Wie mache ich ihm klar, dass er sich lösen muss (Muttersöhnchen)?

Hallo zusammen,

wir sind seit 6 Monaten ein Paar, doch unsere Beziehung ist zum scheitern verurteilt.

Es ist ein sehr komplexes Thema und leider wird der Begriff „Mittersöhnchen“ oft missbraucht, weshalb es mir wichtig ist, klarzustellen, dass er vielleicht nicht diese Art von Mittersöhnchen ist, welchen ihr euch jetzt vorstellt.

Seine Mutter ist sehr narzisstisch und Manipulativ. Sie ist gegen jede Beziehung, welche er mit anderen führt, sei es unsere Liebesbeziehung, oder auch normale sonstige Freund. Denn sie möchte immer im Mittelpunkt in seinem Leben stehen. Zu mir sagte sie, sie habe große Angst ihn zu verlieren usw. sie kann also nicht loslassen. Um unsere Beziehung zu zerstören, hat sie schon einiges unternommen. Er selbst bemerkt das schon und regt sich darüber auch auf, allerdings sieht er nicht seinen Teil bei der Sache, dass seine Mutter so manipulativ usw. ist, dafür kann er natürlich nichts. Aber es liegt eben auch an ihm, ihr Grenzen zu setzen usw. er sagt immer, dass er weiß, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung sei, er aber es nicht schafft dagegen anzukämpfen/Grenzen zu setzen und er auch Konflikten aus dem Weg gehen möchte und deshalb sehr schnell nachgibt. Ich kann das verstehen, allerdings bedeutet das auch, dass sie sowohl ihn, also auch seine Beziehungen (inklusive unserer) weiterhin zerstört. Ich glaube, ihm ist die Auswirkung von dem ganzen nicht so bewusst. Sie wohnen im selben Haus, aber in unterschiedlichen Wohnungen und er sagt oft, dass sich das alles mit seiner Mutter ändern wird, sobald er auszieht. Doch so richtig wird sich das erst ändern, wenn er ihr wirklich Grenzen setzt und sich auch selbst emotional mehr von ihr löst. Unsere Beziehung ist von Anfang an mehr eine 3er Konstellation, seine Mutter hing von Anfang an mit in unserer Beziehung und er sagt zwar, dass er sie von nun an aus unserer Beziehung raushalten möchte, allerdings muss er sich dafür auch selbst von ihr lösen. Es bringt mir ja nichts, wenn ich zwar nicht mehr so viel mit ihr zu tun habe, er aber trotzdem noch immer jedesmal zu ihr rennt und zu irgendwelchen Dingen manipuliert wird. Ich möchte mit ihm eine Beziehung führen und nicht mit einem manipuliertem Menschen (ich weiß nicht, wie ich das gerade besser ausdrücken kann).

Wie kann ich ihm das auf eine gute Art und Weise klarmachen? Ich möchte nicht dastehen und sagen „Du bist ein Muttersöhnchen, schau, dass du los von der blöden kommst.“ sondern vielmehr, dass er versteht welche Auswirkungen das ganze hat und das er selbst auch etwas tun muss, damit es besser wird.

Mutter, Liebeskummer, Gefühle, Trennung, Beziehungsprobleme, Partnerschaft, Schwiegermutter, Muttersöhnchen

Zu wenig Zweisamkeit?

Hallo zusammen,

seit Januar wohne ich (w/21) mit meinem Freund (m/22) zusammen (in dem selben Haus, indem auch seine Mutter und Schwester wohnen).
Er arbeitet jeden Tag von morgens 7 bis abends zwischen 17 und 18 Uhr, wodurch er natürlich sowieso sehr eingespannt ist. Montag abends ist er dann immer bei seiner Mutter, dienstags ist er bei seiner Schwester + wir putzen zusammen, Mittwoch ist unser gemeinsamer Abend, allerdings stehen da eben auch oft Dinge an, die erledigt werden müssen, also das ist mehr ein Abend für „Dinge erledigen die zusammen erledigt werden müssen“ statt Zweisamkeit. Donnerstags ist dann immer sein Abend (da ich momentan nicht Arbeit etc. habe ich zuhause viel Zeit für mich alleine, er aber nie und daher hat er donnerstags abends einfach mal einen Abend für sich) Freitags ist er wieder bei seiner Mutter + wieder zusammen putzen, Samstag und Sonntag ist immer individuell (mal bei seiner Mutter, mal machen wir was zusammen etc.) und nun möchte er noch einführen, dass seine Schwester einmal die Woche abends zu uns kommt. Man muss bedenken, dass er unter der Woche, aufgrund der Arbeit, eben auch früh schlafen geht. Wir versuchen trotzdem so kleine Rituale wie zum Beispiel zusammen Abendessen durchzuführen, das funktioniert aber auch nicht so besonders gut.

Ich würde einfach gerne mal wissen, wie ihr das seht. Findet ihr wir haben genügend oder zu wenig Zweisamkeit? Habt ihr Ideen, was wir umstrukturieren oder ändern könnten?

Liebe, Beziehung, Alltag, Partnerschaft, Zweisamkeit