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Thema Kindheit
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Ich lebe in der Vergangenheit?

Hallo Community!

Schon seit mehreren Jahren hinweg, "trauere" ich auf eine viel mehr krankhafte als nostalgische Art und Weise den frühen 2000ern nach.

Das sich Mode, Menschen, Trends, Musik, Technik und sonstiges mit der Zeit ändert, ist mir vollkommend bewusst - genau so wie das es Veränderungen sind die eintreten werden, egal ob ich will oder nicht.

Immer wenn ich sehe etwas verändert bzw. renoviert wurde, z. B. etwas infrastrukturelles wie Autos, Züge, Busse; graphisches wie Logos von bekannten Firmen/Marken oder Layouts von Websites; technisches wie Computer, Mobiltelefone - oder einfach neue Bauwerke bzw. erneuert errichtet werden, dann werde ich immer sehr traurig, bekomme Tränen in den Augen, atme eventuell sogar etwas schwerer und es taucht dieses Phänomen auf, bei dem ich dieses Gefühl bekomme das ein Teil meines Lebens "gestorben" ist.

Auch wenn ich mit 18 Jahren noch sehr jung bin, hatte ich kein schönes Leben bzw. durfte im Leben nicht oft die schönen Seiten sehen. Ich leide mittlerweile seit 11⁄2 Jahren an einer PTBS, Depression und Flashbacks. Meine Jugend (= Zeit als minderjähriger) war gar nicht schön und auf Grund von sehr vielen Ereignissen sehr traumatisierend für mich, während meine Kindheit soweit ganz schön war.

In meiner Kindheit hatte ich Leute um mich, war glücklich, meine Eltern waren ebenfalls glücklich, Menschen haben allgemein mehr "gestrahlt" und jeder hatte Freude am Leben. Und jetzt? Ich habe seit sehr vielen Jahren nicht mal mehr Freunde, geschweige sonstige Sozialkontakte. Jeder ist damit beschäftigt, Eigentum von etwas zu sein, was eigentlich einem selbst gehört. (Ich spreche von Smartphones) Niemand ist mehr an anderen Menschen oder an Gesprächen interessiert. Menschen ignorieren Menschen mit denen sie noch nie gesprochen haben.

Was ist jetzt meine Frage? Weiß ich selber nicht, aber schätze mal mehr oder weniger "Wie lasse ich los?", "Warum habe ich dies?"

Ich bedanke mich fürs lesen und freue mich auf zahlreiche Antworten!

Gesundheit, Nostalgie, Glück, Geschichte, Gefühle, Trauer, Gedanken, Psychologie, Depression, Kindheit, psychische Probleme, Traurigkeit, Vergangenheit, 1990er, 2000er, krankhaftes Verhalten
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Kann es passieren das man Erinnerungen verdrängt?

Vollgendes ich (17) habe kaum noch Erinnerungen an meine Kindheit ( vorallem ab meinem achten bis zu meinem zehnten Lebensjahr ist kaum noch etwas vorhanden, nur sehr verschwommen). Ich kann mich noch sehr wage daran erinnern das ich des öfteren mal geschlagen wurde (unter anderem mit dem Kochlöffel, Reitgerte ), das ich öfters im Krankenhaus wahr. An die Zeit nach meinem zehnten Lebensjahr kann mich dann wieder recht gut erinnern. Wenn ich mich so an mein verhalten so zurück erinner (an das was ich noch weiß) war das auch nicht ganz normal. Habe meine Mutter schon darauf angesprochen, sie meint das ich mir das eingebildet haben. Habe allerdings vor einer Weile Krankenunterlagen gefunden wo unter anderem drin stand das ich eine soziale und emotionale Störung, Depressionen und eine Angststörung hatte, meine Eltern aber ein Gespräch mit Kinderspsychologen abgelehnt haben. Mein Verhalten ist immer noch seltsam bzw abnormal meinen meine Freunde zumindest. Kann es passieren das man Erinnerungen verdrängt? Wenn ja wie kann man diese wieder zurück bekommen? Kann man die oben genannten Krankheiten auch ohne Therapie überwinden als Kind? Zu meinem heutigen Verhalten ich bin habe schlafstörungen, habe Probleme damit Menschen zu vertrauen, werde stark nervös in der Gegenwart von Menschen bzw meide den sozialen Kontakt obwohl ich gerne Freunde finden würde, ich bin komplett antriebslos und bekomme alleine gar nichts hin und ich fülle mich irgendwie so leer. Könnte das was mit den oben genannten Sachen zu tun haben?

Krankheit, Psychologie, Erinnerung, Kindheit, Liebe und Beziehung
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Bin ich ftm transgender?

Ich erzähl Jetzt einfach mal was zu mir... Ich bin 15 Jahre alt und denke länger schon drüber nach ob es denn wirklich sein kann...

Ich war nie ein typisches Mädchen. Ich hab zwar schon mit Puppen manchmal gespielt aber ich hab viel lieber im Matsch gespielt und so. Ich hab mich immer besser mit Jungs verstanden und hab mich mit denen geprügelt und Lego gebaut. Die Mädchen waren immer so ka ich hab mich vor ihnen geschämt und so. Ich bin immer anders gewesen wie die anderen. Ich hatte zuhause Probleme und war eher für mich ganz alleine. Mit 9 hatte ich schon Depressionen. Ich fing da an mich zu schneiden und habe es geliebt wenn meine Katze mich zerkratzt hat. Mit 12 hab ich mich mal länger intensiv mit dem Thema transgender befasst aber nie weiter gedacht. Ich hab mich immer unwohl gefühlt in meinem Körper und hatte kein selbstwert Gefühl. Ich war die häliche fee. Ich kam mit 13 in eine wohngruppe wo alles den Berg ab lief. Ich hab mich besoffen und wie Nh nut te gekleidet aber mein aussehen gehasst. Ich sahs oft mit Klinge vorm Spiegel und wollte mir Brüsste und alles zerschneiden. Ich hab meine Haare gehasst und alles. Im Heim hat mein Therapeut festgestellt das ich Borderline habe. Ich bin immer schon eher von der Art her männlich gewesen. Hab mich nie unterdrücken lassen war stärker wie alle und so. Mit fast 15 bin ich wieder zu meinen Eltern gezogen und von dort an war ich nur noch alleine. Ich hab immer drüber nachgedacht warum. Ich hab mein Körper so gehasst und du Beziehungen mit Jungs haben nie geklappt und ich habe es gehasst wenn die mich an meinen weiblichen Stellen berührt haben. Kurz vor meinem 15 gaburtstag wurde mir alles klar. Ich bin transgender. Ich hab angefangen mich männlich zu kleiden und alles. Es war so schön. Meine Haare habe ich dann auch etwas kürzer geschnitten. Ich wollte sie aber ganz kurz. Ich hab mich bei Freunden geoutet und die haben mich dann anders genannt. Mir war es egal welcher Name nur nix weibliches. Dann waren meine Eltern dran. Sie waren geschockt und meinten erst sie unterstützen mich. Meine Mutter allerdings tut es null. Sie denkt es wäre Nh Phase und hofft es auch. Oder was sie noch denkt das ich allerhöstens non binary bin. Ich bin aber ein Junge! Ich weiß aber eine Sache nicht... Spielt mir mein Kopf das alles vor?! Oder ist mein Gefühl richtig.

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Ist Shego aus Kim Possible eine Anspielung auf Harley Quinn?

Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass Shego aus der Disney-Serie "Kim Possible" möglicherweise auf Den DC-Charakter Harley Quinn anspielt: Wenn man sich z.B. ihre Kleidung ansieht; sie trägt immer eine Mischung aus Schwarz und Grün, so ähnlich wie Harley Quinn, welche (zumindest anfangs) ein Harlekin-kostüm, bestehend aus schwarz und rot, trägt. Außerdem arbeiten beide für einen männlichen Bösewicht, mit welchem sie einen gemeinsamen Feind bekämpfen (der Protagonist einer Serie) und (früher oder später) eine romantische Beziehung führen. Zwar könnten beide in ihren Persönlichkeiten kaum unterschiedlicher sein (Harley= verrückt, naiv, unruhig, anhänglich, (...) Shego= realistisch, entspannt, unabhängig, aggressiv (...)) Außerdem ist Harley erst durch den Joker, in welchen sie sich verliebt, zum Bösewicht geworden, wohingegen Shego erst ein Superheld war, doch dann die Seite wechselte und Ihren neuen Arbeitgeber Dr. Drakken anfangs nicht ernst nimmt, sich nicht für ihn interessiert und ihren Job nur halbherzig erledigt. Erst am Ende der Serie entwickelte sie romantische Gefühle für Dr. Drakken.

Wahrscheinlich gibt es zwischen den beiden keinen zusammenhang, ich fand den Gedanken, dass Shego eine Anspielung an Harley sein könnte, sehr interessant. Danke im Vorraus für Eure Antworten :)

Fernsehen, TV, Disney, Serie, Psychologie, Batman, DC, Filme und Serien, Joker, Kim Possible, Kindheit, anspielung, Harley quinn
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Gemocht werden?

Hallo,

wie soll ich am besten anfangen, als ich kleiner war wollte ich immer allen gefallen, ich hatte keine gute Beziehung zu meinen Eltern und mein Familienverhältniss war lückenhaft.

Ich wollte so sehr anderen gefallen, dass ich anfing die zu imitieren, die von anderen gemocht wurden.

Die Tatsache dass ich da erst 7-8 jahre alt war und mir darüber schon Gedanken gemacht habe, macht es nicht gerade besser.

Meine Kindheit habe ich früher nicht vollständig ausgelebt.

Ich hatte immer Angst davor, was die anderen von mir denken könnten.

Ich nahm die Eigenschaften und die Interessen anderer an und gab sie als meine aus.

Somit habe ich mich früher selbst verloren und insgeheim verleugnet, um gemocht zu werden.

Früher war ich eher still und in mich gekehrt, vielleicht hatte ich auch einfach angst mein selbst zu sein.

Aber, ich habe das Gefühl dass ich gar nicht weiß wer ich eigentlich bin.

Schon früh habe ich mir nie eine eigene Meinung gebildet und sie von anderen abgeguckt.

Meine Eltern haben sich für so etwas nie interessiert, irgendwann habe ich gelernt meine Persönlichkeit selbst zu formen.

Ich kann mich nicht entscheiden, habe keine richtige Meinung und brauche lange um zu entscheiden was ich eigentlich wirklich will.

Jedesmal wenn ich eine Entscheidung treffe, frage ich mich immer:

Will ich es weil ich es mag, oder will ich es weil andere es vielleicht mögen könnten?

Das Problem dabei ist nur, ich weiß es nicht.

Ich glaube, ich hatte schon immer Angst weggestoßen zu werden, da ich keine richtige Familie hatte.

Wie kommt es, dass ich so geworden bin?

Freundschaft, Psychologie, Kindheit, Liebe und Beziehung, anerkennung
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War ich ein psychisch gestörtes Kind? Oder war es doch was anderes?

Ich hab neulich mit einem Kumpel über komische Gedanken aus unserer Kindheit unterhalten. Beim Nachdenken zu diesem Thema ist mir eine Sache aufgefallen, die in den Ohren anderer vielleicht etwas merkwürdig klingen könnten:

Ich wollte als Kind öfter mal sterben und hab mehr oder weniger schlimme Selbstmordversuche unternommen. Wenn meine Eltern z.B. erzählt haben, dass man an diesem oder jenem sterben könnte, hab ich dann immer genau das gemacht um halt zu sterben. Z.B. sprach meine Mutter mal davon, dass ich keine Kopfhörer mit ins Bett nehmen sollte, weil man sich daran erwürgen könnte. Auch wenn ich heute weiß, wie unwahrscheinlich es ist, dass man sich im Schlaf mit Kopfhörern erwürgt, hab ich es damals als Möglichkeit zum Sterben gesehen du habe oft mit Kopfhörern im Bett geschlafen.

Unabhängig von diesem "Ich-mache-das-Gegenteil-von-dem-was-meine-Eltern-sagen", fand ich den Tod im schlaf generell sehr ästhetisch und hab mich öfter mit irgendeinem Bindfaden o.ä. mit dem Hals am Bettpfosten festgebunden um daran zu sterben.

Auch heute noch hab ich durch Depressionen bedingte Gedanken an den Tod, jedoch möchte ich mich nicht wirklich umbringen. Ich finde es nur sehr interessant, dass ich schon Jahre vor meiner Depressionen solche Versuche unternommen habe, ohne mich dabei ungeliebt oder ungewollt zu fühlen. Für mich war dieses Verhalten als Kind halt normal.

Ich wollte jetzt nur fragen: Liegt es vielleicht an sowas wie genetisch bedingte Depressionen , die sich im Kindesalter schon gezeigt haben ,oder war ich einfach nur gestört?

Freundschaft, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Kindheit, Liebe und Beziehung, Psyche, psychische Probleme, Selbstmord
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Transage?

Also... Vielleicht kennen ja einige den Begriff "transage". Darunter verstehen aber so ziemlich alle einen circa 60 Jährigen Mann der so tut als seine er 4 oder so. Ich persönlich würde mich allerdings auch als "transage" bezeichnen, weil ich mich viel reifer fühle/ verhalte, als es meinem alter entspricht, was mir auch mehrfach bestätigt wurde. Ich verrate anderen Menschen auch sehr ungern mein biologisches alter, sondern lasse sie lieber schätzen.Wenn mich beispielsweise jemand behandelt, als seie ich auch nur ansatzweise kindlich, verletzt das mich sehr. Natürlich kann das auf die pupertät zurückgeführt werden, aber ich habe mich noch nie meinem alter zugehörig gefühlt und fühle mich in Gegenwart von Menschen in meinem alter weitaus reifer. Kurz gesagt: Ich fühle mich extrem unwohl damit. Mein richtiges Alter möchte ich hier ungern preisgeben, sagen wir einfach ich bin zwischen 12 und 14 Jahren alt. Geschätzt werde ich meist auf um die 15, womit ich mich auch sehr wohlfühle. Meine früh reife lässt sich wahrscheinlich auf sehr viel Lebenserfahrung zurückführen. Sagen wir so: ich müsste sehr früh lernen erwachsen zu werden, und mich erwachsen zu verhalten. Mit 11 Jahren wurde mir bereits gesagt, ich würde mich verhalten, als sie ich 19. Meine Frage an dieser Stelle wäre: wie würdet ihr mit so einem Menschen umgehen und was kann ich tun um mir über mein geistliches Alter Klarheit zu verschaffen?

Freundschaft, Alter, Psychologie, Kindheit, Liebe und Beziehung, Reife, erwachsen, LGBTQ, Frühreife 11bis15 Jährige
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Kindheitserinnerungen weg?Warum hat sie das gemacht?

Also,wir haben es halt Zuhause so,dass wir eine Kiste haben mit Fotos von unserer Kindheit .Und mein Zwilling und ich haben halt alle Fotos in einem großen Umschlag getan und ihn in diese Kiste gelegt .Dann haben wir uns mit unseren jüngeren Geschwister gestritten .Später waren alle Fotos weg und ich dachte mir ,die sind bestimmt dort irgendwo,hatte zwar trotzdem leichten Verdacht ,dachte mir dabei aber nichts .Einer meiner jüngeren Schwestern meinte halt ,dass die andere jüngere Schwester sie versteckt oder sogar weggeworfen hat,was sie ihr aber nicht erzählen wollte.Das war heute.Ich war kurz vorm Heulen und habe halt sie aufgefordert,mir zu sagen,wo sie sind.Sie meinte „keine Ahnung“.Ich habe in ihren Augen gesehen,wie dreist sie log,weil sie das so unglaublichwürdig gesagt hatte und ihr Blick schon alles verriet.Meine Eltern sagen nichts dazu,und das macht mich so fertig.Ich wollte nicht weinen wegen ihr,aber habe dann doch geweint,als ich alleine war/bin.Zwar war meine Kindheit ein Teil nicht so schön,aber es gab immer noch Momente ,wo sie einfach schön waren.Wie wir bis abends draußen waren und gespielt haben,nie am Handy waren,mit Geschwistern zuhause im Dunkeln verstecken gespielt haben und und und.Es waren so schöne Baby Fotos mit meiner Schwester drauf ,weshalb ich ganze Zeit weinen muss.Ich bin gerade so wütend ,so enttäuscht,so traurig .Ich bin zwar sauer ,aber würde ihre Bilder niemals im Leben wegwerfen ,weil das einfach schöne Erinnerungen sind/waren.Da meine jüngere Schwester immer alles unseren Eltern petzt,darauf scharf ist,dass unsere Eltern uns schlagen und dann immer lacht,ist sie dementsprechend wie eine Hassschwester zwischen uns Geschwistern geworden.Wie fies das auch klingt,aber warum muss ein Mensch so drauf sein.Ich will meine Kindheitsfotos wieder .Ich suche die ganze Zeit und habe fast die Hoffnung aufgegeben,dass ich sie niemals finden werde.Kann das jemand überhaupt nachvollziehen,was sie gemacht hat?Oder kann sie sich vielleicht doch nicht erinneren?Was denkt ihr ?Oder reagiere ich einfach über?

Familie, Freundschaft, traurig, Recht, Psychologie, Geschwister, Hass, Kindheit, Liebe und Beziehung, Psyche
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Könnten das Symptome einer psychischen Störung sein?

Sorry für den komischen Fragetitel, ich hab keine Ahnung wie ich mich über dieses Thema ausdrücken soll. Die Sache ist das ich mehrere komische, "unnormale" Dinge in meiner Kindheit getan hab die mich jetzt etwas beunruhigen.

Ich hatte z.B. Angst vor den anderen Kindern, weil ich sie als dumme, impulsive Idioten angesehen hab, die mir nur wehtun wollen. Das war eigentlich schon immer so. Auch dann, als ich keinen Grund hatte das zu denken weil die anderen nett zu mir waren. Ich hatte wenn überhaupt meist nur eine Freundin, die ich insgeheim garnicht als Freundin angesehen hab weil ich sie nur brauchte, damit ich allein keine Angst hatte. Ich hab meine ganze Kindheit über nie Augenkontakt mit jemanden gehabt.

Ich wollte nie auf den Spielplatz und wenn ich musste hab ich entweder allein auf der Schaukel gesessen oder die ganze Zeit neben meiner Mutter gesessen und gewartet bis wir wieder nach Hause gehen. Ich war sehr stur und wütend und hab mich ständig laut mit meiner Mutter über unnötige Dinge gestritten. Ich wurde meine ganze Kindheit von ihr bedient und durfte ohne Konsequenzen alles machen, was ich wollte.

Ich hab schon bei den kleinsten Dingen angefangen zu weinen, hab aber Trauer erst sehr spät gespürt. Es fühlte sich manchmal so an, als ob Wut das einzige war was ich fühlen konnte. Mir waren die anderen egal und ich war manchmal sogar etwas froh, wenn ich ein weinendes Kind gesehen hatte.

Meine einzigen wirklichen Freunde waren Steine, Kuscheltiere und andere Objekte. Als ich angefangen hab in den Kindergarten zu gehen hab ich täglich mindestens 5 Steine mit nach Hause gebracht. Nicht weil ich sie schön fand, sondern aus Mitleid. "Die bösen Kinder haben den Steinen wehgetan weil die Steine hässlich und kaputt sind", deshalb musste ich sie retten. Die Steine haben immer geweint und ich hab mich sehr schlecht gefühlt, wenn ich einen Stein nicht mitnehmen konnte. Als ich wieder zu Hause war brauchte ich die Steine nichtmehr. Ich hab mich manchmal schon ein bisschen schlecht gefühlt, dass ich meine Freunde einfach wegwerfe, aber zu Hause hatte ich meine Mutter und die hat mich beschützt.

Ich wollte nie gewinnen. An irgendeinen Punkt hab ich mich einfach damit abgefunden, dass ich die langsamste, schwächste und hässlichste bin. Ich wollte nicht enttäuscht werden.

Ich war schon immer der Ansicht, das andere Menschen meine Gedanken lesen können und ich ihre lesen kann. Ich hab mir oft zufällig vorgestellt wie ich und andere Menschen in der Situation in der wir waren alle sterben könnten.

Ich war der festen Überzeugung das etwas mit mir nicht stimmt. Jedes mal als ich eines dieser Symptome bemerkt hab war mein erster Gedanke dass das wegen meinen "Fehler" ist und dass ich mich damit abfinden soll. Ich hab gehofft und gebetet dass irgendwann irgendjemand rausfindet, dass ich eine Krankheit hab die alles für mich doppelt so schwer macht. Und das ich dann Jahre später endlich dafür gelobt werde, dass ich es geschafft hab.

Freundschaft, Psychologie, aggression, Angststörung, Depression, Kindheit, Liebe und Beziehung, Symptome, Trauma, Wut, Kindheitstrauma
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Wieso fühle ich mich nicht sexuell missbraucht?

In meiner Kindheit gab es häufig Situationen, in denen ich nackt unterwegs war (bin auf einem sehr ländlichen Bauernhof groß geworden). Ich erinnere mich an viele Situationen, an denen ich mit meinem Kindergartenfreund am See war und mir sein Vater mal einen „Na los aufi“-Tätscher auf den nackten Po gegeben hat oder man wurde eingerieben, oder ich bin Nackedei in den Armen meines großen Bruders, beim Zelten eingeschlafen. Und da wurde auch mal gestreichelt (natürlich nicht am Intimbereich), aber es fühlte sich immer nach Geborgenheit an und natürlich, ohne irgendein einen Druck der ausgeübt wurde.

Als ich 8 bis 9 war, kam häufig einen 3 Jahre älterer Junge zum spielen vorbei, und im Schuppen ging man mal eindeutig weiter als die üblichen Doktorspiele. (Bin übrigens stock hetero, sowas hat also anscheinend keinen Einfluss) Und ich weiß noch, wie der geistig zurückgebliebene Sohn (damals vielleicht 20 Jahre alt) eines Nachbarns, mir und meiner Schwester seinen errigierten schniedel gezeigt hat und wie wir gelacht haben.

Rückblickend kann ich sagen, (und das natürlich nicht nur wegen diesen ganzen Dingen) dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte.

Wenn ich heute im Mittagsmagazin einen Beitrag sehe, bei dem ein Mann sich vor einer 8 jährigen entblößt hat, dann ist das natürlich ein No-Go!! Aber kurz danach kommt dann eine Kinderpsychologin ins Bild und spricht von schwerem möglichen Trauma einer solchen Begegnung. Wieso hatte ich sowas nie!? Auch nicht wenn mich mal jemand am Hintern berührt hat (wie oben beschrieben).

Und meine Frage ist: Wieso habe ich keinen Knacks von den vielen „Begegnung“ in meiner Kindheit zurückbehalten?

Kann das vielleicht daran liegen, dass die Hysterie, die um ein Kind herum entsteht bei einer solchen Sache, dass Kind manchmal mehr traumatisiert als die eigentlich Tat!? Oder war es in meiner Kindheit einfach eine andere Zeit?

Psychologie, Kindheit, Liebe und Beziehung, Moral, sexueller Missbrauch
10 Antworten
Woran liegt es, dass ein ca. 9-jähriges Kind keine Ausdauer hat?

Das Kind kann kaum beim Sportunterricht mitmachen, es ist schon nach 1,5 - 2 Runden warmlaufen so erschöpft, dass es kaum noch in der Lage ist, am Sportunterricht teilnehmen. Auch in seiner Freizeit schafft es körperlich kaum die normalen Anforderungen. Freunde sind genervt, dass sie nicht richtig mit ihm spielen können. Es ist ständig am Limit. Herz und Lunge sind OK.

Das geht schon seit Jahren so.

Die Eltern fördern das Kind ganz normal, aber selbst innerhalb der Familie schafft das Kind nicht die Anforderungen einzuhalten. Es hinkt immer hinterher und ist zu schnell erschöpft. Die jüngere Schwester ist ganz normal entwickelt. Weil die Eltern dem Kind nicht glauben, dass es so erschöpft ist, schicken sie es zum Psychotherapeuten, der diese angebliche Verhaltensstörung therapieren soll. Das hilft aber nichts. Das Kind erzählt das dort, aber der Therapeut glaubt ihm nicht.

Das Kind kommt öfters zu spät zur Schule, mit der Begründung, es müsse länger schlafen. In der Schule wirkt es ziemlich überanstrengt. Hat Augenringe und ist kraftlos. In der Pause macht es nur ruhige Sachen mit seinen Klassenkameraden. Eine Klassenkameradin nimmt Rücksicht,, die meisten anderen sind eher genervt davon. Bald droht dem Kind ein unfreiwilliger Aufenthalt in der Kinder-und Jugendpsychiatrie, wenn es sein Verhalten nicht normalisiert.

Sport, Psychologie, Ausdauer, Erschöpfung, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Kindheit, Schwäche
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Werde ich genauso?

Also ..fangen wir mal von vorne an.Meine Mutter wurde mit 16 Jahren fremdverheiratet und hatte mit 17 ihr erstes Kind(Sie und mein Vater lebten erst im Ausland,aber als sie heirateten,gingen sie nach Deutschland)Früher kannte man es leider nicht anders .Aufjedenfall wurde sie von meinem Vater geschlagen .Wir Kinder haben das alles gesehen und wurden selber für alles bestraft und geschlagen.Irgendein Tag hatte meine Mutter sich getraut ,meinen Großeltern alles zu erzählen .Statt sich zu trennen,haben sie meinen Vater nur gedroht.Naja,meine Mutter ist nie zur Schule gegangen und da meine Oma und der Rest nicht in Deutschland lebt ,konnte sie sich nicht trennen,weil sie dort nicht wusste,wohin sie gehen konnte ,da sie am Anfang kein Deutsch konnte.Seither haut er sie nicht mehr.Aber uns Kinder schon.Aber jetzt kommt das Armselige.Meine Geschwister und ich haben meine Mutter immer versucht zu beschützen ,und haben deswegen auch mal Schläge abbekommen.Ich musste auch deswegen zum Psychologen.Nachdem das mit dem Schlagen aufgehört hat,wurde meine Mutter selbstbewusster und aggressiv.Sie fing an,alles was wir machen ,unserem Vater zu sagen,damit er uns schlägt.Ich erinnere mich noch,als mein Vater meinen Zwilling und mich richtig schlimm schlug und meine Mutter einfach nur zugeguckt hatte,an ihrem Handy Klamotten für sich bestellte und ihm Recht gab.Bis heute noch.Ich frage mich,wie eine Mutter sowas machen kann.Sie gibt uns für alles die Schuld .Ich muss immer weinen,wenn ich daran denke,wie wir sie beschützt hatten,und sie immer fröhlich ist,wenn unser Vater uns schlägt.Ein Tag ,vielleicht vor einem Jahr ,stritt ich mich mit meiner Schwester .Mein Vater nahm meinen Kopf und schlug ihn auf den Tisch .Danach wollte er einen Stuhl nehmen und mich damit verhauen .Meine Schwester und meine Mutter versuchten plötzlich mich zu schützen,aber erst am Ende .Meine Mutter beschützt uns immer nur am Ende,wenn wir schon bluten oder so.In der Grundschule war meine Psyche kaputt.Ich sagte alles meiner Lehrerin ,die mir nie richtig helfen konnte.Sie sagte es allen Lehrern weiter ,aber tat nie was.Am Ende wusste es meine halbe Klasse ,weil ich es ihnen erzählt hatte.Was hätte man denn sonst erwartet.Ich war klein und wusste nicht ,was richtig oder falsch war.Meine Mutter sagt immer ,wenn sie sauer ist,dass z.B. meine jüngere Schwester fett ist,oder dass wir scheiß Kinder sind .Kindisch halt.Ich verstehe,dass sie halt ein doofes Leben hatte/hat,aber muss sie ihre Frust an uns rauslassen ?Manchmal liebe ich meine Eltern,manchmal hasse ich sie für alles,was sie uns angetan haben.Ich könnte noch soooo verdammt viel erzählen ,aber jetzt zur richtigen Frage .

Ich bin zwar erst 13,aber könnte es sein,dass ich genauso werde,da ich es nicht anders kenne und manchmal genauso Sachen mache,was die uns antun.Z.B.achte ich manchmal drauf,wie man sich abzieht (also nicht zu freizügig),oder dass ich leicht aggressiv bin zuhause.

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