Was kann man gegen ständiges Vergessen tun?

Hey! :)

Ich habe seit einiger Zeit wirklich Probleme damit, mir Dinge zu merken.

Durch meine psychische Erkrankung ist das jetzt nichts wirklich Neues für mich, weil man das einfach schon kennt.

Aber jetzt ist es so, dass ich oft keine richtige Erinnerung mehr an Dinge habe, die ich selbst getan habe und dann an mir selbst zweifle, ob das wirklich so stattgefunden hat und mein Kopf manipuliert mich dann auch oft und ich denke dadurch, ich hätte bestimmte Dinge, die wichtig gewesen wären, gar nicht gemacht, ich erinnere mich nicht mehr richtig an die Situation und ich bin dann wirklich davon überzeugt, etwas falsch oder nicht ausreichend gemacht zu haben.

Oftmals hat das auch etwas mit meiner Zwangsstörung zu tun, denke ich, denn wenn ich in Situationen bin, die schwer auszuhalten sind oder ich Panik bekomme, dann „verdränge“ ich es oftmals, obwohl es eigentlich wichtig wäre, das später noch zu wissen, um eben nicht nochmal verunsichert zu werden, sondern sicher sagen zu können, dass man dies und das genauso gemacht hat, wie es gemacht werden sollte.

Und wenn ich eben extreme Angst aushalten muss, während ich etwas erledige, dann ist es oft so als würde ich aus meinem eigenen Körper gleiten und deshalb ist die Erinnerung dann auch weg oder nicht mehr greifbar/nachzuempfinden, weil ich eben ja nicht das Gefühl hatte, das selbst erlebt zu haben und mich auch nicht darauf konzentrieren konnte, da ich mich nur der Angst widmen konnte.

Das ist dann so als wäre es nicht wirklich passiert, sondern einfach nur ein vorbeiziehender Gedanke gewesen. Ich versuche oft, mir selbst zu helfen, indem ich mich auf Dinge konzentriere, die mir optisch sehr auffallen, damit ich mir das bei aufkommenden Zweifeln eben ins Gedächtnis rufen und sagen kann: „Du hast das richtig gemacht, da war doch das und das...“ und dadurch wird das Geschehene irgendwie doch wieder realer.

Aber es hilft nicht auf Dauer und auch nicht immer und dann verdreht mein Kopf auch bei eindrucksvollen Bildern, die die Erinnerung eben verstärken sollen, alles und verunsichert mich dadurch.

Kennt irgendjemand hier so etwas? Und kann man da irgendwie dagegen arbeiten? Gibt es irgendwelche Tricks, die man anwenden kann, um seinen eigenen Kopf auszutricksen, wenn er einem wieder etwas einreden möchte?

Ich bin mir nämlich eine Zeit lang immer sicher und versuche daran festzuhalten, aber je mehr Zeit vergeht, desto schlimmer wird es und irgendwann ist diese Erinnerung so als wäre sie nicht meine eigene.

Das ist irgendwie so wie wenn man die Tür schließt und auch gesehen hat, wie man sie geschlossen hat, man aber einfach wegen irgendetwas nicht bei der Sache ist und diese Erinnerung daran dann eben „durchs Gedächtnis rutscht“ und man deshalb danach die Tür noch zehnmal kontrollieren muss... Und auch danach zweifelt man noch daran, ob man sie wirklich zugemacht hat.

Liebe Grüße!

Gesundheit, Freundschaft, Angst, Psychologie, Alltagsprobleme, Gedächtnis, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Selbstvertrauen, Unsicherheit, Vergesslichkeit, Zwangsstörung
Hat jemand gute Tipps für die Kunst des Mitschreibens?

Vielleicht hat jemand Tipps für mich für ein Problem, dass ich nach Studium und vielen Berufsjahren noch immer mit mir herumschleppe: sinnvolles Mitschreiben, so dass man sich auch nach ein paar mit anderen Inhalten vollen Tagen noch gut an einen Vortrag/eine Sitzung erinnern, wichtige Inhalte daraus hervorholen oder gar ein gutes Protokoll schreiben kann.

Schreibe ich ganze Wortgruppen oder Sätze mit, schreibe ich viel langsamer als das, was gerade gesprochen wird. Habe ich dann so einen Satz oder eine Wortgruppe fertig, ist das Gespräch/der Vortrag schon viel weiter und mir fehlen mehrere Sekunden, in denen mitunter wichtiges gesagt wird (Zuhören und gleichzeitig Schreiben kann ich ein ganz kleines Bisschen, aber wirklich nur ganz rudimentär).

Wenn ich hingegen meine Aufmerksamkeit voll auf den Vortrag oder das Sitzunggeschehen konzentriere, dann kann ich parallel nur kurze Stichworte notieren, deren Aufschreiben mich nur 1-2 Sekunden vom Sitzungsgeschehen ablenkt. Diese Stichworte genügen mitunter, aber bei weitem nicht immer, um das Vortrags- oder Sitzungsgeschehen kohärent im Nachhinein ins Gedächtnis zu bekommen und rekonstruieren zu können.

Ich lerne gerade Stenographie, um möglichst nah an der Echtzeit mitschreiben zu können, aber um das gut anwenden zu können, brauche ich bestimmt noch 3-4 Monate.

"For the time to be", also solange ich das noch nicht gut kann: wenn jemand noch weitere gute Tipps zum Mitschreiben hätte, wäre ich dafür sehr dankbar. Vielleicht geht es jemandem ähnlich wie mir.

Schule, Sprache, Aufmerksamkeit, Erinnern, Gedächtnis, mitschreiben
Angst vor dem Vergessen?

Moin zu so später Stund

ich bin 15 Jahre alt, also noch relativ jung aber eben in der ach so wilden Pubertät.(was sicher auch wieder damit zu tun hat aber egal)

Jedenfalls hab ich öfters Angst davor Sachen zu vergessen also nicht so Sachen wie die Wäsche aufzuhängen sondern ehr Größere Sachen wie Erinnerung oder große Ereignisse.Beispielsweise hatte ich letztens meine MSA Präsentations-Prüfung und hatte danach daran gedacht wie ich meinen Kindern später mal erzähle wie das für mich war und dann habe ich eben durch das darüber nachdenken mal wieder Angst bekommen Details zu vergessen.

Und genau darauf will ich hinaus ich habe nämlich Angst davor unwichtig erscheinende Details welche aber für den Moment an den ich mich erinnere wichtig waren zu vergessen.

Sowas fällt mir auch auf indem ich versuche eben solche Details bewusst an dinge zu knüpfen welche eigentlich in keinem Zusammenhang stehen. Beispielsweise habe ich oft versucht mich bei bestimmten und besonderen Tätigkeiten an Details zu erinnern. Dafür habe ich letztens versucht das pfeifen mit einem Flaschenhals damit zu verbinden wie gut Filme und Serien waren die ich in letzter Zeit geguckt habe und mich eben an diese beim pfeifen automatisch zu erinnern. Und sowas habe ich andauernd in all möglichen Arten.

Jetzt kommt das vielleicht etwas komisch rüber aber bestimmt kennt jemand das und kann ein bissel darüber aufklären.

Nun habt einen schönen Abend

Grüße :)

Angst, vergessen, Psychologie, Erinnerung, Gedächtnis, Philosophie
Wieso vergesse ich sofort was ich erst gerade gelesen habe?

Ich bin doch krank im Kopf oder nicht?

Nehmen wir ein Beispiel:

Die Physik ist eine Naturwissenschaft, die grundlegende Phänomene der Naturuntersucht. Um deren Eigenschaften und Verhalten anhand von quantitativen Modellenund Gesetzmäßigkeiten zu erklären, befasst sie sich insbesondere mit Materie und Energie und deren Wechselwirkungen in Raum und Zeit.

(Quelle: Wikipedia - Physik)

Ich versuche es so genau wie möglich zu erklären.

Stellt euch vor ihr lest die ersten zwei Zweilen durch. Was kam vor? Dass Physik eine Naturwissenschaft ist die grundlegende Phänomene der Natur untersucht, richtig?

Tja falls ihr mich fragt: ich habs vergessen. Ich habe absolut keine Ahnung was ich gerade gelesen habe.

Deshalb muss ich es mindestems 2 mal nochmal durchlesen und beim 3 mal biszur letzten Betonung verstehen und in meinem Gehirn einspeichern. Super jetzt weiss ichs! Gut weiterlesen.... zufällige Frage auf dem Arbeitsblatt unter dem Text: „um was geht es in dem Text?“

Mein Gehirn: „Weiss nicht“

Ich (Meinen seelischen Verstand) kriege Depressionen wegen dem und werd manchmal richtig emotional weil es mich verrückt macht dass mein Gehirn sich weigert den Text zu verstehen und zu merken. Den Text versteh ich immer aber erst nach dem 3ten mal durchlesen ist es euch jetzt irgendwie mit meiner Situation ein Lämpchen aufgegangen?

Kann man das „ab“ trainieren oder ist das jetzt für mein gesamtes Leben so??

Schule, Psychologie, Gedächtnis

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