Total verzweifelt: Studium abbrechen und mit 27 Jahren ein neues Studium beginnen? Bitte um Hilfe!

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Was soll das!? Mach das Praktikum nochmal und beende dein Studium!!! 66%
Wage den Neustart, es ist noch nicht zu spät! 33%
Sorry, aber du hast einfach echt verschissen. 0%
Versuch es mit dem neuen Studium, aber du wirst es sehr schwer haben... 0%

9 Antworten

Man glaubt es kaum, aber man kann mit einem Lehramtsstudium auch was anderes machen als in der Schule stehen und unterrichten.

Beispiele für Alternativberufe: Autor/Lektor in einem Schulbuchverlag, Berater in der Schulentwicklung in Entwicklungsländern, Bildungsreferent für öffentliche und private Träger, Mitarbeiter in gemeinnützigen Organisationen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen durch Bildung, Lehrer/Dozent in der Erwachsenenbildung (fällt einigen leichter als vor Kindern oder sogar Teenagern), Journalist für Zeitschriften mit Bildungsthemen, wissenschaftlicher Mitarbeiter...

Hier mal ein aktuelles konkretes Beispiel: http://www.wila-arbeitsmarkt.de/stellenanzeigen/detail.html?sid=41714&page=1

Deswegen kann es eine gute Idee sein, weiterzustudieren. Beim nächsten Schulpraktikum kannst du ja deine*n Mentor*in zur Seite nehmen und die Lage erklären, dass du zwar Lehramt studierst, aber später was anderes damit machen willst und dass dir Schulpraktika nicht so leicht fallen. Idealerweise kannst du auch konkret benennen, was dir schwer fällt und in welchen Situationen du dich wohler fühlst- je nachdem kannst du auch schon eine passende Schule aussuchen, wenn du das darfst (z.B. eine mit kleineren Klassen). Wenn dein*e Mentor*in nett ist, wird er*sie dich dabei unterstützen, das Praktikum so gut wie möglich über die Bühne zu kriegen. Dann hast du am Ende einen Studienabschluss, der dir etwas mehr Sicherheit bietet.

Trotzdem kannst du dann (oder wenn du es gar nicht aushältst natürlich auch schon jetzt) z.B. eine Ausbildung anfangen. Hat ein Bekannter von mir gemacht- mit 26 das Studium vergeigt und eine Ausbildung zum Gärtner bei einer Stadt begonnen. Da ist er so gut, dass er jetzt schon die Garantie zur Übernahme und Weiterbildung zum Meister hat. Also für ihn war der späte Wechsel eher ein Gewinn als eine weitere Hürde.

Wenn die Lehrertätigkeit eine Qual ist, dann ist die Lösung klar: Studium abbrechen. Dir dürfte für ein Bachelorstudium Chemie oder Biologie genug angerechnet werden um dort in ein höheres Semester zu kommen. Besser jetzt wechseln und den Verlust von einigen Semestern in Kauf nehmen, als ein frustrierter Lehrer werden, der für sich und seine Schüler eine Qual ist.

Also eins ist klar - Lehrer ist keine Perspektive. Also stellt sich die Frage, warum das Studium ggf. beenden. Bleibt aus meiner Sicht nur das Thema formaler Abschluss, das wäre sicherlich ein Vorteil.

Eine Alternative für mich wäre also Zähne zusammenbeisen, Schüler lieben(!) und Abschluss machen, dann aber ganz schnell was anderes machen, z.B. im Labor. Die Frage ist dann allerdings ob die dich da nehmen - und das wäre für mich ein ganz entscheidender Faktor bei der weiteren Planung: Bekommt ein Bio/Chemie-Lehrer solche Labor-Jobs oder besteht da keine Chance?? Die Branche kenne ich gar nicht, da musst Du selbst recherchieren.

Wenn die sagen: Kein Problem, hast ja erfolgreich studiert, die Grundlagen stimmen, den Rest lernt hier eh jeder on-the-job, dann wäre noch zu ergünden ob der Abschluss so wichtig ist oder ob auch Studienabbrecher dauerhaft eine faire Chance haben. Es gibt ja so unglaublich viele Studienabbrecher, die trotzdem was geworden sind, nur erzählt das keiner so rum.

Im schlimmsten Fall geht der Weg zu einem neuen Studium, dann suchst Du Dir was optimal passendes, kümmerst Dich nicht um Anerkennnung - schreibst halt ein paar Klausuren noch mal und ruck-zuck (drei Jahre vergehen sehr schnell) bist Du am Ziel Deiner Träume.

Lass Dich nicht runterziehen von Deinem Lehr-Problem, dazu gibt es die Möglichkeit für einen Neustart - mit 30 oder 40 oder 50 oder gar 60 ...

Viel Erfolg!

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