Bin ich einfach nicht intelligent genug?

Ich war zwar auf der Realschule und habe in einem Berufsbildungswerk eine relativ gute Vollausbildung abgeschlossen. Es gab Lehrer, die meinten ich soll den Techniker machen, aber ich halte mich nicht für besonders intelligent im Vergleich mit Anderen. Zum Beispiel war ich nach meiner Ausbildung nur in Zeitarbeit mit Mindestlohn, mein Versuch das Fachabi zu machen, habe ich abgebrochen. Nun habe ich mich als Postbote etwas hoch gearbeitet, verdiene auch gut, aber das entspricht eigentlich nicht dem, was ich gelernt habe. Was mich depressiv macht ist die Tatsache, dass ehemalige Kumpels, dessen Wege sich schon vor Jahren getrennt haben, viel anspruchsvollere Tätigkeiten machen. Ich selbst kann im technischen Bereich nicht Fuß fassen, weil ich auch merke, die Chefs halten einen nicht für intelligent. Mir bringen da auch gute Schulnoten nichts. Ein Kollege war damals zb. auf einer Sonderschule, aber er ist wohl begabter. Er hat es direkt nach seiner Ausbildung in eine gute Firma geschafft, ohne sich wirklich anzustrengen.

Bei der Post kommen dann meine Stärken zum Vorschein, wie Ausdauer und Fleiß und eine gewisse Stärke Dinge schnell umsetzen zu können. Bei der Zeitarbeit bin ich aus vielen Firmen raus geflogen, weil ich auch etwas rebellisch war. Auch war die Motivation ganz unten bei einem Lohn von 7,85€ / Std damals. Trotzdem konnte ich Firmen nicht für mich gewinnen. Ein Chef meinte nur, ich solle einen Kurs machen, damit ich nicht mehr so schüchtern sei. Dann würde er mich sofort nehmen. War aber auch nur so ein daher gebrabbel. Habe nicht verstanden, warum ich denn nicht einfach die Chance bekommen habe und bei Fehlern gleich raus geflogen bin. Heute nach Jahren mache ich mir viele Gedanken und verstehe da halt auch einfach die Logik nicht, auf was es nun ankommt.

Wenn die Bezugspersonen dir immer wieder erzählen du brauchst einen guten Abschluss & eine gute Ausbildung, die du dann hast, dich dann aber nicht weiter bringen und in der Berufswelt fast nichts bedeuten....

Beruf, Schule, Intelligenz, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Denkt ihr ich habe eine hohe oder Niedrige IQ?

Zu meinen Problemen: In der Schule bin ich Mittelmäßig. Deutsch bin ich Schlecht, Englisch geht, Mathe gut. Alle anderen Fächer sind ok. Seit dem ich 4 Jahre alt bin kann ich Mathematik und das war schon immer meine Leidenschaft. Ich habe noch nie in ein Formelsammlung geguckt und immer die Arbeiten nie schlichter als 2 geschrieben. In Mathematik mache ich mir manchmal sogar aus Langeweile komplexe Formeln. In Deutsch ist es genau das gegenteil, In der 5-8 Klasse habe ich immer 5 und 4 geschrieben. 9-10 Schreibe ich eher 4- bis 4+. Deutsch hatte ich nie die Möglichkeit zu verbessern, da ich nicht wusste wie. In englisch steht es eigentlich ok. 5-9 Klasse hatte ich immer 5 und 4. und ab der 10. Schreibe ich eher 3- bis 2-. Mündlich spreche ich Flüssig. Das habe ich mir selbst erleert in einem Halben Jahr bzw paar Monaten, als ich Videos mit Untertitel angeguckt habe und mit Englischen Kollegen befreundet habe. Und nun mache ich mir sorgen, dass meine IQ schlecht ist, da wenn ich eine Sache schreibe, in 2 Stunden wieder daraufgucke mir direkt Fehler erscheinen. Das Passiert mir immer in den Arbeiten. Dazu habe ich ADHS ich glaube eher, dass das an ADHS liegt, weil ich mich ablenken lasse. IQ test mit 6 = 125 IQ test mit 9 = 89, und Internet IQ test (6 Stücke) Durchschnittlich 126-132. Achja, nochwas. Ich kann mir im Gehirn Simulationen von Objekten wirklich wie in einem 3D Programm Darstellern.

Schule, Intelligenz, Dummheit, IQ-Test, Ausbildung und Studium
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Sind Menschen, die bei dem "Fortschrittswahn" nicht mitmachen, weniger Wert als Menschen, die davon profitieren? Wird Natürlichkeit später ein rares Gut sein?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich persönlich bin in der Situation, noch darüber im unklaren zu sein, welcher Seite ich angehören möchte. Einerseits möchte man einen Ferrari haben und ein schönes Haus besitzen. Andererseits höre ich von außen, dass man am meisten glücklich und zufrieden ist, wenn man mit sehr wenig, viel anfangen kann.

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...

Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken.

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

Liebe, Natur, Religion, Humanismus, Zukunft, Geld, Wirtschaft, Leistung, Menschen, Krieg, Deutschland, Psychologie, Intelligenz, Atheismus, Demut, fortschritt, Gesellschaft, Gott, Jesus Christus, kapitalismus, Philosophie, Sinn des Lebens, Sorgen, Technologie, Vernunft, Wert, Konkurrenzkampf, Arm und Reich, Ethik und Moral, Individuum, Philosophie und Gesellschaft
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Dissoziierte Intelligenz Diagnose?

Hallo,

Ich bin 17 Jahre alt und habe aufgrund von einer depressiven Angststörung den Arzt aufgesucht (es war kein Schulbesuch mehr möglich).

Es wurde ein Attest ausgestellt indem meine Psychologin ihren Verdacht auf eine dissoziierte Intelligenzstörung geäußert hat.

Jedoch habe ich in keinen Bereichen meiner Intelligenz signifikant merkliche Defizite. Ich habe meiner Einschätzung nach einen überdurchschnittlichen IQ. Sicher ist das nur meine subjektive Meinung, jedoch wird diese durch zwei Logik/Informatikwettbewerbe (deutschlandweit) unterstrichen in denen ich jeweils 100% der erreichbaren Punkte erreicht habe. Zudem ist die Einschätzung meiner Mitmenschen, dass ich eine gesteigerte Intelligenz besitze. Der Schulstoff hat mir trotz sehr häufigem Fehlen, nicht Aufpassen und nicht Lernen nie Schwierigkeiten bereitet. Meine verbalen Fähigkeiten sind ebenfalls nicht unterentwickelt.

Meine sozialen Fähigkeiten sind so ausgeprägt wie man es sich bei einem 17 jährigen wünscht. Ich bin kommunikativ, offen und habe viele Freunde (enge und nicht so enge, wie es nunmal normal ist)/bin beliebt.

Ich habe in keinen Bereichen meiner Intelligenz Defizite die diese Einschätzung rechtfertigen würden. Ich bin nur nicht in der Lage traumatische erlebte Dinge auf eine vernünftige Weise zu verarbeiten oder mit Stress umzugehen.

Ich bin einfach von der Diagnose verwirrt und weiß sie nicht einzuordnen. Ich vermute dass ich sie falsch verstanden habe, es wäre nett wenn sie mir jemand erklären könnte. Volle Diagnose: Dissoziierte Intelligenz: Deutliche Verhaltensstörung die Beobachtung oder Behandlung erfordert. (F 74.1)

Medizin, Schule, Psychologie, Intelligenz, Gesundheit und Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Ausbildung und Studium
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Wie soll ich mich einschätzen?

Hallo lieber Leser,

ich bin ein 18 jähriger Gymnasialschüler der schon sein Leben lang sein Wohnort wechseln musste aufgrund der Eltern. Ich bin Trilingual mit den Sprachen Englisch, Deustch und Spanisch als Muttersprache, meine Englischkenntnisse kommen von ein 2 Jahre Aufenthalt in Miami und Deutsch hab ich gelernt ab dem ich 10 wurde.

Mein Problem/Frage ähnelt sich viele von Gutefrage.net, jedoch will ich für meinem Fall die Frage stellen und eine individuelle Antwort für mich zu bekommen.

Kann ich mich überdurchschnittlich Intelligent einschätzen?

Mir wird öfters nachgesagt das ich sehr intelligent sei aufgrund mein schnelles verstehen von Problemen und innovative Lösungswege, dies mag arrogant klingen jedoch wurde es mir auf einer ähnlichen Art und Weise so erzählt. Diese Löbe kamen von Verwandten Freunden und ehemalige Lehrer, jedoch kann ich nicht einschätzen ob sie es sagen um nett zusein.

Meine große Problematik liegt dadrinnen, dass ich selber denke ich sei ‘‘Hochintelligent‘‘ aufgrund der vielen Löbe jedoch hab ich Angst dies zu testen und zuerfahren das ich schon immer ein Durchschnittskerl sei. Ich selber würde mich auf 113-120 einschätzen, jedoch hab ich immer kleine ‘‘Aussetzer‘‘ wo ich mich selber ‘‘Dumm‘‘ fühle weil ich etwas nicht weiß oder nicht nachvollziehen kann. Ich weiß Wissen ist nicht gleich Intelligenz jedoch macht mir die Unwissenheit Angst.

Hiermit will ich mich auch bei Lesern entschuldigen wegen des ganzen Durcheinanders und der Grammatikfehler.

Wissen, Schule, Menschen, Psychologie, Intelligenz, einschätzen, Einschätzungsvermögen, Ausbildung und Studium
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Gibt es Möglichkeiten den Lernerfolg bei einem durchschnittlichen IQ drastisch zu verbessern?

Hi, ich(27) bin derzeitig wieder in einer Ausbildung(vorherige abgeschlossen) und merke derzeitig mal wieder, dass ich trotz großem Lernaufwand nur mäßige Erfolge erzielen kann.

Derzeitig sehe ich einfach wie andere mit geringerem Aufwand, einfach viel bessere Leistungen erzielen können und ich habe keinen Plan wie ich da mithalten kann.

Zudem habe ich mich was Intelligenz angeht auch bereits etwas versucht schlau zu lesen und habe mal einige Dinge die dort beschrieben werden auf mich übertragen.

Ich bin ein ziemliches Sammelsorium an Faktoren, welche die Denkfähigkeit schämlern:

  • Keine gute Kindheit
  • Sauerstoffarmut bei der Geburt
  • Scheidungskind
  • zerüttet Verhältniss zwischen beiden Eltern
  • von Erziehungspersonalwegen Linkshändigkeit angegangen wurden (in sehr jungem Alter)
  • In der Kindheit keine wirkliche Bezugsperson
  • Eltern beide eher unterdurchschnittlich intelligent
  • ....

Könnte die Liste noch weiter führen, aber ich glaube der Punkt ist soweit klar.

Jetzt will ich an meiner Situation was ändern und versuche andauernt auf neuen Wegen zu lernen, leider funktioniert nichts besser oder schlechter als das andere.

Ich fühle mich oftmals wie ein geistig Behinderter, wenn ich mich stundenlang auf Klausuren vorbereite und andere erzählen das sie während des Zockens im Loadingscreen die ganze Arbeit gemacht haben wenn sie mal lust hatten.

____

Hat jemand Tips für mich oder kann mir jemand aus eigener Erfahrung berichten wie man seine Leistung(Effiienz) verbessern kann ?

Wäre sehr dankbar dafür.

lernen, Schule, Ausbildung, Politik, Intelligenz, IQ, Ausbildung und Studium
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