Seht ihr Passdeutsche als Deutsche an?
Theoretisch könnte die Regierung einfach mal eine Gesetzesänderung beschließen, nach der man schon den deutschen Pass nach zwei tätigem Aufenthalt in Deutschland erhält. Deshalb sind Menschen, die den Pass so erhalten haben, doch keine echten Deutschen. Sie wären dann Passdeutsche.
14 Antworten
Allein das Wort "Passdeutscher" ist rassistisch.
Deutsche zu unterscheiden in solche die "dem Blut her" Deutsche sind und solche die es nur "nach dem Pass sind" ist astreiner Rassismus ohne Zweifel und ohne Frage.
Frag mal vertriebene Sudetendeutsche, ob sie jemals Tschechen waren. Die Rassismus-Keule ist lächerlich
Welchen Beweis hast du denn das du richtiger Deutscher bist und nicht nur "Passdeutscher"? Nur ein Stück Papier oder kannst du es anders beweisen?
Ich gehöre dem deutschen Volk an. Deshalb bin ich Deutscher.
Und warum? Weil du einen deutschen Pass hast? Österreich hat eine ähnliche Kultur, bist du jetzt auch Österreicher?
Österreicher sind ethnische Deutsche. Wenn Nordrhein-Westfalen heute unabhängig würde und einen eigenen Staat bilden würde, wären die meisten Menschen in diesem neuen Staat trotzdem immer noch Deutsche. Deutsch sein ist mehr als ein Stück Papier.
Nein, sie wären Westfalen, oder wie auch immer die Staatsangehörigkeit heißen würde. Deutscher ist man wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft hat. heißt wenn du einen deutschen Pass hast bist du Deutscher, sonst nicht.
Du glaubst ja auch, ein Stück Papier sagt etwas darüber aus, ob jemand zu einem bestimmten Volk gehört, das ist aber falsch.
Du glaubst ja auch, ein Stück Papier sagt etwas darüber aus, ob jemand zu einem bestimmten Volk gehört, das ist aber falsch.
Was Raumer56 auf gutefrage.net sagt, das sagt etwas darüber aus, ob jemand zu einem bestimmten Volk gehört.
Das sollte unser neues System sein: Jeder Deutsche muss vor Raumer56 treten und der entscheidet dann, ob derjenige Deutsch genug ist.
Die Grenzen können in seltenen Fällen fließend sein, aber das weiß man einfach. Kurden werden ja in anderen Ländern wie der Türkei, Syrien oder dem Irak diskriminiert. Denkst du die machen das auf der Basis von Passkontrollen. Denkst du, sie gehen zu jedem einzelnen hin und sagen "Zeig mir deinen Pass. Ich muss sicherstellen, dass du einen kurdischen Pass hast, damit ich dich diskriminieren kann." Nein, das geht nicht mal. Da die Kurden keinen eigenen Staat haben, können sie auch keinen kurdischen Pass haben, Sie haben alle die z.B. türkische Staatsangehörigkeit, aber niemand nennt sie deshalb Türken, sondern Kurden. Also andere Völker scheinen es hinzubekommen, die Staatsangehörigkeit von der Volksangehörigkeit zu trennen. Genauso war es auch mit den Sudetendeutschen und den Schlesiern. Denkst du, man hat vorher ihre Pässe kontrolliert, bevor sie vertrieben wurden. Sie wussten alle, diese Menschen gehören einem anderen Volk an, auch wenn sie sich auf tschechischem oder polnischem Staatsgebiet befinden. Also die Volkszugehörigkeit festzustellen, schien ja nie wirklich schwierig zu sein.
Jeder mit Mensch mit einem deutschen Pass ist Deutscher! Steht so im Grundgesetz! Welche Definition möchtest Du den anbieten? Wie lange soll man in Deutschland wohnen, um Deutscher zu sein? Ein Gesetz, dass die Staatsbürgerschaft nach zwei Tagen vergibt, wäre extrem schlecht, aber so etwas wird auch nicht kommen!
Also wäre für dich jemand ein Deutscher, nur weil die Regierung das so sagt, selbst wenn er nur seit 2 Tagen in Deutschland wäre.
Ein Gesetz, dass die Staatsbürgerschaft nach zwei Tagen vergibt, wäre extrem schlecht
Das ist ja der Punkt. Die Regierung kann Fehler machen. Die einen sagen nach 2 Jahren, die anderen sagen nach 5 Jahren ist man Deutscher. Es gibt in dieser Definition keinen neutralen Maßstab.
Ich halte die Bezeichnung ,,Passdeutsch,, für populistisch weil es spaltend wirkt m.E nach.
Zudem gibt es die Definition per se nicht.
Ja, da ich mich an unser Grundgesetz halte.
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 116
(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.
(2) Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre Abkömmlinge sind auf Antrag wieder einzubürgern. Sie gelten als nicht ausgebürgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben.
Ob man Deutscher ist oder nicht, definiert sich ausschliesslich ueber die Staatsangehoerigkeit. Besitzt man die deutsche, ist man Deutscher. Besitzt man sie nicht, ist man es nicht.
So einfach ist das!
Und wenn er kein Deutscher ist und trotzdem die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, ist er ein Passdeutscher.
Es ist voellig unmoeglich, die deutsche Staatsangehoerigkeit zu besitzen, ohne Deutscher zu sein.
Ein Passdeutscher ist ein Deutscher, der einen deutschen Pass besitzt. Eure Unterscheidung zwischen "Passdeutschen" und "Biodeutschen" ist voelliger Quatsch und entbehrt auch jeglicher Rechtsgrundlage. Sie entspringt den wirren Gedanken irgendwelcher geistig Minderbemittelten, die sich aus irgendwelchen Gruenden ueber andere Deutschen erhaben fuehlen.
Deutsche gab es auch schon vor 1871. Deutscher sein ist mehr als ein Stück Papier.