Wieder nach Hause ziehen-Studiumsabbruch?

N'abend.

Folgendes: Ich befinde mich im ersten Semester meines Studiums und bin unglücklich. Ich hab schnell gemerkt, dass es mich nicht so interessiert wie ich dachte, dazu kommt, dass ich in die neue Stadt gezogen bin und seitdem die Zeit totschlage indem ich Löcher in die Decke starre (thnx Corona). Ich hatte gehofft, dass meine WG aus coolen Leuten besteht mit denen man auch mal was machen kann, allerdings scheint es eher eine ZweckWg zu sein. Meine Kommilitonen kenne ich auch kaum.

Wenn ich den Studiengang wechseln will müsste ich eh bis zum nächsten Wintersemester warten. Deswegen habe ich mich auch fürs zweite Semester noch mal zurückgemeldet. Jetzt weiß ich aber nicht, ob ich zurück nach Hause ziehen oder in der WG bleiben soll.

Würdet ihr:

  1. In der WG bleiben in der Hoffnung, dass es im Sommersemester Lockerung geben wird und man dann vielleicht mehr mit Kommilitonen machen kann. Dann müsste ich mir auch definitiv einen Job hier suchen, aus finanziellen Gründen aber auch um was zu tun zu haben. ODER
  2. Wieder nach Hause ziehen weil ich ja eh abbrechen will, die 300€ Miete jeden Monat sparen und dort einen Job suchen. Dann hätte ich auch mehr Geld um mein neues Studium zu finanzieren. zu Hause sind aber wie gesagt auch keine Freunde.

Es geht in der Frage auch um psychische Gesundheit, die seit Anfang Corona sehr darunter leidet. Ich weiß, dass ich wenn ich nach Hause ziehe dort niemanden haben werde. Hier hätte ich noch die Chance Kommilitonen kennenzulernen sollte es Lockerungen geben. Außerdem hilft mir die Selbstständigkeit auch ein wenig morgens aus dem Bett zu kommen.

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ausziehen, Corona, Studienabbruch, Ausbildung und Studium
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zweiter Studienabbruch mit 22, ich weiß nicht mehr weiter?

Hallo alle zusammen!

ich bin aktuell noch Studentin. Das Studium überfordert mich und ich habe ein ernsthaftes Problem mit Prokrastination. Mittlerweile bin ich schon in meinem 3. Semester (den Entschluss abzubrechen, hatte ich schon Ende des 2. Semesters gefasst), jedoch habe ich bisher weder eine Ausbildung noch irgendeine andere Alternative gefunden. Nachdem ich im Oktober und November relativ motiviert an die Ausbildungssuche gegangen bin, hat mir meine Depression seit Dezember einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich habe es einfach nicht geschafft, mich wieder aufzuraffen.

Viel erreicht habe ich durch die Bewerbungen leider auch nicht. Zwar hatte ich noch kurzzeitig eine Ausbildung in Aussicht, diese wurde mir nun jedoch auch noch abgesagt wegen der unübersichtlichen Corona Situation. Leider können sie dieses Jahr nur einen Azubi (normalerweise sind es 2) ausbilden. Ich habe außerdem das Gefühl, für jede Ausbildung zu blöd zu sein, auch wenn ich tief im inneren weiß, dass das nicht stimmt.

Ich habe das Gefühl eine totale Versagerin zu sein. Diese Woche werde ich 22 und ich habe quasi nichts erreicht bisher. So langsam wird es auch sehr unrealistisch, noch eine gute Ausbildung zu finden, da es schon fast Februar ist. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Was würdet ihr mir raten oder gibt es eventuell noch etwas anderes, dass ich machen könnte? Ich hatte auch schon überlegt, mich einfach 1 Jahr sozial zu engagieren, wüsste aber auch hier nicht, wo genau ich mich informieren soll oder wie genau das überhaupt aussehen würde (also im Bezug auf die Tätigkeiten). Gleichzeitig wäre dann auch wieder ein Jahr rum und ich wäre 23 ohne jegliche Ausbildung. Stolz bin ich darauf nicht und die ganze Thematik belastet mich sehr.

Ich weiß natürlich, dass mir dieser Post nicht die Lösung für alle meine Probleme bringen wird aber ich musste das irgendwie loswerden. Ich schäme mich zu sehr, um darüber zB mit meiner Mutter zu reden..

Schule, Ausbildung, Zukunftsangst, Studienabbruch, Ausbildung und Studium, Studium und Beruf
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So hohe Rückzahlung für ein Duales Studium zulässig?

Hallo zusammen,

meine Tochter macht bald Abi und hat ein Stellenangebot für ein Duales Studium bei einem großen Energie- und Wasserversorger in der Region. Es handelt sich um ihren Wunscharbeitgeber und sie hat sich entsprechend gefreut über die Zusage. Jetzt kam vor einigen Tagen der Vertrag und der enthält einen richtigen Knaller.

Man bindet sich nach dem Studium für weitere 5 Jahre, und wenn man abbricht, das Studium nicht schafft oder danach dort keinen Job antritt, dann wird eine Rückzahlung fällig. Das ist an sich nicht weiter überraschend. Hier werden aber nicht nur die Semesterbeiträge zurückgefordert, sondern ab dem 5. Semester auch das monatliche Gehalt (hier als Studienentgelt bezeichnet). So käme man nach abgeschlossenem Studium auf satte ca. 35000 Euro Schulden, wenn man dort doch nicht arbeiten möchte. Der Vertrag bezieht sich im Übrigen auf die Rückzahlungsklauseln des TVsöD (nicht TVÖD).
Ich habe etliche Bekannte mit Kindern in Dualen Studiengängen und so etwas habe ich noch nie gehört. Die haben vielleicht mal Semesterbeiträge zurück gezahlt, oder auch die Beiträge der FOM, das weiß man ja vorher, dass es teuer wird bei Privatunis, aber Gehälter? In den Semesterferien arbeitet man ja schließlich dort auch 40 Std die Woche. Haltet Ihr das für zulässig? 5 Jahre kommt mir übertrieben lang vor und die Rückforderung von Entgelten, für die man ja etwas geleistet hat, auch. Und dann soll eine Minderjährige (17) sich legal für so eine Art Vertrag entscheiden können, mit so weitreichenden Konsequenzen?
Habt Ihr Erfahrungen damit? Was haltet Ihr davon? Herzlichen Dank für eine Rückmeldung

Studium, Duales Studium, Studienabbruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Panik vor Studium, Unsicherheit, Abbruch?

Hallo Allerseits....

Ich habe ein besonderes Anliegen, wobei ich nicht genau weis was ich machen soll.

Ich habe dieses Jahr meine Matura erfolgreich abgeschlossen und mich folglich für das Studium Medical Engineering angemeldet, weil ich mich für Technik und Medizin grundlegend interessiere. Mathe war schon immer einer meiner Lieblingsfächer und ich habe wirklich gerne die Stunden besucht.

Was man dazu erwähnen muss, ich habe eine HBLA besucht. Diese Mathematik ist somit ein bisschen anders als an anderen Schulen, aber auf einer Infoveranstaltung zum Studium wurde versichert, dass man es auch mit dem Wissen gut schaffen kann.

Jetzt war ich im September bereits im Vorbereitungskurs für Mathe für dieses Studium. Bereits dort habe ich aber genau NICHTS verstanden. Einige Themen hatte ich anders gelernt oder gar nicht. Ich habe versucht diese Dinge irgendwie nachzuholen und habe vor dem Vorbereitungskurs natürlich auch etwas gelernt. Und dennoch bin ich nicht nachgekommen. Es war ausserdem gar nicht das Mathe, welches ich kannte (eh logisch) aber es war plöttlich so anders und so uninteressant... es hat mir gar nicht gefallen.

Auch jetzt am Montag war ich in der ersten Mathematik Vorlesung und heute in einer Programmierungsvorlesung. Und es wurde da nicht von Anfang an begonnen wie es versprochen wurde, sondern der Einstieg erfolgte IRGENDWO. Es wurde damit angepriesen, dass HBLA Schüler genauso mitkommen werde (habe ja extra gefragt). Ich bin dadurch jetzt sehr demotiviert, dass ich dieses Studium überhaupt schaffen kann.

Ich überlege sogar schon es jetzt dann schon abzubrechen und mir noch eine Lehre zu suchen, weil da bereits Zeit gutgeschrieben wird. (Ich interessiere mich auch dafür).

Ich habe mich auch schon informiert, wenn ich jetzt 1 Semester mache und die ECTS nicht schaffe oder vorher abbreche muss ich die ganzen Familienbeihilfsbeträge zurückzahlen und ich kann mir das nicht leisten. Darum muss ich eigentlich jetzt schnell eine Entscheidung treffen, da ich mir so gut wie sicher bin die ECTS nicht zu erreichen, wenn es so weitergehen sollte.

Ich glaube man bemerkt bereits meine Demotivation in der Form meiner Formulierung, aber ich bin nun mal jetzt schon am verzweifeln. Ich blicke nicht durch wie ich es schaffen soll und auch mit Studienkollegen kann ich nicht recht zusammenarbeiten, weil die meisten Vorlesungen online erfolgen und man nicht direkt am Campus ist und die Menschen kennenlernen kann. Hat jemand evtl. einen guten Rat ? Ich hänge anbei eine Umfrage um die Antworten, welche nicht eindeutig sind zuordnen zu können.

Ja, du solltest es lieber lassen und arbeiten gehen, weil....... 50%
Nein, du solltest weiterstudieren, weil........ 50%
Studium, Schule, Matura, Arbeiten gehen, lehrberuf, Studienabbruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Studienabbruch nach 7 Jahren, was nun?

Also zu meiner Situation:

ich bin momentan 25 Jahre alt und habe die letzten 7 Jahre Jura studiert. Von den 14 Semestern war 1 im Ausland. Zwischenzeitlich hatte ich starke Probleme mit meiner kranken Mutter, den Tod eines sehr nahe stehenden Familienmitgliedes und letztes Jahr eine sehr lange depressive Phase ( Bin in Behandlung) , die das alles in die Länge gezogen hat.

Nun habe ich mein 1 Staatsexamen versemmelt und stehe vor der Frage es nochmal zu machen und vielleicht ein weiteres Jahr zu verlieren ( Ich habe im Examen sehr sehr schlecht abgeschnitten und bin nicht sicher, ob ich den zweiten Versuch schaffe) oder was Neues anzufangen.

Meine Leidenschaft und Interesse galt schon immer der Kunst und Kunstgeschichte. In Mathe und den Naturwissenschaften war ich immer sehr sehr schlecht und traue mir da auch nicht besonders viel zu. Sehr gut war ich immer in Deutsch, Englisch, Geschichte, Literatur und Religion.

Durch das Jurastudium habe ich mich mehr oder weniger durchgequält. Bin ein paar mal durch Klausuren gefallen und habe so auch Semester wiederholen müssen. Im Endeffekt habe ich aber alles bestanden. Besonders in den Hausarbeiten war ich immer in einem recht guten Bereich. In Klausuren war ich eher schlecht.

Meine Familie pocht momentan darauf, dass ich erstmal eine Ausbildung mache und dann könnte ich ja immer noch studieren. An sich finde ich die Idee auch nicht schlecht, mache mir jedoch mit dem Alter dann sorgen. Die Ausbildung werde ich wahrscheinlich erst nächstes Jahr beginnen können, sodass ich bei Bestehen der Ausbildung ca 28/29 Jahre alt bin. Lohnt es sich da überhaupt noch zu studieren?

Alleine schon bei der Frage des Ausbildungsplatzes bin ich ratlos.

Im Rennen sind: Rechtsanwaltsfachangestellte, Notarfachangestellte, Mediendesigner, Kauffrau für Büromanagement.

Im Rennen für Studienfächer sind Kunstgeschichte ( Mit Nebenfach Jura), Kommunikationswissenschaften, Kunstwissenschaften oder Lehramt Kunst.

Wie ihr seht, alles Studiengänge die man als brotlos einschätzen würde.

Bei Abschluss des Studiums ( + Ausbildung) wäre ich ca. 35... das ist alt... dazu käme dann auch noch die fehlende Berufserfahrung.

Ohne Ausbildung wäre ich mit dem Studium ca. mit 31 fertig.

Bei beiden Varianten kommen eher schlechte Berufschancen dazu.

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Studieren? Ausbildung dann Studium? Nur Ausbildung?

Naturwissenschaftliche Fächer oder mathelastige wie BWL oder Informatik kommen wirklich nicht in Frage für mich.

Ich bin wirklich verzweifelt und würde mich über jede Meinung/ Ansicht freuen.

Ausbildung + Studium 63%
Ausbildung 38%
Gleich Studium 0%
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Studienabbruch?

Moin,

seit Tagen überlege ich (20) mir, mein Studium abzubrechen, da es ziemlich stressig und zeitaufwendig ist. Ich studiere nämlich Lebensmittelchemie im 2. Semester. Mein Studiengang beginnt jedoch erst so richtig im 3. und 4. Semester (gerade noch Grundstudium Chemie). Diese wird bestimmt genauso stressig wie das Jetzige und ich bin langsam echt am verzweifeln, weil ich keine Alternativen habe.

Mich interessiert das Thema der Lebensmittel eigentlich schon (und wie bestimmte Stoffe im Körper wirken) jedoch weiß ich nicht, ob mein Studium tzd das Richtige für mich ist, da es echt sehr stressig ist und ich kp hab, wie die späteren Module aussehen. Zudem hasse ich das Grundstudium sehr: Die Vor- und Nachbereitungen der Praktika, sowie die Praktika selbst, Seminare & Co. nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Die zu behandelnden Themen interessieren mich null.

Was den Gedanken des Abbrechens die Tage so intensiviert hat, waren aber auch Burnout-ähnliche Symptome. Zudem treff ich mich kaum mit Freunden mehr oder kann es mir kaum leisten 1 Tag oder mehrere Stunden Pause zu nehmen.

Als ich nach neuen Studiengängen gesucht habe, kam da auch nicht wirklich was Ansprechendes bei den Orientierungstests raus (die mMm völlig versagen).

Meine Frage(n) nun:

  • Befand ihr euch in derselben Situation?
  • Habt ihr das Studium dann durchgezogen und herausgefunden, dass es doch was für euch ist oder abgebrochen?
  • Wie seid ihr diesem Tief entkommen?
  • Habt ihr auch generelle Tipps an mich?

LG

Studium, Schule, Stress, Chemie, Ausbildung, Burnout, Universität, Studienabbruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Direkt Studium oder Ausbildung?

Hallo liebes Forum.

Ich fühl mich im Moment ziemlich zwiegespalten und weiß nicht recht, was ich machen soll.

Zu mir, ich bin 22 Jahre alt und breche jetzt mein Lehramtsstudium an der Uni nach 5 Semestern ab.

Jetzt weiß ich nur nicht, wie es weitergehen soll. Auf der einen Seite hätte ich sicher einen Ausbildungsplatz zum Pharmakanten bei mir in der Nähe. Auf der anderen Seite würde es mich jedoch auch reizen diesmal Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik an einer Fachhochschule diesmal zu studieren. Uni würde für mich somit auf jeden Fall rausfallen.

Jetzt stehe ich nur vor dem Problem:

Auf der einen Seite würde ich schon gerne nochmal studieren, jedoch habe ich panische Angst davor, dass es wieder nicht klappt und das kann bei solchen naturwissenschaftlichen Studiengängen natürlich auch nicht so unwahrscheinlich passieren. Und auf der anderen Seite hätte ich halt die Ausbildung, wo ich jedoch später auf jeden Fall noch drauf aufbauen würde, sei es nun Meister, Techniker oder Studium.

Da wär mein Problem nur, dass ich dann halt schon 26/27 wäre, wenn ich das Studium anfangen würde und Angst habe, dass das ja schon recht spät wäre.

Ich weiß einfach nicht, ob es ich mich nochmal zu einem Studium motivieren kann, auch wenn es mich diesmal vermutlich mehr interessieren würde, da ich auf jeden Fall der wissenschaftlich technischen Typ bin.

Vielleicht kennt jemand von euch ja auch schon so eine Situation, bzw. hat ein paar Ratschläge über :)

Liebe Grüße

Studium, Schule, Ausbildung, Fachhochschule, Pharma, Studienwahl, Verfahrenstechnik, Pharmakant, Studienabbruch, Ausbildung und Studium
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Ruiniert ein Studienabbruch einem für immer die Karriere?

Hallihallo,

ich bin jetzt 17 und mache im Sommer Abi, wo ich auch immer noch 17 bin. Weil meine Familie leicht besorgt und sentimental ist (und ich jung und leichtsinnig), haben wir uns darauf geeinigt, dass ich das erste Jahr auf jeden Fall noch in Deutschland/ an einer Uni in der Nähe bleiben soll und ein Fach studieren soll, das mir jetzt eigentlich nicht so zusagt (Mathe - ich komme zwar von den Leistungen her klar, würde aber fürs Leben viel lieber etwas sprachliches/kreatives machen).

Also ist mein Plan im Moment, mal in dieses Studium hineinzuschauen, ein Jahr dort zu bleiben, und, falls kein Wunder geschieht und Mathematik mir plötzlich mehr Spaß macht als Englische Literatur, das Studium dann wieder abzubrechen.

Danach bin ich ja volljährig und könnte mich ohne weiteres (soweit ich weiß) an irgendeiner Uni im Ausland bewerben und etwas studieren, was mir Spaß macht, oder vielleicht reise ich davor einfach ein wenig, mit Minijobs hier und da. Das Leben ist lang und es ist nicht mein Ziel, reich zu werden.

Allerdings sagen meine Freunde, ich soll auf KEINEN FALL mein Studium abbrechen, weil das auf meinem Führungszeugnis und ich dann anscheinend nie wieder einen Job bekomme oder so. Auf der ganzen Welt.

Stimmt das? Ist ein Studienabbruch wirklich so eine schlimme Sache?

Reise, Ratgeber, Studium, Schule, Zukunft, Karriere, Studienabbruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Studienabbruch, warum fühle ich mich schlecht?

Ich werde jetzt wahrscheinlich etwas zu viel von mir hier preisgeben, aber ich gehe das jetzt einfach mal ein.

Ich habe im Wintersemester 18/19 mit meinem Wirtschaftsinformatikstudium angefangen.

Wie immer läuft anfangs alles harmlos und friedlich, aber im Modul Programmierung und in Linearer Algebra habe ich schon Probleme gehabt. In Programmierung habe ich Probleme gehabt mir die Zulassung für die Klausur in dem Semester zu holen, was ich aber trotzdem geschafft habe dank einem Nachhilfelehrer und Mathe war halt schon schwierig zu verstehen und ich fand die Übungen doof, weil ich fast nichts verstanden habe.

Schließlich kam die Klausurphase und ich habe in 4 Modulen Linearer Algebra, Programmierung, BWL und WI Einführung Klausuren geschrieben.

Ich bin in BWL(hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht zu lernen), Linearer Algebra und Programmierung durchgefallen, und die letzten Beiden habe ich 2 Mal geschrieben.

Ich muss dazu sagen ich habe mich zwischenzeitlich auch über Lin-A beschwert und BWL fand ich sowieso doof. Jetzt im 2. Semester haben wir Analysis und das macht mir auch keinen Spaß, weil es nicht klappt und ich gefühlt das Verständnis dafür nicht habe, obwohl ich im Mathe Abi eine 2 hatte. Die anderen Module gefallen mir auch nicht, weil ich fast gar nicht zuhören kann und manchmal sogar einschlafe.

Ich werde wahrscheinlich abbrechen und auf Lehramt studieren. Ich habe jetzt nur ein blödes Gefühl, weil Wirtschaftsinformatik ein guter Studiengang mit einer guten Zukunftsperspektive ist, aber ich mag es nicht. Irgendwie habe ich schon ein wenig das Gefühl, dass ich zu dumm bin oder so.

Aber warum? Hört das auf? Was soll ich tun?

Studium, Schule, Zukunft, Berufsleben, Universität, schlechtes Gefühl, Studienabbruch, Ausbildung und Studium
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Psychologie-Studium abbrechen - hilfreiche Tipps und Berufsvorschläge?

Hey ihr Lieben :)

Ich habe im Moment ein ziemliches Problem und hoffe, irgendjemand hat vielleicht einen schlauen Gedanken, der mich irgendwie weiter bringt. Ich habe im letzten Jahr Abi gemacht (1,4) und wusste eigentlich überhaupt nicht was ich nach der Schule machen wolle. Das lag nicht daran, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe; ich hatte keine Ahnung was mir gefallen könnte und dachte dann, Psychologie wäre die richtige Wahl. Dabei war mir zwar eigentlich schon klar, dass mir die Berufsfelder nicht gefallen würden, aber ich dachte, wenn mich die Inhalte interessierten, würde es auch einen passenden Beruf finden.

Nun habe ich aber gemerkt, dass das Psychologie-Studium leider überhaupt nichts für mich ist. Eine Alternative dafür weiß ich aber trotzdem nicht... Ich bin die ganze Zeit am Überlegen; finde den einen Tag einen Beruf gut, der mir am nächsten schon nicht mehr gefällt.

Hier also meine Überlegungen:

Medizin interessiert mich schon super lange, allerdings schreckt mich das lange und anstrengende Studium ab. Blöderweise habe ich damals auch noch Physik und Mathe abgewählt und hatte auch Bio nur als Grundkurs. Außerdem habe ich Angst, als Arzt so viel Verantwortung tragen zu müssen. Ich interessiere mich vor Allem für Neurologie, da ich selbst einen Schlaganfall hatte. Ich könnte mir auch andere Bereiche vorstellen, wie z.B. Pädiatrie. Dann müsste ich mich jetzt schnell für den TMS-Test anmelden.

Jura finde ich auch interessant, da ich ein zweiwöchiges Praktikum im Amtsgericht und der Staatsanwaltschaft gemacht habe, was mir super viel Spaß gemacht hat. Auch hier habe ich vor dem Studium Angst, da ich von jedem höre, wie trocken und langweilig es sei und wie hoch die Prozentzahl der Studenten, die durch die Prüfungen fielen.

Lehrerin wollte ich eigentlich schon aus Prinzip nie werden, da mir jeder gesagt hat, wie gut es zu mir passe und da gefühlt die Hälfte meiner Familie aus Lehrern besteht. Dabei habe ich jetzt im Studium gemerkt, wie ich die Schule vermisse. Außerdem hat mir mein Englisch- und Französischunterricht immer sehr viel Spaß gemacht, weshalb ich mir die Fächer als Kombination vorstellen könnte. Da würde mir aber wahrscheinlich jeder Lehrer von abraten, da dies viel zu viel Korrekturarbeit bedeuten würde.

Außerdem würde ich auch gerne irgendetwas Kreatives machen. Ich hätte gerne ein eigenes Schmuckgeschäft oder ein kleines Café, was ich schön einrichten würde... Meine Eltern sagen dafür bräuchte ich eine kaufmännische Ausbildung oder ein BWL-Studium?

Hat irgendjemand vielleicht einen Tipp für mich? Ich bin auch offen für neue Berufsvorschläge, falls es da noch eine Richtung gibt, die ich mit meinen Überlegungen noch nicht abgedeckt habe. :D

Schon einmal danke!!

Studium, Schule, Berufswahl, Psychologie, Studienabbruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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passt Industriekauffrau Steuerfachangestellte oder Kauffrau für Büromanagement zu mir, kann ich das?

Hallo,

Ich möchte nächstes Jahr eine Ausbildung beginnen... Derzeit habe ich mein zweites Studium angefangen, möchte aber dieses auch abbrechen, weil ich mein Hobby einfach nicht zum Beruf machen möchte und ich endlich wieder einen geregelten Tagesablauf haben möchte...(habe mir darüber schon lange den Kopf zerbrochen)

Momentan habe ich schon viele Bewerbungen zur Industriekauffrau, Kauffrau für Büromanagement und Steuerfachangestellten abgeschickt..

Nur ich bin immer noch so unsicher ob ich mich für die richtigen Ausbildungsberufe entschieden habe (momentan tendiere ich eher zur Industriekauffrau)

Bisher habe ich noch kein Praktikum im kaufmännischen Bereich oder im Büro gemacht, weshalb ich mir die "Bürowelt" noch nicht so gut vorstellen kann... Könnte mir da jmd auch Erfahrungen schreiben, wie es so im Büro zuarbeiten ist?!

Nur wenn ich mich erst nach einem Praktikum bewerbe, bin ich für das nächste Jahr einfach zu spät dran...weshalb ich mich schon vorher beworben habe... ich möchte nicht noch mehr zeit verlieren

zu mir: ich bin sehr gut in Mathe und gut in deutsch ich mag es wenn ich gut organisiert arbeiten kann mit Kollegen im Team würde ich gerne auch arbeiten ich möchte am liebsten meinen Arbeitsplatz nicht ständig wechseln möchte auch gerne Kontakt zur menschen haben wenn ich eine Aufgabe gefunden habe, die mein Interesse weckt, bin ich sehr ehrgeizig und fleißig englisch ist nicht meine Stärke, aber will an der schwäche arbeiten..

ich würde mich wirklich sehr darüber freuen, wenn mir jmd einen guten Ratschlag geben könnte!! :-)

Ausbildung, Industriekauffrau, steuerfachangestellte, Studienabbruch, Kauffrau für Büromanagement
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Bin verzweifelt, studium abbrechen oder weitermachen, ausbildung annehmen oder weitersuchen?

Hey, ich bin momentan verzweifelt weil ich mich einfach nicht entscheiden kann.

Ich studiere im dritten Semester Informatik und habe bislang nicht eine prüfung bestanden.. ich denke also nach einem studiumabbruch nach da ich mich eigentlich doch für informatik interessiere, aber der matheteil in der uni für mich einfach zu schwer ist. Ich bin 20 jahre alt und habe dann halt vor ein paar monaten angefangen einen ausbildungsplatz zu suchen im bereich fachinformatiker anwendungsentwicklung, hab jetzt auch schon eine zusage bekommen, aber seitdem ich diese zusage habe fühle ich mich sehr unsicher ob ich diese stelle annehmen will. Ich kann an den prüfungen immer teilnehmen in der uni (also ich erreiche eine 50% marke) aber letztendlich habe ich nicht eine prüfung bestanden.. Beim ausbildungsplatz stelle ich mir auch die frage ob ich die stelle annehmen soll da ich ja vllt. eine bessere stelle noch bekommen könnte (die stelle bei der ich angenommen werde hat rund 165 mitarbeiter im standort)..

Bin halt mega verzweifelt jeder den ich kenne rät mir was anderes und die zeit läuft mir davon da die firma eine antwort von mir erwartet..

soll ich einfach die stelle annehmen und die ausbildung abschließen oder vllt. versuchen weiterzustudieren? oder vllt. diese eine stelle nicht annehmen und nach einer besseren ausbildungsstelle suchen? Wollte eigentlich in einer großstadt eine ausbildung machen aber meine eltern wollen mir das ausreden da ich später noch sowieso wegziehen kann

was denkt ihr was das beste für mich wäre? bin männlich und 20 jahre alt

grüße

Studium, Ausbildung, verzweifelt, Kleinstadt, Studienabbruch
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Ich weiß nicht was für eine Ausbildung ich Anfangen soll?

Also zur Vorgeschichte : Ich habe vier Semester studiert und bin nun durch den lezten Versuch einer Prüfung gerasselt. Das hat mich ziemlich überrumpelt, da ich das ganze letzte Semester nur für diese Klausur gelernt habe und mich was den Stoff betrifft auch sicher gefühlt habe. Auch wenn ich im ersten Moment das Gefühl hatte jemand würde mir den Boden unter den Füßen wegziehen, bin ich eigentlich ziemlich erleichtert das die Quälerei ein Ende hat. Ich war mit dem Fach nie glücklich und hab mich eigentlich nur von Klausur zu Klausur gehangelt. Aufhörn wollte ich schon lange hab mich aber nie getraut, zum einen weil ich absolut keine Alternative hatte und zum anderen weil ich mich sowohl von meiem Freundeskreis als auch von meiner Familie unter Druck gesetzt gefült hatte. Dazu kam das ich mit der Zeit ziemliche Magenprobleme bis hin zu Panikattaken bekommen habe sobald ich in der Uni war. Im Moment geht es mir gut, aber jetzt hab ich natürlich Angst davor das es mir in einer Ausbildung ähnlich ergeht und ich es nicht schaffe (also wieder durchfall), merke das das auch nichts für mich ist oder noch schlimmer diese Panikattacken wiederkommen. Allerdings trau ich mich auch nicht mit einem Arzt darüber zu sprechen oder gar zum Psychologen zu gehen. Seit ca drei Wochen überlege ich nun wie es weiter gehen soll. Ein weiters Studium kommt für mich definitif nicht in Frage. Also eine Ausbildung, mal abgesehen davon das viele Ausbildungen schon angefangen haben hab ich nicht die geringste Ahnung was ich machen will oder kann. Hab schon diverse Berufswahltests gemacht, die sich alle irgendwie wiedersprechen und mich ehr ratloser gemacht haben, hab mich auch schon durch diverse Berufsbeschreibungen und Videos geklickt. Eigentlich kenn ich meine Stärken und Interessen. Ich hatte auch schon ein Paar Ideen, aber immer wenn ich denke der Beruf könnte es sein, gibt es einen Haken an der Sache. Meine Traumberuf: Ich selbst würde gerne etwas machen, das mit Menschen zu tun hat, was abwechslungsreich ist aber nicht zu hektisch , nichts in Richtung Technik oder Informatik, vielleicht was kreatives (ich zeichne und fotografire gerne), etwas von dem man auch Leben kann, ein Beruf bei dem ich mir keine sorgen machen muss das es ihn bald nicht mehr gibt oder in dem es so gut wie keine Stellen gibt

Wenn jemand sich die Mühe gemacht hat das alles zu lesen und eine Idee oder einen Rat hat würde ich mich sehr über ein Kommentar freuen.

Ausbildung, Berufswahl, Studienabbruch
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Biologie Studium abbrechen und dafür Traum (Medizin) verwirklichen?

Hallo Leute,

Ich ersuche zwingend Rat, da ich in einer sehr schweren Zwickmühle stecke. Ich bin derzeit 22 Jahre alt und Biologiestudent im 5. Semester in Erlangen. Ich finanziere mir das Studium durch Vollsatz Bafög und einem Nebenjob in einem Pharmabetrieb.

So zu meiner Krise und Vorgeschichte:

Ich habe von mir immer seit ich ca. 6 Jahre alt bin gesagt ich werde Arzt. Das war mein absoluter Traumberuf soweit ich denken kann und für diesen wollte ich so ziemlich alles opfern. Jedoch haben mir damals Leute und meine Eltern im Gymnasium ca. in der 8. Klasse gesagt, ich würde niemals Arzt werden weil ich nicht dazu gemacht bin (warscheinlich aufgrund meiner Persönlichkeit). Nunja ich war damals sehr gut in Biologie und Chemie dafür total mies in Englisch. Mathe und Physik waren eher mittelmäßig. Ich habe mich damals von dieser Aussage beinflussen lassen und wurde zunehmend deprimierter. Meine Noten gingen bergab ich zog mich von meinen Mitschülern zurück und ersäufte mein "Leid" in Onlinespielen(wovon ich mittlerweile seit 2 Jahren wieder weg bin). Ich blieb gut in Bio und Chemie - dann wurde ich gut in Wirtschaft und Recht in Mathe und Physik gings massiv bergab. Dh ich hatte 2 Fächer im Abitur in denen ich gut war der Rest war nur noch auf Sparflamme da mir die Leidenschaft fehlte weiterzulernen. Also schrieb ich ein Abitur mit 3,2 und wählte das Biologie-Studium als Alternative in der Hoffnung doch noch irgendwas medizinisches zu machen. Nun bin ich im 5. Semester , habe zwar meine Leidenschaft für Biologie behalten. Aber beruflich möchte ich auf gar keinen Fall Forscher werden aufgrund eines Familienwunsches. Als wissenschaftlicher Angestellter ist man an 2-Jahres-Verträge gebunden, muss durch ganz Deutschland reisen um eine Arbeitsstelle zu bekommen und führt bis zur Proffessur ein nomadenhaftes Leben oder angelt sich nach dem Dr. von einem Nebenjob zum anderem weil die Arbeit an der Uni einfach mieserabel bezahlt wird. Absolut gegen meine eher sesshafte Einstellung. Zudem ist mein Studiumschnitt nicht gut genug , weil mir die Motivation wie auch damals flöten gegangen ist weil ich mich nicht komplett "ausleben" konnte. Ich weigere mich innerlich weiterzumachen. Es ist nicht das richtige - trotz des Interesses an Biologie. Nun bleiben mir nur 2 Alternativen: Studium abbrechen und 7 Jahre Krankenpfleger (Wegen Wartesemestern) o.ä. machen und mit 29 Medizin zu studieren oder den Bachelor durchziehen was mir die Sicherheit nimmt Medizin studieren zu können (wegen Zweitstudium und einem eher mäßigem Schnitt) und unglücklich werden. Ihr seht innerlich weiß ich genau was ich will - aber dafür 3 Jahre studium verschwenden- das den Statt nen Haufen geld gekostet hat und meinen Lebenslauf nicht besonders schmücken wird (vor allem so kurz vorm Ende) - von den 10000 Euro Bafög-Schulden ganz abgesehen...?

Deswegen frage ich euch - was würdet ihr mir raten?

Medizin, Biologie, Traumberuf, Studienabbruch
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Vorstellungsgespräch! Studium abgebrochen. Angst vor der wichtigsten Frage

Halli Hallo erstmal,

Ich habe die letzte Möglichkeit ergriffen und wollte meine Frage hier mal stellen. Ich habe mich sehr stark erkundigt was die antwort auf meine frage sein kann. Ich habe sie nicht gefunden ich hoffe ihr könnt mir super dringend helfen..

Ich studiere derzeit Jura, und wie viele wissen ist das ziemlich "trocken" ausserdem weis ich nicht mal ob ich das studium packe. Durchfallquote ist sehr hoch! Deshalb habe ich mir gedacht das ich in richtung justizfachangestellte gehe. Ist ja die selbe richtung ausser das ich während der ausbildung praxis haben werde...

Was meine frage jetzt ist:

Ich wurde zum vorstellungsgespräch eingeladen und man wird mir die frage stellen warum ich jetzt jura abbrechen möchte und plötzlich die ausbildung zur justizfachangestellte machen möchte. Ich habe mir soviele argumente aufgeschrieben, wofür mein arbeitgeber auch gegenfragen stellen wird bzw antworten geben wird. Zb Ich möchte auch etwas praktisches machen, neben dem lernen auch arbeiten was man während des studiums nicht machen kann.

Dann wird sie mir tausende von gegenfragen stellen warum dann machen sie ja die ausbildung nur weil praxis mitdrin ist ??

Bitte helft mir!!! Ich brauche gute argumente! Auf vielen seiten lese ich nur das sie die branchen wechseln möchten. Meine ist ja gleich geblieben ausser das ich halt nur die ausbildung machen möchte..

Vielen dank im voraus !

Ausbildung, Studienabbruch
4 Antworten
Eltern Studienabbruch klarmachen?

Ich habe im Frühjahr dieses Jahres mein Abitur in Norwegen gemacht,allerdings hätte ich es eigentlich schon letztes Jahr bekommen sollen. Durch einen Fehler der Schule musste ich eine Prüfung wiederholen und sass so 1 Jahr grösstenteils zuhause rum, da ich mich ja nicht für die Uni bewerben konnte,allerdings auch nicht wusste was ich einmal werden möchte. Nun hatte ich mich dieses Jahr für mehrere Unis beworben,auch in Deutschland,aber wurde leider nur in Norwegen angenommen, wo ich eigentlich seit 5 Jahren schon weg möchte. Da ich hier seit Anfang August studiere,habe ich dazu noch bemerkt,dass ich sprachlich überhaupt nicht mitkomme,da die Dozenten teilweise starken Dialekt sprechen und unsere Bücher aus dem Dänischen nicht einmal übersetzt werden. Zudem muss ich mehrmals die Woche 5 Stunden im Bus sitzen um meine Uni zu erreichen,da ich mir die Unistadt nicht leisten kann und die Bafög-Version mir heftige Schulden einbringen würden. Allgemein macht mir das Studium jetzt schon keinen Spass mehr und ich würde lieber eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation in Deutschland anfangen. Das habe ich meinen Eltern auch so gesagt.

Nun ist es aber so,dass sie es absolut nicht akzeptieren. Sie haben mir zwar nach dem Abi gesagt es ist meine Sache was ich machen will und auch jetzt,aber jedesmal fängt meine Mutter erneut an,dass ich mein Studium zuende mache, als hätte sie mir nie zugehört. Mein Vater wird immer direkt aggressiv und deswegen halte ich ihn komplett aus der Diskussion raus. Sie sind der Meinung,dass ich so Ende wie sie (Frisörin und Feuerwehrmann in Pension), wenn ich mein Studium abbreche und eine "mittelwertige" Ausbildung anfange. Ich möchte eigentlich die Zeit und das Geld,das ich für die Uni aufwende ( Einmal Bus hin und zurück kostet 40 Euro,durch die lange Fahrt bin ich meistens bis spät abends weg) in die Suche nach einer Ausbildung und einem Nebenjob für die Zwischenzeit stecken. Aber meine Mutter ist der Meinung,dass ich unter ihrem Dach lebe und das nicht alleine zu bestimmen habe. Manchmal werde ich dann richtig sauer und frage sie,ob sie lieber möchte,dass ich depressiv alleine ende, aber dann fängt sie an zu weinen und meckert mich sarkastisch an,dass sie so eine schlechte Mutter wäre,mich in ein Land zu schieben wo ich bessere Chancen hätte. Langsam habe ich da keinen Nerv mehr zu, mir ist jedesmal schlecht in der Uni und ich möchte etwas ändern. Aber ich bekomme null Unterstützung aus meiner Familie und habe schon selber ein schlechtes Gewissen,dass meine Eltern dann eine Studienabbrecherin zur Tochter haben, obwohl ich die einzige mit Abitur bin.

Wie mache ich ihnen endgültig klar,dass ich mein Studium nicht beenden werde und das nur eine unnötige Verschwendung und Aufschiebung der Tatsachen ist?

Studium, Eltern, Streit, Studienabbruch
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Bewerbungsanschreiben Studienabbruch

Hallo, bin zureit im 4. Semester, nun habe ich bemerkt, dass das Studieren nichts für mich ist und möchte einen Ausbildung anfangen. Meine frage ist wie ich mich am besten Bewerben kann. Hier habe ich schonmal was geschrieben: Bitte um Hilfe

Mit freundlichen Grüssen

Bewerbung als Auszubildende zur Steuerfachangestellte für das Ausbildungsjahr 2014

Sehr geehrter Herr XY,

über AZUBIYO bin ich auf Ihre Stellenanzeige aufmerksam geworden und bewerbe mich um eine Ausbildung zum Steuerfachangestellte in Ihrem Unternehmen.

Der beschriebene Ausbildungsberuf entspricht meinem Berufswunsch und interessiert mich sehr.

Nachdem Fachhochschulreife habe ich begonnen, Wirtschaftsmathematik an der Technischen Hochschule Mittelhessen zu studieren und zurzeit bin ich im 4. Semester. Das Studium gefällt mir im Grundsatz gut. Ich habe allerdings inzwischen die Erfahrung gemacht, dass meine Stärken mehr in der Praxis als in der Theorie liegen. Deshalb möchte ich mit dem Studieren aufhören und mich beruflich umorientieren.

Ich bin mir inzwischen sicher, dass eine Ausbildung zur Steuerfachangestellte meinen Fähigkeiten und Neigungen sehr entgegenkäme.

Ich habe in meiner schulischen Laufbahn vier Praktika beendet und alle im kaufmännischen Bereich. Ich bin überzeugt die von Ihnen geforderten Eigenschaften in allen Belangen zu erfüllen. Zur meinen wesentlichen Persönlichkeitsmerkmalen gehören ein breites Interessenspektrum, ausgeprägte Kommunikations- und Begeisterungsfähigkeit sowie ein hohes Maß an Eigeninitiative, Flexibilität und Kreativität. Mein hoher Leistungsanspruch und meine Einsatzbereitschaft runden mein Profil ab Ich hoffe ich konnte Ihr Interesse wecken und würde mich auf eine positive Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Studium, Bewerbung, Ausbildung, Studienabbruch
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Studium abbrechen und mit 27 Jahren ein neues Studium anfangen?

Ich studiere gerade (noch) Bio und Chemie auf Lehramt für die Realschule. Das Studium an sich ist kein Problem.. hatte immer recht gute Noten. Mein wirkliches Problem sind die Praktika! Mein erstes Praktikum hab ich noch so einigermaßen bestanden. Im zweiten Praktikum bin ich dann durchgefallen (ja, man kann tatsächlich in einem Praktikum durchfallen!!) Ich wollte eigentlich schon damals mein Studium abbrechen.. aber naja, die Leute haben mir alle "gut" zugeredet, von wegen, ich soll es auf jeden Fall weiter versuchen. Das Praktikum musste ich dann wiederholen.. und hab's dann wieder so mit ach und Krach gepackt (was wohl aber nur an meinem sehr, sehr humanen Mentor lag) Letzten Freitag bin ich nun in meinem dritten Praktikum durchgefallen, d.h. ich muss es nächstes Semester wieder machen! Eigentlich wollte ich nächstes Semester mein Staatsexamen machen... aber das wird nun nicht gehen. Sollte ich nächstes Semester wieder in dem Praktikum durchfallen (was ich schwer befürchte), dann ist es mit dem Studium ohnehin erledigt. Ich weiß nicht wieso, aber ich hasse, hasse und hasse es nochmal da vorne vor den Schülern zu stehen. Wie gesagt, am Fachwissen mangelt es absolut nicht.. ich hab einfach keine "Lehrerpersönlichkeit". Obwohl ich ich echt hart gearbeitet habe... keine Chance, ich bring's einfach nicht als Lehrer und ich bekomme schon Heulkrämpfe, wenn ich nur an die nächsten Unterrichtsstunden denke.

Nun bin ich ersthaft verzweifelt und weiß einfach nicht mehr weiter. Endweder ich versuche es im nächsten Semester nochmal mit dem Praktikum.. (wie gesagt, wenn ich nochmal durchfalle, darf ich ohnehin nicht weiterstudieren...) oder ich überlege mir was neues.

Gerade denke ich also ernsthaft darüber nach, das Studium zu kicken und noch ein neues Studium anzufangen. Ich würde gerne Biotechnologie machen (hab in den Sem.Ferien schonmal in einem Getreidelabor gearbeitet und fand den Job klasse!) Tja... allerdings bin ich schon 27.. d.h. ich wäre erst mit 30/31 fertig (vorherige Studienleitungen können nicht angerechnet werden.. hab schon nachgefragt..)! Und das auch nur mit einem Bachelor! Wahnsinn... ein Bachelor mit 30/31.... ist eigentlich mehr als nur lächerlich. Mehr will ich aber eigentlich gar nicht, da ich keine großen Forschungen leiten will oder Ähnliches.. ein einfacher Laborantenjob genügt mir völlig. (Alternativ habe ich auch an eine Ausbildung zur Biologielaborantin gedacht). Aber was bringt mir das alles... ich meine, kein Mensch wird mich mit meinem verkackten Lebenslauf einstellen... vorallem, wenn andere Bachelor-Absolventen um die 22/23 sind.... wenn ein Personaler einen Studienabbruch nach 9(!) Semestern sieht.. ich mein... schon allein da hab ich doch gelich verloren!!

Ich bin ernsthaft schwer verzweifelt und bitte um einen Rat... Vielen Dank.

Studium, Biologie, Biotechnologie, Lehramt, Lehrer, Studienabbruch
11 Antworten
Total verzweifelt: Studium abbrechen und mit 27 Jahren ein neues Studium beginnen? Bitte um Hilfe!

Ich studiere gerade (noch) Bio und Chemie auf Lehramt für die Realschule. Das Studium an sich ist kein Problem.. hatte immer recht gute Noten. Mein wirkliches Problem sind die Praktika! Mein erstes Praktikum hab ich noch so einigermaßen bestanden. Im zweiten Praktikum bin ich dann durchgefallen (ja, man kann tatsächlich in einem Praktikum durchfallen!!) Ich wollte eigentlich schon damals mein Studium abbrechen.. aber naja, die Leute haben mir alle "gut" zugeredet, von wegen, ich soll es auf jeden Fall weiter versuchen. Das Praktikum musste ich dann wiederholen.. und hab's dann wieder so mit ach und Krach gepackt (was wohl aber nur an meinem sehr, sehr humanen Mentor lag) Letzten Freitag bin ich nun in meinem dritten Praktikum durchgefallen, d.h. ich muss es nächstes Semester wieder machen! Eigentlich wollte ich nächstes Semester mein Staatsexamen machen... aber das wird nun nicht gehen. Sollte ich nächstes Semester wieder in dem Praktikum durchfallen (was ich schwer befürchte), dann ist es mit dem Studium ohnehin erledigt. Ich weiß nicht wieso, aber ich hasse, hasse und hasse es nochmal da vorne vor den Schülern zu stehen. Wie gesagt, am Fachwissen mangelt es absolut nicht.. ich hab einfach keine "Lehrerpersönlichkeit". Obwohl ich ich echt hart gearbeitet habe... keine Chance, ich bring's einfach nicht als Lehrer und ich bekomme schon Heulkrämpfe, wenn ich nur an die nächsten Unterrichtsstunden denke.

Nun bin ich ersthaft verzweifelt und weiß einfach nicht mehr weiter. Endweder ich versuche es im nächsten Semester nochmal mit dem Praktikum.. (wie gesagt, wenn ich nochmal durchfalle, darf ich nicht weiterstudieren...) oder ich überlege mir was neues.

Gerade denke ich also ernsthaft darüber nach, das Studium zu kicken und noch ein neues Studium anzufangen. Ich würde gerne Biotechnologie machen (hab in den Sem.Ferien schonmal in einem Getreidelabor gearbeitet und fand den Job klasse!) Tja... allerdings bin ich schon 27.. d.h. ich wäre erst mit 30/31 fertig (vorherige Studienleitungen können nicht angerechnet werden..)! Und das auch nur mit einem Bachelor! Wahnsinn... ein Bachelor mit 30/31.... ist eigentlich mehr als nur lächerlich. Mehr will ich aber eigentlich gar nicht, da ich keine großen Forschungen leiten will oder Ähnliches.. ein einfacher Laborantenjob genügt mir völlig. (Alternativ habe ich auch an eine Ausbildung zur Biologielaborantin gedacht). Aber was bringt mir das alles... ich meine, kein Mensch wird mich mit meinem verkackten Lebenslauf einstellen... vorallem, wenn andere Bachelor-Absolventen um die 22/23 sind.... wenn ein Personaler einen Studienabbruch nach 9(!) Semestern sieht.. ich mein... schon allein da hab ich doch gelich verloren!!

Ich bin ernsthaft schwer verzweifelt und bitte um einen Rat... Vielen Dank.

Was soll das!? Mach das Praktikum nochmal und beende dein Studium!!! 67%
Wage den Neustart, es ist noch nicht zu spät! 33%
Versuch es mit dem neuen Studium, aber du wirst es sehr schwer haben... 0%
Sorry, aber du hast einfach echt verschissen. 0%
Studium, Biologie, Biotechnologie, Lehramt, Lehrer, Studienabbruch
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