(Mit)Beten, auch wenn man eigentlich nicht an Gott (Allāh) glaubt?

Der ein oder andere wird vielleicht mit dem Kopf schütteln oder es nicht auf Anhieb verstehen. Daher etwas aushole. Ich selber bin auf dem Papier Katholik und aktuell noch Kirchensteuer zahle. Was ich im kommenden Jahr jedoch ändern werde, da ich rein gar nichts mit der Kirche am Hut habe. Nicht einmal an Weihnachten in die Kirche gehe. Daher auch keinen Grund sehe, dafür weiter zu zahlen. Aber darum geht es mir gar nicht.

Mich schon seit längerem aus reinem Interesse mit dem Koran beschäftige. In meine in den Medien wird eh schon so viel Müll verbreitet, das ich für mich einfach sage, mach dir selbst ein Bild davon und rede mit Menschen, die daran glauben, anstatt auf populistische, islamophobe Hasstiraden zu hören. Vor wenigen Tagen einfach mal einen muslimischen Freund angesprochen und mich lange und in ruhe mit ihm unterhalten.

Aktuell »Das Siegel der Propheten« und »Wegweiser für den neuen Muslim« lese. Selbst als ungläubiger und rationaler denkender Mensch merke, wie konzentriert Kapitel für Kapitel verschlinge und mehr und mehr sehr positiv überrascht bin. So, und jetzt zur eigentlichen Frage. Ich wurde jetzt gefragt bzw. eingeladen mit meinem Kumpel beten zu gehen. Wie schon gesagt, mir selbst ein Bild machen möchte und da nichts gegen habe. Trotzdem irgendwie ein mulmiges Gefühl habe.

Ich möchte nicht respektlos sein und niemanden verletzten. Daher einfach mal hier nachfrage. Vor allem mal hören möchte, was andere Muslime davon halten. Mein Kumpel sagte mir das er sich darüber freuen würde und es mir selbst ja nichts ausmacht. Trotzdem mir nen bisschen bammel ist, wie andere Muslime damit umgehen oder darauf reagieren, wenn ich als »ungläubiger Christ« mit ihnen zu/für Allah bete.

Gespannt auf eure Antworten, LG medmonk.

Religion, Islam, Kirche, beten, Bibel, Katholiken, Koran, Muslime, unglaeubig
27 Antworten
Spielsucht oder nur ein Hobby?

Hallo,

es geht um folgendes. Ich gehe gelegentlich nach Lust und Laune zum Glücksspiel in Spielotheken. Mir bei jedem Besuch ein Limit setze respektive erst gar nicht mehr Geld mitnehme und konsequent dabei bleibe. Genau gesagt maximal 60,-€ (was ja schon viel ist) einstecke und lediglich mal bei größeren Gewinnen anfange zu zocken. Freunde und Bekannte da geteilter Meinung sind und manch einer mir Spielsucht unterstellt. Klar, einen Abhängigen von seiner Sucht zu überzeugen ist schwer bis gar nicht möglich. Die Bedenken und Ängste auch verstehe. Mich dennoch frage, ob es wirklich so schlimm ist, sofern man selber den Bogen nicht überspant.

Wenn ich in meine »Stamm-Spielothek« gehe, ja nicht non-stop spiele. Nicht selten gefühlte Stunden nur mit Bekannten quatsche, Käffchen trinke und gelegentlich an den Automaten sitze. Dabei auch immer wieder so manche Spieler sehe, die gefühlt Unsummen rein werfen und dabei irgendeinen Mist á la »System austricksen« faseln. Wenn so jemand dann neben mir sitzt und nur noch flucht, mir auch der Spaß vergeht. Und das, obwohl es bei mir vielleicht gerade richtig gut läuft. Letztendlich muss zwar jeder selber wissen was er macht. Nur nen kosmischem Gefühl bekomme und mir durch den Kopf geht »Du holst gerade das raus, was er oder sie rein gebuttert hat«.

Wie schon gesagt, mir macht es Spaß und nicht allein des möglichen Gewinnes wegen spiele. Schon vor dem Spielen mein »Geld« als verloren abschreibe. Beim Spielen selbst meine eigene Regeln habe. Entweder Geld ist pfutsch, ok. Wenn ein höherer Gewinn kommt grundsätzlich meinen Einsatz raus nehme und nur noch (wenn überhaupt) mit dem Gewinn etwas weiter mache und mal mehr riskiere. Es heißt zwar das eigentlich die »Bank« gewinnt. Aber seit dem ich spiele (circa 3 Jahre) kaum etwas von meinem eigenen Geld ausgeben habe. z.B. vor zwei Monaten. Mit 20,-€ los gegangen und 80,-€ gewonnen. 20,-€ wieder beiseite und mit dem restlichen Gewinn (60,-€) über den Monat verteilt gespielt. Am Ende knapp 3.200,-€ hatte.

Von den 3.200,-€ anschließend ein neues Notebook gekauft und Urlaub gebucht. Gleichzeitig 200,-€ zum Spielen beiseite gelegt. Jetzt Anfang der Woche mit 40,-€ von den 200,-€ los und an drei Spieltagen (mit heute) wieder 1.700,-€ im Portmonee. Mich immer wieder riesig drüber freue. Aber eben nicht damit rechne und gleichzeitig niemanden zum Spielen animieren möchte. Hier einfach gerne mal Meinung dritter hören möchte. Wie siehst du/ihr das? Gehst du selber spielen und wenn ja, wie oft? Kann man Glücksspiel überhaupt als Hobby ansehen?

LG medmonk

Spaß, Casino, Hobby, Unterhaltung, Glücksspiel, Spielautomat, Spielothek, Spielsucht
3 Antworten
Linux Distro neben Windows, ohne Bootloader zu überschreiben?

Ich suche mir seit einigen Tagen nen Wolf, aber nichts passendes finden konnte. Daher hier mal nachfrage. Es geht um folgendes. Ich habe bisher längere Zeit mit Ubuntu gearbeitet. Jetzt jedoch auf eine andere Distribution umsteigen möchte. Mich daher die letzten Wochen intensiver mit Arch, Manjaro und Fedora auseinandergesetzt. Fedora ist nach meinem Wissen ohne LTS. Manjaro mich zwar anspricht, jedoch gerne von Grund auf alles selber zusammenstellen möchte. Was mich dann letztendlich zu Arch führt. Bisher alles immer als VM aufgesetzt habe und nun gerne auf mein HP Notebook portieren möchte. Genau da hänge ich gerade fest.

Auf dem HP Notebook ist von Werk aus Windows 10 vorinstalliert. Verbaut ist eine 256GB große SSD, sowie eine 1TB HDD. Ich habe jetzt sowohl die SSD als auch die HDD über die Windows Datenträgerverwaltung verkleinert und anschließend den leeren Bereich auf beiden Platten mit gParted partitioniert (SSD = bootloader und root, HDD = home und swap). Bevor ich jetzt Arch aufsetze gerne wüsste, wie ich das »Überschreiben« des Windows Bootloaders umgehen kann. Bei Ubuntu lediglich GRUB unter root installiert und anschließend in Windows mit Hilfe von EasyBCD in den Windows Bootloader geschrieben. Nur wie schaut es da bei Arch aus? Kann da jemand von hier mehr zu sagen? Wäre mehr als ärgerlich, wenn ich mir die Platte zerschieße bzw. Grub den Windows Bootloader verhunzt. Backup habe ich zwar zur Hand, trotzdem vorher nochmal schlau mache. Von wegen unnötige Arbeit, Zeit und Nerven. ;)

Wenn also jemand mehr zu dieser Konfiguration sagen oder gar auf eine passende Quelle verweisen kann, wirklich dankbar wäre. Bevor ich da nicht mehr zu weiß, es erst einmal so lasse. Nebenbei auch in einer virtuellen Umgebung alles durchspielen werde. Zu guter Letzt, nutzt jemand bereits intensiv Arch, Manjaro oder Fedora? Wenn ja, warum und wie schaut es da bei euch bezüglich stable und LTS aus. Wie wichtig ist es für euch und für welche Zwecke wird die jeweilige Linux Distro genutzt.

Linux, Installation, Bootloader, Dualboot, arch, grub, Windows 10
3 Antworten