Ich würde mich freuen würde das jemand lesen?

Hallo, ich muss hier einfach mal was los werden. In ein paar Monaten werde ich 15, ja ist nicht so alt, dennoch, zwischendurch habe ich Tage, an denen ich einfach nur heule kann. Ich denke an ,,früher,, zurück. Letztes Jahr sind drei meiner liebsten verstorben, und ich habe diese leere in mir, ich trauer doch sehr, meist im stillen. Heute habe ich mir mal wieder einen Film angesehen, den ich früher liebte und tatsächlich auch heute noch, ,,die wilden Hühner,, vielleicht kennt den ja der ein oder andere. Erst heute habe ich vieles verstanden, was ich früher gar nicht so gesehen habe, und jetzt nimmt mich das richtig mit, da ich merke diese Unbeschwertheit und die Leichtigkeit sind nicht mehr da, die ich einmal hatte, (Vielleicht auch durch den verlust) Früher war alles so unbeschwert, man machte sich keine Sorgen, denn es war einfach schön. Und jetzt weiß ich garnicht was ich denken soll. Das alles war früher, die schönen Momente habe ich in diesen Momenten genossen, und es werden auch wieder schöne momente kommen, das weiß ich. Aber trotzdem ist es manchmal schwer zu wissen, das alles ist Vergangenheit und man lebt im hier und jetzt. Ich hatte eine wunderschöne ,,Kindheit,, darüber bin ich unendlich glücklich. Ich weiß nicht ob das hier irgendwer nachfühlen kann, ich bin froh, es jetzt einfach mal gesagt hab. Falls irgendwer einen schönen, z.b. Spruch hat, oder mir einfach so etwas liebes sagen kann, dann freue ich mich sehr.

Lg

Freundschaft, Trauer, Tod, Freude, Psychologie, Erwachsen werden, Kindheit, Liebe und Beziehung, kindheitshelden
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Zusammenhang zwischen Panikattacke und verbrügelt werden in der Kindheit?

Es geht um jemanden den ich kenne. Sie hat regelmäßig Panikattacken, die meistens auftreten wenn sie das Gefühl hat in eine Situation zu kommen, aus der sie nicht mehr raus kann. Zum Beispiel ein langer Spaziergang und auf der Hälfte des Weges fühlt sie sich plötzlich wie in der Falle, weil sie jetzt erstmal lange nicht ans Ziel kann, egal ob sie zurück läuft oder weiter beides dauert lang und sie fühlt sich in dieser Situation gefangen. Sie will aus der Situation einfach nurnoch heraus. Dann beginnt die komplette Eskalation mit Herzrasen, Schwindel und allem drum und dran. Das selbe hat sie auch bei anderen Gelegenheiten aber mit dem selben Hintergrund.

Dann fiel ihr plötzlich ein dass es eine Situation in ihrer Kindheit gab in der sie sich genauso fühlte. Als sie als Kleinkind gepackt wurde und ihr aus voller Wucht der Hintern versohlt wurde. Da dachte sie panisch daran dass sie hier nicht sein will. Nicht nur dass sie hier nicht sein will sondern wirklich das tiefe scheidende Gefühl dass dies weit über die Schmerzgrenze hinausgeht und es nicht mehr tragbar ist. Das Gefühl dass man sich so weit weg wünscht, dass man tatsächlich das Gefühl hat es aus einer anderen Ecke zu betrachten.

Aufgrund der ähnlichen Gefühlswelten zwischen den beiden Situationen nehme ich mal an dass diese ungewöhnliche Art von Panikattacke auf dieses Ereignis der Kindheit basiert. Oder denkt ihr dass dies auch einfach willkürlich auftreten kann egal bei welchem Menschen.

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kindheit, Liebe und Beziehung
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Verzweifelt im eigenen Leben?

Hallo. Manchmal kommt es mir so vor als ob ich auf der Welt bin um zu leiden. Ich wurde als Kind ca von 4-11 Jahre von meiner Mutter täglich geschlagen und bespuckt und übel beleidigt. Bis ich mich gewehrt habe und sie zurück schlug. Mein Vater war mehr oder weniger immer im Knast aber wenn er mal zuhause war , hat er meine Mutter vor meinen Augen ganz mies zugerichtet. Mein Vater hatte aber mich nie geschlagen er wollte micj immer auf seine Seite ziehen und mir zu verstehen geben warum er meine Mutter schlug . Heute verstehe ich es , alles hatte einen Grund und mir hat sie dann als kleines Kind die arme Mutter vorgespielt . Mit 12 ging ich jeden Tag raus ging aber auch zum Psychologen und das Jugendamt war auch eingeschaltet aber meine Mutter präsentierte ihr falsches gesicht vor den Jugendamt als ob sie die 1A Mutter wäre und hat micj als schwer erziehbare Kind hingestellt obwohl sie mich geschlagen hat weil ich einfach nur existiere . Ich hab noch 3 Geschwister aber mit denen würde das nicht gemacht die würden noch nie angefasst von ihr . Mich hasst sie einfach . Das Jugendamt unternimmt nichts, hackt nur eher auf mir rum. Mit 15 bin ich zu meinen jetzigen Freund gezogen . Habe angefangen täglich cannabis zu Rauchen dann wollte mich des Jugendamt in drogenenzug stecken wobei mir cannabis einfach nur hilft . War dort dann 3 Tage und habe dann abgebrochen . Jetzt hat mich mein jetziger Freund das erste mal so richtig geschlagen obwohl er meine ganze Story kennt und macht mich noch deswegen runter . Ich weiß nicht mehr weiter ich hab mich schon überall hingewendet aber niemand kann meiner Seele helfen .

Kindheit, Trauma
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Trauma bewältigen, aber wie?

Damit Ihr meine Lage verstehen könnt muss ich euch von meiner Kindheit erzählen.

Mein Vater war Glücksspielsüchtig und Unterdrückte meine Mutter Brutal seit meiner Geburt und Sie konnte sich nie zur Wehr setzten aus Angst. Durch die Spielsucht meines Vater lebten wir in eher ärmlichen Verhältnissen, konnten uns viele Sachen, die für andere Selbstverständlich waren nicht leisten, Hungerten ab und zu mal auch und wurden von jeder Wohnung rausgeschmissen, weil mein Vater nie die Miete zahlte.

Ich wuchs Einsam mit meiner Mutter alleine auf, raus ging ich selten. Sprechen konnte ich sehr schlecht. Ich wusste nichts übers normale Leben, war wie ein Höhlenmensch und wusste nicht einmal wie man einen Computer Ein- und Ausschaltet oder wie man eine Tastatur bedient. Bereits ab der 5 Klasse fing das Mobbing an, ich war Einzelgänger, weil ich nicht mit anderen Menschen umgehen konnte, gab es auch Streitereien. Ich wurde schnell aggressiv und das machte mich zu einem beliebten Ziel für Mobbing. Nach der 6 Klasse wechselte ich die Schule und da wurde es viel schlimmer für mich. Da war ich komplett alleine, ich wurde Tag täglich Brutal gemobbt. Keiner nahm mich in Schutz, mir wurden schlimme Sachen angetan. Ich wurde mal nach der Schule vor der Schule vor einer Riesen Menschenansammlung verprügelt und gefilmt. Ich hatte ein stark angeschwollenes Gesicht, blaue Flecken. Meine Mutter weinte als sie mich so sah aber sie konnte auch nichts tun. Am nächsten Tag ging ich wieder zur Schule und bekam wieder Schläge und weinte danach. Danach wurde das komplett zum Albtraum für mich. Ich versteckte mich in den Pausen nur noch unter der Treppe im Schulgebäude oder in den abgesifften Toiletten. Jede Nacht weinte ich heimlich in meinem Bett. Meine Noten waren schrecklich, ich wiederholte ein zweites mal. Ich hatte damals keine Ahnung von nichts und wusste nichts vom Leben. Sogar als der Pfänder bei uns Zuhause ankam, weil mein Vater wieder mal sich verschuldete verstand ich nicht wer diese Person war und was sie wollte. Ich habe mir immer ein normales Leben gewünscht, Freunde zu haben, eine Freundin zu haben, Urlaub zu haben wie alle anderen die davon erzählten aber hatte ich nie. Jeden Tag sah ich meine Mutter und meinen Vater weinend zuhause, ich wusste nicht weshalb und für mich fühlte es sich normal an. Ich kannte ja nichts anderes. Das waren sehr finstere Tage in meinem Leben. Ich war still, weil ich nicht wusste wie man als normaler Mensch spricht.

Paar Jahre später Schieden sich meine Eltern, als unsere Familie dank Vaters schulden in einer 1 Zimmer Wohnung leben musste. Wir hatten in der Wohnung nicht mal platzt zum gehen.

Jetzt liegt das ganze einige Jahre zurück aber ich kann's nicht vergessen

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Warum tut mir meine fehlende Mutter nicht weh?

Ich werde nun 16. Früher so ca. bis ich 11 oder 12 war hatte ich ein recht normales Verhältnis zu meiner Mutter. Ob ich sie geliebt habe? Denke schon irgendwie aber trotzdem hatte ich schon immer ein engeres Verhältnis zu meinem Vater gehabt bzw habe immer noch. Er ist seit meiner Geburt Zuhause. Meine Mutter geht arbeiten. Mittlerweile glaube ich das dass Verhältnis zu meiner Mutter nie gut war oder so wie es sein sollte aber es war völlig okay. Wir haben gemeinsam gelacht, was gemacht gemeinsam usw.Als ich so 12-13 war fing es an dass meine Eltern sich jeden gestritten haben. Von meiner Mutter ausgehend ganz klar! Sie ist sehr streitsüchtig, besitzerfreifend, gierig und extrem verletzend im Streit. Sie hat sich schon sehr verändert zu der Zeit oder was ich mittweile glaube hat ihr wahres Ich rausgelassen (nachdem sie das Geld von meinem Vater alleine verpuffert hat). Es ging jeden Tag über Stunden und das über Jahre hinweg bis letzdens Jahr, wo meine Mutter hinterm Rücken die Scheidung eingereicht hat. Sie gab für alles meinem Vater die Schuld, dafür dass wir kein Geld haben/hatten, dass jeden Tag Streit ist....dass er mich manipulieren würde...Er dran schuld sei das ich ihr so abweisend gegenüber sei. Es war immer ein riesen Geschrei bishin das meine Mutter meinen Vater geschlagen hat und meinte er soll endlich verrecken. Mein Vater hat Diabetes und ist schon viel älter hatte durch die Aufregung mehrere kleine Schlaganfälle...lag auf dem Boden dachte das es nun vorbei sei und meine Mutter scherte sich den Dreck. Von meiner Mutter hörte ich Vorhaltungen wie das ich sie beschützen müsste (wtf wovor?) Und er mich ja nur manipuliert...wie dem auch sei es war wie "Krieg". Meine Mutter tickte nie ganz richtig hatte schon immer diese bösartigkeit (von ihren Eltern) in sich. Selbst früher nur da habe ich das noch nich so krass bemerkt war sie nich besser hat mich zum Psycho geschickt weil ich wohl adhs hätte, hat immer meine (fake-) Freunde bevorzugt. -lebe bei Vater haben ein tolles Verhältnis...zu Mutter nur gezwungen Knt, machen nur smalltalk, bissel Angst vor ihr maybe.. Warum tut mir das nicht weh? Habe gar keine Gefühle für sie..eigt müsste mir das doch weh tun oder? Wisst ihr Gründe?

Kindererziehung, Mutter, Beziehung, Jugendliche, Scheidung, Eltern, Psychologie, Jugend, Kindheit, Scheidungskind, Streit, Mutter-Tochter-Beziehung
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Augenkontakt in der Psychotherapie?

Hallo zusammen,

warum fällt es Menschen schwer, die frühkindliche Traumata ( Gewalt) von Eltern erlebt haben Augenkontakt/ Blickkontakt in der Psychotherapie zu halten, wenn sie in ihrer Kindheit keine Nähe erfahren haben. Oder wenn der Kontakt in der Kindheit fehlte, der in der Therapie entsteht. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Ich mache gerade eine Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie-+ Traumatherapie. In der Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist es ja so, dass PsychotherapeutenInnen warten und Raum für Gefühle und Gedanken geben. Demnach entsteht meistens auch Stille.

Und man wird auch angeschaut, auch wenn man nichts sagt. Es fällt mir schwer, das zuzulassen und auszuhalten und sage dann etwas ( dass es mir schwer fällt/ das unangenehm ist)ich unterbreche das meistens. Ich muss mich dann ablenken. Wir haben diese Woche geschaut, woran das liegt. Und meine Therapeutin wollte genauer wissen, warum es mir so schwer fällt es auszuhalten. Und dann habe ich erstmal gewartet. Meistens wenn ich dann überlege und dabei nichts sage, diese Stille zulasse, kommt ein Gedanke. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich in der Kindheit fast/ bis gar keine Nähe erfahren habe und dieser Kontakt gefehlt hat.

Ich finde die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sehr interessant und glaube, dass ich davon sehr profitieren werde. Es geht ja in dieser Therapieform viel um Beziehung und innere Konflikte, frühkindliche Erfahrungen, die man gemacht hat.

Ich freue mich über Antworten und den Austausch.

Liebe Grüße

Schule, Angst, Gefühle, Beziehung, Gewalt, Psychologie, Analyse, Bindung, Kindheit, Liebe und Beziehung, Psychotherapie, Tiefenpsychologie, Traumatherapie, Übertragung, Verhaltenstherapie, Augenkontakt, Inneres Kind, Kindheitserinnerungen, traumatisiert
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Warum kann ich keine Liebe für meine Eltern empfinden?

Hallo erstmal, ich bin schon echt verzweifelt das ich hier meine Frage stelle...

Mein leben verlief bis jetzt ziemlich komisch, mein leiblicher Vater will nichts von mir wissen

meine Mutter sah mich anfangs nicht als ihr Kind an was zur Folge hatte das meine Oma sich eine Zeit lang um mich gekümmert hat da war ich vielleicht 1 oder 2...

meine Mutter lernte dann als ich 4/5 war einen neuen Partner kennen meinen Stiefvater sozusagen, da war auch alles tip top bis mein Bruder auf die Welt kam... wie es halt so ist drehte sich nur noch alles um meinen Bruder leider ist das bis heute so, als das ganz klassische Bild, er bekommt alles, ist ein Musterschüler ich bin an allem schuld und muss es ausbügeln und joar Ist halt das leibliche Kind von beiden. Unterbewusst bekomme ich das schon zu spüren...

jedes mal wenn meine Eltern sich gestritten haben war mein Stiefvater immer automatisch sauer auf mich ( ,,ich gehöre ja quasi zu meiner Mutter“)

manchmal flogen Teller

teilweise war es sogar so schlimm das mein Stiefvater mehrere Tage nicht mit mir gesprochen hat ( ich war ca. 9)

egal was ich getan habe es war nie genug für meine Eltern und immer war ich die dumme

dazu kommt das ich im Jugendalter mehrfach vergewaltigt wurde von einem Freund der Familie...

meine Mutter sagt ständig ich liebe dich zu mir ich kann es aber nicht erwidern ich bringe es einfach nicht über die Lippen...

im gleichem Atemzug kommt aber wieder ein dummer Spruch von meiner Mutter ( als ich zb einer älteren Dame geholfen habe beim einkaufen war sie so dermaßen angepisst darüber das sie meinte sie müsste sich also auch so hilflos verhalten damit ich was für sie tun)

Ich unterstütze trotzallem meine Eltern sehr oft aber sie schätzen es einfach nicht

ich habe meinen Bruder meine Mutter und meine Stiefvater echt gern

aber ich habe dich lieb zusagen ist einfach nicht möglich

ich weiß echt nicht mehr weiter... manchmal liege ich einfach im Bett und weine und suche die Fehler bei mir... aber Keine ahnung was Ich falsch mache

Ich bin einfach der Meinung das meine Eltern sich nicht ausreichend um mich gekümmert haben...

Würde gern mal die Meinung eines Außenstehenden hören und ggf Tipps

Mutter, Familie, Freundschaft, Psychologie, Vergewaltigung, Depression, Kindheit, Liebe und Beziehung, Streit, Verzweiflung
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Ich vermisse meine Kindheit so stark?

Moin!

Würde mich freuen wenn ihr es durchlest!

Ich (14) vermisse meine Kindheit

Ich merke langsam das ich jetzt ja ein Mann werde. Kein Kind mehr bleiben.

Ich vermisse aber meine Kindheit. Wisst ihr meine Kindheit war perfekt. Früher immer hinterm Haus mit den Nachbarskinder auf dem Hügel gespielt. Dann im Trampolin immer gesprungen. Auf der Straße mit Wachsmalkreide gemalt bis der Eiswagen kommt.

Leider ist mein Freund als ich 7 oder 8 war wegezogen. Trotzdem hab ich einen anderen kenngelernt der auch manchmal mit mir aufm Hügel gespielt hat. Mit ihn bin ich immernoch gut befreundet. Wir haben immer auf der Straße gespielt bis wie gesagt der Eismann kam. Im Trampolin und gegenseitig hochgefedert das wir fast übers Netz geflogen sind. Oder den Ball zum Nachbar rübergeschossen. Was wir auch mal gemacht haben als bei uns die Hauptstraße erneuert wurde und an meinen Freund sein Haus die Straße umgeleitet wurde. Haben wir bei den vorbei fahrenden Autos sie mit so Spielzeugschilder und Warnwesten sie angehalten und nach den Ausweis gefragt. Fast alle haben sogar mitgemacht und sich gefreut darüber.

Auch war ich bei der Kinderfeuerwehr wo wir Spiele gemacht haben und bei der Feuerwehr gabs immer Feste wo ich dann bis Nachts um 1 geblieben bin und in der Nacht mit meinen Eltern nach Hause gelaufen bin.

Ach ja das war schön

Jetzt aber ist es irgendwie langweilig. Ich möchte wieder Kind sein, und jetzt versteh ich auch wieso die eine (die war früher 18 Jahre so ca) immer gesagt hat: Genieß deine Kindheit!

Geht es euch auch so?

Freundschaft, Psychologie, Kindheit, Liebe und Beziehung, vermissen
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Sind das schwere Formen von körperlichen Kindesmisshandlungen?

Ich habe laut Ärzte eine kPTBS - also eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung.

Der Belastungszeitraum war bei mir so bis zum 16. LEBENSJAHR...

Ich selbst empfinde die Dinge die ich erlerbt habe als überhaupt nicht schlimm, ich frage mich ob andere das auch so sehen wie ich? Oder ob mein Blick darauf eine Form von Selbstschutz ist?

Mein Vater hat meine Geschwister und mich, sowie meine Mutter über 20 Jahre lang körperlich misshandelt.

Er ist mit einem Messer auf meine Mutter los und wollte sie töten, mehrmals. Als Kinder mussten wir dazwischen gehen und ihn davon abhalten. Oft vor der Grundschule hat er mit einem Gürtel auf meine Mutter eingeschlagen, obwohl sie am schreien war mussten wir die Haustür verlassen und zur Schule, wir konnten ihr nicht helfen. In der Grundschule war ich dann immer mit dem Kopf zu Hause und hatte Angst, dass meine Mutter tot ist wenn ich heim gehe. Aber das ist Gott sei dank nie passiert.

Mein Vater zerrte meinen Bruder und mich über den Boden. Sperrte uns in die Besenkammer und wenn wir weinten öffnete er die Tür und schlug mit einem Gürtel auf uns ein.

Er kettete meinen 3 jährigen Bruder an die Heizung damit dieser sich nicht fortbewegen konnte, mein Bruder lernte erst mit 8 Jahren das gehen.

Usw.

Als ich ca. 13 war wollte ich mir das Leben nehmen, ich nahm den Gürtel mit dem er uns immer schlug bindet mir diesen um meinen Hals und befestigte ihn an einer Garderobenstange. Ich zog bis mir die Luft wegblieb, aber konnte das ganze dann noch rechtzeitig lösen.

Jetzt lebe ich zwar, aber bin schwer krank, ich wünschte ich wäre einfach gesund und normal.

Ja 100%
Nein 0%
Schule, Familie, Sprache, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Kindheit, Menschenkenntnis
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Alte Zeichentrick Kinderserie aus den 90er/ 2000 finden?

Ich suche eine alte Zeichentrick Kinderserie, die ich damals auf DVD hatte. Ich bin übrigens 99 geboren, also muss die Serie um diese Zeit erschienen sein. Schonmal vorab: Es handelt sich NICHT um "Als die Tiere den Wald verließen".

Aber es geht um einen Mann der glaube ich in einer Hütte im Wald bzw in der Natur gewohnt hat. Er ist im Intro immer mit einer Schubkarre einen Weg entlang gelaufen und ihm sind Tiere hintergelaufen. In einer Folge meine ich, geht der Mann Picknicken und in der Nähe ist ein Brunnen. In diesen Brunnen fällt ein Tier rein und sie (die anderen Tiere und der Mann) wollen ihn da rausholen. Das Tier im Brunnen entdeckt dann am Brunnenrand ein Loch und geht da durch.

In einer anderen Folge ist der Mann im Bett und versucht zu schlafen aber es blitzt und donnert.

Und dann gab es auf der DVD glaube ich noch ein Spiel wo der Mann mit einer der Tiere in ein Labyrinth reingeht oder so.

Und es gab eine Winterfolge in der die Tiere versucht haben ein warmes Plätzchen zu finden wo sie bleiben können und die sind dann glaube ich zu dem Mann in die Hütte.

Ich weiß das die Information nicht gerade präzise sind und generell ist alles noch eher grob in meinen Erinnerungen, aber ich hoffe es kennt jemand die Serie. Die Stichworte die ich bei Google eingegeben habe, haben mir nicht die richtigen Ergebnise angezeigt.

Schonmal danke an alle ernstgemeinten Kommentare!

Kinder, Fernsehen, Zeichentrick, Serie, 90er, Filme und Serien, Kindheit, zeichentrickserie
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Missbrauch in der Kindheit - Eltern Schuld?

Ich verstehe Eltern nicht, die ihre Kinder bewusst oder unbewusst von anderen, erwachsenen, teilweise fremden Menschen missbrauchen lassen. Sei es das Jugendamt, Schule, Verwandte oder  ein Elternteil, der dem Kind offensichtlich schadet. Meine Kinder werden definitiv meine wichtigste Priorität sein, die wertvollsten Wesen, für die ich sogar durch die Hölle gehen würde, sollte ich je welche bekommen. Ich weiß nicht, ob ich einfach übertreibe, aber sowohl in meiner  Kindheit, als auch in meinem Umfeld oder in den News habe ich solche Fälle schon oft mitbekommen. Fälle wie, dass das Kind in gefährlicheren Situationen alleine gelassen wird, weil die Eltern selbst zu überfordert / unwissend sind, oder naive / ignorante Eltern, die das Leid des Kindes oder die Gefahr, in der sich das Kind befindet, gar nicht wahrnehmen, realisieren können. Ich meine, man muss in solchen Situationen doch auf das Bauchgefühl hören können .... Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr ähnliche Erfahrungen in der Kindheit gemacht? Ich habe ehrlich gesagt Angst dass ich später irgendwann unbewusst zu einer Helikoptermutter mutieren könnte. Und versteht mich nicht falsch, jeder macht in der Erziehung Fehler, das ist etwas menschliches. Außerdem gibt es leider Situationen, die man nicht verhindern kann, das ist mir auch bewusst. 

Leben, Familie, Missbrauch, Eltern, Psychologie, Kindheit, Moral, Trauma, Meinungen und Diskussionen
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