Deutsche einbürgerung nicht möglich, muss nach Aserbaidschan zum Miliär (Jüdisch)?

Liebe Community,

ein bisschen länger, aber ziemlich wichtig glaub ich mal.

Ich und meine Fam. sind 2005 als Jüdische Einwanderer von Aserbaidschan nach Deutschland eingereist. Ich bin jetzt 23 J. Ich habe hier die Schule besucht, bin aktuell Dualer Student.

Bei der einreise hatte ich keinen Pass, nur eine Geburtsurkunde. In Aserbaidschan bekommt man einen Pass ab 18 + Wehrpflicht eines jeden Bürgers Aserbaidschan (Die Sprache spreche ich auch nicht).

Ich habe mich nun versucht in Deutschland einzubürgern - Klar, mir fehlt ein Nationalpass Aserbaidschans denn ich abgeben kann um mich Einzubürgern.

Bei der Nachfrage in der Aserbaidschanischen Botschaft in Berlin wird mir rein gar keine Auskunft gegeben, außer dass ich dafür in Aserbaidschan Persönlich vorsprechen muss. Dass ich dann in Aserbaidschan zum Militär einberufen werde ist zu zweifeln. Wenn nicht erst mal für 2 Jahre in Haftstrafe weil ich da nicht mit 18 J. hin bin.

Ich meine, klar, ich werde auf rein gar keinen Fall nach Aserbaidschan zurück gehen. Die Deutsche Einbürgerung ist auch nur mittel zur Freiheit. Momentan besitze ich einen Ausweisdokument namens "Aufenthaltstitel" mit der Anmerkung "Ausweisersatz". Damit kann ich fast nichts. Ich habe Glück dass ich überhaupt ein Bankkonto haben darf, nur bei einer einzigen Bank. Des weiteren, kann ich ohne Pass nicht heiraten, keinen Kredit aufnehmen und verreisen schon gar nicht.

Die Frage nun: Kann man anhand von irgendwelchen Infos hier eine Ausnahme/Möglichkeit finden einen Deutsch Pass zu bekommen? Scheiß egal welche Pass solang ich nichts machen muss was ich auf keinen fall will! (Militär)

Ich freu mich auf eure Antworten!

LG

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Verpflichtungserklärung nötig?obwohl EU-Daueraufenthaltstitel schon vorhanden ist?

Hallo,

meine Frau und ich haben vor deutschem Standesamt geheiratet. Meine Frau hat einen Italienschens unbefristeten Aufenthaltstitel.

D.H sie kann im Schengenraum wie jeder EU bürger sich frei bewegen ohne Visum ect.

Jetzt hab ich beantragt dass sie zu mir ziehen möchte nach Deutschland. Ich hatte gedacht ich muss sie per Ehegattennachzug zu mir holen. Aber durch ihren Eu daueraufenthaltstitel kann sie nach Deutschland umziehen (unabhängig von unserer Heirat). Vorausgesetzt sie sucht sich arbeit ect.
Ich habe der Ausländerbehörde nachgeweisen dass ich eine eigene Wohnung habe und meine Gehaltsabrechnungen und das wir eine gemeinsame Zukunft planen. So dass sie (vorerst) ohne einer Beschädftigung einen Aufenthaltstitel in Deutschland erhält. Die Sachbearbeiterin meinte: ja geben sie mir für die Unterlagen noch eine Verpflichtungserklärung ab. Ich werde das auch machen. Aber ist das wirklich nötig?? Ich fühl mich dadurch etwas bedrückt. Als wenn wir in irgendeiner weise den Staat ausnutzen wollen? Hätte ich das über den Ehegattennachzug gemacht, hätte ich auch keine Verpflichtungserklärung abgeben müssen oder?. Ausserdem ist sie schon bei mir in Deutschland. Sie muss nicht vor einer ausländischen Botschaft antreten oder sowas, da sie das Recht auf Freizügigkeit hat wie jeder EU Bürger.

Also in kurz, ist das normal dass ich jetzt noch die Verpflichtubgsekrläung abgeben muss? Obwohl ich schon mein Wohnungsstand, Gehaltsabrechungen ect vorgelegt habe.
Und welche Nachtteile habe ich dadurch? Wenn ich aus welchen Gründen auch immer plötzlich Arbeitslos wäre, dann würde ich für sie keine Unterstützung bekommen oder was? Ich fühl mich etwas unwohl obwohl es so doch nicht sein muss..

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