Ablehnung für die deutsche Einbürgerung!?

Hallo zusammen, bevor ich mir einen Anwalt nehme und diesen negativen Bescheid rechtlich angehen werde, hoffe ich, dass vielleicht einer von euch weiß, was man in so einer Situation tun kann. Jetzt zu mir und meinem Problem: ich bin gebürtige Kölnerin, habe Abitur und eine eine abgeschlossene Berufsausbildung und arbeite seit 15 Jahren in meiner Fachrichtung. Ich hatte bisher die serbische Staatsbürgerschaft und entschied mich vor einem Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dieser wurde heute per Post abgelehnt, weil ich 6 Monate von Hartz 4. gelebt habe. Habe davor wegen Krankheit pausieren müssen und bezog alg1, dann fand ich einen neuen Job und wurde leider aus betriebswirtschaftlichen Gründen gekündigt und bezog danach 6 Monate alg. 2. und war in dieser Zeit steht’s bemüht eine neue Arbeitsstelle zu finden und habe soweit es Stellenausschreibungen in meinem Beruf gab mich auch darauf beworben und sogar alternative Jobs gesucht, die nicht zu meiner qualifizierung passten... ich wollte nur raus aus Hartz 4!!! Nun habe ich seit 6 Monaten einen neuen Job plus Nebenjob. Es wird sich in der „Ablehnung auf Einbürgerung“ darauf bezogen, dass ich in dieser Zeit mich nicht überdurchschnittlich beworben habe! Also keine 10-20 Bewerbungen pro Monat..ist denn eine überdurchschnittliche eigenbemühung nicht, dass ich jetzt einen Vollzeitjob habe? Plus Nebenjob ? In der Ablehnung wird auch geschrieben, dass ich meine 6 monatige Arbeitslosigkeit selbst verschuldet habe...aber ich wurde gekündigt und habe keine Sperrzeit erhalten...Das ist doch Beweis genug, das ich es nicht selbst verschuldet habe... alle Unterlagen hat auch die Sachbearbeiterin erhalten! Nun soll ich ein Jahr warten, bis das Hartz 4 „verjährt“ ist und erst dann darf ich mich nochmal für die Einbürgerung bewerben... ich versteh das alles nicht... hab auch viele Threads gelesen , dass Einige die Einbürgerung erhalten haben, obwohl sie Hartz4 beziehen! Und warum ein Jahr warten? Finde das ist echte Schikane! Anwalt einschalten? Danke euch schon mal im Voraus für hilfreiche Tipps und Anregungen

Recht, Einbürgerung, Einbürgerungsantrag, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Einbürgerung der Ehefrau (EU-Bürgerin), wenn diese in Probezeit ist?

Hallo, ich bin bayerischer Beamter und wir haben vor 3 Jahren geheiratet. Meine Frau ist EU-Bürgerin, Hochqualifizierte Fachkraft (BSc Bio und Chemie). Meine Frau hat zur Zeit noch Probezeit, zahlt aber seit 4 Jahren brav deutsche Ssteuern. Ich bin als Beamter durchaus in der Lage auch alleine unsere kleine Familie zu ernähren und alle nötigen Absicherungen zu bezahlen. Hiermit ist die Beinging

"Bei Verheirateten oder Lebenspartnern ist es ausreichend, dass die Ehegatten oder Lebenspartner hierzu gemeinsam in der Lage sind. Die Unterhaltsfähigkeit umfasst auch eine ausreichende soziale Absicherung gegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit und für das Alter"

Dazu habe ich auch 69 Monate in die Rentenkasse eingezahlt.

Trotz all dem wird meiner Frau die Möglichkeit verwehrt, sich einbürgerung zu lassen, mit der Begründung, sie sei in der Probezeit. M. E. ist diese Begründung nicht rechtmäßig, da

1. durch mein Gehalt alle Bedingungen erfüllt sind

2. Öffentliches Interesse besteht, da meine Frau zu den dringend benötigten Fachkräften gehört.

Und 3. Die Prognose, dass meine Frau selbst für ihren Unterhalt sorgen können wird, zu 100% positiv ausfällt, da bei ihr als Fachkraft ca. 5 Firmen auf einen Bewerberkommt, Tendenz stark steigend.

Es liegen also 3 Gründe vor, die eine Einbürgerung rechtfertigen. Die Begründung mit der Probezeit kann hier kein legaler Ablehnungsgrund sein. Denn Ehefrauen, die nicht arbeiten und somit keine Steuern zahlen, werden eingebürgert.

Wie kann man den Sachbearbeiter auf seinen Fehler hinweisen und eine Einbürgerung erreichen, da heute zutage ja unbefristete Verträge quqsinicht existieren und nach dem Gesetzesentwurf ja eine Einbürgerung erfolgen müsste?

Recht, Ehefrau, Einbürgerung, eu bürger, Probezeit, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Einbürgerung mit Fiktionsbescheinigung möglich?

Hallo Community!

In meinem Bekanntenkreis hat sich folgende Situation ereignet:
Ehepaar, seit 5 Jahren glücklich liiert, kinderlos. Sie, in Deutschland geboren und voll Berufstätig. Er, vor 9 Jahren wegen eines Studiums nach Deutschland gezogen und wegen der Liebe geblieben. Ebenfalls voll berufstätig :)

Vor einigen Monaten hat Er einen Antrag auf Einbürgerung gestellt welcher positiv von der Einbürgerungbehörde, beantwortet wurde.
Da die alte bzw. noch aktuelle Nationalität abgelegt werden muss, wurden sämtliche Dokumente bei der Botschaft hierfür eingereicht. Nur lässt sich diese mit der Bearbeitung sehr viel Zeit und genau hier genau liegt das Problem:

Da sein aktueller Aufenthaltstitel nur noch bis Juli 2018 gültig ist, müsste dieser verlängert werden da er sich zum Zeitpunkt der Einbürgerung, legal in Deutschland befinden muss. Das Ausländeramt rät ihm zu einer 6 Monatigen Fiktionsbescheinigung was wesentlich unkomplizierter wäre, nur weiß das Amt nicht ob diese für eine Einbürgerung reicht.

Lange rede, kurzer Sinn: Akzeptiert die Einbürgerungsbehörde eine Fiktionsbescheinigung zum Zeitpunkt der Einbürgerung? Oder muss Er den langen Weg gehen und tatsächlich den Aufenthaltstitel verlängern nur um ihn wenige Monate später wieder abzulegen?

Da die Sachbearbeiter telefonisch nur schwer erreichbar sind, hat er bereits eine Mail an die Behörde geschrieben, aber vielleicht hat jemand eine Info und kann helfen.

Vielen Dank im Voraus :)

Recht, Amt, Behörden, Botschaft, deutscher pass, Einbürgerung, fiktionsbescheinigung
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Einbürgerung: wie weist man nach, dass man keinen russischen Pass aus gesetzlichen und geschichtlichen Gründen bekommen konnte?

Ich habe den Antrag auf Einbürgerung gestellt. Ich habe einen estnischen Pass, welchen ich 1997 bekommen habe (geboren 1989 in Estland). Meine Eltern haben in Estland gewohnt, hatten sowjetische Pässe und haben jeweils 94 und 93 die estnischen Pässe bekommen. Damals durfte man sich nur für einen Pass entscheiden: entweder den russischen oder den estnischen. Ich hatte von 1989 bis 1997 hatte den sowjetischen Pass, danach habe ich den estnischen bekommen.

In meiner Geburtsurkunde steht, dass die Nationalität von beiden Eltern russisch ist. 

Die Behörde will, dass ich nachweise, dass ich keinen russischen Pass besitze.

Die Russische Botschaft meinte: sie können mir nur ein Schreiben geben, wo stehen wird, dass sie nicht bestätigen können, dass ich einen russischen Pass habe. Das reicht aber nicht, die Behörde möchte die Formulierung, dass "wir bestätigen, dass sie keinen russischen Pass hat".

Die Behörde meinte auch, dass die Nachweise, dass bei der Unabhängigkeitserklärung von Estland meine Eltern sich beide für die estnische Staatsangehörigkeit entschieden haben, ausreichen würde. Das habe ich vorgelegt, und jetzt ist die Aussage: 

"Die Eltern sind 1993 bzw. 1994 eingebürgert worden. Dies stellt jedoch keinen Nachweis darüber dar, dass Sie von Ihren Eltern nicht die russische Staatsangehörigkeit mit Geburt (also lange vor der Einbürgerung Ihrer Eltern) erworben haben könnten."

Vor 1991 gabs solche Staaten wie Russland, Estland und der Ukraine nicht. Es gab nur sowjetische Staatsangehörigkeit, die auch alle, inklusive meiner Eltern, damals hatten.

Weiss jemand wie ich nachweise, dass ich keinen russischen Pass habe?

Recht, Einbürgerung, estland, Pass, Russland, Reisen und Urlaub
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