Ein Nachteil unserer Presse- und Meinungsfreiheit ist es, dass unsere Medien wie die Deutsche Welle in Russland verboten sind und auch nicht von dort berichten dürfen. Aber russische Staatsmedien hier weitgehend ungestört arbeiten können.

Aber durch Medienbildung, Faktenchecks, usw. kann man das durchaus deutlich machen. Der Vorteil unserer Freiheit ist ja, dass sie viel attraktiver ist. Das sieht man deutlich am Vergleich zwischen dem unnahbaren, verkrampften und oft unsicher wirkenden Putin und seinem Gegenspieler modernen und souveränen Gegenspieler Selensky.

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Polizei rufen

Er schadet ja der Allgemeinheit. Da sehe ich auch keinen Grund für nachbarschaftliche Rücksichtname.

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Das Material ist schlicht, aber durchaus funktionstüchtig. Das russische Problem dürften die Soldaten sein. Schlecht ausgebildet, ungebildet und ohne Motivation.

Vermutlich schicken die Russen vor allem Soldaten aus der tiefsten Provinz in den Kampf. Der Kreml möchte nicht, dass in den großen Städten die Zahl der Gefallenen offensichtlich wird.

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Die Golanhöhen behalten, aber ohne jüdische Siedlungen

Militärisch wären die Israelis unsinnig, diese Gebiete abzutreten. Assad Senior hätte eben nicht versuchen sollen, Israel anzugreifen.

Die dort lebenden Drusen können die israelische Staatsangehörigkeit bekommen. Ihnen geht es jedenfalls besser als ihren Verwandten in Syrien.

Ich war während des Krieges dort, damals kämpften wenige Kilometer entfernt radikale Al Nusra-Islamisten gegen das Assad-Regime. Auch der größte syrische Patriot wird froh gewesen sein, auf der richtigen Seite der Grenze zu leben.

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Sollte die USA in Mexiko einfallen, um dort Gebiete zu erobern und dazu die Bevölkerung mit Mord und Vergewaltigung zu vertreiben, wäre der Aufschrei auch bei uns mindestens ebenso groß.

Sollten die Mexikaner sich dann auch noch so erfolgreich gegen die Amis wehren, hätten sie sicherlich die Sympathie der ganzen Welt.

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Das nennt sich Toleranz, ich denke, es geht auf den 30-Jährigen Krieg und die Philosophie der Aufklärung zurück. Auch andere Religionen sind davon betroffen. Juden und Muslime werden hier ebenfalls toleriert, wenn sie sich unseren Regeln anpassen.

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Dagegen

Die Russen machen sich doch nur lächerlich. Erst überfallen die in einem Angriffskrieg ein kleineres Land, dann werden die auch noch zurückgeschlagen und fahren eine Niederlage nach der anderen ein. Der Nato-Beitritt ist ja nur eine weitere Klatsche für den kleinen Zaren.

Also einfach mal die Fresse halten, Waldemar. Es kommt bestimmt noch dicker!

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Es wäre ein Fehler, wenn Robert Habeck sich bei den Verhandlungen einfach den Vorstellungen aus Katar unterordnen würde. Der Mann ist kein Warmduscher, den man alles unterjubeln kann. Gerade in der arabischen Welt ist Handeln angesagt und gehört sogar zu einem ehrenwerten Deal.

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(sehr/eindeutig) schlecht

Ich mag diese Popmusik grundsätzlich nicht. Und das plump-stampfige vieler Osteuropäer erst recht nicht. Aber solche Veranstaltungen richten sich auch nicht an Leute mit meinem Musikgeschmack. Xavier Naidoo und den ganzen säuselnden Deutschpop finde ich aber noch viel schlimmer.

Letztlich muss man da tolerant sein. Über Musikgeschmack kann man schlecht streiten.

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Ich denke, es geht nicht um die reale Gefahr, angegriffen zu werden.

Russland hat mit dem Untergang der Sowjetunion einen großen Teil seines Einflussbereichs verloren. Die Bevölkerung der nun unabhängigen Länder hat Russland bezogen auf den Wohlstand der Menschen mittlerweile klar abgehängt. Obwohl dort keine Bodenschätze existieren.

Für die Russen ist diese Schande schwer zu tragen. Für die korrupten Machteliten ist es zudem eine Bedrohung von innen. Die Situation erinnert mich ein wenig an Deutschland nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg.

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Putin hat sich selbst in eine Zwickmühle gebracht. Der Situation wird für ihn immer brenzliger. Im Norden und Osten sind seine Truppen auf dem Rückzug. Im Osten kommt er kaum voran.

Er ist in der Situation des 16-jährigen Rüpels vom Pausenhof, der einen 14-jährigen angreift und von dem so richtig vermöbelt wird. Die Lehrer schauen bewusst weg und die anderen Schüler applaudieren.

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