Was passiert, wenn Hochbegabung nicht gefördert wird?

Hallo,

ich musste mit 12 Jahren aufgrund eines Verdachtes auf Aspergersyndrom einen IQ-Test bei einer dafür geschulten Psychologin machen.

Heraus kam, dass ich beim räumlichen Denken unterdurchschnittlich intelligent war, ich einen Gesamt-IQ von 109 aufwies und sprachlich einen IQ von 127 attestiert bekommen hatte. Die Psychologin war recht begeistert davon und meinte, das könnte schon eine Hochbegabung sein und dass man sich das näher ansehen sollte.

Man muss auch dazu sagen, dass ich schon vor meinen 1. Geburtstag zu sprechen gelernt habe, bevor ich überhaupt laufen konnte und ich vor meinen 2. Geburtstag dann schon in ganzen Sätzen gesprochen habe und ich aufgrund meiner Erkrankung 2mal gehörlos war und ich anscheinend sprachlich in Windeseile aufgeholt. Des Weiteren hat man mir auch gesagt, dass ich in der Vorschule bereits die Ausdrucksweise einer erwachsenen Person hatte.

Auch heute noch ist das auffällig und mir wurde des Öfteren rückgemeldet, dass sich Menschen mir sprachlich "unterlegen" fühlen. Ich verstelle mich auch nicht, aber zu Missverständnissen kommt es dennoch.

Aber ja als mein Vater das damals erfahren hat, hat er alles dafür getan, um mich sozial anzupassen. Er hatte die Sorge, dass wenn ich den Stempel Hochbegabung draufgedrückt bekomme, ich soziale Schwierigkeiten haben werde. Ironischerweise habe ich sie am Ende trotzdem bekommen.

Also was passiert so wie in diesem Fall, wenn man eine Begabung nicht fördert?

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Habe ich eine Chance, wieder gut in der Schule zu werden?

Hallo 🤗,

ich war früher immer total gut in der Schule und hatte überwiegend 1er und es wurde bei mir eine Hochbegabung festgestellt.

Aber so seit der 8. Klasse Gymnasium ist mein Leben irgendwie außer Kontrolle geraten. Ich habe leichte Schlafstörungen entwickelt, war gefühlt den ganzen Tag am Handy und habe überhaupt nichts mehr für die Schule gelernt und auch im Unterricht nicht mehr zugehört. Und da ist es ja klar, dass man dann trotz Hochbegabung schlecht wird.

Ich bin mittlerweile in der 9. Klasse und komme nächstes Schuljahr in die 10. Klasse. Ich bin jetzt so auf ein 4er Niveau abgerutscht. Manchmal habe ich auch mal 3er, ab und zu aber auch 5er und 6er, was daran liegt, dass ich absolut gar nichts für die Schule gemacht habe.

Meine Eltern haben mir in letzter Zeit so oft gesagt, wie schade sie es finden, dass ich trotz hoher Begabung so weit gesunken bin, nur weil ich nichts lerne.
Langsam wird mir bewusst, dass sie Recht haben und ich will alles wieder in den Griff bekommen.

Meine Frage an euch: Wenn ich ab jetzt wirklich Vollgas gebe und die zwei Monate bis das nächste Schuljahr beginnt meine größten Lücken nachhole und dann immer konsequent alles lerne und mir größte Mühe gebe, glaubt ihr, dass ich dann wieder auf mein früheres Niveau kommen kann? Also ich meine jetzt natürlich nicht nur 1er, aber wenigstens wieder so 2er.
(Weil ich habe ja den Vorteil der Hochbegabung, dass ich mir wirklich sehr schnell Sachen merken kann und in kürzester Zeit richtig viele Vokabeln lernen kann.)

Jetzt erstmal vielen Dank, dass ihr euch meine lange Frage durchgelesen habt! ☺️
Ich freue mich über jede ernstgemeinte Antwort! 🫶

LG MagicalFlamingo 🦩

Lernen, Schule, Bildung, Pubertät, Psychologie, Hochbegabung, Ehrgeiz, Gymnasium, Ausbildung und Studium
Bin ich vielleicht hochbegabt?

Ich habe zwar keine Ahnung wie ich das erklären soll, aber ich versuche es einfach mal. Wahrscheinlich schreibe ich in einer komischen Reihenfolge, also nicht wundern. Ich halte mich an sich für einen “normalen“ Menschen, aber manchmal habe ich das Gefühl als könnten andere nicht “richtig“ denken. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach viel schneller und logischer denke als andere. Ich verstehe neues sehr schnell und ich liebe Mathematik über alles. Das mit Mathe mag jetzt zwar blöd klingen, aber damit meine ich die Denkprozesse und die Logik die damit verbunden sind. Mein Kopf ist ständig voll mit irgendwelchen Gedanken, was ab und zu zu Problemen führt. Zum Beispiel bin ich mit meinen Gedanken oft ganz woanders, als im Unterricht. Der ist mir zu langweilig. Das Problem dabei ist dass ich eigentlich in jedem fach eine 1 schreiben könnte, wenn ich es wollte. In der 5. und 6. Klasse habe ich das gemacht, geendet hat es mit blöden Sprüchen und Mobbing. Durch den Lockdown, hat meine Klasse das vergessen. Nach kurzer Zeit war das restliche Jahr um und ich bin in eine neue Klasse gekommen. Am Anfang des Schuljahres, habe ich wieder versucht mich mehr reinzuhängen, was auch wieder zum selben Ergebnis geführt hat. Ich hatte das Gefühl, zu gut zu sein, wie all die Jahre davor. Natürlich haben die blöden Sprüche damit auch wieder ihren Lauf genommen, wodurch ich wieder sofort aufgehört habe. Vor ein paar Wochen, habe ich die Quittung für mein Verhalten bekommen, für welches ich nicht wirklich etwas kann. Ich sags einfach kurz und knapp: Da mir der Unterricht immer viel zu langweilig war, bin ich oft mehrere Stunden lang am Handy gewesen um mir da meine Beschäftigung zu holen. Natürlich unerlaubt. Ich wusste natürlich, dass mich irgendwann jemand erwischen würde, aber wenn mir langweilig ist, dann halte ich das kaum aus. Ich brauche einfach immer etwas, um mich zu beschäftigen. Es hat mich so sehr aufgeregt, dass keiner darüber nachgedacht hat, warum ich das getan habe, sondern nur darüber, dass ich es getan habe. Ich weiß nicht ob das auch irgendwie damit zusammenhängt, aber ich bin sehr gut im Diskutieren. Und wenn ich weiß dass ich recht habe, (mir konnte in diesen Fällen noch nie jemand das Gegenteil beweisen, obwohl ich offen für andere Meinungen bin) versuche ich auch immer, der Person klar zu machen was stimmt. So habe ich leider schon viele Menschen unabsichtlich verletzt. Über die Jahre, hat meine Lehrerin mir und meinen Eltern mehrmals mitgeteilt, dass Sie das selbe Verhalten damals bei ihrem Hochbegabten Sohn beobachtet hat. Dadurch habe ich zum ersten mal wirklich darüber nachgedacht ob ich hochbegabt sein könnte. Ich weiss dass ich wahrscheinlich etwas mehr auf dem Kasten habe als der Durchschnitt, aber immer wenn ich ans Hochbegabt sein denke, denke ich eben auch daran dass eine “dumme“ Person auch von sich aus denken könnte dass sie hochbegabt ist. Demnach bin ich auf die Idee gekommen das hier zu schreiben um andere Meinungen zu hören.

Schule, Freundschaft, Psychologie, Hochbegabung, Liebe und Beziehung
Kann das sein? Hochbegabung?

Hallo!

Seit dem ich meine Ausbildung mache (Sozial- und Medizinbereich) kommen immer wieder Lehrende an und meinten ich wäre in ihren Augen unterfordert. Ja-ein. In manchen Fächern sehr und in manchen Fächern weniger.

Eine Lehrende hatte einen Bericht von mir durchgelesen und fragte mich explizit, ob ich nicht eine Begabung wenn nicht Hochbegabung hatte denn so einen Bericht hätte sie in den ganzen Jahren als Pädagogin für Erwachsenenbildung noch nie gesehen.

Anfänglich dachte ich sie macht Witze und diese Aussage wäre negativ behaftet. Sie hatte dann ausführlicher darüber gesprochen und gemeint, dass mein Berichtsehr geschichtlich (als würde sie ein Buch lesen) rüber kommen würde und sie es faszinierend fand.

Naja meine ganzen Berichte und Arbeiten kennt jetzt mittlerweile die ganze Schule. Mir machts im Übrigen nicht wirklich was aus.

Ich reflektiere nur vermehrt diesbezüglich Mir ist selbst schon aufgefallen, dass ich ein sehr hohes Textverständnis habe, wobei meine Grammatik und die Rechtschreibung auch nicht immer 100 Prozent sitzt.

Als Kind (ca. 5 Jahre) wollte ich immer in die Schule und habe mir das Lesen, Schreiben selbst angeeignet.

Das Rechnen habe ich (wobei ich es gehasst habe und es heute noch hasse) mit Unterstützung meines Vaters angeeignet.

Dann in der Grundschule wurden die Kenntnisse per se dann besser aber ich kannte mehr als meine gleichaltrigen Mitschüler: innen außer Mathe denn ich habe eine diagnostizierte Dyskalkulie und ich interessiere mich auch nicht sonderlich dafür.

Im Kindergarten war ich wohl schon immer irgendwie auffällig gewesen (enorm ehrgeizig, eher eine Einzelgängerin und wenn ich Kontakt zu anderen Kindern suchte dann nur zu den älteren Kindern die schon im Vorschulalter waren.)

Später dann in der Hauptschule hatte ich keinen Biss mehr wodurch meine Noten auch schlechter wurden. Es hatte mich nicht mehr gereizt etwas dafür zu tun. Sah keine Notwendigkeit. Da mich die Fächer e nicht (außer Deutsch, Chemie und Musik) interessierten und ich eben zudem noch Mobbing Erfahrung hinter mir hatte in dieser Zeit. Mit 19 war ich in einem Kurs und dieser war so extrem langweilig, dass ich Wutanfälle und eben eine mentale Unausgeglichenheit bekam.

Mich selbst verunsicheren diese Hypothesen dass ich hochbegabt sein könnte und würde mich um eine Antwort freuen und ja logisch ein IQ kann nur 100 pro sagen ob es stimmt oder nicht. Nur habe ich die Kohle nicht und die Mensa scheint mir unseriös.

Schule, Pädagogik, Psychologie, Intelligenz, Hochbegabung, IQ-Test
Entwicklung der Intelligenz?

Hallo liebe Community, ich hätte mal eine kurze Frage bezüglich einer Sache, die mir aufgefallen ist (und mich beschäftigt).

Und zwar, keine Frage, was menschliche „Intelligenz“ ist, lässt sich nicht so einfach definieren. Aber vielleicht hat jemand einige Aspekte parat, mit denen sich meine Situation erklären lässt?

Und zwar, damals (3. Klasse) sollte bei mir eine Matheschwäche diagnostiziert werden, allerdings wurde im Anschluss daran ein überdurchschnittlich erhöhter IQ festgestellt. Ich hatte auch nie wirklich grosse Probleme in der Schule?

(Jetzt bin ich in der 12 Klasse) - innerhalb dieser Zeit wurden zwei weitere IQ-Tests beim Psychologen gemacht, da ich aufgrund persönlicher Probleme einen Therapeuten brauchte.

Was mich nun verwundert, bei diesen Tests (Zeitabstand: immer ca. 3 Jahre) sank das „Ergebnis“ sozusagen immer um ein grosses Stück, sodass ich im letzten bei ca. 86 Punkten lag?

Ich war innerlich sehr unruhig, weil ich kein niedriges Ergebnis erzielen wollte.. vielleicht lag es auch daran?

Allerdings.. nun schweift mein persönlicher Glaube zwischen „war in der dritten Klasse ein Ausrutscher“ - und „war in der Sechsten/Zehnten ein Ausrutscher“.

Beruhigend ist der Gedanke, es sind ja nur Zahlenwerte.

Aber hat jemand etwas Erfahrung von euch hinsichtlich der Thematik und wüsste, woran dieser „Wandel“ liegen könnte?

Danke fürs Lesen bis hierher..

lg

Schule, Psychologie, Hochbegabung, intelligenztest, IQ-Test, intelligenzquotient
IQ bei 2jährigem testen lassen?

Hallo ihr Lieben,

mich würde eure Meinung zu einer Sache interessieren, zu der ich aber kurz ein wenig ausholen muss, um euch einen verständlichen Eindruck unserer Situation zu beschreiben:

Mein Sohn war von Geburt an ein auffälliges Kind. Zunächst eigentlich nur, weil er so meisterhaft miserabel geschlafen hat. Alle zwei Stunden vielleicht mal für fünf Minuten, danach hat er wieder alles beobachtet. Man hatte ständig das Gefühl, dass er Angst hat, etwas zu verpassen, und so hab ich bereits meinem drei Wochen alten Baby immer genau erklärt, was er sieht, was ich tue, wo wir sind.

Viel auffälliger wurde allerdings seine Aufnahmefähigkeit und sein Spracherwerb, welchen ich euch so gerne detailliert beschreiben würde, allerdings reicht dann der Platz für meine eigentliche Frage nicht mehr.

Aber heute, 16 Tage vor seinem 2ten Geburtstag, sagt er ohne jeden Fehler "Mama, ich kann nicht zum Doktor gehen, weil ich bin ja so krank" oder "Darf ich bitte aufstehen, ich möchte Autos spielen. Man kann sich völlig normal mit ihm unterhalten, er verhandelt sogar bereits schon mit mir. Er hat einen riesigen Wortschatz, außerdem erkennt und benennt er die Hälfte der Buchstaben und Zahlen, die man ihm zeigt, kann seinen Namen, Mama und Papa lesen und klatscht sich aus eigener Motivation seine schönsten Wörter in Silben. Er erinnert sich an Dinge, die vor einem halben Jahr passiert sind und erzählt davon, meist schon in richtiger Grammatik. Er kann sehr viele Lieder auswendig singen, kennt alle Farben und alle Wohnorte von Verwandten und Freunden.

Jetzt hatte ich gestern mit der Kita das erste Elterngespräch und sie haben mir eröffnet, dass er jetzt in die Vorkindergartengruppe wechseln soll, weil er bei ihnen untergeht. Sie vermuten weiterhin, dass er auch im Kindergarten nicht mehr im Kindergartenniveau sein wird und sie ihn deshalb nicht aufnehmen können. Ich solle schnellstmöglich einen IQ-Test machen und ihn dann in einer entsprechenden Einrichtung fördern lassen. Jetzt frage ich mich nur: natürlich ist es wichtig, ein begabtes Kind entsprechend zu fördern (ich gebe mein Bestes), aber muss man seinem Kind denn wirklich so früh einen Stempel geben? Ist es nicht besser, ihn einfach Kind sein zu lassen, ohne ihm einen Erwartungsdruck auszusetzen? Wie soll das dann laufen, soll er mit vier Jahren vielleicht in die Schule gehen?? Man muss doch als Einrichtung flexibel genug sein, auf das Niveau der Kinder einzugehen, auch ohne entsprechenden Test. Und meines Wissens nach gibt es so etwas wie Kitas für (hoch)begabte Kinder doch gar nicht.

Seht ihr das auch so, dass die Kita vielleicht einfach zusehen müsste, dass sie TATSÄCHLICH bedürfnisorientiert arbeitet, so wie es in der Konzeption steht? Denn ich empfinde es so, dass sie sich aus der Affäre ziehen wollen, weil mein Sohn eben höhere Förderungsansprüche hat, als sie das gewöhnt sind und das mehr (personellen und kognitiven) Aufwand für sie bedeutet.

Oder bin ich da vielleicht falsch gewickelt?

Schule, Intelligenz, Hochbegabung
Unzufriedenheit mit Noten?

Hey,

ich habe folgendes Problem. Ich bin laut meinen Mitschülern echt gut in der Schule (gehe aufs Gymnasium), bin der 2. Beste Schüler in der Klasse, aber ich bin, nie, wirklich nie mit mir zufrieden. Für mich ist nie genug, es muss perfekt sein. Wenn ich irgendwas bei einer Klassenarbeit vergessen habe hinzuschreiben bzw. falsch gemacht habe, wusste ich es immer nachher und es beschäftigt mich immer den ganzen Tag, ich bin schlecht gelaunt und frage mich, wieso ich nur so dumm war.

Vor den Klausuren zittere ich immer, mir wird richtig schlecht ich schlafe die Nacht vor der Arbeit sehr schlecht. Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass ich oftmals die Noten gar nicht mehr sehen möchte, weil es mir dann irgendwie besser geht. Es dreht sich alles nur um Noten, gute Note, dann bin ich gut gelaunt (gabs heuer erst 2 Mal, wann ich zufrieden war), sonst nicht. Ich weiß nicht was das ist.

Ich denke allerdings, dass ich aus irgend einen Grund Angst habe, nicht von andere akzeptiert zu werden, wenn ich nicht die besten Noten schreibe. Ich schäme mich z.T. Mit Noten setzte ich nämlich Wissen gleich. Eine gute Note bedeutet, dass ich gut bin in dem, wie z.B. in Mathe eine 1 => bin super in Mathe. Wenn ich aber ne 2 bekomme => ich kann kein Mathe, bin einfach zu blöd.

Viele Erwachsene und Mitschüler sagen, ich weiß sehr viel für mein Alter, wesentlich mehr wie andere, ich interessiere mich für so vieles, aber nichts desto trotz meine ich, dass Noten meinen ganzen Wissensstand immer repräsentieren. Ich bin aber sonst auch immer perfektionistisch und wenn etwas nicht, wie erwartet abläuft, bin ich sehr nervös und schlecht gelaunt. Mir geht es echt schlecht mit den Noten...

Schule, Noten, Psychologie, Hochbegabung, Psyche, unzufrieden
Hochsensibel Unwohlsein unter Menschen?

Als Kind wurde bei mir Hochbegabung festgestellt. Zudem bin ich auch hochsensibel. Doch ich dachte immer ich sei extrovertiert.

Ich habe neulich gemerkt, dass ich ein introvertierter Mensch bin. 

eigentlich rede ich gerne mit Menschen, unterhalte mich, lache viel, bin offen. 

allerdings habe ich ein Problemchen, welches mich extrem belastet.

ich arbeite in einer großen Firma, in der viele Menschen in jeder Ecke stehen und ich immer an denen vorbeilaufen muss täglich. Es ist die Hölle für mich. Ich fühle mich unter fremden Menschen total unwohl. Ich möchte niemanden grüßen und auch keine smalltalks führen.

Auch wenn ich mal irgendwo anrufen muss, kriege ich herzrasen und kann mich nicht ausdrücken muss mich vorher drauf vorbereiten. Ich halte diesen Druck nicht mehr aus, ich habe es vorher nie bemerkt bei mir, da ich das erste mal in meinem Leben in einer großen Firma arbeite. 

ich weiß nicht woran das liegt. 

wenn ich mich dann in der Pause einer Gruppe anschließe, rede ich gar nicht mehr mit weil ich blöd auffalle. Ich beobachte und analysiere immer jeden. Ich kann nicht richtig zuhören. Ich nimm nicht mehr wahr, wer was redet. Ich weiß ich bin unter Menschen aber ich nimm keine Menschen wahr und das merken die und nehmen mich mehr ernst, weil die denken ich wäre desinteressiert und doof

ich weiß und kann eigentlich viel mehr, aber vor fremden Menschen habe ich eine gestörte Wahrnehmung. Ich fühle mich plötzlich dumm. 

icj gehe auch zur Therapie aber ich hab das Gefühl mein Psychologe hilft mir nicht. 

ich habe Probleme damit, mich der normalsensiblen extrovertierten Gesellschaft anzupassen. Ich würd ja gerne wie alle anderen sein, mehr lachen reden und quatschten aber ich falle negativ auf bzw meine gedanken und mein negatives Selbstbild führen dazu, dass man mich negativ wahrnimmt.

Freundschaft, Menschen, Psychologie, Hochbegabung, Hochsensibilität, Liebe und Beziehung
Hochbegabung?

Hey :)

Ok, es ist komisch das hier so zu schreiben. Aber egal, ich komme einfach zum Punkt. Ich vermute, dass ich eventuell hochbegabt sein könnte. Das klingt absolut dämlich, so etwas tatsächlich zu schreiben, ich komme mir echt, echt komisch dabei vor, hups.

Ich würde aktuell eher von einer Inselbegabung im mathematischem Bereich ausgehen. Ich habe eine krasse "Obsession" von Mathe, Mathe, Mathe und -wer hätte es gedacht- Mathe. Ich liebe es einfach.

Ich habe im generellen eine sehr hohe Auffasungsgabe, lerne Chinesisch, bringe mir programmieren bei, bin im Unterrich viel schneller als 99 Prozent, langweile mich schnell, mache Mathe in einer höheren Klasse und bin dort unter den Klassenbesten, und habe z.B. auch schon von Lehrer*innen Empfehlungen für Begabtenförderungsinternate bekommen.

Es verunsichert mich aber auch. So frage ich mich z.B. immer, ob ich nicht irgendwas nicht mitbekommen habe weil ich es so schnell checke. Manchmal verstehe ich auch nicht, wie andere etwas so schwer finden können und werde irgendwie patzig, weil es für mich dann natürlich noch langsamer geht (da arbeite ich grade aber dran - ich möchte die anderen ja nicht drunter leiden lassen). Auch habe ich fast jegliche Motivation für die Schule verloren, weil es einfach keine Herausforderung ist. Ich will mitlerweile gar nicht mehr gehen.

Daher meine Frage: Wie fühlt es sich an hochbegabt zu sein? Gibt es noch andere Möglichkeiten, außer dem IQ-Test, um eine Hochbegabung festzustellen?

Schule, Teenager, Hochbegabung, Unterforderung

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