Vertrag über nachträgliche Feuchtigkeit im Anbau? Kann uns ein Anwalt oder ein Dachdecker helfen?

Hallo zusammen,

Meine Verlobte und ich sind im September 2018 in unser eigenes Haus (BJ2005) gezogen.

Das Haus hat nachträglich eine Garage bekommen und nochmals nachträglich ein paar Jahre Später an die Garage einen Anbau als Abstellraum bekommen.

Schon bei der Besichtigung wurde uns mitgeteilt, dass es im Januar 2018 Feuchtigkeit in einer Ecke im Anbau gab. Abgemacht wahres das dieser Mängel beseitigt wird. So steht es auch in unserem Kaufvertrag (notariell beglaubigt):
„Im neuen Anbau an der Garage wurde an der Decke zur Straßenseite eine Undichtigkeit festgestellt. Der Verkäufer hat diesen Schaden fachgerecht zu beheben und zwar spätestens 4 Wochen nach Zahlungstermin.“
Das alles zieht sich nun seit Juli denn ab da war abgemacht das es noch beseitigt wird.

Inzwischen war der Dachdecker da und hat die Dichtfolie angeschaut und im inneren die Feuchtigkeit gemessen. Zu diesem Zeitpunkt (Dezember 2018) war innen alles trocken obwohl es lange geregnet hat.
Der Dachdecker sagt nun das es sich um Kondenswasser handelt. Das glauben wir aber nicht da es wirklich an der Wand runtergelaufen ist und die Ecke komplett feucht war.
Uns wird jetzt gesagt sie können nicht machen und es ist ja alles gut.

Für uns stellt sich jetzt die Frage was wir machen sollen einerseits ist momentan alles gut, aber es ganz einfach Feuchtigkeit im Anbau. Gibt es die Möglichkeit einen Vertrag aufzusetzen das bei erneuter Feuchtigkeit (z.B. in den nächsten 5 Jahren) an dieser Stelle den Verkäufer für die Kosten verantwortlich zu machen ? So steht es ja im Kaufvertrag aber momentan ist nicht ersichtlich wo es tatsächlich herkommt.

Wir wollen später einfach nicht auf den Kosten sitzen bleiben vor allem weil es ja vertraglich geregelt ist.

Über Hilfe wären wir euch wirklich dankbar.

Grüße Stefan

Anwalt, Garage, Anbau, Dachdecker, Feuchtigkeit
1 Antwort
Was sind die Vor- ud Nachteile, wenn man Kellerräume zu Aufenthaltsräumen (Wohnzwecke) umbaut?

Hallo, 

wir sind gerade am Überlegen, zwei Kellerräume für Gäste-WC, Gästezimmer und Hobbyraum umzufunktionieren. Das Ganze soll dann über eine zusätzliche Treppe direkt vom EG zu erreichen sein. Es kommt ebenso ein Anbau mit Unterkellerung hinzu, wo ein weiteres Schlafzimmer darin Platz finden soll. 

Nun sind wir am Überlegen, ob wir dabei den unterkellerten Anbau als normale Raumhöhe ausführen lassen sollen und ggf. auch die Raumhöhe der bereits vorhandenen zwei Kellerräume erhöhen sollen (Ca. 20cm). Der Boden besteht aus Backsteinen.

Hier versuchen wir derzeit die Vor- und Nachteile abzuwägen. Was seht ihr für Vor- oder Nachteile der Raumerhöhung (abgesehen von den Investitionskosten). 

  • a) Raumhöhe bleibt bei 2.15m
  • b) Raumhöhe erhöhen auf 2.3m oder 2.4m

1. Vorteil b: Wenn man die Raumhöhe steigert und ggf. auch andere Auflagen erfüllt (Bsp. 10 oder 12,5% Fensterfläche, Notausgang, Parkplatz...) hätte man offiziellen Wohnraum und damit mehr QM-Fläche für das Erdgeschoss. 

2. Nachteil b): Wenn man selber im EG wohnt und das OG vermietet, hätte man anteilig mehr Wohnfläche und somit einen anderen Aufteilungsschlüssel bzgl. Grundsteuer, Nebenkosten usw. Richtig? Wäre das andererseits aber überhaupt fair, wenn man dort alles einrichtet, aber nur 2.15m Raumhöhe hat und deshalb die Flächen in keiner Nebenkostenabrechnung aufnimmt?

3. Nachteil a): Man könnte später die Kellerräume nicht an einen Single oder Student separat vermieten, da keine Aufenthaltsräume. Oder kann man es trotzdem vermieten, wenn man dabei sagt, dass es keine Aufenthaltsflächen sind, obwohl man weiß, dass dort Personen übernachten und wohnen?

4. Nachteil b): Höhere Prämien bei Versicherung…

bauen, Hausbau, Recht, Sanierung, Anbau, Keller, wohnflaeche, wohnraum, Kellerausbau, Kellerraum
2 Antworten
Illigaler Anbau des Zimmers?

Wir haben eine 3 Zimmer Wohnung (Altbau,Dachgeschoss) gemietet.Dort wohnten vorher andere Leute drinnen,die hier alles selber ausgebaut haben (aber null Ahnung hatten) und ein Zimmer wurde von denen auch an gebaut, dazu wurde ein teil des Treppenhauses als wohnungsflur umgebaut um in das angebaute Zimmer zu gelangen (klingel,leisten des Treppenhauses wurden so gelassen) eine provisorischen Wand wurde gezogen (sieht aus wie einzelne Bretter von innen und von aussen zwei große platten eine davon ist leicht verbogen) die Haustür hat auch keine vernünftige Tür Zarge. Der Flur ist auch seht schief (der ehemalige Flur der zum Treppenhaus gehörte) jetzt meinten einige auf Grund dessen,das es sich um ein illegalen Anbau handeln könnte? Wie bekomme ich das raus? Unseren Vermieter brauch ich gar nicht erst fragen,der hat die Wohnung von dem Vorgänger,kurz bevor wir eingezogen sind,gekauft und hat null plan und würde wohl auch kaum etwas machen. Vom Rest der Wohnung naja mega schiefe Böden (das einem die schränke bald umkippen und die Flasche Wasser kullert von einer Seite des Raumes auf die andere Seite des Raumes in 2 sec hohen unterschied von 2,5 cm) damit müssen wir leben meinte er! Muss ich das wirklich? Kann ja nicht sein das ich alle meine schränke an die Wand nageln muss und Keile drunter setzen muss,oder meine Couch 100 mal am Tag wieder an die wand schieben muss! In der Küche ist es nicht anders,da verziehen sich unsere schranktüren wegen der Waschmaschine weil alles mega bebt wenn die an ist! Bei der Besichtigung ist das nicht aufgefallen das es so schief ist! Lohnt es sich zum Anwalt zu gehen? Damit der Vermieter was tut? Umziehen ist zurzeit keine Option

Lg

Anbau, Zimmer
4 Antworten
Beweise für ein Anbau?

Kann ich meinen Nachbar darauf verklagen, dass er ein Anbau gebaut hat anstatt ein Wintergarten?

Wir mussten vor paar Jahren zum Gericht, weil ein Anbau haben wollte, aber wir ihn nur die Erlaubnis zu einem Wintergarten gegeben haben und der Richter hat dann gesagt, dass mein Nachbar nur ein Wintergarten bauen darf aber kein Anbau.

Jetzt hat nach einem Brand doch noch sein Anbau gebaut und ich weiß jetzt nicht, ob man ihn darauf verklagen kann, denn wenn er diesen Wärmeschutz auf dem Dach gehabt hätte gebe es ein Beweis dafür, aber er hat das abgerissen und ein Kunststoffdach darauf befestigt.

Das einzige was darauf schließt, dass er doch ein Anbau hat ist, wenn die Arbeiter von ihm die Tür offen lassen, denn da sieht man keine Wand zwischen Wohnzimmer und "Wintergarten" (ich hoffe ihr wisst was ich meine). Man kann direkt in sein Anbau dann schauen, aber ein Foto kann man ja so nicht machen ohne Genehmigung.

Laut seiner Baugenehmigung sollte da auch ein Wintergarten stehen statt ein Anbau und auch zwischen Wohnzimmer und Wintergarten sollte eine Tür und ein Fenster stehen anstatt gar nix.

Kann man ihn jetzt trotzdem verklagen? Ich mein Beweise können wir nicht machen ohne sein Grundstück zu betreten, aber man hat gesehen, dass es ein Anbau ist.

Und wenn wir ihn verklagen könnten muss er sich dann eigentlich an die Zeichnung von der Baugenehmigung halten also das mit der Tür und einen Fenster?

Wir haben nämlich Angst, wenn wir ihn verklagen, dass er bevor wir ein Gerichtstermin bekommen würden einfach dann eine große Schiebetür dort einbaut und dann wäre es ja praktisch ein Wintergarten, da er sich ja so nicht wirklich an die Regeln/Gesetze hält.

Könnte man dann Fotos machen und das dann als Beweis nutzen, dass er ich sag jetzt mal während des Verfahrens die Beweise fälscht?

Recht, Anbau, Klage, Beweis, verklagen
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Anbau

Hausanbau ca.30qm Kosten?

4 Antworten

Was zuerst Estrich legen oder Wände verputzen?

10 Antworten

Windfang an Hauseingang anbauen - Kosten?

3 Antworten

Was kostet Hausanbau ca. 10 m2

6 Antworten

Wie viel kostet es in etwa sich einen balkon anbauen zu lassen/ist das überhaupt so möglich?

6 Antworten

Kann man Lavendel in der Wohnung halten?

6 Antworten

Was tun bei Anbauten ohne Baugenehmigung?

7 Antworten

wie lange braucht ein ableger zum wurzel treiben?

8 Antworten

Fundament für einen Anbau zu einem bestehenden Haus

4 Antworten

Anbau - Neue und gute Antworten