Panikattacke in der Schule. Was soll ich tun?

Ich habe seit dem die Schule am Mittwoch wieder angefangen hat und ich auf das Gelände gekommen bin ein total flaues Gefühl im Bauch und mir wird schlecht. Immer wenn es im Kurszimmer leise wird habe ich totale Angst das man meine Magengeräusche hört und bin innerlich fast am durchdrehen. Ich kann mich nur noch auf meinen Atem konzentrieren um nicht aus dem Klassenzimmer zu rennen. Die Angst das andere meine Magengeräusche hören habe ich seit meinen letzten Klausuren letztes Jahr. Die letzten 3 von meinen geschrieben 8 habe ich total versemmelt und hatte nur zwei mal 5 und 7 Punkte, da ich mich nur auf meine Magen/Darmgeräusche konzentriert habe und die ganze Zeit Wasser getrunken habe. Magen/Darmprobleme habe ich schon seit dem letzten Halbjahr vor den Ferien. Ich bin auch damit zum Arzt aber der hat mir zwei komische Sachen gegen Aufstoßen verschrieben die mir nichts gebracht haben. Ich hab seit März zu Hause eine Überweisung zum Psychologen, habe aber noch immer keinen Termin gemacht weil ich Angst habe anzurufen(habe generell Angst vorm anrufen).

Ich bin heute nach der ersten Stunde nach Hause gegangen, weil ich mich überhaupt nicht konzentrieren konnte. Bin sogar zwei mal zur die Toilette gegangen um mich abzuregen und mal durchzuatmen. Nichts hat funktioniert und ich habe sogar vor meinem Beratungslehrer angefangen zu weinen, als er gefragt habe warum ich nach Hause gehen möchte.

Ich habe letztes Jahr in der 12 schon 92 Fehlstunden und eine Attestpflicht angesammelt, weil ich keinem Lehrer was erzählt habe. Ich kann mich selbst jetzt nicht wieder einkriegen. Ich bin nur am weinen und weiß nicht wieso. Das macht einfach keinen Sinn. Ich bin jetzt in der 13, mache dieses Jahr mein Abi und liebe Schule. Habe mich die ganzen Ferien sogar drauf gefreut...was soll ich tun? Ich will das meinen Eltern nicht antun, weil die gerade selber sehr viel am Hals haben. Aber ich kann nicht mehr zur Schule. Ich habe es nur 2 Tage ausgehalten und auch nur weil ich immer zur Toilette gerannt bin um mal durchzuatmen und jeden Tag nur 2-3 Fächer hätte. Ich weiß das es nicht so weiter gehen kann, da es immer schlimmer wird, deswegen frage ich nach Rat wo ich anfangen könnte mein Problem zu bekämpfen.

Schule, Angst, Abi, Abitur, Depression, Panik, Panikattacken, schulangst, Rat
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Sollten mündliche Noten abgeschafft werden?

Bin jetzt in der 11. Klasse eines G8 Gymnasiums, also bereits in der Qualifikationsphase (RLP). Jetzt kommt es schon aufs Abi an, und gerade hier zeigt sich jetzt die Dramatik des Ganzen, und zwar können sich die Lehrer die mündlichen Noten ja einfach aussuchen, was dazu führt, dass zwischen gleichen Leistungen ein Unterschied von mehreren NOTEN bestehen kann, besonders auffällig beim Vergleich von Jungen und Mädchen. Die Lehrer könnten theoretisch auch einfach die Noten würfeln, beschweren kann und darf man sich ja nicht, ohne mit irgendeiner Art von Sanktion rechnen zu müssen, da sich die Lehrer alle gegenseitig decken, eine Krähe hackt der anderen ja bekanntlich kein Auge aus. Ist es nicht langsam Zeit, dass dieses Schulsystem geändert wird? Ich meine, es kann ja in nem Rechtsstaat nicht angehen, dass irgendwelche Pseudo-Pädagogen nach Gutdünken über meine Zukunft entscheiden, und dass sie dermaßen über alle Zweifel erhaben sind, dass selbst die allersachlichste, sanfteste Form von Kritik sich sofort in Form schlechteter Benotung niederschlägt? Meiner Meinung nach sollten mündliche Noten durch eine Art regelmäßiger Tests ersetzt werden, um den Lehrern die totale Entscheidungsfreiheit zu nehmen und Schulnoten endlich zumindest ein bisschen an Intelligenz zu koppeln, anstatt allein von der Fähigkeit, anderen Personen möglichst passgenau in den After zu kriechen. Was meint ihr dazu?

Schule, Noten, Intelligenz, Abi, Abitur, Gerechtigkeit, Gymnasium, Lehrer
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Mein Vater will, dass ich Jura studiere?

Hallo Community,

ich habe dieses Jahr mein Abitur absolviert.
Ich möchte auf jeden Fall studieren, aber nicht dieses Jahr, sondern erst nächstes Jahr, da ich erstmal eine "Pause" machen möchte und reisen möchte, wahrscheinlich nach Schweden, weil wir dort auch Verwandte haben.
Ich habe die Wahl zwischen Medizin und Jura, wobei ich sagen muss, dass wenn es nach mir ginge, ich mich ohne zu zögern für Medizin entscheiden würde. Mein Vater aber will, dass ich Rechtswissenschaften studiere, obwohl ich keinerlei Interesse für den Studiengang habe.. :/ Er weiß genau, dass ich schon seit ich klein bin vom menschlichen Körper fasziniert bin und Chirurgin werden will. Ich glaube er will, dass ich in seine "Fußstapfen" trete, nur weil er selbst Jurist ist. Meine Mutter stimmt mir zu und meint, dass Medizin zu mir passe und sie auch selbst das medizinische Studium abgeschlossen hat.
Ich glaube auch, dass mein Vater so einen Druck auf mich ausübt, weil er meinen 3 Jahre älteren Bruder nicht von Jura überreden konnte. Er hat Angst, dass ich so ende wie er, wobei ich nicht verstehen kann was so schlimm an dem ist was mein Bruder macht. (er studiert Toxikologie/irgendwas mit Schlangen oder so :D) Ich finde mein Vater übertreibt einfach, aber ich weiß leider nicht, was ich tun kann um IHN davon zu überzeugen, dass Medizin genau das Richtige für mich ist. Habt ihr vielleicht ein paar Tips? Oder hat jemand Ähnliches erlebt und kann mir helfen?
lg Liyana

Medizin, Schule, Eltern, Abi, Druck, Jura, Uni, Ausbildung und Studium
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Ich habe versagt - wie damit umgehen?

Hey. Am besten fange ich ganz von vorne an. Ich wurde in der Grundschule als hochbegabt eingestuft und habe es so immer geschafft, ganz gute Noten zu haben ohne je etwas zu tun. Das ging so weiter bis ins Gymnasium, als ich dann anfing, zu schwänzen, zu rauchen und allerlei Mist zu bauen. Natürlich haben auch meine Noten darunter gelitten und ich habe mich schließlich dazu entschieden, die achte Klasse freiwillig zu wiederholen. Danach wusste ich: Jetzt musste alles anders werden. Und ich habe mich komplett verändert. Ich hatte auf einmal Spaß an den Unterrichtsinhalten, habe so viel mitgemacht und mir wirklich viel Mühe gegeben, die alten Fehler nicht zu wiederholen. Damit begann dann eine schon sehr erfolgreiche Zeit für mich: Ich habe mich unfassbar verbessert, von einem Schnitt von 4,5 auf 1,5 in nicht mal anderthalb Jahren. Ich hatte einen Traum und der war, eines Tages bei diesem elendigen Abiball auf der Bühne stehen zu können und als Stufenbeste die Schule zu verlassen. Doch irgendwie bin ich wieder abgestürzt. Habe wieder angefangen zu rauchen, gesoffen, mich mit meinen Lehrern angelegt und musste öfter als die meisten andern beim Rektor antanzen. Ich bin selber schuld, ich weiß. Und jetzt halte ich mein Abizeugnis in den Händen, ein Schnitt von 2,2. Eben war die Zeugnisverleihung und ich könnte heulen, wenn ich daran denke, wie so viele auf die Bühne gerufen wurden und ich keine von ihnen war. Es tut mir weh, dieses elendige Gefühl, dass ich es nicht geschafft habe, noch nicht einmal eine lächerliche Belobigung. Meine Träume sind gestorben und das nur, weil ich mir selbst im Weg stand. Ich weiß, dass ich lernen muss, mit mir selbst klar zu kommen und ich mehr Disziplin erlernen muss. Dafür, dass ich über 55 Fehltage habe, ist mein Schnitt noch ganz gut. Wie kann ich mich ändern und damit in Zukunft klar kommen? Ihr habt ja gesehen, ich war fähig und habe viel erreicht, nur habe ich mir das selbst wieder zerstört. Ach, ich hoffe ihr könnt mir ein wenig Mut machen, ich bin im Moment wirklich sehr traurig. Liebe Grüße.

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