Würdet ihr aktuell noch studieren wenn es so viele arbeitslose Abgänger gibt?

6 Antworten

Ja.

Viele arbeitslose Studienabgänger gibt es nicht flächendeckend, sondern schwerpunktmäßig in bestimmten Studienfächern.

Es kommt also darauf an:

  1. ein Studienfach zu wählen, wo es einen wirklichen Bedarf gibt - wenngleich sich dass nicht zuverlässig für 4 oder 5 Jahre in die Zukunft abschätzen lässt. Man ist auf Tendenz-Aussagen angewiesen.
  2. Nur dann zu studieren, wenn man wirklich für dieses Studienfach "brennt". Auf keinen Fall studieren, nur weil einem nichts besseres einfällt! Auf keinen Fall studieren, nur weil andere sagen, man solle das tun!

Wenn ich heute Schulabgänger wäre, und mein damaliges Studienfach heute nochmal studieren würde, hätte ich nach einem guten Studienabschluss wahrscheinlich ganz viele gute Chancen. Noch besser als damals, in den 1990er Jahren.

Ja, da ich persönlich mir vorher Gedanken mache was ich studieren möchte und auch, was ich damit dann beriflich nach dem Studium mache. Danach wähle ich dann das passende Grundstudium und auch schon ggf. mögliche Zusatzmodule oder Spezialisierungen im Studium aus.

Zudem würde ich mich auch vorher informieren, wie die Jobaussichten im Zielberuf sind und was dafür erforderlich ist.

Eine Freundin von mir hat sich super für einen Studiengang interessiert, konnte aber schon vorher einschätzen dass ihre Noten zwar gut, aber wenn sie es halbwegs in Regelstudienzeit schaffen möchte nicht sehr gut sein werden, sie daher auf dem Arbeitsmarkt später nur schlechte Karten hat. Denn es gibt nur recht wenig Jobs und da werden eben die besten Studienabgänger bevorzugt eingestellt, zumal sie auch von den sonstigen Einstellungskriterien nicht alles erfüllt. Daher hat sie es realistisch betrachtet und etwas anderes ähnliches gewählt, wo sie zwar das Studium selbst vergleichsweise nicht ganz so spannend findet, man aber hinterher bessere Jobschancen hat und ihr die Jobs ebenso gefallen.

Einfach nur irgendwas studieren was man gar nicht mag weil andere (z.B. die Eltern) es so wollen, es gerade Trend ist, man keine Lust hat zu arbeiten oder weil man nicht weiß was man machen möchte, finde ich persönlich wenig sinnvoll. Das war aber auch vor Jahren schon so und hat sich durch höheren Akademikerquoten nur geringfügig verstärkt.

ja

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Dass es viele arbeitslose Abgänger gibt, würde ich bezweifeln, obwohl es wohl schwer ist "viele zu definieren". Auch wenn es sicherlich Fächer gibt, die jetzt sagen wir mal nicht immer so Top Einstiegschancen bieten wie andere, sind Akademiker im Schnitt dennoch weniger häufig und kürzer arbeitslos als nicht Akademiker. Das mag im Einzelfall sicher anders sein.

Ja. Ich habe vor zu studieren, da man damit eine deutlich bessere Chance auf einen guten Beruf hat. Dazu möchte ich auch das studieren, was mir gefällt.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin selbst Schüler :D

Jura?

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@Webclon

Ne, derzeit ist es mein Plan, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Aber bis ich zur Uni komme, vergehen noch ein paar Jahre :D

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Mit BWL hast du dir dann natürlich schon ein echt überfüllten Studiengang gesucht :)

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@GedankenGruetze

Das stimmt, aber das ist mir ehrlich gesagt recht egal, da ich danach gehe, was mich gerade interessiert. :D

Vielleicht ist das ja in 4 Jahren anders.

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Wenn ich keine Chance in meinem angestrebten Beruf hätte, wahrscheinlich nicht.

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