Wie funktioniert dieses Bewässerungssystem für Orchideen?

Hey liebe Community.

Das hier wird ein längerer Text, nur als Vorwarnung.

Aaaalso, vor etwas längerer Zeit hat meine Ex-Freundin in einer befristet vermieteten Wohnung gelebt, in der sonst ein Ingenieur gewohnt hat.

Dieser hatte - genau wie ich - Orchideen.

Was mich allerdings fasziniert hat, war die Art wie er seine Orchideen gehalten hat.

Er hatte einen handelsüblichen durchsichtigen Topf mit Orchideensubstrat in den mehrere kleine Phalaenopsis-Orchideen gesetzt waren, welche auch wie verrückt blühten. Der Topf war in einen ebenfalls durchsichtigen Übertopf aus Glas gesetzt.

Wer Orchideen schon mal gehalten hat weiß: Das Problem bei jungen Orchideen ist insbesondere, dass die Luftwurzeln noch nicht besonders tief in das Subtrat hereinreichen, sodass bei einem großen Topf das Wasser beim Gießen schnell versickert und sich unten im Topf sammelt... und sammelt... und sammelt, bis das Substrat unten anfault oder Schimmel bildet. Um das zu vermeiden muss man dann ja natürlich das Wasser - jedes Mal - abgießen.

Nun hatte dieser Typ aber etwas seltsames gemacht:

Er hatte unten Löcher in die Übertöpfe gebohrt und kleine Gummischläuche hineingeführt und die Öffnungen abgedichtet (ich vermute mit durchsichtigem Silikon). Die Schläuche führten dann nach oben über die Pflanzen und schienen dort auch wieder Wasser abzugeben, ansonsten wären die Pflanzen bei meiner Ex nämlich verreckt.

Ich wollte mich mal erkundigen, ob jemand mit dieser Bewässerungstechnik vertraut ist und mir sagen kann, welcher Effekt diese Bewässerungsart ermöglicht (zB irgendwelche Druckunterschiede oben und unten am Schlauch und ob dies ein dauerhafter Effekt ist, das Wasser also automatisch wieder zu laufen beginnt, sobald man nachgießt, oder ob man immer einen Sog erzeugen muss.

Ich füge eine kleine Grafik zur Anschaulichkeit bei.

Danke für alle hilfreichen Antworten im Voraus!

Pflanzen bewässerung Blumen Pflanzenpflege Ingenieur Orchideen Physik Thermodynamik Bewässerungssystem
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Über meine Pflanze?

Hallo liebe Leute,

ich bin jetzt im 31. Lebensjahr und entdecke ganz neue Seiten an mir. Zwar kümmere ich mich gerade um meine Zimmerpflanze. Ich werde die euch kurz vorstellen und den Background erklären und dann ein paar Fragen stellen.

Zwar habe ich meine Pflanze nun schon seit 14 Jahren. Die hatte mir damals meine Schwester überlassen. Fortan war die Pflanze mir eigentlich völlig schnuppe. Hin und wieder habe ich auch mal eine Pflanze (sogar einen Kaktus) z.B. zum Geburtstag bekommen. Keine Pflanze hat überlebt bis auf die um die es gerade geht. Letztens kam mir der Gedanke, dass die Pflanze manchmal das einzig Lebendige neben mir in meiner Bude war. Und es gab echt Zeiten wo es mir nicht so doll ging. Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich die Pflanze eigentlich nie gegossen habe und sie, nicht wie all ihre Leidensgenossen, nicht gestorben ist. Nur manchmal wenn ich PET Pfand wegbringen wollte, habe ich die Reste Mineralwasser im Blumentopf entsorgt.

Nun nach diesen Überlegungen wollte ich den Überlebenssinn der Pflanze küren und mich bedanken, dass die immer an meiner Seite war. Da habe ich mit ihr geredet und ihr versprochen, dass ich ihr eine Überraschung machen werde. Gesagt getan, ich habe einen erstklassigen Sack mit Blumenerde gekauft und die heute in die neue Erde gesetzt. Ich weiß nur nicht, ob ich das so gut gemacht habe und bin jetzt sehr in Sorge. Zwar sind bei der Aktion ca 95 % der Wurzelmasse abgefallen. Das war eigentlich ein urst durchwachsener Wurzelberg. Ich habe es sehr vorsichtige abgeklopft aber das was als Wurzel dran blieb war lächerlich winzig.

Nun die Fragen. Ist das mit der Wurzel beim Umtopfen normal oder habe ich der Pflanze geschadet? Dann wollte ich wissen was das für eine Pflanze ist und wie oft ich die gießen soll? Die scheint ja wirklich Survivalprofi zu sein. Dann habe ich so einen Stab in den Top gesteckt und die etwas dran trapiert. Die scheint Kletterambitionen zu haben, bzw. bilde ich mir ein, dass da mal ein Stab drin war (den ich dann als Kind zum Spielen entfernt habe). Ist das mit dem Stock gut und klettert die dann auch hoch? Ich meine ich habe es nicht geschafft die Stränge vernünftig zu entwirren und die einfach da bissel drauf gelegt.

Danke.

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Heidelbeerlaub schon seit Anfang Juni verfärbt?

Ich habe zwei Heidelbeersträucher (unterschiedliche Sorten, Namen vergessen ^^' ) in großen Töpfen (und natürlich mit passender, saurer Erde) auf der Terasse stehen. Letztes Jahr - ihrem ersten Jahr hier - waren sie wunderbar, hatte schön dichtes, sattgrünes Laub und sogar schon erste Beeren. Erst im Herbst haben sie sich dann schön rot verfärbt.

Überwintert haben sie ganz normal draußen, im Frühjahr auch wieder schön ausgetrieben und geblüht.

Anfang Juni haben sie allerdings angefangen, sich rot zu verfärben (die eine an den Blatträndern, die andere eher scheckig, siehe Bilder), als ob es bereits Herbst wäre. Mittlerweile sind die ersten Beeren reif und die Blätter besonders in der unteren Hälfte der Sträucher tiefrot (also noch stärker als auf den Bildern). Ich kenne das so früh weder vom letzten Jahr noch von den großen Sträuchern im Garten.

Nicht dass es mich optisch groß stören würde, es scheint ihnen ja gut zu gehen, immerhin lassen sie weder Blätter noch Beeren fallen. Mich wundert es nur, was diese doch drastisch verfrühte Verfärbung ausgelöst haben könnte? Zu kalt (Laub verfärbt sich ja oft nach den ersten Frösten) hatten sie definitiv nicht, Mai/Juni war hier eigentlich sehr warm, auf der Terasse sogar noch wärmer.

Kennt das irgendwer und kann mich erleuchten?

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Aloe Vera (getrocknet) nach dem Umsetzen wässern?

Hallo zusammen,

da ich wirklich nirgendwo eine für mich passende Antwort auf meine Fragen finden kann, hoffe ich, dass mir hier einige echte Aloe-Vera-Experten Rat geben können.

Vor ca. 6 Wochen habe ich meine Aloe Vera aus ihrem Topf (es waren mehrere in einem Topf) genommen, um sie wieder schön in einen anderen mit frischer Sukkulenten Erde zu setzen.

Fast alle Mutterpflanzen musste ich komplett von ihrer Wurzel trennen, da ich sie nach der Entnahme zunächst falsch behandelt hatte und sie unten faulten.

Die Mutterpflanzen, die ich noch habe, sind nun an der Schnittfläche gut getrocknet.

Zwei kleine Setzlinge haben noch je 1 Wurzel. Diese habe ich vor 2 Wochen in trockene Sukkulenten Erde gesetzt und seitdem nicht gegossen.

Ebenfalls möchte ich die Blätter vermehren, dazu habe ich einige von der Mutterpflanze getrennt und nach reichlicher Trockenzeit der Schnittfläche in 2 verschiedene Töpfe mit Spezialerde gesetzt. Die einen hatte ich sparsam gegossen, die anderen überhaupt nicht. Es sind manche Blätter, die ich gewässert hatte, als auch die, die ich nicht gegossen hatte, matschig geworden. Deswegen weiss ich nicht, was ich mit dem Rest (momentan alle NICHT gewässert) machen soll.

Meine Fragen sind nun wie folgt:

  1. Was mache ich mit den an der Schnittfläche getrockneten Mutterpflanzen, die ich vor ca. 2 Wochen bereits in Sukkulenten-Erde gepflanzt und bis jetzt noch nicht gegossen habe? Wann beginne ich mit wässern?
  2. Wie verfahre ich mit den beiden kleinen Setzlingen , an denen jeweils schon 1 Wurzel dran hing und die ich ebenfalls vor 2 Wo. in Erde gepflanzt aber bis jetzt nicht gegossen habe?
  3. Was ist mit meinen Blättern, die ich (am Schnitt getrocknet) in die Erde gesteckt und nicht gegossen habe? Wann beginne ich mit dem Gießen?

Hierzu finde ich überhaupt keine Antwort.

Alle Töpfe stehen sonnengeschützt in der Küche, soll ich diese in den Keller stellen?

Ich danke euch ganz herzlich für alle ehrliche Antworten.

Pflanzenpflege Aloe Vera Pflanzen Sukkulenten pflegetipps
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