Einbürgerung der Ehefrau (EU-Bürgerin), wenn diese in Probezeit ist?

Hallo, ich bin bayerischer Beamter und wir haben vor 3 Jahren geheiratet. Meine Frau ist EU-Bürgerin, Hochqualifizierte Fachkraft (BSc Bio und Chemie). Meine Frau hat zur Zeit noch Probezeit, zahlt aber seit 4 Jahren brav deutsche Ssteuern. Ich bin als Beamter durchaus in der Lage auch alleine unsere kleine Familie zu ernähren und alle nötigen Absicherungen zu bezahlen. Hiermit ist die Beinging

"Bei Verheirateten oder Lebenspartnern ist es ausreichend, dass die Ehegatten oder Lebenspartner hierzu gemeinsam in der Lage sind. Die Unterhaltsfähigkeit umfasst auch eine ausreichende soziale Absicherung gegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit und für das Alter"

Dazu habe ich auch 69 Monate in die Rentenkasse eingezahlt.

Trotz all dem wird meiner Frau die Möglichkeit verwehrt, sich einbürgerung zu lassen, mit der Begründung, sie sei in der Probezeit. M. E. ist diese Begründung nicht rechtmäßig, da

1. durch mein Gehalt alle Bedingungen erfüllt sind

2. Öffentliches Interesse besteht, da meine Frau zu den dringend benötigten Fachkräften gehört.

Und 3. Die Prognose, dass meine Frau selbst für ihren Unterhalt sorgen können wird, zu 100% positiv ausfällt, da bei ihr als Fachkraft ca. 5 Firmen auf einen Bewerberkommt, Tendenz stark steigend.

Es liegen also 3 Gründe vor, die eine Einbürgerung rechtfertigen. Die Begründung mit der Probezeit kann hier kein legaler Ablehnungsgrund sein. Denn Ehefrauen, die nicht arbeiten und somit keine Steuern zahlen, werden eingebürgert.

Wie kann man den Sachbearbeiter auf seinen Fehler hinweisen und eine Einbürgerung erreichen, da heute zutage ja unbefristete Verträge quqsinicht existieren und nach dem Gesetzesentwurf ja eine Einbürgerung erfolgen müsste?

Recht Ehefrau Einbürgerung eu bürger Probezeit Ausbildung und Studium Wirtschaft und Finanzen Beruf und Büro
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Einbürgerung mit Fiktionsbescheinigung möglich?

Hallo Community!

In meinem Bekanntenkreis hat sich folgende Situation ereignet:
Ehepaar, seit 5 Jahren glücklich liiert, kinderlos. Sie, in Deutschland geboren und voll Berufstätig. Er, vor 9 Jahren wegen eines Studiums nach Deutschland gezogen und wegen der Liebe geblieben. Ebenfalls voll berufstätig :)

Vor einigen Monaten hat Er einen Antrag auf Einbürgerung gestellt welcher positiv von der Einbürgerungbehörde, beantwortet wurde.
Da die alte bzw. noch aktuelle Nationalität abgelegt werden muss, wurden sämtliche Dokumente bei der Botschaft hierfür eingereicht. Nur lässt sich diese mit der Bearbeitung sehr viel Zeit und genau hier genau liegt das Problem:

Da sein aktueller Aufenthaltstitel nur noch bis Juli 2018 gültig ist, müsste dieser verlängert werden da er sich zum Zeitpunkt der Einbürgerung, legal in Deutschland befinden muss. Das Ausländeramt rät ihm zu einer 6 Monatigen Fiktionsbescheinigung was wesentlich unkomplizierter wäre, nur weiß das Amt nicht ob diese für eine Einbürgerung reicht.

Lange rede, kurzer Sinn: Akzeptiert die Einbürgerungsbehörde eine Fiktionsbescheinigung zum Zeitpunkt der Einbürgerung? Oder muss Er den langen Weg gehen und tatsächlich den Aufenthaltstitel verlängern nur um ihn wenige Monate später wieder abzulegen?

Da die Sachbearbeiter telefonisch nur schwer erreichbar sind, hat er bereits eine Mail an die Behörde geschrieben, aber vielleicht hat jemand eine Info und kann helfen.

Vielen Dank im Voraus :)

Recht Amt Behörden Botschaft deutscher pass Einbürgerung fiktionsbescheinigung
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Einbürgerung: wie weist man nach, dass man keinen russischen Pass aus gesetzlichen und geschichtlichen Gründen bekommen konnte?

Ich habe den Antrag auf Einbürgerung gestellt. Ich habe einen estnischen Pass, welchen ich 1997 bekommen habe (geboren 1989 in Estland). Meine Eltern haben in Estland gewohnt, hatten sowjetische Pässe und haben jeweils 94 und 93 die estnischen Pässe bekommen. Damals durfte man sich nur für einen Pass entscheiden: entweder den russischen oder den estnischen. Ich hatte von 1989 bis 1997 hatte den sowjetischen Pass, danach habe ich den estnischen bekommen.

In meiner Geburtsurkunde steht, dass die Nationalität von beiden Eltern russisch ist. 

Die Behörde will, dass ich nachweise, dass ich keinen russischen Pass besitze.

Die Russische Botschaft meinte: sie können mir nur ein Schreiben geben, wo stehen wird, dass sie nicht bestätigen können, dass ich einen russischen Pass habe. Das reicht aber nicht, die Behörde möchte die Formulierung, dass "wir bestätigen, dass sie keinen russischen Pass hat".

Die Behörde meinte auch, dass die Nachweise, dass bei der Unabhängigkeitserklärung von Estland meine Eltern sich beide für die estnische Staatsangehörigkeit entschieden haben, ausreichen würde. Das habe ich vorgelegt, und jetzt ist die Aussage: 

"Die Eltern sind 1993 bzw. 1994 eingebürgert worden. Dies stellt jedoch keinen Nachweis darüber dar, dass Sie von Ihren Eltern nicht die russische Staatsangehörigkeit mit Geburt (also lange vor der Einbürgerung Ihrer Eltern) erworben haben könnten."

Vor 1991 gabs solche Staaten wie Russland, Estland und der Ukraine nicht. Es gab nur sowjetische Staatsangehörigkeit, die auch alle, inklusive meiner Eltern, damals hatten.

Weiss jemand wie ich nachweise, dass ich keinen russischen Pass habe?

Recht Einbürgerung estland Pass Russland Reisen und Urlaub
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Findest du es richtig, dass Spätaussiedler die deutsche Staatsbürgerschaft automatisch erlangen?

Die Meinung der Öffentlichkeit dient meinem persönlichen Interesse.

Ich habe in letzter Zeit einige kritische Presseberichte in Bezug auf Spätaussiedler und im speziellen auf Russlanddeutsche gelesen und auch einige Fernsehberichte angeschaut.

Ganz besonders hat mich die Doku „DEUTSCHLAND – HEIMAT – FREMDES LAND“ des Ersten deutschen Senders zum nachdenken angeregt.

Ich muss für mich feststellen, dass die meisten kritischen Presseberichte ziemlich klischeehaft und oberflächlich sind. Der Fokus liegt meist pauschal auf den russlanddeutschen Spätaussiedlern, obwohl es auch genügend Gleichgesinnte bei der in Deutschland geborenen Bevölkerung und anderen Zuwanderern gibt.

Und es wird tatsächlich die Inanspruchnahme des persönlichen Grundrechts, der Meinungsfreiheit zwar nicht verwehrt, dafür aber reichlich kritisiert.

Russlanddeutschen wird oft Intolleranz, Rassismus und die Führung einer Parallelgesellschaft pauschal vorgeworfen.

Gelegentlich trifft man auch auf Kommentare von Menschen, die sich sogar gegen die deutsche Verfassung stellen und verlangen, dass man den Russlanddeutschen die deutsche Staatsbürgerschaft verwehren bzw. sie ihnen nicht "schenken" sollte.

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/deutschland-heimat-fremdes-land-100.html

Wie findet ihr das?

Sind solche Forderungen gerechtfertigt?

Bitte begründet auch eure Meinung, ganz egal wie diese ausfällt.

Vielen Dank für eure Ehrlichkeit!

P.S. Falls es für jemanden eine wichtige Rolle spielt, ich selbst bin ein vor langer Zeit nach Deutschland zugewanderter Russlanddeutscher und somit betrifft mich dieses Thema auch persönlich.

Ja, die Spätaussiedler sind ganz klar deutsche Volkszugehörige. 69%
Nein, die Spätaussiedler sind Fremde und keine Deutschen. 30%
Ich habe eine andere Meinung 0%
Deutschland Politik Deutsche Einbürgerung Grundgesetz Russlanddeutsche Spätaussiedler Staatsangehörigkeit Staatsbürgerschaft Philosophie und Gesellschaft
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Keine Chance auf Einbürgerung? (Wer prüft die Unterlagen)?

Guten Abend, seit 1 1/2 Jahren versuche ich den Deutschen Pass zu kriegen. Ich bin 22 Jahre alt in Deutschland geboren, aber keine Deutsche Staatsangehörigkeit. Ich habe ein Aufenthaltstitel Unbefristet (Türkisch). Ich war mehrmals schon im Amt in der Stadt um die Einbürgerung zu beantragen. Die Mitarbeiterin die dafür zuständig ist, sagte immer zu mir das Unterlagen fehlten. Obwohl ich alles beigelegt habe was man dafür braucht hat man mich immer wieder zurück geschickt. Bei jeden Besuch sagte Sie mir es fehlt was ich wusste beim 7 Besuch das wieder ein Problem auftaucht, obwohl ich auf meinen Zeugnissen in Deutsch, Politik etc. die Note 2-3 habe. Wollte sie wieder ein anderes Zeugnis. Also ich merke wirklich das man mich versucht zu schikanieren, so das ich es aufgebe. Man hat das ganze Jahr (Oktober 2016 - März 2017) versucht mir immer wieder ein Problem auftauchen zu lassen. Ich habe wirklich immer geschaut ob da was fehlt an Unterlagen doch es war alles da an Unterlagen wie auf dem Zettel beschrieben den man mir gab. Letztes Jahr war ich noch in der Schule brachte Schulbescheinigung (was noch gültig war) mit, dann meinte Sie du gehst noch 3 Monate zur Schule dann läuft es ab, es geht nicht. So sollte ich dann nach Sommer 2017 einen Ausbildungsvertrag oder was auch immer mitbringen. Leider habe ich im Jahr 2017 nach den Sommer keine Ausbildung gefunden. Und war halbes Jahr Ausbildungssuchend. Jetzt habe ich vor 2 Wochen eine Vollzeitstelle gefunden und den Arbeitsvertrag unterschrieben. Ich versucht es wieder nach knapp 1 Jahr wieder und Sie meinte wieder ich sollte erst mal 2-5 Jahren arbeiten dann es nochmal versuchen. Wer prüft überhaupt die Unterlagen ist das die Frau im Büro? Jetzt weiss ich überhaupt nicht mehr was ich machen soll... ist es gerecht? Ich weiss es nicht einfach die Einbürgerung zu kriegen aber das man mich immer wieder nach Hause schickt verstehe ich nicht. Und man will mir es überhaupt nicht ermöglichen. Hat jemand einen Tipp für mich?

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