Eltern "zwingen" mich beim Gottesdienst zu helfen!?

Hallo,

ich weiß, ich stelle eindeutig zu viele Fragen, aber es lässt mich einfach nicht los! Meine Eltern sind religiös, nun ja eigentlich meine GANZE Verwandtschaft... Seit ich in der 7. Klasse bin sagten sie zu mir ich muss unbedingt in der Gemeinde mithelfen, damals hab ich einmal "geschnuppert" wie das ist und was man da macht. Am liebsten hätte ich damals einfach Nein gesagt!

Mittlerweile bin ich 15 und hab' keinen Bock mehr auf den ganzen Schß. ich helfe in der Kinderstunde mit und seit neustem singen wir alle in der Gruppe am Anfang und tanzen total dämlich rum. Ich finde das einfach nur bescheuert, wie alle so hypamotiviert mitmachen (sind alles Erwachsene). Sie sind zwar ganz okay, aber so was geht bei mir garnicht!

Mit genervten Ton fragte ich heute wie lange ich noch helfen muss, sie antwortete nur mit: "ich weiß nicht wen du als Vorbild nimmst, aber wir sollen Gott dienen. was wirst du sagen, wenn du eines Tages vor Ihm stehst und er dich fragt wie du ihm dientest? Schämst du dich nicht?"

ich weiß, es ist schon dämlich auf eine Plattform über so etwas zu schreiben. Doch sie weicht meinen Fragen immer aus und sagt dann irgendwas total christliches... -__-

Ich will das einfach nicht mehr! Letzens, als ich die Gemeinde "geschwänzt" hab', sagte sie: "Es ist nicht in Ordnung dass du nicht in die Gemeinde gehst." Ich hab' einfach überhaupt keine Lust mehr nach Ihrer Pfeife zu tanzen!

Was soll ich tun? Habt ihr Vorschläge wie ich an die Situation herangehen sollte, um das Ziel zu erreichen nicht mehr in der Gemeinde mitzuhelfen bzw. hinzugehen?

P.s. Als ich ihr das vor längerer Zeit fragte, sagte sie ich soll einen anderen Dienst übernehmen. ich hasse sie dafür.

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An welche Bibel glaubt ihr?

Auf einer Internetseite von einer Freikirche las ich, dass sie "an die Bibel" glauben.

Ich habe mich gefragt, was das heißen soll.

  1. Tim 3,16: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben." schreibt der Hl. Paulus

"Schrift" meinte damals diejenigen Schriftrollen, die in den Synagogengottesdiensten der Juden in Israel vorgelesen wurden und später unter anderem auch in christlichen Gottesdiensten Verwendung fanden.

"Schrift" kann aber auch viel weiter gefasst werden, indem mal alles, was im Lauf der Jahrhunderte mal aufgeschrieben wurde über den Glauben, als von Gott inspiriert ansieht.

Und dann gibt es ja noch unsere heutigen Bibeln. Ich habe lange gedacht, es gäbe eben den hebräisch-griechischen Urtext und dann die muttersprachlichen Übersetzungen mit den normalen kleinen Abweichungen, wie es bei einer Übersetzung gar nicht anders möglich ist.

Aber da es ja jetzt Wiki und Co gibt, fällt mir auf, dass es noch nicht mal weltweit bei den Christen einheitlich ist, welche einzelnen Bücher in die heutige Bibel aufgenommen wurden und welche nicht.

Der jüdische Tanach hat 24 verschiedene Bücher als Grundlage für das christliche AT.

In der frühen Kirche hatte man 54 Bücher im AT.

Das lutherische AT hat 39 Bücher.

Das katholische AT hat 46 Bücher.

Das orthodoxe AT hat 56 Bücher.

Beim NT ist man sich schon eher einig, was da rein- und rausgehört.

Ist nun die kürzeste Bibelfassung mit 39 Büchern das "Wort Gottes", "Heilige Schrift", "inspiriert", oder die längste Fassung mit 56 Büchern? Oder kann man es noch ganz anders verstehen, wenn eine Gemeinde von sich sagt:"Wir glauben an die Bibel."?

ich glaube an die Bibel 54%
jeder kann aus der Bibel machen, was er will 15%
es gibt nicht "die" Bibel 8%
"die" Bibel ist die Bibel meiner eigenen Konfession 8%
die Bibel ist vom Himmel in den Schoß der Kirche gefallen 8%
ich glaube manches aus der Bibel 4%
ich glaube, was in der Bibel steht, und noch einiges mehr 4%
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Warum sollen die Frauen (Christen) nur Röcke tragen?

Die Frage richtet sich eher an die Christen, die davon überzeugt sind, dass Frauen nur Röcke/Kleider tragen sollen.

"Eine Frau soll keine Männersachen auf sich haben, und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen; denn jeder, der dies tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel." (5. Mose 22,5)

Die erste Kleidung für den Menschen fertigte Gott selbst an. Er machte Adam und Eva "Röcke (kuttoneth – “Leibröcke”) von Fellen". Keine Hose für Adam.

Jesus trug auch ein Gewand:

" Als die von Jesus hörte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühren könnte, …" (Markus 5, 27-28)

1. Wie kommen einige Christen zu der Annahme, dass Frauen nur Röcke und Kleider tragen dürfen? Das steht so genau nicht in der Bibel. In dem oberen Vers steht lediglich "Frauenkleidung". Wir leben im 21. Jahrhundert in Deutschland. Heutzutage gehören Hosen zur Frauenkleidung.

2. Wenn Frauen nur Kleider und Röcke tragen sollen, warum tragen die Männer dann Hosen? Die haben früher schließlich auch Gewänder getragen und das galt als Männerkleidung. D.h. wenn es danach ginge, müssten Männer (Christen) heute auch noch Gewänder tragen, aber sie tragen Hosen.

( P.S. : Ich habe das schon einmal in meiner Gemeinde gefragt, aber habe nur den obersten Bibelvers als Begründung bekommen. Ich denke, dass es eine Fehlinterpretation sein könnte, deswegen bin ich nicht mehr davon überzeugt. Wäre super, wenn jemand Begründungen oder Belege hat. )

Religion, Jesus, Christentum, Bibel, Christen, Freikirche, Gott, Philosophie und Gesellschaft
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Aus Religiösen Gründen nur Röcke tragen?

Hey Leute,
Meine Familie und ich sind Christlich.
Ich kann nicht richtig sagen in welche Richtung unser Glaube geht ich kann nur erklären wie unser Glaube ist und vielleicht könnt ihr mir ja sagen wie unsere Glaubensrichtung heißt😬😂. Also bei uns beim Gottesdienst tragen alle Frauen Röcke ich bin zwar noch unter 16 (also damit will ich nur sagen das ich noch keine Frau bin) trage aber beim Gottesdienst nur Röcke meine Mama habe ich noch nie nicht mit Rock gesehen und auch alle anderen erwachsenen Frauen beim Gottesdienst.
Unseren Kopf bedecken wir immer mit einem Tuch.
Die Prediger in unserer Freikirche können in Zungen beten.
So gut wie alle Familien haben sehr viele Kinder (hat das was mit Religion zu tun) also meine Mama hat 6 Kinder ich kenne welche aus unserer Freikirche die sind 12 Kinder oder sogar 19😬.
Meine eigentliche Frage war wieso meine Mama, ich und andere Frauen nur Röcke tragen aber so beim Schreiben ist mir aufgefallen das ich noch eine Frage habe und das war die wie unsere Glaubensrichtung heißt.
Und dazu haben ich so bisschen aufgeschrieben was so typisch für uns ist.
Eigentlich ist es sehr gemischt oder?
Also damit meine ich wir haben vieles in einem z.B.: tragen die orthodoxen doch immer ein Tuch
Und die Pfingstler beten in Zungen?
Oder irre ich mich und es gibt eine Richtung die das alles entspricht ?
Naja wäre also nett wenn ihr meine Frage beantworten könnt LG Maria
Oh jetzt fällt mir nochmals was ein wir glauben übrigens auch an wunderheilungen durch den heiligen Geist

Rock, Kleidung, Religion, Frauen, Kultur, Kleid, Christentum, Bibel, Freikirche, Glaube, Orthodox, Pfingsten, Stil
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Wie sage ich meinen ungläubigen Eltern, dass ich mich taufen lassen möchte?

Ich wurde als Baby röm.-kath. getauft. Meine Eltern sind beide aus der Kirche ausgetreten und haben mit Religion nichts am Hut. Ich interessiere mich allerdings seit letztem Jahr sehr dafür und hab mich auch intensivst damit beschäftigt und möchte mich sehr gerne in einer Freikirche, die ich seit knapp einem Jahr besuche, erneut Taufen lassen, da ich es diesmal aus eigener Überzeugung und Liebe zu Jesus machen möchte! Ich fühle mich sehr wohl in dieser Gemeinde, doch meine Eltern sind sehr kritisch ihr gegenüber, weswegen ich ihnen 90% meiner Gemeindebesuche verschwiegen habe. Es belastet mich sehr und ich hab keine Ahnung wie ich es meinen Eltern sagen soll. Ich habe Angst, dass sie es nicht verstehen und sie meinen ich lasse mich von meinen Freunden (die ebenfalls dieser Freikirche angehören) zu etwas beeinflussen. Was nicht stimmt, denn ich tu es aus voller Überzeugung und Liebe zu Jesus heraus. Ich wünsche mir so sehr, dass sie mich verstehen, aber ich trau mich kaum ein Gespärch zu suchen. Was, wenn sie mir den Gemeindebesuch verbieten oder gar den Umgang mit meinen Freunden? Wenn sie meine Entscheidung nicht akzeptieren und wir zu streiten beginnen. Sie darüber spotten und sich lächerlich machen? Ich bin volljährig und ich weiß, dass es eigentlich meine eigene Entscheidung ist, aber trotzdem ist das nicht ganz so einfach. Sie sind trotzdem meine Eltern und ich wohne noch bei ihnen. Ich möchte mich nicht mit ihnen streiten und habe Angst vor ihrer Reaktion.

Hat irgendjemand damit Erfahrung? Kann mich verstehen und mir vielleicht helfen?

Ich wäre euch sehr dankbar! God bless!

Religion, Christentum, Taufe, Christen, Freikirche
8 Antworten
Austritt aus Freikirche - Erfahrungen?

Hallo liebe Community, Ich brauche ein paar Tipps und gute Ratschläge zum Thema Austritt aus einer evangelischen Freikirche. Mein Freund und ich (beide 17) sind seit einem halben Jahr glücklich zusammen und er möchte diese Gemeinde verlassen. Er geht bereits zu zwei kirchlichen Aktionen in der Woche nicht mehr hin, bleiben noch 3. Das Problem sind seine Eltern und die anderen Menschen in seiner Gemeinde. Letztere sind "zutiefst enttäuscht" (klar, die wollen ja ihre Schäfchen zusammenhalten) und reden bei jedem Treffen auf ihn ein, er solle doch noch einmal darüber nachdenken. Bei seinen Eltern genau das gleiche. Immer wenn er etwas macht, was gegen ihre Auslegung der Bibel verstößt (zb wenn er auf eine Party geht, auf ein Konzert, ins Kino etc) kommen sentimentale Predigten, teilweise sitzen sie nur auf dem Sofa und weinen. Einmal habe sie eine Woche nicht mit ihm geredet, jetzt ist die Mutter durch den Stress (sagt sie) krank geschrieben. Das nimmt ihn natürlich mit. Er möchte "Schadensbegrenzung" betreiben und erstmal noch zu den drei Veranstaltungen die Woche hingehen, um seinen Bekannten und Eltern zu helfen. Für mich macht er ihnen damit jedoch nur falsche Hoffnungen, meiner Ansicht nach kann nur eine klare Trennung von der Gemeinde wirklich helfen. Sowohl ihm als auch den anderen. Solange er das nicht tut, können sie ja nicht wissen dass er es wirklich ernst meint und versuchen ihn davon abzuhalten. Jedenfalls tut er mir mit seiner "Schadensbegrenzung" unglaublich weh. er sagt er habe sich entschieden, warum handelt er dann nicht auch so?

Hat jemand Erfahrung mit soetwas oder eine zündende Idee die uns weiterhelfen könnte? Vielen Dank für jede Hilfe!

Religion, Kirche, Stress, Freunde, Beziehung, Eltern, Christentum, Psychologie, Austritt, Freikirche
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