Abi-Note unter 1,0

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Das liegt daran, dass 15 Punkte ja einer 1+ entsprechen. Eine glatte eins hat man ja mit 14 Punkten. 13 Punkte sind dann eine 1- usw.. Hat man also in allen Fächern eine glatte 1 (14P.) hat man demzufolge auch eine 1,0 als Abischnitt. Hat also jemand in allen Fächern eine 1+ (15 P.), so liegt der Schnitt im besten Fall bei 0,7. Jemand der überall eine 4+ hat, hat ja auch keinen Schnitt von 4,0 nur weil alles "Vierer" waren. Er muss natürlich besser sein, als der, der nur glatte Vieren hat,welcher dann 4,0 hat.  Demnach ist es in allen Bundesländern möglich, einen rechnerischen Schnitt von 0,x zu erreichen. Ob es dann allerdings auch Länder gibt, die sagen, bei uns ist 1,0 das Optimum und das auch bestenfalls aufs Zeugnis schreiben, auch wenn der Schnitt rechnerisch besser ist, weiß ich nicht. Vorstellbar ist es.

Aber Fakt ist: Rechnerisch kann man überall auf 0,7 kommen!

Angenommen man hat in allen Fächern die Note aus der folgenden Tabelle ergibt sich der folgender Schnitt:

Note                           Schnitt

4  (5 Punkte)                 4,0

4+ (6 Punkte)                3,7

3- (7 Punkte)                 3,3

3 (8 Punkte)                   3,0

3+ (9 Punkte)                 2,7

2- (10 Punkte)               2,3

2 (11 Punkte)                 2,0

2+ (12 Punkte)               1,7

1- (13 Punkte)                1,3

1 (14 Punkte)                  1,0

1+ (15 Punkte)               0,7

Jo, danke, das macht Sinn. Hab gerade bei Wiki die Abi-Systeme der verschiedenen Länder gefunden und es gibt anscheinend nirgendwo offiziell die Note 0,7. Aber eine nette Zahlenspielerei ;)

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Also in Schleswig-Holstein ist es durchaus möglich Abi mit 0,8 oder 0,9 zu machen. Auf dem Abiturzeugnis steht dann aber trotzdem die Note 1,0.

wie berechnet sich dann die 0,8?

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Dezimal umgerechnet entsprechen 15 Punkte tatsächlich 0,66 bzw. 0,7 (gerundet auf zwei bzw. eine Nachkommastelle).

Die Formel zum Umrechnen von Punkten in Dezimalnoten lautet: (17 - Punktzahl) / 3

14 Punkte sind dann eine 1,0.

So ist das zumindest in Bayern.

Ich meine den Abi-Schnitt am Ende, wo alle Punkte zusammengezählt werden.

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@g3n44

Ja - dann setze halt statt "Punktzahl" einfach den Punktschnitt in die o.g. Gleichung ein. Und da kann man in BY tatsächlich Note 0,7 erreichen.

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@outfreyn

krass, das wusste ich nicht, vielen Dank

Dann sind aber Überflieger aus Rheinland-Pfalz benachteiligt, denn hier kriegen sie ja "nur" 1,0. Betrifft mich zwar nicht persönlich ;), aber trotzdem komisch.

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Das ging sogar eine Zeit lang in mancher österreichischen Schule mit Leistungsgruppen.

Der Herr hier deutet es schon an, aber zum Thema Notendurchschnitt schreibt er natürlich nichts(wohl zu mathematisch unlogisch für die meisten):

http://www.noesis-projekt.at/uploads/Manfred_Wimmer_7stufige_Notenskala_NMS.pdf

Kannte wem mit 2 Schulkolleginnen die NS 0,9 und 0,8 anfang der 2000er hatten.

Das Geheimnis ist die Frage in welcher Leistungsgruppe man war. Aber hier geht es um die Frage wie es in Deutschland möglich ist. Bei dieser Schule in Österreich war es ähnlich nur, dass dann ein "Sehr gut" in der 1.Leistungsgruppe eben ein 1+ im Durchschnitt sein müsste (doch wie berechnet man so etwas ein?). In dem Fall der 2 Schülerinnen waren es z.b. 1.LG in Deutsch sehr gut also im Notendurchschnitt 0. ,Mathematik 1.LG Gut und im Notendurchschnitt 1. Und dann noch in Englisch eine 1 in der 1.Leistungsgruppe welche dann ebenfalls im Notendurchschnitt in 0 umgewandelt wurde. Alle restlichen fächer sehr gut und schon ist das Chaos perfekt (oder die Rechenkunst wie man auf 0,8666 kommt erklärt). Ich glaub man kam auf diese Berechnung weil es unfair wäre das man bei Schülerin in der 1.Leistungsgruppe genauso rechnet wie bei jenem in der 2. oder 3.Leistungsgruppe weil dann im Prinzip fleiß bestraft würde. Weil es ist auch so, dass man mit einem Genügend in der 1.Leistungsgruppe mehr aufwand hat (sagt auch der Typ wo ich zum PDF verlinke) als z.b. jemand mit einem Sehr gut in der 3.Leistungsgruppe. Und auch mehr aufwand als jemand der z.b. gut in der 2.leistungsgruppe ist. Jemand mit einem gut in der 2.Leistungsgruppe sagen wir mal in Mathematik könnte in der 1.Leistungsgruppe sogar einen "fetzen" erhalten (so unterschiedlich ist das Niveau manchmal). Deshalb hat man wohl diese Regelugn eingeführt eine Zeit lang. Umgekehrt gilt auch dass jemand mit einem Genügend in der 3.Leistungsgruppe nur ein Nicht Genügend also 5 im Notendurchschnitt hat. Der eigentliche Sinn der Leistungsgruppen ist nicht bloß der Niveau-Unterschied aber so kann jemand in der 1.Leistungsgruppe oder 2.Leistungsgruppe der/die auf nicht genügend in eine darunterliegende Leistungsgruppe abgestuft werden und steigt dennoch in die nächste Klasse auf (zu lasten des Notendurchschnitts wenn es danach die 3.Leistungsgruppe ist).

In Österreich ist so ein Durchschnitt nicht möglich :D

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durch meine Erlebnisse usw.

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