Passt die Sprache nicht zum religiösen Denken?

Psychologisch gesehen ist es ja so, dass sich Denken und Sprache gegenseitig beeinflussen:

+ An meiner Ausdrucksweise kann man ablesen, wie ich denke.

+ Meine Denkweise führt zu einer bestimmten sprachlichen Formulierung.

Ich kenne einige streng katholische Familien in unserer Gemeinde, da fällt mir das mit der Sprache schon auf.

Z.B. wenn die drei Kinder haben und die Mutter ist schwanger, sagen sie: "Wir haben vier Kinder, das vierte wird bald geboren."

Bei einer anderen Familie werden auch die Geschwister mitgezählt, die nicht lebendig geboren wurden, z.B. ist die Mutter als Einzelkind aufgewachsen, aber sie sagen: "Meine Mutter hatte zwei Schwestern, aber die sind schon als Baby gestorben."

Eine andere Frau, die dreimal schwanger war, aber wo immer die Frucht abgegangen ist, sagte: "Ich habe schon drei Kinder im Himmel."

Und bei einer weiteren Familie heißt es, wenn das Baby gerade eben geboren ist: "Das Kind ist jetzt 9 Monate alt." Und am 1. Geburtstag dann: "Das Kind ist 21 Monate alt."

Und bei einer Frau, die sich mit ihrem Mann getrennt hat, sagen sie nicht "dein Ex-Mann", sondern immer noch "dein Mann", weil er ja ihr Mann bleibt, bis der Tod sie scheidet.

Und wenn die Oma gestorben ist, sagen sie: "Die Oma lebt jetzt im Himmel weiter." oder "Die Oma feiert heute im Himmel ihren 90. Geburtstag."

Am Anfang fand ich diese Ausdruckweisen schon recht seltsam. Aber jetzt denke ich, eigentlich passt es, denn sie sagen ja genau das, was sie glauben.

Kennt ihr auch religiöse Formulierungen, wo man merkt, dass die Leute anders als als die Normalos denken?

Kirche, Sprache, Psychologie, Christen, Gemeinde, Glaube, katholisch, Philosophie
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Frage zum Bau eines Zauns?

Ich wohne an einer steilen Hang Straße. Diese Straße geht am unteren Ende des Hangs fließend in einen Radweg über. Da es dort nur wenig Platz gibt wurde den Anwohnern die an dem Radweg wohnen erlaubt am anderen Ende des Radwegs mit dem Auto über den Hof einer Werkstatt auf ebener Fläche auf die anschließende Hauptstraße zu fahren. Der Werkstattbesitzer ging nun vor ein paar Wochen in Rente aber er vermietete seine Werkstatt an ein neues Team weiter. Sowohl der Werkstattbesitzer als auch das neue Team wollen das Grundstück einzäunen. Das Problem jetzt ist das die Besitzer angefangen haben ihren Hof nun einzuzäunen. Wenn dieser Zaun dann mal fertig gebaut ist komme ich als Corsa Fahrer dort nur sehr knapp um die Ecke. Da aber z.B. ein Krankenwagen ja auch mal dorthin fahren muss und das dann nicht könnte weil es einfach zu eng ist überlege ich mich bei der Gemeinde zu beschweren. Der Besitzer der Werkstatt versucht sich jedoch zu behaupten indem er sagt das es ein Radweg wäre und dort sowieso keine Autos fahren dürften und er auch niemanden mehr über seinen Hof fahren sehen möchte. Als ich ihm das mit der Erreichbarkeit für Rettungswägen erklärt hatte sagte er "dann müssen die halt oben an der Hauptstraße halten und zu Fuß die Hangstraße runterlaufen um zu den Häusern zu gelangen" das "wäre halt dann so", und (wie er sagt) "könnte ihm niemand verbieten einen Zaun auf seinem eigene Grundstück zu bauen". Was denkt ihr, soll ich mich bei der Gemeinde beschweren? Und wenn ja, mit welchen Argumenten könnte ich denn noch kommen? Danke!

Recht, Bauamt, Baurecht, Gemeinde, Grundstück, Jura, Zaun, Auto und Motorrad
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Politisches Flugblatt akzeptabel formuliert?

Guten Tag liebe Community,

Ich spiele mit dem Gedanken ein politisches Flugblatt in Umlauf zu bringen, natürlich vorschriftsmäßig mit vollständigem Impressum. Es geht darum, einen neuen Bürgermeisterkandidaten zu bewerben und dadurch den alten abzulösen.

Meine Frage nun: Kann das folgende Schreiben inhaltlich gesehen veröffentlicht werden oder gibt es problematische Formulierungen, die möglicherweise als Verleumdung oder Irreführung angesehen werden können? Ich bin für Hinweise und Verbessrungsvorschläge offen.

Hinweis: In eckigen Klammern [...] geschriebene Wörter sind abgeändert und dienen der Anonymisierung des Textes.

Das Schreiben:

"[Ortsname] Bürger aufgepasst!!! Wählt Herrn [Name neuer Kandidat] als neuen Bürgermeister am [TT.MM.JJJJ]!

Nach [Anzahl] Amtsperioden des jetzigen Bürgermeisters Herrn [Name alter Bürgermeister] ist es notwendig einen anderen politischen Repräsentanten zu bestimmen, der den derzeitigen gesellschaftlichen Veränderungen aus neuen Perspektiven gerecht werden kann.

Für das zukünftige Wohlergehen unserer Gemeinde [Ortsname] ist frischer Wind in Form eines neuen Bürgermeisters von höchster Bedeutung. Herr [Name neuer Kandidat] wird unseren Ort mit innovativen Ideen im Bereich Naturschutz, Tierschutz, Landwirtschaft, Wirtschaft, öffentliches Leben, Bürgerinteressen und mehr bereichern, wie der Diskussion am [TT.MM.JJJJ] im [Versammlungsaal der Gemeinde] zu entnehmen ist.

Gebt unserer Gemeinde eine Chance auf Veränderung und setzt der politischen Einseitigkeit nach [vielen] Jahren ein Ende. Gebt eure Stimme Herrn [Name neuer Kandidat] und teilt diese Botschaft im Interesse aller Bürger und Bürgerinnen unseres Ortes!"

Politik, briefkasten, Gemeinde, Werbung machen
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Blitzer Apps Verbot?

Hallo zusammen,

bevor irgendwelche nun laut schreien und die typischen Standardantworten posten á la: "Richtig so, fahr langsam und bla", lasst es gleich, denn hier geht es mir rein ums Prinzip. Ich finde es mehr als erbärmlich, so geht die Abzocke noch weiter als diese jetzt schon ist. Der Staat möchte Blitzer Apps endgültig verbieten. Grund? Den Gemeinden und dem Staat entgingen bis dato ein paar Millionen Euros mehr um die Lappen. Geld, das wie immer, für irgendein Scheiß ausgegeben wird, außer für das wozu dies eigentlich dienen sollte. Ich mein, was soll der scheiß? Wenn sie Blitzer auch da aufstellen wo diese wirklich gebraucht werden, wäre es für überhaupt kein Problem und in meinen Augen mehr als sinnvoll. Vor Schulen, in Verkehrsberuhigte Zonen oder vor echten Unfallschwerpunkte usw. Diese werden meist immer da aufgestellt wo sie nur zu einem Zweck dienen: Um Geld zu machen, Abzocke pur! Bsp. der Blitzer auf der A2, ich habe 4 Jahre beruflich in Bielefeld gewohnt und habe noch nie einen Unfall mitbekommen! Soviel zum Thema Unfallschwerpunkt, ist klar. Genau so wie viele und viele Blitzer die zu Unrecht aufgestellt werden um Geld in die Kassen zu spülen. Den Gemeinden geht langsam der Ars** auf, denn im nächsten Jahr verlieren sie (ca. 90%) vom Soli Zuschlag. Nun heulen sie und versuchen partout die Apps zu verbieten! Irgendwie müssen sie ja uns Steuerzahler zur Kasse beten. Selbst der Soli Zuschlag wird und wurde bis dato nicht für den eigentlichen Zweck benutzt. Btw: Dieser hätte ja nur für 5 Jahre (!) eingeführt werden sollen. Es hieß für den Aufbau Ost, deshalb verrotten nicht nur im Osten die Straßen. Nein, die Gemeinden lassen stattdessen zB mehrere Unterführungen für Frösche bauen, die nicht einmal von Frösche passiert werden oder unnötige Schilder aufstellen. Das Geld wird immer zweckentfremdet und die Steuergelder unnötig verschwendet. Aber das ist ein anderes Thema genau so wie die Abzocke der GEZ.

Ja, ich nutze ebenfalls eine Blitzer App, aus rein pragmatischen Gründen, ergo als Vorsichtsmaßnahme. Klar, passiert es, dass ich nicht immer mit dem Kopf dabei bin und nicht auf meine Geschwindigkeit achte. Übertreiben habe und werde ich es nicht. Maximal bin ich 10 oder 15 km/h zu schnell gefahren und ja, wurde auch des öfteren geblitzt. Meinen Führerschein habe ich jedoch bis dato (seit 25 Jahren) noch nie abgeben müssen.

Aber mal ehrlich, wer von sich behauptet noch nie geblitzt worden zu sein oder nie eine Blitzer App benutzt zu haben, lügt sich selbst an. Ich finde es mehr als Abzocke. Polizisten beschweren sich: "Die Autofahrer werden damit gewarnt und dies sei nicht im Sinne des Staates/Gemeinde." Klar! Wer verschenkt gerne sein hart verdientes Geld? Aber was solls, zum Glück gilt dies nur für den Autofahrer, deine Mitfahrer dürfen die Apps weiterhin benutzen. Wie seht ihr es? Findet ihr den Verbot der Apps oder implementierte Warner in Navis gerecht? Seid ihr so ehrlich und gibt ihr die Nutzung ebenfalls zu?

Gruß Zeus

Abzocke, nutze die App und werde dies weiter hin tun! 67%
Finde es richtig und bin froh das diese Warner verboten wurden! 33%
Mir egal, fahre eh kein Auto/Bus/LKW etc. 0%
Auto, Apps, Abzockerei, Blitzer, Gemeinde, Staat
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