Wie kommt es zur unterschiedlichen Darstellung der Regierung und Opposition in Syrien in den "Qualitätsmedien"?

In Deutschland wurde ein "Freiheitskämpfer" in Syrien von einem Folteropfer wiedererkannt und angezeigt. Da er dann zwangsläufig verurteilt wurde, musste das sogar in den "Qualitätsmedien" kurz erwähnt werden.

Die Überschriften hier waren "„Abu Dhib“ soll Menschen entführt und gefoltert haben", "Syrischer Kriegsverbrecher zu lebenslanger Haft verurteilt".

Das er zur Oppsition gehörte und in Aleppo mit seinen Mitstreitern vermutete Assad anhänger systematisch folterte und tötete, wird hier, wenn überhaupt, nur im Kleingedruckten erwähnt.

Warum nennt man das Kind, in solchen Fällen, nicht beim Namen? Wiso "soll ... haben" und nicht "hat", zweifelt man an der deutsch Justiz? Wieso ist ein Name wichtiger, als die Organisation, für die er und seine Mitstreiter arbeitet, war er Einzeltäter, in der ansonsten "guten" Opposition?

Auf der anderen Seite werden Assad oder Putin oft irgendwelche vermuteten Dinge schon durch Andeutungen und Suggestivfragen in der Überschrift unterstellt. Und Vermutungen, wie die angebliche russische Wahlbeeinflussung, wochenlang immer wieder auf die Agenda gesetzt.

Beispiele: Tagesschau: "Was Assad verschweigt und was er schönredet", "Bebauungspläne: Will Assad Flüchtlinge enteignen?" usw.

Frage: Wie kommt es zu der unterschiedlichen Darstellung?

Fernsehen, Politik, Presse, Focus, Medien, Propaganda, Russland, Syrien, Bildzeitung, assad, Öffentlicher Rundfunk
1 Antwort
Man hört oft das der Staat mehr gegen "Rechts" machen muss aber wie genau soll der Staat das bewerkstelligen?

Hört man die Tage wieder oft aber man hört nie wie der Staat das machen soll?

Im aktuellen Fall von Chemnitz bezeichnet man oft alle Demonstranten als rechts aber der Auslöser war das Verbrechen wodurch es überhaupt zur Demo gekommen ist. Müsste das nicht bedeuten man bekämpft als erstes die Auslöser? Bei der Demo waren bestimmt Leute dabei die bisher noch nie bei sowas dabei waren, würden manche bestimmt schon als "neue rechte Demonstranten" bezeichnen. Hätte es den Auslöser aber nicht gegeben wären alle normal ihren Alltag weitergegangen.

Bei ähnlichen Fällen hört man später in der Presse meistens welche Vebrechen die Täter schon alle auf dem Kerbholz haben. Es ist immer ein ähnliches Muster, viele kleine und mittlere Straftaten und am Ende ein schwere Straftat wie z.B. Tötungsdelikt oder eine Vergewaltigung . Die schwere Straftat kommt im TV und schlägt wieder große Wellen, was wieder dafür sorgen könnte das sich Leute "eher rechts einordnen". Und ein paar Wochen später gibt es einen weiteren Fall.

Wäre da nicht die logische Konsequenz das man Leute die einen bestimmten Strich überschritten haben was Straftaten betrifft, diese Zwangsweise in eine Art "Rehabilitationsprogramm" zu stecken um zu verhindern das derjenige am Ende keine schwere Straftat begeht? Das würde natürlich auch für deutsche Täter gelten. Mit solchen Maßnahmen würden alle gewinnen. Jeder will doch sicher leben können.

Natürlich gäbe es weiterhin Straftaten, ganz weg kriegt man die leider nie. Aber meiner Meinung nach entsteht der meiste Unmut in der Bevölkerung dadurch das Straftaten von Leuten begangen werden die hier Schutz suchen. Das muss von allen Seiten verurteilt werden.

Wenn man also allgemein alle(oder viele) Straftaten unterbindet, würden sich alle Seiten entspannen.

Langer Text, schwieriges Thema. Was wären eure Maßnahmen für ein besseres Miteinander? :-)

Geschichte, Nachrichten, Deutschland, Politik, demonstration, Demo, Presse, Demokratie., Osten, Staat, Straftat, westen, rechtsextrem, rechtsradikal
14 Antworten
Warum wurde Gauland nicht korrekt im Kontext im heute-journal zitiert?
"Ja, wir bekennen uns zur Verantwortung für die 12 Jahre."
"Wir haben eine ruhmreiche Geschichte - und die, liebe Freunde, dauerte länger als die verdammten zwölf Jahre."
"Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte."

Ob man diese Aussage teilt oder nicht. Er sagt ganz eindeutig sinngemäß, dass die 1,2% von 1.000 Jahren "nur ein Vogelschiss" seien. Warum wird verkürzt daraus, Gauland bezeichnet die NS-Zeit als "Vogelschiss"? Selbst der entsprechende Satz hätte exakt so von einem Grünen stammen können, Hitler und die Nazi werden als Vogelschiss bezeichnet. Die NS-Zeit wurde somit ausnahmslos und eindrücklich negativ beschrieben.

Warum wurden die entsprechenden Passagen im heute Journal nicht gebracht? Nur so wäre ausgewogen berichtet worden.

Ergänzung: Gesamter Kontext im Wortlaut

Beim Kongress der Jungen Alternative am 2. Juni:

„Aber wir wollen weder in der Welt noch in Europa aufgehen. Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, die länger dauerte als 12 Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten.

Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre. Aber, liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Fliegenschiss in unserer über 1000-jährigen Geschichte. Und die großen Gestalten der Vergangenheit von Karl dem Großen über Karl V. bis zu Bismarck sind der Maßstab, an dem wir unser Handeln ausrichten müssen. Gerade weil wir die Verantwortung für die 12 Jahre übernommen haben, haben wir jedes Recht den Stauferkaiser Friedrich II., der in Palermo ruht, zu bewundern. Der Bamberger Reiter gehört zu uns wie die Stifterfiguren des Naumburger Doms.

Liebe Freunde, denken wir immer daran, dass ein deutscher Jude, Ernst Kantorowicz, den Ruhm des Stauferkaisers beschrieben hat. Nein, der Islam gehört nicht zu uns. Unsere Vorfahren haben ihn 1683 vor Wien besiegt. Aber das deutsche Judentum von Ballin und Bleichröder über Rathenau und Kantorowicz war Teil einer deutschen Heldengeschichte, die Hitler vernichten wollte.

Liebe Freunde, uns muss man nicht vom Unwert des Nationalsozialismus überzeugen. Wir haben diesen Unwert im Blut. Aber, liebe Freunde, wer eine Rot-Kreuz-Flagge aus den letzten Tages des Kampfes um Berlin entsorgt, hat keine Achtung vor soldatischen Traditionen, die es jenseits der Verbrechen auch in der Wehrmacht gab.“

https://www.afdbundestag.de/wortlaut-der-umstrittenen-passage-der-rede-von-alexander-gauland/

Politik, Presse, afd, heute journal, Gauland
30 Antworten
Sollte man die Pressefreiheit einschränken?

Hallo

Findet ihr man sollte die Pressefreiheit in Deutschland eventuell einschränken? Es gibt Menschen die behaupten das die Presse in Deutschland eine verzerrte Darstellung des Tages geschehen erzählen, um die Menschen in Angst zu versetzen.

Andere behaupten auch das hetze betrieben wird. Wenn ein Verbrechen begangen wird das hetzt die Presse die Justiz schnell eine Schuldigen zu finden. Da können Fehler gemacht werden, da man ein schnellen finden will. Stimmt das echt? Hatte mal ein Justiz kritiker ironischerweise von spiegeltv gesagt.

Meine Frage lautet ob ihr für eine Presse Einschränkung seit? Das bedeutet nicht das man sie verbieten sollte, sondern das man nicht mehr oder weniger den öffentlichen Frieden stört.

Durch die Medien habe ich, wie ihr in meiner Vorheriger Frage erkennen konntet, den Kompletten glauben an die deutsche Justiz verloren, und an den Rechtsstaat.

Kachelmann war der einzige der eine Hohe summe Entschädigung von Bild bzw dessen Verlag erhalten hat.

Was meint ihr? Sollte man sie einschränken? Oder findet ihr sie so okey?

Wie würdet ihr euch fühlen wenn es so Beiträge geben würde über euch wie bei Kachelmann?(Klar ist er ein Mann des öffentlichen Lebens, aber das rechtfertigt das wirklich diese Beiträge?)

Verzeiht für Rechtschreib und Grammatik Fehler.

Nein 75%
Ja 18%
Andere Meinung 6%
RTL, Deutschland, Beziehung, Sex, Recht, Radio, Gesetz, Presse, Karriere, Vergewaltigung, Aussage, Beiträge, Bilderbearbeitung, Existenz, fall, Freiheit, Justiz, Kachelmann, Kritik, RTL 2, Einschränkung, Hetze, Justizirrtum, Pressefreiheit, SpiegelTV, Umfrage
18 Antworten
Warum machen die Zeitungen das?

Guten Tag, ich muss mich mal kurz auf regen.

Wenn ich einen Artikel in der erwähnen die (also meine Zeitung) immer das Herkunftsland von Straftätern.

Bei Unfällen wird das Herkunftsland nur genannt, wenn es ein Unfall im Ausland war, bei dem ein/e Deutsche/r verletzt wurde. (Was ich auch sinnlos finde.

Soll mich das dann irgendwie härter treffen, wenn ich weiß, dass z.B. 20 Deutsche unter den 230 Toten eines Flugzeugabsturzes waren oder was?!

Verstehe ich irgendwie nicht.

Und das mit den Herkunftsländern, bei Verbrechen?

Was wollen die damit erreichen?

Das interessiert doch niemanden ausser so fremdenfeindliche , die sich daran aufgeilen zu lesen, dass ein Ausländer Mist gebaut hat und die wieder was zum Debattieren haben in ihrem 'Bild dir deine Meinung Buchclub'

Denke nicht, dass das fördernd ist im Kampf gegen Vorurteile und Rassismus.

Also hab ich da irgendwas falsch verstanden, oder eine Logik dahinter über sehen?

Aso und was mir auch aufgefallen ist....

Dass bei z.B. französischen, deutschen, schwedischen usw. Ganoven selten bis nie etwas von der Herkunft gesagt wird. Das erfährt man dann meist erst, wenn man sich tiefgründiger mit dem Fall befasst.

Kurzes Beispiel von letzter Woche:

Frau reißt anderer Frau die Burka von der Birne.

Woher die Täterin kam... Keine Ahnung, allerdings wurde gesagt, dass das Opfer aus der Türkei kommt.

Irgendwie komisch...

Mfg

Saengerballon

Deutschland, Presse, Rassismus, Zeitung
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