warum hatten die Leute früher mehr Angst als heute?

Ich erlebe es immer wieder, dass es Sachen gibt, vor denen unsere Großeltern und Eltern total Angst hatten und die heute total langweilig wirken.

Meine Eltern hatten zum Beispiel immer davon gesprochen, wie gruselig Edgar Wallace sei. Und dass das so brutal wäre und überhaupt nichts für Kinder.

Als ich so ungefähr 12 war, liefen an Weihnachten einige Edgar-Wallace-Krimis im Fernsehen, u.a. "Das Gasthaus an der Themse", "Das indische Tuch" und "Der Frosch mit der Maske." Und ich hatte zu keinem Zeitpunkt eine Ahnung, was daran gruselig sein soll. Ich fand "Das indische Tuch" spannend, weil man nicht wusste, wer der Täter war, aber gruselig fand ich es nicht.

Aber der Vater meiner Mutter hat sich damals ziemlich aufgeregt, dass meine Eltern mich sowas gucken lassen und dass das nicht gut für mich wäre. Keine Ahnung, ich fands jetzt auch nicht spannender als "Die drei Fragezeichen". Wobei ich die drei Fragezeichen sogar spannender fande.

Und vielleicht eins, zwei Jahre später lief "Psycho" im Fernsehen. Um Gottes Willen. Alfred Hitchcock, der Meister des Horrors, wie meine Oma immer sagte. Das dürfe ich mir auf keinen Fall angucken. Ich hab den Film dann trotzdem geguckt und dachte, hui, jetzt guckst du was von Alfred Hitchcock!!! Aber ich kam mir hinterher ziemlich verarscht vor. Dass da am Ende ein Skelett im Stuhl sitzt, hab ich sowieso schon gewusst, weil es in extrem vielen Serien schon nachgestellt wurde.

Ich habe nichts gegen alte Filme. Ich mag alte Filme. Aber ich konnte mir halt echt noch nie vorstellen, was unsere Eltern und Großeltern daran gruselig fanden.

Es gibt Filme, die ich eklig finde. Irgendwelche Leute, die sich Gliedmaßen abschneiden oder wo literweise Blut spritzt, sowas find ich einfach eklig. Aber ich hab keine Angst davor.

Kann das vielleicht daran liegen, dass die Welt, in der wir (bin Jahrgang 2001) aufgewachsen sind, halt generell mit Anschlägen, Kriegen, Abhör-Skandal, Terrorismus, usw. viel gruseliger ist, als es Geschichten sein könnten?

Ich mein, dass ein Mann Menschen zerstückelt, einfriert und auf-isst, sowas hab ich als Kind in der Zeitung gelesen - das war normal für mich.

War die Welt früher vielleicht harmloser, sodass meine Großeltern und Eltern viel eher Angst vor irgendetwas hatten?

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Toxischer Mensch in der Familie, was tun?

Guten Tag, ich habe ein Problem und zwar hab ich eine Person in der Familie, die immer alles bestimmen möchte über alle, Sachen verdreht und lügt, wenn man sie kritisiert, ist man sofort schuld am Streit, es wird Monate lang nicht miteinander gesprochen, die anderen Familienmitglieder werden von der Person darüber informiert dass es meine Schuld war und ich den Streit verschuldet hab. Jedes Mal nach einem Streit und kaum Kontakt zur Familie wegen dieser Person kam ich an und hab mich entschuldigt. Lange hält der Frieden nie und im Gegensatz zu den anderen in der Familie muss ich nun mal meinen Mund aufmachen bei Ungerechtigkeiten und somit bin ich die blöde. Diese Person tut so als wäre sie der Chef der Familie. Man wird immer schlecht gemacht und glaubt auch irgendwann dass man schuld hat. Sie macht jeden in der Familie runter, zum Beispiel kritisiert immer das aussehen, lässt unterschwellige beleidigungen ab ( besonders wo sie weiß, dass man da anfällig ist). Die anderen tolerieren dieses Verhalten seit Jahren um Ärger mit der Person zu vermeiden, da man sonst ausgeschlossen wird, so wie ich jetzt. Nun gab es vor kurzem einen Streit zwischen uns und sie macht mich wieder runter. An diesem Wochenende findet ein Geburtstag statt und ich treffe sie dort. Wie soll ich mich verhalten. Ich fühle mich echt immer schlecht und um ehrlich zu sein trifft mich das sehr.

Vielen Dank

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Reflux Schmerzen und Psyche?

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt und habe seit einem Jahr normale Sodbrennen gehabt. Und seit einem Monat starkes brennen. Das äußerst sich aus das ich weniger schlafen kann Max 4-5 Stunden, mir ist ständig übel nach dem Essen egal was und trinken, Druck auf der Brust, schlapp, müde, kann nur noch wenig essen und Blässe mit Zuckungen. Und auch noch wenig der ganzen Magensäure bekomme ich schlecht Luft im Liegen weil alles still hochkommt.

Ich war schonmal im Krankenhaus übers Wochenende aber am Ende des Wochenendes wurde es besser und bin gegangen (Fehler).

Dazu bin ich psychisch nicht in bester Form, ich denke, dass ich eine Depression oder ein Burnout habe (weil ich noch ein Projekt hatte, wie man Kapital aufbaut). Habe meine Schule abgebrochen (11 klasse ⇾ mein Realschule-Abschluss ist dafür ziemlich gut) und bin fast nur alleine in meinem Bett. Dazu bekomme ich auch manchmal Panikattacken. Des Weiteren habe ich Angst Spitze Gegenstände zu verschlucken (mach das nicht, aber denke mir ungewöhnlich Zufälle aus z. B. beim essen aus Versehen). Wenn ich ein Tag trainiere kann ich am nächsten Tag nichts machen zu schlapp.

Ich habe schon Termin bei einem Psychologen und eine Magenspiegelung aber das dort noch eine Woche. Ich habe keine Kraft mehr.

Vielleicht war oder ist jemand auch schonmal in einer gleichen Situation gewesenen und kann mir Ratschläge geben.

:( -> :)

Zukunft, Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin

Kann mein Partner für mich einen Termin beim Therapeuten vereinbaren oder muss ich das zwingend selbst machen?

Hallo Community,

ich vermute, an einer sozialen Angststörung zu leiden. Aus diesem Grund bin ich nicht in der Lage, mir einen Job neben der Schule (ich gehe zur Abendschule um meinen Realschulabschluss nachzuholen) zu suchen. Ich kann nicht zum Vorstellungsgespräch gehen, weil ich Angst vor Kommunikation mit fremden Menschen hab. Außerdem kann ich mich vor Angst nicht vernünftig artikulieren, weiß oft nicht was ich sagen soll und kann Leuten beim Sprechen nicht in die Augen gucken, was komisch wirkt und man sich wahrscheinlich denkt: "Was ist die denn für eine?" Des Weiteren hab ich mit 25 noch gar keine Berufserfahrung (außer ein paar berufsvorbereitende Maßnahmen) und Angst, dass das negativ auf die Betriebe wirkt. Dazu hab ich Angst, was falsch zu machen im Job. Das Schuljahr geht an der Abendschule gerade zwei Wochen und ich hab aus Angst, was in der Schule sagen zu müssen, schon eine Woche gefehlt. Das Jobcenter sitzt mir auch im Nacken. Ich muss mir professionelle Hilfe suchen, ansonsten werde ich als voll erwerbsgemindert eingestuft werden müssen, sagte mir meine Sachbearbeiterin.

Ich möchte mir auch helfen lassen und mich unbedingt selbst finanzieren können. Aber ich schaffe es seit Monaten nicht, beim Therapeuten anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. Ich möchte auch nur zu diesem einen Therapeuten gehen und mir keine Alternative mit Email-Adresse suchen. Denn leider hat er keine Mail und auch keine Sprechstundenhilfe. Ich müsste also direkt ihn anrufen.

Ich hab auch bereits meinen Freund gefragt, ob er für mich anrufen und einen Termin vereinbaren kann, aber er meinte, dass das nicht gehen wird und ich das schon selbst machen muss. Er hat zwei Freunde, die auch zu diesem Therapeuten gehen. Sie sind sehr zufrieden mit ihm und es scheint ihnen gut zu helfen doch angerufen haben sie selbst. Man muss laut seinen Freunden sagen, um was es geht und ein bisschen die Symptome schildern. Dann bekommt man einen Termin. Mein Freund ist der Meinung, dass er das nicht übernehmen kann, weil er sich ja nicht in mich reinversetzen kann und nicht weiß, was genau ich habe.

Werde ich mir wirklich selbst einen Termin holen müssen? Oder kann das tatsächlich auch mein Freund für mich machen? Ich schaff das einfach nicht alleine. Meine Angst ist zu groß.

Therapie, Schule, Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Partner, Partnerschaft, Soziale Angststörung

Pro Contra Liste zur Beziehung - absurd?

Seit ein paar Wochen zweifle ich schon an der Beziehung. In den 3,5 Jahren hatten wir 2 Jahre eine Fernbeziehung. Die 1,5 Jahre danach habe ich bei ihm gewohnt.

Nun war es von Anfang an so, dass ich seine Katzen nicht leiden konnte. Die Lautstärke, die Haare, das Gekotze, der Geruch, nichts hat mir an den Tieren gefallen. Abgesehen davon gab es ein paar Ereignisse, die mir einfach nicht aus dem Kopf gehen.

Deshalb hab ich mir einfach mal eine Liste mit pro und contra gemacht. Würde mich freuen, wenn jemand seine Meinung zu dem was da steht äußern kann. Die Liste fängt mit der von mir höchsten Priorität an.

PRO:

- Liebe zueinander

- seine Nähe ist angenehm

- es ist Verlass auf ihn bei wichtigen Dingen

- gemeinsame Hobbies

-macht viel im Haushalt

CONTRA:

- impulsive Art, keine Selbstkontrolle

- keine Empathie, fühle mich emotional alleine

- seine 2 Langhaarkatzen

- sehe keine Hochzeit/Kinder mit ihm

- er ist sich unsicher bei Kindern, wollte zu Beginn unbedingt welche

- keine langen, tiefen Gespräche

- kein Sexleben (außer im Urlaub)

- er ist totaler Langschläfer, Wochenende am liebsten schlafen

- keine Reaktion auf "Rausputzen"

- Vertrauen hat Knacks, weil 2x ins Gesicht gelogen

- Probleme werden tot geschwiegen, wir können nicht wirklich streiten oder diskutieren

- seine negativen Emotionen ziehen mich runter

- Gefühl von eingeengt sein

- wir lachen nicht viel gemeinsam

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Ich hab Angst das es zwischen uns nicht klappen wird?

Also ich hab einen Jungen kennengelernt, seit 9 Monaten (wir sind beide Anfang 20) . Wir haben jeden Tag Kontakt und verstehen uns einfach verdammt gut. Wir haben uns auch schon getroffen und das war auch wunderschön. Wir reden über alles, vertrauen und sehr, wenn mal eine Diskussion aufkommt können wir diese auch immer gut klären. Es ist verdammt schön und wir genießen unsere Zweisamkeit. Wir haben auch zum Teil die selben Interessen, zb spielen wir beide Videospiele. So und da komm ich zu unserem einzigen reibungspunkt. Er wohnt nicht in meiner Stadt, sondern 3 Stunden entfernt. Für das Studium wird er höchstwahrscheinlich nächstes Jahr in meine Stadt ziehe, dies ist auch schon länger geplant, da hier eine Universität ist und er schon lange hier Freunde hat. Allerdings kann er mir es noch nicht zu 100% sagen, da er nicht weiß ob die Stadt die beste Option ist, aber er geht stark davon aus das es sie wird. Wir sind auch noch nicht zusammen, sagen auch nicht ich liebe dich zu einander, wir wissen das wir beide Gefühle haben für den anderen und auch welchen Stellenwert wir gegenseitig haben. Das zweite Problem was mit dem anderen zusammenspielt ist das er noch nicht zu sicher sagen kann das wir wenn er einmal hier wohnt in eine Beziehung kommen, da es nochmal was anderes ist wenn er wir dann wirklich in einer Stadt gemeinsam leben, er wünscht es sich und das wäre auch für ihn der optimale Ausweg der Situation, aber er weiß es einfach nicht zu 100% auch wenn er sich eine Beziehung mit mir vorstellen kann.

ich bin etwas emotionaler angelegt und auch romantischer, ich denke entweder leicht pessimistisch oder leicht optimistisch er ist schon eher der Realist, ich kann seine Meinungen auch nachempfinden aber irgendwie hab ich trotzdem Angst das es nicht bei uns klappt, ich habe Angst das er nicht in meine Stadt zieht. Ok wir dann zusammen kommen kann man auch noch nicht wissen aber verdammt ich würde mir das so wünschen, weil ich noch nie jemanden getroffen hab mit dem ich mich so gut verstehe und ich mich so angezogen fühle.

wie würdet ihr in meine Situation sein? Findet ihr ich sollte mir einfach keine negativen Gedanken mehr machen? Einfach die Zeit genießen und wie es kommt so kommt es ? Mich nervt es das es manchmal Momente gibt wo ich daran denke und traurig werde.

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Tierschutzhund hat so viel Angst - was kann ich tun?

Hallo,

wir haben uns vor drei Wochen doch für einen Tierschutzhund statt einem Welpen entschieden.

Die kleine Maus ist 1 Jahr alt und ein Spitz-Mix. Sie kommt aus Ungarn, wo sie 9 Monate lang in einem fensterlosen Raum gehalten wurde. Sie wurde vor 8 Wochen in die Pflegestelle übergeben. Nun ist sie seit 2 Tagen bei uns und ich habe das Gefühl, dass ich sie nur überfordere.. Sie liegt mit mir auf der Couch und lässt sich streicheln, bürsten, anleinen.. und folgt mir auf Schritt und Tritt.

Mein Partner macht ihr Angst. Sie hat sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht und alles was eine tiefe Stimme hat und breit gebaut ist, ist unheimlich. Daran arbeiten wir. Mein Partner gibt ihr Futter und nährt sich nur im Bogen, ohne Augenkontakt. Letzte Nacht schlief sie zwischen uns im Bett.

Sie macht draußen weder Pipi noch große Geschäfte. Das macht sie im Bad, was für uns auch erstmal in Ordnung ist.

Ich gehe mit ihr 3-4 mal dieselbe Runde in dem Gemeinschaftsgarten hinter unserem Haus. Wir leben im 2. Stock. Die Treppen und den gesamten Weg läuft sie bereits selbst. Aber sie schießt immer so aus der Haustür, dass sie mit ihrem Geschirr gegen den Türrahmen stößt und sich so sehr erschreckt, dass sie zusammensackt.

Ich fühle mich jedes Mal so besch*ssen, weil einfach ständig irgendwas schief geht bzw. einfach nicht so, wie ich mir das wünschen würde. Ich bemitleide sie dann auch nicht und versuche es mir auch nicht anmerken zu lassen, aber insgeheim frage ich mich einfach: warum musste das jetzt passieren?

In der Wohnung hat sie ihre Box, in die sie natürlich jederzeit rein kann. Sie geht aber viel lieber auf die Couch, gerne auch ganz nah an mich. Sie braucht diese Nähe scheinbar sehr. Da weiß ich dann auch nicht, wieviel Zuneigung ich ihr geben sollte, weil es ihre Unsicherheit ja nicht unbedingt besser macht.. oder?

Ich bin wirklich kein hundeunerfahrener Mensch, aber mit einem so unsicheren und ängstlichen Hund hatte ich es wirklich noch nie zu tun..
Ich möchte ihr die erste Zeit doch nur so angenehm wie möglich gestalten..

Sollte ich weniger rausgehen, und erstmal schauen, dass sie sich hier Zuhause richtig sicher fühlt? Oder "einfach" wie gehabt wiederholen, bis es hoffentlich bald besser wird?

Hund, Angst, Tierschutz, Hundeerziehung, Hundehaltung, Liebe und Beziehung, Unsicherheit, Angsthund

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