Immer wiederkehrende Depressionen..wirklich heilbar?

Guten Tag zusammen,

Ich bin 22 Jahre alt und leide nun seit 2016 unter immer wiederkehrenden starken Depressionen.

Ich war bereits mehrere Male in stationärer Behandlungen, die meistens 4-8 Monate gingen.

Meine Ausbildung musste ich immer wieder pausieren, nun habe ich von meinem Arbeitgeber die letzte Chance bekommen sie zu beenden und das Emde wäre in ca. 10 Monaten.

Vor 3 Monaten bin ich aus meinem letzten Klinikaufenthalt zurückgekehrt, die ersten Wochen gingen einiger Maßen, doch seit einigen Wochen geht es mir stetig schlechter. Egal was ich mache, welche Skillz ich anwenden und wie sehr ich mich bemühen, die Symptome werden immer schwerer.. mittlerweile kann ich kaum noch schlafen, weil mich heftige Suizidgedanken, nachts wichtigen lassen. Tavor hilft kaum noch. Aber ich möchte ungern wieder in die Klinik zurück, da es für mich bedeutet würde meine Ausbildung und damit verbunden meine Wohnung und mein Einkommen komplett zu verlieren. Anderer Seits weiß ich, dass ich Hilfe brauche, weil ich sonst all dies nicht mehr brauche, weil ich nicht mehr leben würde.

Ich frage mich einfach was würdet ihr an meiner Stelle machen und kann mir jemand erklären warum ich trotz aller Gegenmaßnahmen immer wieder in diese schweren Depressionen verfalle und ob es eine Chance auf Heilung gibt ..?

Danke im Voraus !

LG.

Elli

Leben, Depression, Gesundheit und Medizin, Heilung, Suizidalität
Low-Grade-Gliom (Hirntumor): gefährlich? Sollte ich mich wirklich operieren lassen? Werde ich sonst sterben? Gibt es Alternativen? Welche?

Liebe Leute,

ich habe ein folgendes Problem.

Ich hatte schon bei Geburt einen Unfall und dadurch ein Hirnödem, meine Mutter sagt, ich war die ersten zwei Jahre meines Lebens halbseitig gelähmt (kann ich mich aber an die Zeiten nicht erinnern).

Danach hatte ich Verhaltensauffälligkeiten (verhielt mich zu oft vollkommen egoistisch, autistisch, konnte ganz oft Gesichter nicht richtig unterscheiden, hatte keine Freunde), meine Mutter ging also wieder zu Ärzten als ich 5 war, mit diesen Beschwerden. Dort machten die Ärzte eine EEG und stellten Krampfbereitschaft fest (Mir selbst war das egal, hatte damals ja nie epileptische Anfälle), bekam danach jahrelang Medikamente gegen Epilepsie, trotz Anfallsfreiheit. Meine Mutter deutete ein paar komische Bewegungen, die ich bei vollem Bewusstsein freiwillig für mein eigenes Vergnügen machte, als epileptisch, und die dortigen Ärzte bekräftigten nur ihre Meinung. Ich ging wegen autistischen Neigungen erst mit der 6. Klasse richtig in die Schule, davor war Homeschooling.

Spätestens mit 14 setzte ich alle antiepileptischen Medikamente gegen Willen meiner Mutter offen und eigenmächtig ab, da es mich ja die ganzen Jahre nur ärgerte, dass ich sie überhaupt einnehmen musste: ich spürte von denen ehrlich gesagt nie überhaupt irgendeine Wirkung, aber auch ohne die hatte ich ja wie gesagt keine Anfälle und sah die Notwendigkeit ihrer Einnahme nie ein. Auch mein nicht immer sozial korrektes Verhalten brachte ich als Kind natürlich nicht mit dieser ärztlich nachgewiesenen aber sich damals nie manifestierenden Epilepsie zusammen.

Nach dem abrupten, dummen und eigenmächtigen Absetzen absolut aller antiepileptischen Medikamente (als Teenie) ging es mir genau so gut bzw. schlecht wie in der Zeit ihrer Einnahme, eine Veränderung spürte ich dadurch nicht, weder in dem wie mich fühlte noch in dem wie ich mich verhielt.

Heute bin ich 30, Pflegehelfer (unqualifiziert), derzeit krankgeschrieben. Warum? Weil vor einigen Tagen das aufgetreten ist (und zwar ganz plötzlich, mehrere Male hintereinander, heftig, richtig Hölle!), womit ich ehrlich gesagt noch nie gerechnet hatte: echte epileptische Anfälle! Das allererste Mal im Leben. Mit Bewusstseinsverlust, Urinieren und allem Drum und Dran. Ich verletzte mich auch an mehreren Körperstellen. War zwar benommen, schaffte es aber, zwischendurch den Notarzt anzurufen. Selbst im Krankenhaus musste ich mich unsicher fühlen, da Medikamente nicht richtig halfen.

Diagnose Hirntumor! Low-Grade-Gliom. Soll am kommenden Mittwoch operiert werden, mögliche "Nebenwirkungen" danach (einschl. wieder halbseitig gelähmt zu sein) lassen mich schaudern...

Nach der Entlassung halfen die Medikamente auch kaum, die Anfälle wiederholten sich...

Jetzt aber nicht! Nachdem ich aus plötzlichem eigenem jähem Wunsch vielmals meinen Kopf erhitzt hatte. Jetzt geht's mir sooo blendend, die Versuchung ist echt groß...

Was denkt ihr: werde ich es noch bereuen, wenn ich diese OP absage? Ja oder?

Tod, Psychologie, Epilepsie, Gesundheit und Medizin, Heilung, Hirn, hirntumor, Krebs, OP

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