Gehört das zum Heilungsprozess? (Psyche)?

Hallo an Alle!

Vorab, ich habe bereits eine Überweisung zum Psychologen.

Ich (18) habe in meinem Leben schon fast 10 Jahre Mobbing hinter mir.

Beinahe meine gesamte Schulzeit über wurde ich von meinen Mitschülern gemobbt. Vor allem von meinen ehemals zwei besten Kindergarten Freundinnen. Ich weiss bis heute nicht, warum sie es getan haben, auch wenn ich immer wieder sinnlos gefragt habe, denn für Mobbing gibt es einfach keinen Grund.

Zudem war ich weder besonders hässlich, dick oder sonst irgendwas. Ich war ein ganz normales Kind. Durch das Mobbing hatte ich immer wieder starke Bauchschmerzen, wurde zeitweise inkontinent und war sehr oft sehr müde und kaputt. Auch der Gedanke, die Sache "zu beenden" war mir damals nicht fremd. Es war einfach etwas, was sich so logisch angefühlt hat.

Der Tag der Zeugnisausgabe / Abschluss war eine riesige Erleichterung. Nie mehr musste ich diese Menschen sehen. Darauf folgte das allerbeste Jahr meines Lebens.

Ich habe ein FÖJ gemacht in einem Naturkundemuseum und es war das beste, was mir je passiert ist. Ich hatte die nettesten und freundlichsten Kollegen, die es gibt. Ich habe mich sehr verändert, bin offener geworden und mitteilsamer.

Früher bin ich im Unterricht nur in meiner Ecke gesessen und habe so gut wie nie etwas gesagt, heute bin ich irrer weise das genaue Gegenteil geworden. Es ging mir gelinde gesagt einfach Spitze!

Dann war mein FÖJ vorbei und im Moment mache ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Aber seit ein paar Monaten krieg ich rein gar nix mehr auf die Reihe. Wenn ich im Unterricht bin, dann bin ich zwar immernoch laut und quirlig, aber sobald ich zu Hause bin, denke ich viel zu viel nach. Ich hatte deswegen auch schon ein paar Panikattacken.

Ständig mache ich mir Gedanken um Dinge aus der Vergangenheit und aus der Zukunft bzw. auch sehr viel um gesundheitliche Dinge. So werden Ferien zu einem regelrechtem Albtraum. Früher hab ich mir nie Gedanken gemacht, wenn ich von meinen Katzen gekratzt wurde oder auf eine Toilette gegangen bin, die außerhalb meiner Wohnung lag. Und das sind nur sehr hatmlose Beispiele.

Auf der einen Seite freue ich mich, auch mal allein zu sein und auf der anderen Seite ist es ein Fluch, da man dem Gedankenkreiseln alleine schlecht ein Ende setzen kann. Es reicht manchmal ein kleiner Funke um mich für Stunden in Panik zu versetzen. So ging es mir nicht einmal während der Zeit in der ich gemobbt wurde.

Manchmal zweifele ich meine Eltern an, warum sie damals nix gemacht haben. Warum ich erst 12 Jahre nachdem das Mobbing angefangen hatte überhaupt die Möglichkeit habe, einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen. Vor kurzem habe ich gehört, dass sowas angeblich zum "Heilungsprozess" dazugehören kann... Stimmt das wirklich?

Im Moment fühlt es sich nur so an, als würde es immer schlimmer werden. Ich will nicht sterben, das ist mir heute klar, aber ich will auch nicht so weiter leben müssen, wie es im Moment ist. Wird es wirklich besser? Oder was das nur Quatsch?

LG

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Was ist mit mir passiert?

Hallo erstmal, mein Name ist Marie und ich bin 18 Jahre alt. Meine Frage ist ein bisschen kompliziert und über die Antwort kann man auch nur spekulieren.. allerdings möchte ich trotzdem mal sehen, was andere Menschen dazu zu sagen haben :)

Nun zur Vorgeschichte:

Schon als Kleinkind wurde mir Verhaltensauffälligkeit nachgesagt und ich fand nie richtig Anschluss. Meine Eltern trennten sich in 2008. Seitdem lebe ich bei meiner Mutter, mein Vater ist Alkoholiker. Als ich neun Jahre alt wurde, eskalierte die Situation und ich fing an mich mehr und mehr zu isolieren.

Die Jahre danach waren gefüllt mit Hass, Paranoia, Selbstverletzung, Suizidalität, Halluzinationen und realitätsfernen Gedanken.
Meine Situation verschlechterte sich konstant und ich konnte weder richtig die Schule besuchen noch Freundschaften aufrecht erhalten. Mein Leben war einsam und grau.

Der Breaking Point kam im Dezember 2021. Der schlimmste Monat meines Lebens. Ich konnte nicht mehr denken, nicht mehr schlafen, hörte Geräusche und Stimmen und sah Schatten. Ich war so abgeschottet von mir selbst und der Welt, dass ich kaum noch etwas mitbekam.

Anfang Januar 2022 wendete sich das Blatt plötzlich.

Ich wachte auf und fühlte mich nicht mehr so schlimm wie vorher. Mein Kopf war klarer. Tage, Wochen und Monate vergingen und mein Zustand verbesserte sich rasant.
Ich konnte plötzlich wieder unter Menschen gehen, schlafen, lachen und die kleinen Dinge genießen.

Ich verlor mein Verlangen nach körperlichem Schmerz und dem Tod. Zum ersten Mal seit 7 Jahren WOLLTE ich leben.

Ich habe mich noch nie so gut gefühlt wie momentan. Es ist wie ein Wunder..

Danke an jeden, der bis hier hin gelesen hat ;)

Nun würde mich interessieren, was meint ihr, könnte passiert sein?
Wieso habe ich mich so verhalten, wie ich mich verhalten hab?

In 2021 wurde ich mit Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostiziert aber genau wie bei allen anderen Diagnosen, fühlte sich das nicht so ganz richtig an. Zumal ich mich plötzlich über Nacht besser fühlte und seitdem keinen emotionalen Einbruch mehr hatte... das alles ergibt keinen Sinn für mich und verwirrt mich sehr.. vielleicht gibt es ja jemanden da draußen, der Ähnliches erlebt hat.

Vielen Lieben Dank fürs Lesen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag/ Abend! :)

Gehirn, Psychologie, Heilung
Wie hypersexualität Heilen?

Hey Leute, ich leide seit ungefähr seid 2 Jahren an hypersexualität und brauch Mind 2 mal die Woche sexuelle Handlungen von Frauen, sobald eine Frau ein Treffen absagt oder sie grad nicht kann wegen anderen Sachen verspüre ich eine innere Unruhe bis zu Wutanfällen, fühle mich dann wie ein Junkie der sein heroin nicht kriegt, meine sexualpartnerinnen müssen sich ständig wechseln und kann nicht bei einer einzigen bleiben da der reiz schnell verloren geht, meine Beziehung habe ich alle betrogen bzw sind zugrunde gegangen wegen dem ,mittlerweile ist es so dass mich es nur für eine kurze Zeit befriedigt, nach 3 Tagen kommt die Lust wieder so enorm dass ich mich wie gelähmt fühle, auf der Arbeit mache ich auch so viele Patzer und kann mich kaum konzentrieren, masturbieren tu ich mind 3-4 mal am Tag, wie kann man es heilen ? Bei wem kann ich mich melden ? Meine Welt ist grau geworden deshalb, einfach so aufhören dran zu denken geht nicht , das ist so als würde man zu einem Alkoholiker sagen hör auf zu trinken. Bin echt am verzweifeln, Depressionen habe ich auch starke . Hoffe ihr könnt mir da Ratschläge geben und was man da genau tun kann um die Lust zu mindern ( Gründe wieso die Sucht entstanden ist sind : eigene Unsicherheit, in der Kindheit oft Konflikte & Handgreiflichkeiten von Eltern erlebt ( Trauma) und Sehne mich dementsprechend nach Geborgenheit und Nähe, Minderwertigkeitskomplex) Nähe zu Frauen sind das einzige was mein dopamin Level in die Höhe schiessen lässt.

Bin echt am Ende hoffe das ist wie die Hölle

Sex, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Heilung, sexsucht
Heilung gegen das Lesbisch sein?

Provokant formuliert, ich weiß und es ist beinahe abartig dass ich das frage. Aber ich will einfach nicht lesbisch sein. Seit 5 Jahren kämpfe ich nun mit meiner Sexualität. Versuche so sehr hetero zu sein oder Pan. Aber es klappt einfach nicht. Ich werde nicht glücklich. Es ist einfach falsch. Ich vermisse immer meine erste und einzige Freundin obwohl sie nicht zu mir gepasst hat und mir sehr weh tat. Aber ich vermisse sie, weil sie eine Frau ist.

Und ich fühle mich abartig und krank. Und am liebsten würde ich einfach eine tolle Frau finden... Aber ich habe das gefühl, das es nie geschehen wird. Ich weiss, das klingt melodramatisch haha und eigentlich will ich sein wer und wie ich bin. Aber grade habe ich so eine richtig wiederliche Phase, in der ich einfach nur "normal" sein will.

Klar. Man kann hier sagen "sei einfach wer du bist, versuch nicht krampfhaft hetero zu sein" nur ist das leider sehr schwer.

Ich bin nicht geoutet. Meine freunde wissen zwar das ich "pan" bin, aber mittlerweile glaube ich das einfach nicht mehr und das weiss ich schon seit 5 Jahren. Aber ich will einfach nicht lesbisch sein. Es macht mir so eine große Angst, dass ich mich sogar an diese Seite hier wende. Wohl in der Hoffnung entweder eine "Heilung" gegen Homosexualität zu finden, eine Frau die mich vor dem Fehler bewahrt mich therapien zu lassen oder ein kommentar der mir irgendwelche Foren nennt, wo man als homosexuelle schreiben und andere frauen kennenlernen kann... Ich weiss es selbst nicht haha. Oder einfach "normal" sein.

Danke das ihr es gelesen habt.

Liebe Grüße 😊❤

Freundschaft, Psychologie, Heilung, Homosexualität, homosexuell, lesbisch, Liebe und Beziehung
Kann die Wahrheit heilen?

Kann es einen Menschen gesund machen (oder stark in Richtung Gesundheit voran bringen), wenn er die wahren Hintergründe für seine Krankheit oder sein Verhalten erfährt? Wenn ihm jemand genau erklärt, dass all seine Auffälligkeiten notwendig und sehr sinnvoll sind...wenn er auf einmal in der Lage ist einen tiefen Sinn und eine Ordnung hinter allem zu erkennen... kann ihm das helfen zu heilen?

Was meint ihr?

Anthony William sagt nämlich in seinem Buch "Heile deine Leber", dass es ein großer Schritt in Richtung Heilung ist, wenn man genau weiß, warum der Körper mit bestimmten Symptomen reagiert. Es ist wichtig, dass man versteht, dass der Körper immer nur unser Bestes will und uns niemals im Stich lassen oder gar verraten würde.

Mir persönlich hat es sehr geholfen zu verstehen, welche unglaublich wichtige Rolle die Leber in unserem Körper spielt. Ich wäre nie darauf gekommen, dass meine Leber mit ihren mehr als 2000 Funktionen ständig darum bemüht ist all die Giftstoffe, die ich täglich durch Essen, Trinken, Chemikalien, Gerüche, Viren usw. aufnehme, auszusortieren und dass es ein Hilfeschrei der Leber ist, wenn ich Körpersymptome wie Akne, Herpes, Schuppenflechte, Wechseljahrebeschwerden oder Schlafstörungen entwickle.

Glaubt ihr, dass allein die Hintergründe für meine Symptome zu verstehen schon ein entscheidender Schritt in Richtung Heilung ist?

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Was meint ihr, kann einen das "heilen" bzw. irgendwie nochmal die Kindheit zurückgeben?

Angenommen eine Frau hatte eine eher miese Kindheit und Jugend, ohne liebende Eltern, wenige Freunde und sehr einsam und Mobbing. Außerdem nie irgendwelche Vereine besucht oder so, sehr viel Sorgen weil sie ein Problemkind war. Viel auf sich allein gestellt.

Diese Frau wird dann älter, bekommt einen Mann und eine Tochter. Dann investiert sie sehr viel in die Tochter, damit die es nicht so schwer hat. Die Tochter hat eine sehr glückliche und erfüllte Kindheit, mit vielen Freunden und Spaß in der Schule, sehr aktiv etc.

Wenn die Frau das sieht, wird sie das sozusagen heilen und ihr auch irgendwie die eigene Kindheit zurückgeben? Also ist es dann für sie nicht mehr so schlimm, eine schlechte Kindheit gehabt zu haben, wenn es ihrer Tochter dann besser geht? Viele Eltern investieren ja in ihre Kinder, weil sie ganz bestimmte Wünsche und Erwartungen an sie haben. Ich hoffe ihr versteht meine Frage.

Nein, das wird sie auch nicht glücklich machen 53%
Ja das macht irgendwie die eigene schlechte Kindheit "wieder gut" 24%
Nicht sicher 24%
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Könnte das auch ohne Operation heilen?

Wenn ein Hund sich das Bein bricht, also den Knochen einmal komplett durch, kann dass dann such mit Schienen und Gips heilen oder nur mit Operation? Unser Hund wurde mit fünf Monaten angefahren und hat sich beide Beine gebrochen. Das eine komplett durch, dass andere angebrochen.

Wir sind viel beim Tierarzt gewesen, wurden in die Großstadt geschickt und haben viel Geld bezahlt. Der nächste Tierarzt hier auf dem Dorf war leider nicht so kompetent. Die hat den Gips immer so komisch gebunden, dass der schon sehr schnell wieder auf war, und wir das zu Hause neu verbinden sollten. Außerdem sollte unser Hund Beruhigungsmittel Tabletten kriege , damit er den ganzen Tag schläft. Die Tierärztin hatte auch Angst vor ihm, ein junger verspielter Schäferhund Welpe der vorher halt noch nicht beim Tierarzt war.

Die hatte uns dann in die Großstadt geschickt. Der Tierarzt von dort und sie haben uns vor eine Wahl gestellt. Entweder Operation oder Einschläfern. Der Tierarzt sagte operieren, die Community land sagt, nur noch einschläfern Indien dann einen neuen Hund kaufen. Sie hatte ja ihr Geld schon abkassiert. Wir wohnen nicht in Deutschland, und hier werden Tiere sehr schnell eingeschläfert. Hier sind auch nicht besonders gute Tierärzte. Zu einem etwas besseren, den aus der Großstadt, mussten wir zwei Stunden fahren. Es ist auch alles sehr teuer. Ich kenne die deutschen Preise zwar nicht, aber zwei Stunden haben 500€ gekostet. Die Operation sollte 2000€ kosten, ohne Gesundheitsgaranti.

Wir hatten schon über 4.000€ bezahlt, und ganz so weit hat unser Geld jetzt nicht gereicht. Wir haben uns schweren Herzens für das Einschläfern entschieden. Wir hätten den Hund einfach nach Deutschland bringen sollen, aber wegen Corona ging das nicht. Nun ist der Hund seit einem Jahr tot. Ich bin irgendwie sauer auf die Ärzte und das Land hier, denn ein Bruch kann doch heilen. Jetzt haben wir einen neuen Schäferhund, aber ich vermisse den kleinen sehr.

Ging das wirklich nicht anders? Wir hatten ja auch Angst, (wir sind ja Fremd in diesem Land und kannten uns da noch nicht so gut aus) dass sie uns Anklagen wegen Tierquälerei oder so. Wir wurden ja beinahe Erpresst. Ist wirklich nur eins Operation sicher? Ich vermisse ihn so sehr und konnte den Tod nur schwer überwinden.

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