Was läuft schief mit meinen Tomaten?

Ziehe seit Jahren Tomaten selbst auf den Fensterbrettern vor, brachte sie Ende April tags zum Abhärten nach draußen und stellte sie abends ins Treppenhaus bis es bei 1000 m Höhe Zeit für Verpflanzung an Ort und Stelle war. Hatte immer kräftige Pflanzen und sehr gute Erträge.

Umzug. Keine geeigneten Fensterbretter aber Tische dafür im Wintergarten aufgestellt. Zuverlässig sind die Samen aufgegangen, gut nach pikieren gediehen. Trotz Beschattung wurde es den meisten Vorziehern zu warm und somit wurden alle ins geschützte Freie ab frostfreie Nächte ausquartiert. Bis auf die Tomaten war es denen recht.

Habe nichts anders gemacht als sonst und trotzdem haben einige Sonnenbrand bekommen. Merkwürdig, nur die Harzfeuer. Da keine Nachtfröste und nicht mehr in den Bergen lasse ich die "Babys" auch nachts draußen. So richtig vorwärts geht es nicht mit ihnen. Möglicherweise doch noch zu kalt nachts für sie?

Komisch, ich lasse Tomatenreste auf ihren Beet, die sich aussamen und scher mich nicht weiter darum bis zur Neusetzung. Diese "Wildlinge" haben den Winter bestens überstanden und beschämen mich mit bestem Wuchs.

Mittlerweile fangen auch die anderen Sorten in ihren Pikiertöpfen an zu muckern. Bei manchen wird das Laub leicht gelb. Zusätzlich Düngung erfolgte nach Pikierung in normaler Gartenerde (vom Tomatenbeet) nicht.

Jahrelang habe ich die ganze Nachbarschaft mit meinen Tomatenpflanzen versorgt, jetzt bin ich ratlos.

Tiere, Garten, Tomaten
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