Von Cymbalta (SSNRI) auf Moclobemid (MAOI)?

Hey, ich war circa 2 Monate auf dem Antidepressivum (SSNRI) Cymbalta/Duloxetin, letzendlich bei 90mg täglich.

Meine Psychiaterin meinte, da das Medikament ja bei mir keine Wirkung bis auf Nebenwirkung gezeigt hatte, kann ich es problemlos ohne Ausschleichen absetzen? Stimmt dies wirklich? Ich habe es nicht geglaubt und in 9 Tagen langsam selbstständig abgesetzt und ich erfahre Brainzaps, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Heißhunger, aber null Appetit, flauen Magen, stärkere depressive Verstimmungen und Ängste, irrationale Gedanken, Gedankenkarussell und so weiter. Man muss dazu betiragen, dass ich auch vor 5 Tagen mit dem Zigarettenrauchen aufgehört habe und manche dieser Symptome (Heißhunger) wahrscheinlich auch darauf zurückzuführen sind.

Ab morgen soll ich nun bereits das erste Mal Moclobemid 150mg einnehmen, obwohl ich erst seit dem 26. Juni Cymbalta komplett auf 0mg abgesetzt habe. Da habe ich sie auch nochmal darauf angesprochen und sie meinte nur, manche sagen so, manche so, aber dies sei jetzt schon in Ordnung.

Ist das richtig oder was meint ihr dazu? Kann ich mit dem Beginn von Moclobemid von positive Auswirkungen auf meine Entzugserscheinungen von Cymbalta und Nikotin/Zigaretten ausgehen?

Außerdem bin ich momentan zusätzlich am Phenibut entziehen, aber dieses werde ich hoffentlich bald ausschleichen können (habe gerade nichts da und bin seit heute auf kaltem Entzug). Die Symptome, die ich jetzt habe sind aber denke ich nur vom Cymbalta und Tabak, da man normalerweise erst am 2. Tag Entzugserscheinungen vom Phenibut verspürt.

Was kann ich dagegen tun? Sind ja jetzt einige Entzüge auf einmal. Kann das Moclobemid etwas Abhilfe schaffen?

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