Bekifft und ohne Versicherung auf E-Scooter - Welche Strafe erwartet mich?

Hallo, um mich kurz zu fassen: Ich wurde von der Polizei auf meinem privaten E-Scooter angehalten (ich bin in dem Moment darauf gefahren und habe diesen nicht geschoben), welcher jedoch noch keine Haftpflichtversicherung und kein Kennzeichen hat, da dieser neu ist. Erstmal wurde das kontrolliert, und ich habe den auch direkt gesagt, dass ich noch keine Versicherung etc. habe. Anschließend wurde ein Alkoholtest gemacht, welcher bei 0.0 lag, und danach ein THC-Test, welcher positiv angeschlagen ist. Danach musste ich mit zur Wache und es wurde Blut entnommen, ich denke mal die Blutergebnisse werden für sich sprechen, was den THC-Wert angeht. Gefunden wurde bei mir nichts, außer ein Grinder mit max. 0,2g. Der Polizist meinte der Brief von der Polizei kommt in 2-3 Wochen. Meine Frage wäre jetzt, was mich erwartet. Ich habe keine Vorstrafen oder keine ähnlichen Vorfälle aus der Vergangenheit, also war das erste Mal. Und bitte keine Moralpredigt reinschreiben, da es mir nicht weiterhilft, ich will nur eine Antwort auf die Frage, was mich finanziell und beim Führerschein erwartet. Zum Führerschein: Ich bin bei einer Fahrschule angemeldet und habe bisher nur die Theoriestunden durch, aber noch keine Theorieprüfung oder Fahrstunden absolviert. Danke schon mal im Voraus!

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Thc positiv nach Verkehrskontrolle was wäre der worst case?

Hallo zusammen,

Kurz zu meiner Situation.

Vor 2 Tagen wurde ich bei einer routinenmäßigen Verkehrskontrolle angehalten. Nach ein paar Fragen und Tests wurde mir ein urintest angeboten, diesen habe ich auch gemacht ( im Nachhinein natürlich falsch aber in dem Moment einfach der Nervosität ausgeliefert..). Angaben zum Konsum habe ich keine gemacht. Die Polizisten waren super nett und ich habe mich in keinsterweise unwohl gefühlt ( bis auf die klassische Nervosität :)

Das ganze ist mein erstes Vergehen und bin auch noch nie negativ aufgefallen in der Vergangenheit

Wie sich rausstellte war das Ergebnis positiv und ich musste mit zur Wache zum Blutabnehmen. Sozusagen die Standart-Prozedur.

Ich selbst würde mich als regelmäßigen Konsumenten beschreiben (alle 3 bis 4 tage, 1/2 oder 1 joint). Dies aber auch erst seit letztem Jahr. Die lockdowns und Schließung der Ausgeh-Möglichkeiten wie Fitnessstudios haben mich zwar nicht stark belastet, dennoch kam dann die Langeweile. Natürlich ist es blöd so spät damit "anzufangen" ( werde nächste Woche 30 :/ ) aber hilft auch nichts bei allem.

Selbstverständlich habe ich versucht mich so gut wie möglich zu informieren in den letzten Tagen aber jeder Fall ist ja anders und hat seine kleinen aber feinen Unterschiede.

Den Konsum habe ich natürlich sofort eingestellt ( dies fällt mir auch in keinsterweise schwer) . Nächste Woche starte ich direkt mit meinem Drogen-Screening für 6 Monate und einen Termin bei der Verkehrspsychologin habe ich auch bereits für nächste Woche Montag.

Ich möchte einfach so gut wie möglich vorbereitet sein auf das was auf mich zukommt ( zumindest auf das was ich dazu gelesen habe)

Ich schätze um eine MPU werde ich nicht drumrumkommen, genauso wie den Abstinenznachweis ( den ich ja direkt starte um Zeit zu gewinnen)

Im ganzen gehe ich vom worst case aus und denke das die FE entzogen wird, sowie eine MPU angefordert wird zum rückerlangen der FE.

Es werden diverse Kosten auf mich zukommen, dass ist mir bewusst. Damit muss ich aber leben. Strafe muss sein :)

Die Fragen die ich dazu noch habe wäre folgende:

Bringt mir in dem Fall das einschalten eines Anwalts ( Straf - Verkehrsrecht) etwas?

Und muss ich bei einem "nur" THC Konsum mit 6 oder 12 Monaten AN rechnen?

Kann es eventuell auf ein "nur" äG hinauslaufen bei dem ich die FE behalten kann?

Mfg

Viele Grüße und vielen Dank vorab!

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