Die Kippa, ein Zeichen der Unterdrückung?

Manchmal sehe ich das Muslime im Deutschsprachigen Raum/Europa benachteiligt sind, hier sind einige Beispiele z.B gibt es das neue Kopftuchverbot in Österreich, an Grundschulen, ich finde das auch völlig berechtigt, aber wieso gilt das dann auch nicht für Sikhs u.s.w ist das keine Benachteiligung?

Im Fernsehen wird der Islam auch nicht objektiv berichtet, hier ein Beispiel, wir haben alle schonmal gehört das Frauen in der Moschee an einem anderen Platz beten als Männer aber wusstet ihr das es im Judentum beziehungsweise in der Synagoge auch so ist, nein? Das habe ich mir gedacht!

Letztens habe ich eine Dokumentation über die unterschiede der Behandlung der Frau en in den jeweiligen Religionen geguckt, in der Synagoge sagte man, dass die Frau einen höheren Stellenwert hat und deshalb woanders als Männer betet, aber im Islam wird es gleich schlecht geredet...

Dann gibt es noch die Slowakei, das Land das keine Moscheen erlaubt und die Müslimische Bevölkerung nicht anerkennt, wieso? Es gab eine Mindestgrenze von 20.000 Menschen um eine Religionsgruppe im Land anzuerkennen, als sich Muslime dieser Zahl annäherten(und dann auch ein Recht auf eine Moschee hätten) wurde die Zahl auf 50.000 Menschen erhöht...

Etwas was ich ebenfalls bedenke, ist das Deutschland mit 5.000.000 Muslimen kein Religions Unterricht an allen Schulen, oder zumindest an Schulen mit einem hohen Muslimen Anteil bietet.

Muslime sind auf der ganzen Welt benachteiligt, sei es in den USA, Europa, China (Uiguren) oder sogar Indien 50, in China müssen Muslime in Konzentrationslager gehen, in Indien plant man die Muslimischen Bürger zu entbürgern und in dem Westen werden über 50% der Hass Attentate auf Muslime verübt.

Nennt ihr sowas Religionsfreiheit?

Denkt ihr das Muslime in Europa bzw. Im Deutschsprachigen Raum benachteiligt werden?

Muslime werden zu 100‰ nicht benachteiligt 60%
Muslime werden durchaus benachteiligt 39%
Religion, Islam, Politik, Juden, Judentum, Moschee, Muslime, Religionsfreiheit, Synagoge, Unterdrückung, Philosophie und Gesellschaft
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Wie sage ich meinen Eltern, dass ich keine Muslimin sein will, sondern respektiert werden will?

Hallo zusammen :)

Ich bin 15 Jahre alt und wohne in der Schweiz.

Meine Eltern sind Muslime und ich bin Agnostikerin (glaubt nicht an Gott schliesst die Möglichkeit aber nicht aus). Meine Mutter weiss das nicht, auch wenn ich schon einmal vor ihr die Existenz Gottes in Frage gestellt habe. Sie reagierte sehr schlecht und nahm es als Beleidigung. ich soll froh sein eine Muslimin zu sein, sagte sie mir. Dabei bin ich doch keine und wäre auch nicht stolz.

Jetzt zu den eigentlichen Problemen:

Ich fühle mich unterdrückt, da ich so viele Sachen nicht darf. Ich darf keinen Bikini anziehen und bekomme immer dumme Blicke wenn ich ins Schwimmbad will, weil ich so einen komischen Anzug anziehen muss. Deswegen habe ich aufgehört zu gehen weil ich mich schäme, auch wenn ich es eigentlich liebe zu gehen. Ich meine warum dürfen Männer nur mit Shorts bekleidet ins Schwimmbad und Frauen in dieser Religion nicht im Bikini. Ich darf keinen Freund haben und muss alles geheim halten. Ich darf nicht essen was ich will ( Schweinefleisch, alles was Schweinegelatine beinhaltet und noch ein paar Sachen). Ich werde nicht von meiner ganzen Familie nicht akzeptiert, wenn ich nicht die gleiche Ideologie habe wie sie. Es gibt ein riesen Drama un das nur weil ich den Sinn des Fastens nicht sehe und es auch nicht mitmachen will. Ich dürfte keinen Nicht- Muslimen heiraten usw.

Meine Mutter sagt, dass ich sie anekle, weil ich Gott in Frage stelle und mir versuche ein eigenes Bild zu schaffen. Sie fragte mich wie sonst wohl Adam und Eva auf die Welt gekommen sind und ich antworte: " Was wenn es nicht Adam und Eva waren, sondern die Evolution?" Sie lachte mich aus und nahm mich nicht ernst.

Frage:

Wie kriege ich meine Eltern dazu mich und mein Denken zu akzeptieren? Genau so wie ich sie und ihren Glauben respektiere möchte ich und meine Denkens Weise respektiert werden.

Ich brauche Hilfeeee!!!!!!!!

Religion, Eltern, Religionsfreiheit
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In der Oberstufe vom Religionsunterricht befreien?

Guten Tag,

ich habe ein Frage bezüglich des Religionsunterrichts.

Es ist im Moment so, dass ich den evangelischen Religionsunterricht besuche, jedoch haben wir seit diesem Jahr einen neuen Lehrer, der eigentlich Pfarrer ist, den ich eine absolute Katastrophe finde! Hier sind einige Argumente warum:

  • Obwohl wir Religion abgwählt haben, sprich keine Klausuren schreiben müssen, sollen wir trotzdem Teste schreiben die immer total schlecht ausfallen (Nur die, die abgewählt haben).
  • Er ist komplett links eingestellt und meint, dass wir keine Ahnung von Politik hätten und die Nazis bald die Weltherrschaft an sich reißen würden. (Kommt aufjedenfall so rüber). Er äußert sich auch nur positiv über die Flüchtlingsproblematik.
  • Er akzeptiert in Arbeiten keine andere Meinung und möchte, dass wir bei Anforderungsbereich III seine Meinung immer wiedergeben. (Pro Flüchtlinge)
  • Er unterstellt uns, dass wir hinter dem Mond leben und keine Ahnung vom Leben hätten.
  • Er ist einfach unsympathisch

Jetzt möchten ein paar Klassenkameraden und komplett abmelden. Wir gehen in Niedersachsen zur Schule. Es gibt keinen Ethik unterricht bei uns, da wir auch ohne Religion genug Fächer hätten für das Abitur: 2 LKs 8 GKs ohne Religion

Meine Frage:

Können wir uns noch abmelden, obwohl wir schon im 4. Quartal des 12 Schuljahres sind?

Religion, Schule, Christentum, Oberstufe, Religionsfreiheit, Religionsunterricht
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Darf meine Mutter mich zwingen Muslime zu sein?

Hi

Erstmal zu mir: ich bin schon 18, bald 19 und habe seitdem ich 16 bin gar keinen Glauben an Gott. Könnte auch früher sein, aber davor habe ich mir überhaupt gar keine Gedanken über Religion gemacht.

Ich habe normal gelebt ohne einen Glauben zu praktizieren. Doch beim Thema Schweinefleisch ist meine Mutter immet sehr kritisch :( Eigentlich mag ich meine Mutter aber ich verstehe sie echt nicht wieso sie mich zwingt kein Schweinefleisch zu essen. Sie weiß dass ich alles essen würde; Meeresfrüchte, Pferd, Känguru, Kaninchen usw... Aber Schwein ist immer ein Tabu.

Schweinefleisch sei ja Haram... Ja für meine Mutter vielleicht, aber mich sollte sie da raus halten. Persönlich verstehe ich auch echt nicht wieso Schweinefleisch Haram und im Islam ein Verbrechen sein soll...

Nun zurück zum Thema: meine Schwester hat aus Versehen Schweinewurst gekauft. Meine Mutter hat das bemerkt und wollte dir erst tauschen gegen andere. Da dies nicht ging meinte sie ich solle dir nur unserem Hund füttern. Mir ist das ja ganz egal ob es Rinder, Hühner oder Schweinewurst ist also habe ich eins genommen und einfach gegessen. (Die sind so essbar)

Meine Mutter bemerkte dass da was fehlt und ich habe mir eine Ausrede ausgedacht und meinte dass der Hund sie gegessen hat... Aber es fehlten 3 Stück und die hat es mir nicht geglaubt. Dann hab ich die Wahrheit gesagt und meinte auch dass mir das egal ist ob es Schwein ist.

Sie war dann richtig wütend auf mich und hat mich leicht geschlagen :( sie meinte auch ich soll nie wieder davon was essen oder es wird schlimm... Was soll ich nur tun? Sie ist eigentlich lieb zu mir aber heute hat sie wohl ihre wahre Seite gezeigt. Ich sehe meine Mutter nicht mehr so wie ich sie kenne...

Wie soll ich damit umgehen? Soll ich das alles vergessen und so tun als wäre nichts passiert? Könnt ihr mir oder meiner Mutter zustimmen?

Religion, Schweinefleisch, Atheismus, Freiheit, Religionsfreiheit
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Sind Katholischen die "neuen Juden"?

(Ich gebe ja zu, dass die Frage etwas provokant ist.)

Ich bin männlich, 17 Jahre alt; überzeugter Katholik und engagiere mich bei der Katholischen Jugend. So weit, so gut.

Ich mache allerdings immer öfter die Erfahrung, dass Katholiken immer mehr gehänselt, veralbert und geärgert werden. (Ich spreche jetzt nicht von berechtigter Kritik)

-Seitdem ich in der Klasse zugegeben habe, dass ich sonntags in die Kirche gehe und ich den Gottesdienst sogar "erbaulich" finde, werden nur noch dumme Sprüche über mich gerissen.

-Auf Klassenfahrt wollten mich viele nicht im Zimmer haben, weil sie meinten, sie wollen nicht mit dem "Papst" in ein Zimmer.

- Da ich einen Ausbildungsplatz suche, führe ich immer wieder Bewerbungsgespräche; wenn ich da nach meinen Hobbys gefragt werde und ich sage, dass ich mich für die Kirche einsetze bekomme ich immer seltsame Gesichtsausdrücke zu sehen.

Und das obwohl ich in einer katholischen Gegend wohne.

Ich muss dazu sagen, dass ich ein ganz normaler Junge bin. Ich versuche so gut wie niemanden zu "missionieren" oder meine Werte aufzuschwätzen. Ich verhalte mich wie jeder andere Jugendliche auch.

Vielen anderen aus der katholischen Jugend geht es ebenso.

Warum kann man es nicht einfach respektieren, dass wir uns in der Kirche eben wohl fühlen? Dass wir Prozessionen schön finden und Liturgie? Warum ist das ein Grund, uns zu mobben? Oder provokant: Sind Katholiken die neuen Juden?

(PS. Und ich weiß schon, dass ich auch hier dafür beleidigende und kirchenfeindliche Kommentare bekomme.)

Religion, Mobbing, Schule, Kirche, Psychologie, Jugend, Katholiken, Katholizismus, Religionsfreiheit, Respekt, Akzeptanz
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Wie bekomme ich einen Job auch mit dem Tragen eines Kopftuchs?

Hallo,

ich bin gerade dabei mich für mehrere Stellen um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.Ich bin gebildet und mache derzeit die 11te Klasse auf einem Gymnasium.Doch selbst wenn ich mein Abi habe,gibt es viel zu viele Stellen die Kopftuchträgerinnen nicht annehmen.

Niemals würde ich mein Kopftuch für irgendetwas ablegen,vorallem nicht Erfolg,denn innerlich würde ich mir sonst selbst wieder sprechen,weshalb ich dazu gekommen bin es zu tragen und würde damit nicht gerade zeigen eine starke Persönlichkeit zu haben.Doch eine Sache könnte ich tun,statt das Kopftuch trationell so zutragen,dass man sieht dass es was Religiöses hat,könnte ich doch stattdessen ein Turban tragen.Solche Berufe,wo ich schwimmen muss oder anderes Zeug machen müsste,wobei mir das Kopftuch unpraktisch erscheint sind sowieso nicht in meinem Interesse.Aber ich finde schon,dass man selbst beim Büro mit einem Turban arbeiten darf.Hier in Deutschland gilt Religionsfreiheit und heutzutage zeigen Lehrerin selbst ihren Ausschnitt und zeugen einen eigen Style,wo ist denn der Unterschied wenn eine lymphatische tolle Frau Lehrerin ist,die ihren "Style" nachfolgt und einen Turban trägt und Star ein T-Shirt ein langes Sweatshirt?Man kann doch auch aus medizinischen Gründen ein Turban tragen?

Arbeit, Beruf, Schule, Job, Ausbildung, Erfolg, Kopftuch, Religionsfreiheit, ausbildungsstelle, Philosophie und Gesellschaft
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Warum zoffen sich hier Christen und Nichtchristen immer so?

Das macht doch keinen Sinn, es ist nur blödsinniger Streit, bei dem nichts rauskommt. Ich bin überzeugter Christ und halte diesen Streit für völlig überflüssig.

An Christen: Es gibt in der westlichen Welt kaum einen Menschen, der noch nie von Jesus' Wahrheit und Erlösertod gehört hat. Wenn jemand das nicht annehmen will, dann sollte es akzeptiert werden. Bewusste Atheisten haben sich mit dem Glaubensthema auseinandergesetzt und sich dagegen entschieden. Das ist ihr Recht und es ist zu respektieren. Den anderen kann man von Jesus erzählen, sollte dann aber auch pro oder kontra darauf reagieren. Das heißt, ist jemand offen für das Thema, weiter dranbleiben. Lehnt es jemand voll ab, dann ist es seine ganz persönliche Entscheidung. Es ist völlig daneben, Menschen zum Glauben überreden oder gar zwingen zu wollen. Das haut nicht hin. Jesus hat seine Botschaft auch niemandem aufgedrängt, die Apostel ebenso wenig.

An Nichtchristen: Warum hackt ihr immerzu auf uns herum? Lasst uns doch so leben wie wir wollen. Wir tun doch nichts Böses. Auch wenn euch unser Glaube noch so irrational vorkommt, wir haben unsere ganz persönlichen Erfahrungen damit. Bitte respektiert das und lasst uns in Ruhe mit bescheuerten Kommentaren zu Themen, die ihr nicht versteht.

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Unterdrückung durch Christliche Eltern was tun?

Folgendes Problem: ich habe sehr christliche Eltern die aus dem pfingstler Bereich kommen falls das jemand etwas sagt, die habens da ziemlich krass mit dem heiligen Geist also wirklich schräg teilweise.

Früher hab ich selber noch an Gott geglaubt und alles schön mitgemacht aber hab seit einem halben Jahr ungefähr aufgehört an Gott zu glauben und angefangen meine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und mir meine eigene Meinung zu bestimmten Themen zu bilden und nicht einfach nur die der Bibel zu übernehmen ( an dieser Stelle möchte ich wirklich niemanden beleidigen es ist einfach nur meine eigene Meinung ) so hab ich zum Beispiel endlich akzeptiert dass ich bisexuell bin was ich vorher immer strikt verleugnet und verdängt hatte.

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem: meine Freunde haben sich sehr ähnlich zu mir entwickelt und haben als ich ihnen erzählt hatte dass ich nun Atheist bin gestanden dass es bei ihnen auch so ist (war sehr überraschend für alle 😅) , nun hat aber meine Vater mitbekommen dass ich mich langsam nicht mehr so ganz christlich verhalte ( heißt verschwundenes Interesse am Christentum) und meine Freunde auch nicht die zeigen es aber offener wie ich da ich mir das momentan noch nicht leisten kann da ich noch bei meinen Eltern wohne.

Nun hat er mir offen ins Gesicht gesagt dass er diese Freundschaften zerstören möchte da sie mich von Gott wegführen würden. Auch unterdrückt er mich sehr stark und zwingt mir immer wieder seinen Glauben auf.

Was kann ich da tun damit ich nicht vereinsame und mein Leben komplett kaputt geht weil er alle meine Kontakte zerstört ? Und meint ihr ich sollte ihn über meine Bisexualität aufklären ? Ich mein was kann denn noch schlimmer werden ?

Religion, Familie, Freundschaft, Freunde, Eltern, Christentum, Psychologie, Atheismus, Atheist, Bisexualität, bisexuell, Christen, Liebe und Beziehung, Religionsfreiheit
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Outing als Satanist. Wie beginnen?

Hallo,

Diese Frage richtet sich an die, die sich wirklich mit dem Thema Satanismus auskennen und welche nicht gleich mit den vorgefertigten Vorurteilen hereinplatzen. Daher: bitte nur ernstgemeinte und sinnvolle Antworten von Leuten, die sich selbst eingehender mit diesem Thema befassen oder befasst haben!

Die Philosophie des Satanismus habe ich vor ungefähr 10 Jahren für mich entdeckt und schätzen gelernt. Seit dem lebe ich ausgeglichener und selbstbestimmter. Es war etwas für mich, in dem ich mich widerfinden konnte und ist einfach ein Teil von mir geworden. Aber nach all den Jahren der Selbstanalyse möchte ich nun gerne damit an die "Öffentlichkeit" gehen, d.h. in meinem engeren Freundes-, Bekannten- und Familienkreis mich zum Satanismus bekennen. Natürlich werden jetzt viele meinen, dass man mit so einem Outing vorsichtig sein sollte, da es ein "heißes" Thema ist und man auch eine Menge Nachteile zu spüren bekommen würde, was natürlich nicht ganz aus der Luft gegriffen ist. Aber mittlerweile habe ich den Entschluss für mich gefasst, dass ich nicht nur 99%ig sondern auch 100%ig zu mir stehen mag. Ich sehe es auch ehrlich gesagt gar nicht mehr ein, mich deswegen zu verstecken. Immerhin ist der Satanismus weder gefährlich, noch in Deutschland verboten und es herrscht schließlich Religionsfreiheit. Also, war denn jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Welche Erfahrung habt ihr gemacht?

Religion, Familie, Freunde, Outing, Philosophie, Religionsfreiheit, Satanismus
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