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Thema Cannabis
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Psychose oder was anderes?

Mir geht es seit Wochen nicht besonders gut.. Beschreiben kann ich aber dieses Gefühl nur schwer.. (bin 17 jahre alt und männlich)

Ich kann mich nur sehr schwer konzentrieren. Lernen oder ähnliches ist kaum möglich. Wenn mir eine Frage gestellt wird, fällt es mir schwer eine gute Antwort zu geben. Ich vergesse schnell Sachen. Ich habe fast kein Mitgefühl mehr. Es fällt mir leicht sich aggressiv zu fühlen. Es gibt Momente wo ich ohne Grund plötzlich Glücksausbrüche habe und mich richtig "gehyped" fühle. Und keine 5 Minuten später fühle ich wieder nichts. Als wäre alles im Leben wertlos.

Dazu muss ich sagen, dass ich ca. 4-6 Stunden unter der Woche schlafe (und ich nicht früher einschlafen kann).

Ich habe auch vor ca. 3 Wochen drei mal Gras konsumiert (davor nur zwei mal vor 1,5 Jahren). Beim ersten Mal war es einfach nur perfekt. Wir waren in einer Gruppe und ich bin einem Mädchen näher gekommen welches ich echt mag (glaube aber nicht, dass sie mich liebt und sie von Natur aus gerne mit den Gefühlen von anderen spielt..). Beim zweiten Mal war es unnötig. War mit einem Freund und habe alleine geraucht. Er stand daneben. Haben danach viel geredet aber eigentlich war die rauchaktion unnötig. Beim dritten Mal waren wir am Weihnachtsmarkt und habe davor geraucht und meine Gedanken fühlten sich extrem komisch bzw. schon fast leer an...

Die Liebe hat es nicht so mit mir.. Seit fast 7 Jahren liebe ich die gleiche Person (heftig oder..) und sie mich natürlich nicht (glaube ich) und wenn dann müsste ich echt viel zeit hineinstecken die ich nicht wirklich habe (grund: Schule). Die Person die ich liebe bin ich auch näher gekommen.

Ich fühl mich etwas wertlos und die Zeit vergeht als wäre sie ebenso wertlos. Wenn ich unter Freunden bin fühlt sich alles perfekt an. Wenn ich alleine bin (besonders am Abend), dann gibt es Momente wo ich plötzlich ein unwohles Gefühl bekomme. Fast schon Angst... Es ist einfach nicht angenehm. Ich kann auch sogut wie keiner Person außer meinem cousin (mit meinem cousin habe ich so viel geiles erlebt) vertrauen. Wenn mir jemand zu nahe kommt ist es echt unangenehm (kommt aber auch auf die person an). Ich weiß nicht ob ich schon mal eine panikattacke hatte aber dieses Angstzustände sind wirklich unangenehm.. Meine Träume werden auch immer intensiver und ich träume immer realer. Manchmal kann ich mich an einen ganzen Traum erinnern...

Was kann ich machen, dass mein Leben besser wird und was könnte das alles verursacht haben? Das Gras oder das Mädchen oder mein schlafrythmus oder meine Angstzustände? Wenn ich mit diesem Mädchen nicht zusammenkomme.. Ich glaube nicht, dass es ein weiteres Mädchen gibt, dass mich überzeugen kann..

Liebe, Freundschaft, Angst, Persönlichkeit, Drogen, Psychologie, psychose, Cannabis, Gesundheit und Medizin, kiffen, Lebensfreude, Liebe und Beziehung, Panikattacken, Psychologe, Schlafstörung
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CBD-Liquid macht high?

Hey alle zusammen,

bevor hier irgendwas gepredigt wird, wollte ich nur klarstellen das ich aus reinem Interesse wegen meiner Erfahrung frage.

Unzwar ist bei uns in der Gegend (Nähe Frankfurt a. Main), eine „Trenddroge“ auf den Straßen. Es ist nicht wirklich eine Droge, und wird von den meistens auch als nicht-psychoaktiv eingestuft. Doch ich habe vor paar Wochen angefangen mit paar Kollegen CBD-Liquid in Einern E-Zigarette zu dampfen. Es ist hochkonzentriertes CBD, also 1000mg auf 10ml.

Es reichen nur 2-3 Züge und man hat das Gefühl das man high ist, kein Zeitgefühl mehr, trockener Mund, usw. es wirkt Euphorisch wie auf Cannabis.

Natürlich wird das Zeug bei uns auf der Straße abgekauft und nicht in den Läden, daher frage ich an diejenigen die sich mit sowas sehr gut auskennen: ist das wirklich CBD oder was?

Vor paar Tagen haben wir mal dummerweise was neues ausprobiert, 2000mg CBD in 10ml auf 50 Watt gedampft. Nie wieder! Es hat sich angefühlt wie ein Horrortrip auf Ecstasy, als würde man sich „verlieren“. Daher stelle ich hier noch eine frage: Hat das „Straßen-CBD“ etwas mit Ecstasy zu tun?

Und bitte liebe Leser, an all die die das Lesen, falls ihr sowas Dampfen solltet dann aufkeinendall so Hardcore. An die die gleich „ja deine Schuld“ etc kommentieren wollen, können es komplett sein lassen. Bitte nur ausführliche Antworten zu den zwei oben genannten fragen.

Freundliche Grüße

Gesundheit, E-Zigarette, Drogen, Cannabis, Gesundheit und Medizin, Liquid, Ecstasy, cbd
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Tage nach Gras-Badtrip, wann vorbei?

Moin Freunde,

Kurze Erklärung der Lage:

letzten Freitag entschied ich(in holland) Mir von dem zuvor erworbenen Gras einen Blunt zu drehen. Ich habe früher schon mal gekifft, aber nie spürbar.

Ich war alleine im Zimmer und machte beide fenster auf um frische Luft zu haben. Also fing ich an zu rauchen und ließ Musik laufen. Ich rauchte und Mir wurde wieder leicht übel und ich beschloss den Blunt auszudrücken. Dann ging es los. Mir wurde schwindelig und alles begann sich zu drehen. Ich bemerkte dies Recht schnell und setzte mich wieder auf meine Couch. Währendessen machte ich mir eine doku auf dem handy an welche recht lustig war. Sie lief aber auf der anlage. Ich merkte wie meine gedanken anfingen zu schießen und immer krasser und schneller durch meinen kopf zu rennen. Mir wurde spätestens zu dem Zeitpunkt unwohl . Ich stand auf um ein bisschen klarer zu werden und ging ein paar mal im zimmer umher. Da ich noch etwas nach unten in die Küche bringen musste ging ich runter . Jeden Schritt den ich tätitge war sehr laut zu hören. Ich habe einfach alles um mich herrum gehört. Ich kam nach 5 Minuten wieder nach oben und Entschied mich hinzulegen um mich zu beruhigen.Ich begann zu googlen um nachzulesen was los ist, aber dies fiel mir sehr schwer. Auch hörte ich meinen Herzschlag welcher raste. Ich machte alles an Licht aus und machte mir ein Video zur Beruhigung an.

Jedoch ließ dies mich nicht schlafen sondern machte mich nur noch wacher. Ich machte also auch dies aus. Nach einer zeit schlief ich ein und wachte nach 10 stunden auf. Der Schwindel war weg und ich konnte TEILWEISE klar denken. Ich merkte das ich immernoch neben der Spur stehe. Den ganzen Tag über war ich immer noch leicht verplant und die Gedanken rasten immer noch, was sich aber über den tag legte. Jedoch hatte ich die ganze zeit angst, das ich einen schaden davon tragen werde (psychose etc.) Ich ging an dem Abend auch wieder früh schlafen um so schnell wie möglich diesen Art "Kater" auszukurieren.

Heute wachte ich auf und mir ging es körperlich wieder etwas besser. Ich war nur Etwas Kreislauf schwach und musste heute öfters Mal groß aufs klo.

Ich merke jedoch das mich manche Töne und Bilder immer noch etwas triggern. Damit sind sehr apruppt schrille Töne, und viele durcheinander redende Stimmen gemeint. Die Tatsache das ich dadurch aufeinmal getriggred werde und ich dieses unangemehme Gefühl verspüre macht mir etwas Angst vor einer psychose. Sogar sehr.

Ich kann jedoch ganz normal mit meinen Mitmenschen umghen und verspüre auch keinerlei Verfolgungswahn oder Angstzustände (außer die Angst davor mich nicht mehr von dem trip und deren Nachwirkung zu erholen). Ich habe auch immer noch teilweise ein flaues Gefühl im bauch und viele Laute Geräusche überfordern mich ein wenig. Das wäre eigentlich alles.

Nun zur Frage: Könnt ihr mir vielleicht sagen was gerade mit mir abgeht? Vermutet ihr vielleicht eine psychose oder ähnliches? Hab echt Schiss.

Ich bin für jede antwort Dankbar.

MfG

Gras, Drogen, Cannabis, Drogenkonsum, Gesundheit und Medizin, Marihuana, Prostitution, horrortrip, bad trip
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Derealisation-ich habe angst!?

Hallo

Ein längerer Text folgt, bitte lest ihn trotzdem durch :)

Alles hat angefangen, als ich am Donnerstag ins Bett gehen wollte. Ich bekam ein komisches Gefühl und als ich im Bett war, drehte ich fast durch. Ich dachte ich sterbe! Mein Gedanken explosierten ich hatte solche Angst. Ich stand aif und beruhigte mich ein bisschen. Später musste ich nochmal aif und da kam es wieder, dieses Angst, mein Puls war hoch, ich zittererte...ich hielt es nicht mehr aus und blieb die Nacht bei meiner Mutter liegen, ich schlief wenig aber war beruhigter. Nächster Tag fühlte ich mich extrem komisch. Bin mir sicher es ist Derealisation und Depersonalisation... abends hatte ich leichte Panik schlief aber ein.Gestern fühlte ich mich fast wieder normal und zurück in der Welt...aber heute...alles ist schlimmer...besonders seit nachmittag... extreme Angst, ich gühle mich gefangen, extrem alleine, vergesse die ganze Zeit das ich morgen zur Schule muss und einen Termin habe, Herzrasen, alles Laute macht mir Angst, ich drehe durch und alles wirkt zuviel und dann ist alles noch s derealisiert und ....Hilfe!

Ich weiß ich sollte mich nicht reinsteigern aber es ist unmöglich!!

Hab folgende Erklärungen...

Panikattaken ausgelöst durch

1)kiffen am Wochenende zuvor

2) Histamin-Allergie (Aß 100% Bitterschoko am Do kurz vor Panika. und heute einen Schokoladenikolaus..dann erneutes Gefühl..)

3.???

Bitte helft mir! Hat jemand dasselbe erlebt? Hab Angst heute schlafen zugehen und von morgen....

Danke !!!

Gesundheit, Angst, Drogen, Psychologie, Cannabis, derealisation, Gesundheit und Medizin
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Spätfolgen von jahrelangem Drogenkonsum?

Mein heutiges Thema betrifft leider wieder mein Privatleben...

Ich versuche sachlich zu formulieren um euch nicht zu leiten oder zu beeinflussen.

Wenn ein Mensch jahrelang Drogen konsumiert hat, er dann clean wird und es auch eigener Kraft schafft, was können für Spätfolgen sein?

Kurz zur betroffenen Person: ca. 30 Jahre, konsumierte ca 10 Jahre Drogen, unter anderem Koks, Gras, Speed, nun ist er ca. 1 Jahr Drogenfrei, bis jetzt hatte er keine Symptome.

Nun hat diese Person seit ein paar Wochen eine Wesensveränderung: immer mehr gereizter, möchte nicht mehr über Probleme reden (auch wenn es nur um eine Kleinigkeit geht wie zb. Winterreifen wechseln), er reagiert teils etwas agressiv (verbal), schläft viel, isst viel, ist aber sonst immer gut drauf. Er akzeptiert keine Konflikte, es darf nichts negativ sein in seiner anwesenheit.

Sobald man ihn jedoch mit etwas konfrontiert, fällt er in ein Loch, er redet von allem schlechten was ihm wiederfahren ist, alle sind schuld, er hat alles richtig gemacht, er allein wurde verletzt, er selbst hat nie verletzt...

ich muss dazu sagen, dass dieser Mensch sehr wohl anderen sehr weh getan hat und es bis heute tut. Jedoch kann er es nicht eingestehen und sagt nur "ja ist schon gut, mein Gott dann hab ich halt mal was gesagt/getan" Das wars, mehr kommt nicht. Was jedoch passiert wenn man dieser Person Fehler aufzeigen möchte, blockt er ab und fällt wie in eine Psychose. Er ist arm und alle sind schlecht. Dabei erfindet er sogar sachen, die nie passiert sind! Er lässt sich nicht beruhigen, steigert sich immer weiter rein. Man muss ihn dann alleine lassen.

Kann dies mit seiner Vergangenheit zusammenhängen?

Drogen, Psychologie, Cannabis, Drogenkonsum, Gesundheit und Medizin, Koks, Psyche, Speed, folgeschaeden
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Weiterleitung des Drogentestergebnisses der Ärztlicher Untersuchung für C/CE Führerschein?

Hallo liebe Leute,

ich habe mal eine Frage bezüglich der Ärztlichen Untersuchung für den LKW Führerschein.

Ich mache gerade den LKW Führerschein und habe ein Problem.

Ich bin zum Gesundheitsamt der Stadt gegangen, weil man dort die Körperliche sowie die Augenärztliche Untersuchung in einem Rutsch machen kann. Ich musste keine Datenschutzerklärung unterschreiben, wie ich es mittlerweile von allen anderen Ärzten gewohnt bin, noch habe ich irgendwas von einem Drogentest gelesen, der im Rahmen der Untersuchung durchgeführt wird. Ich war über den Preis von 125€ schon echt geschockt, aber ich dachte es würde sich lohnen...

Naja jetzt kommt der Knackpunkt: Zu guter letzt hab ich kurz mit der Ärztin gesprochen und sie fragte mich wann ich denn das letzt mal Cannabis konsumiert hätte, weil der Test positiv sei. Boa, toll dachte ich mir.

Sie sagte, dass sie mir das Augenärztliche Gutachten ausstellen kann, die restliche ärztliche Untersuchung bedürfe jedoch einer weiteren Untersuchung wegen THC positiv. Jetzt kommt meine eigentliche Frage: Darf die Frau Doktor vom Gesundheitsamt mich jetzt deshalb jetzt als untauglich für den Straßenverkehr melden und ich kriege Probleme, oder betrachte ich das jetzt einfach nur als eine fehlgeschlagene Untersuchung? Ich fragte sie, ob ich nicht einfach in 3 oder 4 Wochen wiederkommen könnte, unter der Vorraussetztung dass ich in der Zeit nichts rauche, damit alle Begleitprodukte des THCs weg sind und der Test negativ wird, doch sie sagte mir, dass sie sich nicht sicher sei, ob man nicht schon eine Abstinenz nachweisen müsste. Das würde mich richtig anpissen, weil ich ja nicht wirklich mit Drogen im Straßenverkehr gepackt wurde oder so.

Wenn ich jetzt einfach nichts rauche und dann in 4 Wochen nochmal wo anders so einen Test mache und der dann negativ ist sollte das doch gehen, oder?

Ist das überhaupt normal, dass die immer direkt auch einen Drogentest mitmachen bei dieser Tauglichkeitsuntersuchung für den Führerschein, oder macht sich diesen Aufwand nur das Gesundheitsamt?

Habe nur Angst, dass die das irgendwie weiterleiten und ich dann Probleme kriege... :(

Viele Grüße

Führerschein, Untersuchung, Drogen, Arzt, Cannabis, Drogentest, Gesundheit und Medizin, LKW, Gesundheitstest, Gesundheitsamt
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Wieso nicht alle Drogen entkriminalisieren?

Da meine erste Frage, viele Leuten zum Helfen angeregt hat, stelle ich mal direkt eine allgemeine gesellschafskritische Frage, undzwar verstehe ich die Meinung einiger Menschen gegenüber Drogen bzw illegaler Drogen nicht wirklich. Oft werden Konsumenten von Cannabis, Lsd oder Kokain direkt als kriminelle Junkys angesehen und das find ich mega ignorant. Ich beispielsweise trinke sehr gerne mal eine harte Spirituose, rauche mal einen Joint oder zieh mir selten mit meinen Freund auch eine Line Koks rein, dafür aber halte ich nichts vom rauchen, da es keine Wirkung hat und ich genau deswegen eine Droge nehme. Dennoch verurteile ich Raucher nicht. Weiß auch nicht wieso man jemanden kriminalisiert, nur weil eben keine Lust auf Alkohol oder Zigaretten hat und zu was anderem illegalem greift. Sollte nicht jeder selber entscheiden, was er seinem Körper antut? So kriminalisiert man etwa 5 Millionen Deutsche, welche eigentlich ein geregeltes Leben haben und eben eine andere Droge als die legalen zu seinen Favoriten stellt. Ich selber bin in der grünen Jugend und engagiere mich für die Entkriminalisierung aller Drogen, in Portugal läuft dies seit über 15 Jahren sehr erfolgreich. Außerdem würden dadurch unfassbar viele Polizisten und Gerichte entlastet, da vorallem letztere ohnehin bei geringer menge die Verfahren einstellt, dennoch ist es für den konsumenten extrem unangehnem jetzt sei leben lang ein BTM Eintrag in der akte zu haben. Ich finde wenn wir uns Deutschen als so tolerant sehen, müssen wir auch in dieser Hinsicht toleranz zeigen und jedem seinem freien Willen lassen, was sagt ihr dazu?

Gesundheit, Polizei, Gesetz, Drogen, Cannabis, legalisierung
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Wie werde ich meine Cannabissucht endgültig los?

Hallo Leute

Vorab: In dieser Frage geht es um meinen Cannabiskonsum, weshalb ich nun all diejenigen die mit Cannabis ansich ein Problem haben, bitten möchte, diese Frage zu verlassen. Vielen Dank.

Ich bin männlich und 17 Jahre alt, in wenigen Wochen 18. Mit 15 bin ich das erste mal in Kontakt mit Cannabis gekommen und mit 16 habe ich jedes Wochenende gekifft.

Nun, seit genau einem Jahr, mehr oder weniger, kiffe ich täglich. Also seit ca. Ende Herbst 2017. (kurz nach dem Beginn meiner Ausbildung).

Dass ich abhängig von Cannabis bin, habe ich relativ spät gemerkt. Am Anfang war es ein riesen Spass, auch am Anfang des täglichen Cannabiskonsums war noch alles gut. Erst seit den letzten Wochen habe ich begonnen, mir mehrfach Gedanken darüber zu machen.

Der Grund ist, dass mir die negativen Leistungen in der Berufsschule aufgefallen sind. Erst gestern habe ich eine miserable Note erhalten. Ich war so enttäuscht und traurig, aber auch wütend auf mich selbst, weil ich nicht gelernt habe. Ich bin ein fauler Mensch, der nur das Mindeste macht. Durch das Kiffen machte ich aber nicht einmal mehr das Mindeste....

Ab diesem Zeitpunkt, also gestern, wurde mir einiges klar. Ich muss grundlegend etwas in meinem Leben verändern. Das kann und darf nicht so weitergehen. Ich darf nicht mein ganzes Leben dem Kiffen widmen und deswegen meine Ausbildung aufs Spiel setzen. Aber am meisten verletzte mich der Gedanke an meine Mutter, bzw meine Eltern, denn diese wissen nicht dass ich Cannabisabhängig bin. Ich stellte mir vor, wie dermassen enttäuscht und traurig sie wären, wenn sie erfahren würden, dass ich kiffe. Dieser eine Gedanken brachte mich dazu, darüber nachzudenken.

Sonstige negative Auswirkungen des Konsums sind Müdigkeit und das Kurzzeitgedächtnis. Ansonsten geht es mir gut, habe keine Depressionen etc. Noch als zusätzliche Info: Im Monat gebe ich um die 100.- bis 150.- Fr. für Cannabis aus. Sprich ich verrauche in einem Monat 10 - höchstens 20 Gramm.

Ausserdem gehe ich zum Glück (!) seit wenigen Monaten ins Fitness, dank meiner Mutter. Ansonsten wäre meine körperliche Gesundheit wohl ganz im Keller.

Ich will echt alles geben, um etwas zu ändern. Aber ich kann auf keinen Fall in eine Therapie, das dürfen meine Eltern nicht mitbekommen...Ich muss das alleine schaffen. Nur habe ich Angst, dass ich es nicht schaffe...ich habe Selbstzweifel. Ich habe Angst, dass folgender Gedanke kommt "Ach, ist ja doch nur kiffen, du kannst ruhig weiter jeden Tag kiffen, das macht nichts." Denn das ist schon zu oft geschehen....

Deshalb bitte ich nun euch um Hilfe und Unterstützung. Habt ihr Tipps, wie man sowas angehen kann? Werde ich grosse körperliche Beschwerden haben bei einem Entzug? Wie erging es euch dabei? Kann ich das schaffen ohne eine Therapie?

Vielen, vielen lieben Dank bereits im voraus für eure Antworten!

Gerne melde ich mich wieder, falls es jemanden interessieren sollte, wie es mir beim Entzug ergeht.

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Einem Freund bei Depressionen helfen?

Wir sind nicht sehr eng befreundet aber ich (w/17) kenne ihn schon gut und er vertraut mir halbwegs. (Wir trainieren in der selben Sportart) Das Ding ist, dass er erst 14 ist und nur wenige Freunde und erst Recht nicht seine Eltern von seinen Depressionen wissen. Er hat mir erzählt, dass er regelmäßig Zusammenbrüche hat und sich auch ritzt (das habe ich selbst gesehen und ihn dann darauf angesprochen). Ich frag ihn immer wieder warum er diese Zusammenbrüche hat aber ich merke, dass er mir bei diesem Thema ausweicht. Ich weiß, dass das sicher sehr persönlich ist und ihm zu nah geht und das muss ich auch akzeptieren. Einmal hat er gesagt, dass er selbst gar nicht weiß warum er diese Zusammenbrüche hat.

Jetzt kommt das eigentliche Problem:

ich habe letztens Erfahren, dass er deshalb Cannabis raucht und er sagt es würde ihm helfen. Ich finde das viel zu früh, er ist gerade mal 14! Und dann hat er mich gefragt, ob ich ihm was besorgen könnte, weil er es ohne nicht mehr lange aushält. (Anscheinend ist seine Quelle „aus“ gegangen) Aber ich find, dass ich so etwas nicht bringen kann. Klar will ich ihm helfen und ich will, dass es ihm besser geht aber ich mache mich damit auch strafbar und hätte damit ein echt schlechtes Gefühl.

was denkt ihr? Habt ihr Ideen wie ich ihm helfen kann?

Freundschaft, Freunde, Psychologie, Cannabis, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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