Ich würde es immer gerne jedem Recht machen?

Jetzt habe ich zum Beispiel gerade einen Artikel gelesen, wie drastisch das Insektensterben in Deutschland ist und wie schlimm die Auswirkungen des Insektensterbens für die Menschheit sind. Im Artikel hieß es, viele Gartenbesitzer seien Schuld daran, weil sie zu wenig heimische Blumen im Garten haben.

Also möchte ich natürlich etwas für die Insekten tun. Allerdings hatten wir vor ein paar Jahren schonmal in unserem Beet eine Schmetterlings- und Bienenwiese angesäht, mussten sie aber nach ein paar Wochen Blüte wieder raus reißen, weil es meiner Oma überhaupt nicht gefallen hat und sie auch Beschwerden aus der Nachbarschaft deswegen bekommen hatte. Und mit meiner Oma möchte ich es mir natürlich auch nicht verderben.

Wenn meine Oma mal tot ist, dann kann ich unseren Garten umweltfreundlich gestalten, vorher geht es halt nicht. Aber bis dahin ist es für die Insekten vermutlich schon zu spät. Aber ich möchte ja auf der anderen Seite auch nicht, dass meine Oma früh stirbt.

Aber meine Oma sieht nunmal alles, was nicht direkt Zierblume ist als Unkraut an und möchte es weg haben. Die Sonnenblumen vor ein paar Jahren hat sie zwar stillschweigend hingenommen, aber gefallen haben sie ihr nicht. Wir hatten da schon so manchen Streit, aber es ist halt ihr Garten und sie will kein "Unkraut" in ihrem Garten.

Das heißt aber, dass wir selbst zu den Leuten gehören, die daran Schuld sind, dass die Bienen sterben.

Und so drehen sich meine Gedanken dann immer im Kreis. Und das jetzt nur bei diesem einen Beispiel. Irgendwie möchte ich es immer jedem Recht machen und dreh mich dann immer im Teufelskreis.

Das nervt mich.

Geht euch das auch so? Was kann man dagegen machen?

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Ist das normal, dass ich so über essen denke?

Hallo,

irgendwie denke ich den ganzen Tag nur ans Essen... Ob ich Sachen essen soll oder ob ich das dann dich lieber sein lassen sollte zum Beispiel... Gerade ist mir sehr stark aufgefallen, dass ich Lebensmittel mit vielen Kalorien echt abschreckend finde... Ich soll morgen einen Geburtstagskuchen für meine kleine Schwester backen und als ich mir die Zutaten angeguckt habe, habe ich mich fast schon davor geekelt das Essen zu müssen und in der nächsten Sekunde darüber nachgedacht, wie ich wohl andere Kalorien einsparen könnte und wann wohl eine gute Zeit wäre Sport zu machen und was ich mache um das alles wieder ein bisschen auszugleichen... ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen obwohl ich den Kuchen noch nichtmal gegessen habe... Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass diese Gedanken nicht normal sind... ich weiß auch nicht warum aber die sind so selbstverständlich für much und ich glaube nicht das irgendwer nicht so denkt... aber irgendwie ist es trotzdem komisch... diese Kuchen macht mir einfach Angst dabei esse ich im Moment ganz normal (ca.2000 kcal mal weniger mal mehr) und halte mein Gewicht... ich habe zwar vor noch so 2 kg abzunehmen und Muskeln aufzubauen aber eher durch Sport und gesunde Ernährung... trotzdem komme ich immer wieder in Versuchungen Mahlzeiten auszulassen... wenn ich das mache bringt es mir allerdings meistens nicht weil ich dann denke dass ich ja nicht so richtig dünn sein will aber dann fange ich an Schokolade zu essen und fühle mich danach mega schlecht... es ist irgendwie so als würde ich einen ständigen Krieg mit mir selbst führen... ich will möglichst wenig essen aber andererseits weiß ich das es nicht gut ist und ich auch garnicht so aussehen möchte... das einzige was much gerade irgendwie rettet ist Sport (momentan ca. 2 Stunden am Tag)... danach fühlt man sich einfach immer besser... Also ist das normal so zu denken? Schrecken hohe Kalorien nicht auch alle ab oder ist das einfach egal? (Falls es hilft ich bin 16, w, 168 cm groß und wiege 57 kg)

Danke schonmal im Voraus!!!

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Wo ist es für Jugendliche cooler: in New York City oder London? Und warum fühle ich mich so von London angezogen? Ist das normal und bei euch auch so?

Hey,

ich war vor ca. 2 Jahren das erste Mal für 5 Tage mit der Schule in London. In New York & USA war ich noch nie.

Jedenfalls wollte ich sagen, dass mich das in London irgendwie voll umgehauen hat und mir wie eine art spirituelle Traumreise vorkam.

Irgendwie finde ich Hamburg und Berlin dagegen mega unspektakulär. Ich weiß, das ist natürlich kein Wunder, da London eine der gewaltigsten Mega-Metropolen ist und sich somit nicht mit den eben genannten Städten gleichsetzen lässt.

Nur irgendwie hatte ich in London ein ganz besonderes Gefühl, was ich in dieser Form und Stärke noch nie erlebt habe: es war ein unglaubliches Gefühl von Geborgenheit und Vollkommenheit (wie eine art Trance). Es ist wirklich sehr schwer für mich, das in Worte zu fassen, aber dieses Gefühl war in Hamburg und Berlin überhaupt nicht vorhanden (obwohl ich selber aus einer Kleinstadt komme).

Ich weiß nicht, warum ich dieses Gefühl hatte, aber ich denke, dass es bestimmt auch wegen den "Internationalen Vibes" war und wegen dem Gefühl, dass man gerade tatsächlich etwas unglaubliches Erlebt, was man vorher als zu schön um war zu sein gehalten hat. Das war irgendwie so unwirklich und zugleich das tollste Erlebnis in meinem Leben.

Wobei mein Kindheitstraum eigentlich immer war, mal nach New York zu fliegen (und auch allgemein in die USA). Mit dem UK hatte ich eigentlich nie sonderlich was am Hut: ich habe zu 98 % US-Medien konsumiert, mich an das amerikanische Englisch gewöhnt und habe dies viel mehr als das britische gemocht. Außerdem fühle ich mich bis jetzt vom Amerikanischen Lifestyle und Kultur stark angezogen und finde es sehr cool.

Nur irgendwie habe ich jetzt rückblickend das Gefühl, dass ich New York trotzdem schlechter als London finden werde, obwohl ich da noch nie war. Ich weiß, dass klingt jetzt komisch, aber ich bin mir da recht sicher. Zwar ist NYC ja nochmal gewaltiger usw., aber irgendwie glaube ich, dass ich dieses Gefühl aus London dort nicht haben werde. Da kann ich jetzt auch nicht genau sagen warum, aber ich glaube, dass NY auf mich zu vertraut wirkt und irgendwie auch "zu offen". Damit meine ich, dass sich London so ein bisschen wie eine gewaltige Indoorhalle angefühlt hat - es war alles ziemlich dicht, aber trotzdem riesig und vorallem sauber. Und New York ist für mich glaube ich zu "echt" und normal.

Auch z.B. das U-Bahn fahren wirkte auf mich als Jugendlicher einfach unglaublich - in Berlin war es voll öde. Und ich habe jetzt irgendwie das Gefühl, dass New York eher wie ein Berlin mit höheren Häusern wirken würde und ich dort nicht dieses London-Gefühl habe.

Ich hoffe irgendjemand hat das alles verstanden und kann es nachvollziehen. Ich frage mich jetzt, ob das mit NY wirklich so ist, oder ob es mir nur so vorkommt und vielleicht sogar viel cooler auf mich wirken würde.

Aber wenn ich z.B. diese beiden Videos sehe, habe ich nur bei London das Gefühl, dass ich da hin gehöre:

https://youtu.be/__Eo-dvEH7g

https://youtu.be/eZe4Q_58UTU

New York City 83%
London 17%
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