Sind linke Weltanschauungen hedonistisch?

Hallo

ich befasse mich sehr viel mit Politik. Und mir kommt vor dass je linker eine Partei/eine Gruppe zB ist desto hedonistischer und desto weniger Bedeutung haben traditionelle Werte.

Mir fällt dies in folgenden Angelegenheiten bei Linken/Kommunisten auf:

  • der Staat soll Verhütungsmittel und Abtreibungen falls nötig zahlen, Hauptsache man will herumf####n. Die dadurch erwachsenden Kosten soll der Steuerzahler tragen
  • man lebt von der Hand in den Mund, Geld auf die hohe Kante zu legen wird als veraltet angesehen, selbstverständlich will man auch hier dass der Staat/der Steuerzahler einspringt wenn man nicht mit Geld umgehen kann
  • Eigenverantwortung ist generell überhaupt nicht angesagt, schuld ist nie eine Person an etwas - beispielsweise weil sie nicht vorsichtig war - sondern "die Gesellschaft"
  • Leistung/Talente wird nicht als sehr notwendig angesehen, wenn eine Person mehr im Leben erarbeitet hat als eine andere dann wird dies als ungerecht empfunden weil im Ergebnis nicht beide das gleiche haben
  • Es werden Unterschiede die darin liegen was man erarbeitet hat ausgeblendet, beispielsweise wenn eine Sekretärin weniger verdient als der Anwalt für den sie arbeitet dann ist dies natürlich nicht so weil sie nicht jahrelang studiert hat sondern weil sie eine Frau ist
  • generell sehr verbreitet ist in linken Weltbildern so diese Vorstellung dass man gerne alles haben will aber niemals bereit ist dafür etwas zu tun, finanzieren sollten es dann am besten die bösen Reichen die man zwar hasst aber auf deren Geld man natürlich aus ist.

Wie seht ihr das?

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Was denkt ihr über die derzeitigen Entwicklungen in der AfD und über den Einfluss von Björn Höcke?

Das Führungsduo Tino Chrupalla und Alice Weidel wirkt angesichts der Bestrebungen Höckes, die Partei langfristig in seinem Sinne umzubauen, schon jetzt wie eine Übergangslösung. Höcke zeigte Weidel in Riesa schon einmal, wohin die Reise gehen wird: Die rechte Pseudogewerkschaft »Zentrum Automobil« wurde – gegen Weidels Willen – per Beschluss von den Delegierten von der Unvereinbarkeitsliste der Partei genommen. Man bestimme selbst, »wer Extremist ist und von wem wir uns abgrenzen, das macht keine Regierungsbehörde«, so Höcke.

Keiner der sogenannten Gemäßigten schaffte es bei den Wahlen in den Bundesvorstand, sie stellten oft gar keine Kandidaten mehr zu den Wahlgängen auf. Allein Höcke brachte indes drei Vertreter durch, darunter mit der Bundestagsabgeordneten Christina Baum eine Frau, die in ihrer Bewerbungsrede Geschichtsrevisionismus in Reinform propagierte: Der »gesunde Nationalstolz« der Deutschen sei von den »Trümmern einer jahrzehntelangen Schuldhaftigkeit verschüttet« worden. Das klang nach Höckes Sätzen aus seiner berüchtigten Dresdner Rede von 2017, in der er vom Holocaust-Mahnmal als »Mahnmal der Schande« in Berlin sprach und auch davon, dass man eine »erinnerungspolitische Wende um 180 Grad« brauche.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zum-parteitag-der-afd-bjoern-hoecke-langfristig-auf-dem-sprung-a-59cf8249-06b1-4610-904b-80c29f7235eb

finde ich gut, weil ... 50%
besorgniserregend, weil ... 29%
was ganz anderes 21%
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Wieso wird Linksextremismus an Schulen glorifiziert?

Guten Abend Community,

In letzter Zeit bin ich ständig mit meiner PoWi Lehrerin aneinandergeraten, da ich den Sozialismus kritisiert, und meinen (eher konservativen) Standpunkt zu einigen Themen erläutert habe. Hier ein Beispiel:

Wir haben jeden Monat eine PoWi Stunde in der wir den Wahl-O-Mat machen, und man darf dann wenn man sein Ergebnis hat sagen, was man an der Partei gut findet und was man schlecht findet. Also machen wir den Wahl-O-Mat, und Zack, kommt bei mir die AFD raus. Ich will noch Mal klar anmerken, dass ich absolut kein Freund der AFD bin. Die PoWi Lehrerin hat mich dann gefragt, welche Partei ich habe. Daraufhin zeigte ich ihr mein Ergebnis und sollte dann sagen was ich gut oder schlecht finde.

Ich habe gesagt, dass ich die Partei an sich nicht mag, da sie von Menschen geführt wird, die sehr fragwürdige Ansichten bezüglich der Rechte von Homosexuellen oder Frauen haben. Jedoch finde ich gut, dass sie das Problem der massiven Immigration lösen wollen. Ich habe ihr gesagt, dass ich Pro-Abschiebung bin, da wir (sieht man besonders in meinem Umfeld bei Frankfurt) ein echtes Problem mit diesen Leuten haben, da viele von ihnen unser Land nicht im geringsten Respektieren und hier regelmäßig auf Leute losgehen um sich stark zu fühlen. Außerdem habe ich gesagt, dass ich finde, man sollte bei der radikalen Antifa mehr durchgreifen, da sie sehr gefährlich ist und besonders bei meiner Generation (bedrohlich) schnell Zuwachs findet.

Lange Rede kurzer Sinn, ich wurde vor die Tür gerufen, kriege ein Elterngespräch wegen Rassismus und Verbreitung von Rechtsnationalem Gedankengut. Meine Lehrerin hielt mir dann noch einen Vortrag, dass man die Antifa brauchte um die "Neonazis" zu bekämpfen (das sind in ihren Augen alle Menschen mit eher rechten Ansichten, und solche, die nicht den bösen bösen Kapitalismus kritisieren).

Dies ist kein Einzelfall und geschieht nicht nur an meiner Schule. Wie kann man diese Welle des Linksextremismus und der Verbreitung von Sozi-Propaganda in einer verdammten SCHULE stoppen?

Schule, Bildung, Politik, antifa, Extremismus, Konservatismus, konservativ, Linksextremismus, rechts, Philosophie und Gesellschaft
Wieso sind Rechte Patrioten?

Mal eine Frage, Rechte schimpfen ja ständig über unseren Staat und unsere Politiker.

Teilweise ist die Kritik eh berechtigt und teilweise auch nicht, es geht ja meistens darum dass die Steuern zu hoch sind und man das Militär verkommen lässt und die Grenzen nicht genug bewacht und zu viel Geld für unnützes ausgegeben wird.

Wieso schwingen diese dann unsere Flagge?

Also wenn einem doch eh nichts an seinem Land passt, wieso ist man dann stolz darauf?

Ich meine wenn ich in einer Firma arbeite wo mir nichts passt dann habe ich auch kein T-Shirt mit dem Firmenlogo drauf an in meiner Freizeit.

Es heißt dann immer "Aber früher....." und dann kommt irgendwas von dass eh einst alles super war (keine Ahnung welche Zeit man da meint, die Zeit wo es Hexenverbrennungen gab oder die Zeit wo der erste Weltkrieg war oder die Zeit der Weltwirtschaftskrise oder die Zeit wo es überall auf der Welt faschistische oder Sozialistische Regime gab, oder wann genau den (angeblilch) alles super war)

Also mich regt es auch auf dass wir über 50% Steuern zahlen und ich bin auch kein Fan des Feminismus, allerdings gab es früher halt andere Probleme, da gab es halt einen machtgierigen nicht-gewählten Monarchen statt machtgierigen nicht in ihr Amt gewählte Parteipolitikern. Und statt dem linkslinken kulturmarxistischen System heute gab es halt eine Theokratie was auf eine andere Weise schlimm war.

Und statt der Steuerlast von über 50% musste man viel mehr Zwangsarbeit für seinen Feudalherren leisten, auch nicht besser.

Also ich bin eindeutig "gegen links" aber ich bin auch eindeutig "gegen Patriotismus" weil weder in der Vergangenheit noch heute alles super war in diesem land.

Politik, Link, Patriotismus, rechts, Philosophie und Gesellschaft
Wird die CDU zur zweiten AfD?

Die AfD ist ja so die meistgehasste größere Partei in Deutschland, und das zurecht. Ich meine, vieles was die durchsetzen wollen oder sagen ist Schwachsinn und das kann man auch mal kritisieren (respektvoll natürlich!).

Aber was ich in den letzten Monaten immer öfter mitbekomme ist, dass die CDU in sozialen Netzwerken oder in meiner Schule/meinem Bekanntenkreis genauso, wenn nicht sogar noch mehr fertiggemacht wird. Besonders seit letzten September. Klar, Armin Laschet hat sich blöd angestellt, ich hätte den auch nicht gern als Kanzler gehabt. Und auch schon vorher haben sich einige CDU-Politiker dumme Fehler geleistet, wie z.B. Rezo in seinen Videos aufgedeckt hat, aber sie sind doch deshalb nicht gleich mit der AfD vergleichbar.

Im Politik-Unterricht haben wir letztes Jahr ausführlich über die Parteiprogramme und auch die Kritik an den Parteien gesprochen. Wenn Vor- und Nachteile genannt werden sollten, kamen bei der CDU immer wieder die Argumente "Die sind konservativ", "Die sind rechtsradikal", "Die haben zu viele alte und männliche Mitglieder", "Die waren schon zu lange an der Macht", wo ich mir so dachte: Hä? Was ist schlimm daran, lange an der Macht zu sein, wenn man doch gewählt wurde? Und seit wann ist es schlimm, konservativ zu sein? Ich habe das Gefühl, viele setzen das damit gleich, gegen jeglichen Fortschritt zu sein, das alte Mann- und Frau-Bild zu unterstützen und alle Ausländer zu hassen, was Schwachsinn ist. Genauso wie die Aussage, die CDU sei rechtsradikal.

Inzwischen äußern sich sogar YouTuber und Influencer, denen ich folge, sehr abwertend zur CDU, bspw. dass die Partei nur aus Clowns bestehe, dass die unsere Wirtschaft zerstört haben, sich nur um die reichen Bürger kümmern usw. Mir ist echt egal, wer was wählt, aber man muss echt keine Partei öffentlich in den Dreck ziehen. Da überlege ich echt schon, denen zu entfolgen, schließlich schaue ich niemanden, um deren politische Ansichten aufs Auge gedrückt zu bekommen.

Ich hätte übrigens nicht die CDU gewählt, falls sich das gerade jemand fragt, aber ich finde nicht, dass sie eine schlechte Partei oder gar in irgendeiner Weise radikal ist, mit der AfD vergleichbar ist oder Deutschland in den Abgrund stürzen würde.

Liege ich da falsch oder haten so viele die CDU, weil sie es einfach lustig finden, dass sie mal nach so langer Zeit die Wahl "verloren" hat?

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In wie weit schätzt Ihr Euch politisch ein? Rechts oder Links?

Sehr geehrte Damen und Herren in unserer Community,

Ich möchte niemanden verurteilen aufgrund seiner politischen Auffassung, die er bzw sie aufgrund seiner Lebenserfahrung hat.

Zu meiner Person kann ich sagen dass ich hauptsächlich unpolitisch bin und mich mehr für mein unmittelbares Umfeld einsetze, als mich für schwierige politische Themen zu interessieren. Sorry dafür.

Aber um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht einordnen.

Ich finde für ein besseres Miteinander und Verständnis füreinander sollte man den Menschen an sich nicht in Rassen einteilen und trennen, da Blut bekanntlich rot ist.

Ich bin links vom Herzen und rechts in diesem Punkt, dass ich alte Werte schätze, aber kein Menschenfeind bin.

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Da ich vergessen habe, die politische Mitte wie CDU, SPD, Grüne, FDP und etc. hinzu zu fügen, möchte ich Euch bitten, zu der Kategorie "andere politische Meinung" zu antworten, mit einer Begründung, da ich leider (vermutlich - auch jetzt beim Verbessern meiner Frage) die einzelnen Kategorien, wo sich jeder einordnen kann, nichts mehr hinzu fügen kann. :(

Sorry

Andere Meinung zur Politik 32%
Ich bin rechts 27%
Ich bin links 27%
Ich bin unpolitisch 14%
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