Wer kann Rückfragen zur Behauptung "der Koran würde den Urknall beschreiben" erklären?

Es geht um diese Koranstelle:

Sehen denn diejenigen, die ungläubig sind, nicht, daß die Himmel und die Erde eine zusammenhängende Masse waren? Da haben Wir sie getrennt und aus dem Wasser alles Lebendige gemacht. Wollen sie denn nicht glauben? Sure 21:30

Hierzu wird, auch auf GF, gerne von Mohammedanern erklärt das würde den Urknall voraussagen.

Leider bekomme ich diese Behauptung und das Standardmodell der Kosmologie nicht überein. Auf Nachfragen dazu, bei denen die das Wunder behaupten, kam bisher auch keine fundierte, durchdachte oder vernünftige Erklärung.

Nach Standardmodell der Kosmologie bestand die Singularität beim Urknall aus Energie, konzentriert auf einen Punkt. Mit dem Urknall entstand zuerst der Raum. Später, nachdem sich H, He und etwas Li-Atome im Zuge der Abkühlung gebildet hatten, entstanden die ersten Sterne. Beim Ende dieser Sterne sind die ersten höheren Elemente entstanden (mittels Schalenbrennen). Aus diesen Elementen, aus dem Staub vergangener Sterne, ist dann, Millionen von Jahren nach dem Urknall, die Erde entstanden.

Himmel und Erde waren also offenkundig niemals in der Realität eine "zusammenhängende Masse", sie sind deutlich hintereinander entstanden.

Ich würde mich freuen wenn jemand, der meint dieses "wissenschaftliche Wunder" würde es geben, diese Problem einmal fachlich korrekt erläutert.

Religion, Koran, Urknall, Wunder, Philosophie und Gesellschaft
Was haltet ihr von Gödels Formel, welche Gott beweist?

Kurt Gödel war ein mathematisches Genie der sich mit den Grenzen der Logik befasst hat. Diese Grenzen, hat er sozusagen festgelegt. Die naive Vorstellung der bis dato etablierten Logik in der es jenseits von wahr und falsch nichts gibt wurde entscheidend erweitert, sogar mit Einfluss auf die moderne Informatik. Er zeigte in seiner Arbeit von 1931, wohlgemerkt mit 25 Jahren, dass es wahre Aussagen geben kann, die unbeweisbar sind.

1970 machte Dana Scott den Beweis einigen Leuten zugänglich. Die Notizen gerieten in Umlauf und 1987 wurde es veröffentlicht. Dies ist die versprachlichte Form, was aber nichts anderes ist als die Beweisführung mit mathematischen Symbolen.

Es gibt keine explizite Definition für eine positive Eigenschaft, jedoch ergibt sich dies teilweise das aus den Axiomen, z.B dass ihre Negation keine positive Eigenschaft. Definitionen werden selbst festgelegt. Axiome sind Grundannahmen, die keinen Beweis benötigen. Theoreme sind aus Axiome gewonnene Lehrsätze. Mit etwas Erfahrung in Naturwissenschaften sollten diese Prinzipien einem nicht fremd vorkommen.

https://www.youtube.com/watch?v=tlYbJcvC8bM&ab_channel=InteressanteWelt

Mathematischer Hokuspokus, keine Aussagekraft 67%
Andere Antwort 17%
Interessant 8%
Ich bin sowieso von einer göttlichen Metaebene überzeugt 8%
Versteh ich nicht, hat deshalb für mich 0 Bedeutung 0%
Studium, Mathematik, Politik, Glaube, Gott, Grenzwissenschaft, Logik, Wunder, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage

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