Verdauungsproblem Low Carb, Muskelaufbau?

Vor zwei Monaten startete ich den Versuch meine Ernährung umzustellen. Das Ziel ist eine zuckerreduzierte Ernährung (Low Carb). Jedoch bekam ich davon starke, unangenehme Verdauunsprobleme. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, wie ich meinem Körper die Umstellung erleichtert. Ich bin weiblich, 1.78m gross und knapp 65kg schwer. Seit gut ein Jahr trainiere ich regelmässig ,hatte bis anhin aber nur mässig Erfolg. Der Muskelkater war da, jedoch habe ich kaum zugenommen. Mir wurde bewusst das es wahrscheinlich an der Ernährung liegt, sprich zu wenig Kalorien. Vor zwei Monaten startete ich dann das Projekt: Weniger Zucker & mehr Kalorien.

Morgen: Rühreier oder Proteinbrot mit Lachs/Schinken

Mittag und Abend Fitnessteller mit Fleisch/Fisch Salat und Gemüse (Avocado, Olivenöl, manchmal auch Feta)

Über den Tag verteilt: 200g Nussmischung (1200kcal)

Kalorienshake, besteht aus Mandelmilch, gemahlenen Mandeln, Erdnussmus und Leinöl(1000kcal)

Ich konnte dadurch bereits 4kg zunehmen in 2 Monaten, jedoch unter sehr unangenehmen Bedienungen: Durchfall und übelriechende Blähungen. Symptome sind vergleichbar mit Fettstuhl. Wie kriege ich das in den Griff? Für mich und mein Umfeld ist das seeehr unangenehm. In der letzten Woche habe ich wieder zu Reis, Nudeln und «normalem» Brot gegriffen, dadurch wurde es etwas besser. Jedoch möchte ich gerne bei der Low Carb Variante bleiben. Ich habe bereits vor diesem Experiment viel Gemüse und wenig Süssigkeiten gegessen, mir ist keine Unverträglichkeit bekannt. Meine Erklärung wäre zu viel Protein/Fett/Ballaststoffe… In der ersten Woche habe ich auch jeden Tag 150g Joghurt mit 50g Leinsamen und Früchten gegessen, das war ganz schlimm. Ich musste es weglassen. Ohne den Shake und die 200g Nüsse wäre es jedoch schwierig auf den Kalorienüberschuss zu kommen. 

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Angst vor zu vielen Kalorien beim Muskelaufbau?

Hallo ihr lieben,

ich bin 28 Jahre alt, 180 cm groß und wiege 86Kilo. Vor einem Jahr wog ich noch 115 kg und habe durch Sport, den Verzicht auf Cola und eine bessere Ernährung knapp 30 kg abgenommen.

Ich mache immer so 15 min Cardio zum aufwärmen und ansonsten nur 3x die Woche Krafttraining.
Ich esse Montags-Freitags tagsüber 2x einen Shake. Der besteht jeweils aus 250g Magerquark, 30g Ew Pulver und 70g Banane.
abends esse ich dann normal und es gibt ne 800-900 kcal Mahlzeit. Vorm schlafen dann noch 30g Erdnussmus. Ich nehme so 1800kcal zu mir (ca 110g Kohlenhydrate, 180g Eiweiß und 60g fett).

Samstags abends gibt es dann mal was etwas kalorienreiches und mal was süßes und sonntags ist dann der berühmte Cheat day.

so jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage... am Anfang hab ich mich tierisch gefreut wenn alle gesagt haben „krass du bist aber dünn geworden“ mittlerweile nervt es mich weil ich gerne hören würde „krass du gehst aber ordentlich pumpen“. Mir ist klar, dass ich dafür einen Kalorien Überschuss brauche. Das wären bei mir aber 2500 bis sogar 3000 kcal. Die zu essen wären auch gar kein Problem, aber sobald ich das samstags und sonntags mal mache wiege ich montags direkt 2-3 Kilo mehr. Gar nicht auszumalen wenn ich das die ganze Woche machen würde.
Dabei brauch ich doch die Kalorien zum Aufbau. Relativ schlank und etwas definierter bin ich mittlerweile. Es ist noch minimal Bauch vorhanden, aber ich möchte halt auch endlich muskulöser aussehen. Was soll ich machen wenn mir aber 1-2 Tage mehr Kalorien (die ich eigentlich sogar dürfte) direkt so zusetzen?

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Bildet ein schlanker Mensch beim Krafttraining schneller Muskeln auf als ein dicker?

Angenommen Person A hat Adipositas, wiegt 90 kg und hätte bei 63 kg Normalgewicht. Person A hat einen hohen Fett- und geringen Muskelanteil.

Der genetische Klon von A ist Person B, mit selber Größe, selbem Aussehen usw. Person B wiegt bereits 63 kg. Hier ist der BMI und Fettanteil im Normbereich.

Der Muskelanteil ist Durchschnitt.

Nun beginnen beide mit dem selben Training, den selben Übungen in zeitlich selber Länge.

Werden beide gleich schnell den Muskelanteil erhöhen?

Oder wird B schneller Muskeln ausbilden, weil keine Fettmassen mehr abgebaut werden müssen?

Oder wird sogar die dickere Person schneller Muskeln aufbauen, weil sie Übungen mit mehr Eigengewicht anstrengender sind?

Da ich weiß, dass die Abnahme, Muskelaufbau usw individuell unterschiedlich ist, möchte ich von einem theoretischen Versuchsaufbau ausgehen.

Identische Genetik, identischer Tagesablauf, Schlafrhytmus, Nahrungsaufnahme, berufliche Tätigkeit usw.

Einziger Unterschied, dass einer dick und einer normalgewichtig startet.

Die genetisch gleiche dickere Person baut eher Muskeln auf. 60%
Die genetisch gleiche dünne Person baut eher Muskeln auf. 33%
Beide bauen gleich schnell Muskeln auf. 7%
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Gesund abnehmen durch Kaloriendefizit?

Guten Tag,

Ich habe mir seit Längerem vorgenommen abzunehmen und endlich will ich es in die Realität umsetzen.

Ich habe Adipositas weswegen ich unbedingt abnehmen muss. Ich möchte auf jeden Fall gesund abnehmen. Sprich, ohne Jojo-Effekt und schlabbernder Haut.

Ich hatte oft versucht abzunehmen, aber hatte stets abgebrochen, weil ich keine Ergebnisse sehen konnte und es mir an Motivation gefehlt hat. Jetzt hat sich das geändert. Ich bin kein großer Fan von Diäten, weswegen ich mich mehr bewegen möchte. Ich habe angefangen Kalorien zu zählen, aber dennoch versuche ich mich ausgewogen zu ernähren. Sprich lebe nach dem Motto " Die Menge macht das Gift" :)

Ich habe oft die Begriffe "Kalorienbedarf, Kaloriendefizit, Leistungsumsatz , usw." gelesen, weswegen ich mir auch selber einen Überblick verschaffen wollte bevor ich anfange abzunehmen.

Das Problem ist, dass ich mir alles habe anrechnen lassen und meine Kalorienaufnahme eigentlich weit unter der Grenze liegt, trotzdem nicht abnehme, sondern eher zunehme. Meine Blutwerte sind in Ordnung. Hier ein paar Fakten :

  • Gewicht: 85kg
  • Größe: 164cm
  • Kalorienbedarf laut der Seite foodspring : 1941kcal ; laut der Seite fitforfun : 2818kcal ; laut der App Lifesum : 1707kcal
  • Grundumsatz laut fitforfun: 1903kcal ; laut apotheken umschau: 1626kcal ; laut bmi rechner: 1507kcal

Ich mache 2-3x/Woche Ausdauertraining per Crosstrainer/Laufband (verbrenne ca. 400-500 Kalorien) und 2-3x/Woche Ganzkörperkrafttraining. Ich nehme am Tag zwischen 1400-1700 Kalorien zu mir.

Die Daten sind ziemlich unterschiedlich, weswegen es mir schwer fällt einen Kaloriendefizit zu erreichen. Deswegen weiß ich nicht, ob ich mehr verbraucht habe als aufgenommen. Dennoch habe ich mir allgemein ausgerechnet, wieviel Kg ich im Monat abnehmen würde und es wären nicht mal 1kg.. was ich sehr schade finde.. Kennt ihr vielleicht eine gute Methode wie ich mir das alles anrechnen lassen kann oder generell Tipps? Danke :)

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Fett verlieren gleichzeitig Muskeln aufbauen? Wann mit Splittrainig beginnen?

Hallo zusammen,

Da das Personal in meinem Fitnessstudio leider nicht sehr kompetent zu sein scheint hoffe ich dass ich hier brauchbare Antwort und ein paar Tipps auf meine Fragen bekomme. Und zwar gehe ich seit ca 2 Wochen regelmäßig ins Fitnessstudio und trainiere 3 mal die Woche mit einem Ganzkörpertrainigsplan (Beinpresse, Beinstrecker, Beinbeuger, Latzug, Ruderzug, Butterflyreverse, Butterfly, Brustpresse und Bicyclecrunch).

Mein Ziel ist es etwas fett zu verlieren, Muskeln aufzubauen und eine aufrechtere Haltung. Zu mir: Ich bin 24 jahre alt, 184 groß und wiege momentan 90 Kilo. Kfa weiß ich leider nicht. Ich würde mich jetzt allerdings nicht als dick beschreiben, habe allerdings schon ein paar überschüssige Kilos die ich gerne los werden möchte (ca 5 bis max 10kg hauptsächlich um den Bauch herum).

Nun meine erste Frage: Ist es möglich das Fett loszuwerden und gleichzeitig Muskeln aufbauen? Und wenn ja, brauche ich dann trotzdem einen Kalorienüberschuss oder soll ich eher weniger Kalorien zu mir nehmen? Ich muss nicht zwangsläufig Gewicht verlieren da das das Fett verlieren keine Eile hat. Der Muskelaufbau hat mehr Priorität aber mehr Fett sollte trotzdem nicht unbedingt dazu kommen. Oder ist es sinnvoller erst abzunehmen um sich danach voll auf dem Muskelaufbau zu konzentrieren?

Nun zu meiner nächsten Frage. Am Anfang ist es natürlich sinnvoll den ganzen Körper zu trainieren damit sich der Körper an die Belastung gewöhnt allerdings ist mir das Training stellenweise doch zu Zeitintensiv und häufig habe ich das Gefühl dass ich nachdem Beintrainig nicht mehr genug Power für die anderen Übungen habe. Denkt ihr es wäre sinnvoll so ca in 2-3 Wochen mit einem Splittrainig anzufangen oder ist das nach insgesamt einem Monat Training noch zu früh? Oder würdet ihr erstmal zu einem Ganzkörpertrainig mit freien Übungen wechseln (Bankdrücken, Kniebeugen etc.)? Zeitlich wäre ein Splittrainig kein Problem. Ich könnte statt 3 mal auch 4 oder 5 mal die Woche ins Training. Wobei 5 mal vermutlich für den Anfang auch zu intensiv wäre und dann die Regeneration zu kurz kommen könnte.

LG und danke schon mal im voraus für eure Antworten ;)

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Schrägbankdrücken mit Langhantel - besseres Gefühl?

Hallo,

Bin männlich, 17, 1.75 m groß und wiege 69 kilo.

Bankdrücken - 50 kilo (x8)

Kreuzheben - 70 kilo (x10)

Kniebeugen - 70 kilo (x10)

Langhantel rudern - 40 kilo (x8)

Überkopfdrücken - 30 kilo (x10)

Trainiere richtig erst seit Februar mit einem GK Plan, habe mich neulich entschieden eine 2. Brustübung reinzubringen, weil meine Brust sich im Vergleich zu den anderen Muskelgruppen nicht gut entwickelt - habe mich für Schrägbankdrücken entschieden.

Nun, mein Problem ist, das man überall hört, dass SBK mit KH anscheinend effektiver sei, und das die große Mehrheit auch den Zielmuskel dabei besser spürt.

Nun, bei mir ist es genau anders herum 😅. Habe beide Varianten heute ausprobiert, znd hatte mit der LH ein viel besseres Gefühl.

Hab extra 4 kilo KH genommen um auf die Ausführung zu achten, und es fühlte sich alles "instabil" an, ich hatte das Gefühl, dass nur die Arme beansprucht werden (und es hat sich auch nicht nach das typische "Brennen" angefühlt, sondern es war ein ziemlich unangenehmes Gefühl) und die Brust garnicht gespürt.

Bei der LH habe ich mit der Stange alleine (20 kilo) direkt nach 3 Wiederholungen das Brennen in der Brust gespürt, es fühlte sich alles viel stabiler an, und ich habe auch auf die Ellenbogen, Schulterblätter hinten fixiert, Brust raus und alles drum und dran geachtet.

Geht es jemanden auch so, oder ist KH drücken doch viel effektiver und ich mache irgendwas falsch?

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