Ist der Junge im Recht?

Ich bin gerade in meiner einjährigen Ausbildung (wo man verschiedene Kurse besuchen und sich weiterbilden kann) und da haben wir auch an einem Projekt zu arbeiten, dass wir am Ende des Jahres vorstellen müssen. Nun am Anfang ist es gut gelaufen mit unserer Gruppe, dann nach einer Weile haben sich ein paar überhaupt nicht mehr gemeldet und meine beste Freundin (die auch da ist) und ich mussten immer alles initiieren. In letzter Zeit habe ich auch kaum Zeit für mich, die verschiedenen Kurse, die für unser Projekt wichtig sind zu besuchen oder einfach andere Sachen zu machen, wie auf Nachrichten beantworten, sie zu lesen oder oder. Nun heute hatten wir einen Videochat mit unserer Gruppe und ich entschied mich dann kurz beizutreten, um halt zu fragen, ob ich ein paar Themen übernehmen könnte, um das dann privat zu bearbeiten und es ihnen dann später zu schicken. Sie hatten kein Problem damit, aber dann fragte mich ein Junge aus der Gruppe, ob ich überhaupt noch Lust hätte am Projekt zu arbeiten, weil ich ständig überall abwesend bin, nie auf Nachrichten antworten und auch nicht an den Kursen dabei bin, die für das Projekt gedacht sind (wie ich es erwähnt hatte). Ich erklärte ihm dann meinen Standpunkt und er sagte mir, dass man sich Zeit für die Dinge nimmt, die einen wichtig sind. Und er hat Recht, das Projekt ist mir jetzt nicht wirklich wichtig, wie meine anderen Verplfichtungen (Termine für die Unis, Teilzeitjobs, Pflege meiner Mutter, ...), aber ich versuche dennoch so oft ich kann wie am Anfang mitzuarbeiten und da zu sein.

Dennoch fühle ich mich schlecht, weil er und die anderen dann ziemlich ruhig wurden und ich den Eindruck hatten sie würden mir nicht glauben. Ich meine was soll ich denn machen?! ... Habt ihr vielleicht Tips? Oder einen Rat?

Denkt ihr der Junge ist im Recht das zu fragen/sagen?

Liebe, Schule, Freundschaft, Ausbildung, Jungs, Liebe und Beziehung, Projekt, Ausbildung und Studium
Selbstliebe, aber wie?

Ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben, wo mich andere verlassen und ich jetzt alleine dastehe. Am Anfang tat es sehr weh, aber mittlerweile versuche ich zu akzeptieren, dass ich alleine besser dran bin, aber es ist echt schwer, weil ich einfach nichts besonderes kann, um weiterzukommen. Früher hatte ich immer gute Punkte in der Schule und das war sowas wie mein Antrieb, weil ich mich dadurch gut gefühlt habe und das Gefühl hätte ich bräuchte niemanden. Ich hing immer alleine mit mir ab, ging ständig zur Bibliothek zum Lernen und bekam auch eventuell gute Noten. Aber jetzt… Ich habe echt gar nichts mehr. Ich mache mir dauernd Vorwürfe, dass ich dies nicht kann und das nicht kann, weil es wirklich nicht klappt. Ich habe seit meinem letzten Jahr im Gymnasium eine Lernblockade und kriege nichts mehr in meinem Kopf. Früher konnte ich problemlos bis zu 50 Seiten am Tag lernen, das immer kurz vor einer Prüfung und jedes Mal habe ich eine A (sehr gut) oder B (gut) bekommen, aber seit letztens nur C (befriedigend), D (schlecht), Gott sei dank keine F‘s (durchgefallen). Nun stehe ich kurz vor den Uni Bewerbungen und habe Angst, dass ich nicht in meinem Traumstudium reinkomme oder doch reinkomme, aber meine Lernblockade es wieder vermasselt. Ich fühle mich dadurch echt dumm, weil andere das merken und sie auf mich herabsehen. Kein Wunder, warum sie mich für jemand besseres verlassen, ich bin echt ein Versager durch und durch…

Schule, Selbstliebe, Psychologie, Intelligenz, Liebe und Beziehung
Gott folgen fühlt sich falsch an?

Ich habe in letzter Zeit oft mit Tarot Karten gearbeitet, also ich praktizierte nicht, keine Krystale, Schreine, Steine, oder ähnliches, ich wollte mich von dem Okkulten und Ritualen so gut es geht fernhalten und mich nur Tarot Karten zur Begragung für meine Alltagsprobleme und meiner Weiterentwicklung benutzen. Mit den Tarot Karten habe ich mich immer sicher gefühlt, es hat mir halt gegeben, wenn ich mich mal alleine gefühlt habe und gibt mir die Antworten (jedesmal überraschend zutreffend), die ich brauche. Ich habe aber nicht aufgehört an Gott zu glauben und hatte eher das Gefühl, dass ich ihm näher bin wegen auch den vielen göttlichen Post des spirituellen, den ich auf Instagram und folgendes sehe. Nun habe ich gestern im Netz gelesen, dass auch das Praktizieren der Tarot Karten Teufelswerk wäre und auf Youtube war ein Video zur Warnung davon und in den Kommentaren haben Leute berichtet, dass seitdem sie mit Tarot Karten handeln, sie seltsame Träume von Dämonen haben oder eine seltsame Präsenz im Raum verspüren. Eine sagte sogar, dass ihr Freund sah wie etwas hinter ihr nachlief und sie sich total erschrocken hatte. Zudem noch wäre alle Sorte von Divination in der Bibel verboten und gilt als Sünde …

Ich wollte nie etwas mit Teufelswerke zutun haben, ich dachte wenn ich Tarot zu Gutes benutze oder auf eine gute Weise, dann wäre es keine Sünde …

Ich habe jetzt beschlossen mich wieder Gott zuzuwenden, aber es fühltz sich irgendwie nicht richtig an und ein wenig gezwungen. Ich möchte aber auch nicht in die Hölle kommen nach meinem Tod oder wenn die Welt mal untergeht.

Ist dieses Gefühl normal? Oder bin ich verloren …

Religion, Esoterik, Christentum, Glaube, Gott, Tarot