Position der Evang. Frauen zu Organspende?

Hallo Liebe Community,

ich habe vorhin mich ein wenig über das Thema Organspende erkundigt und bin auf einem Artikel gestoßen. Den folgenden Ausschnitt habe ich nicht verstanden:

"Die Evangelischen Frauen in Deutschland haben in einem Positionspapier zudem das Hirntodkriterium kritisch beleuchtet. Nur Menschen, bei denen dieser diagnostiziert wurde, sind zur Spende zugelassen. Ein Menschenbild, das das Individuum auf seine Hirnfunktion beschränke, sei aus christlicher Perspektive mindestens bedenklich, meinen dazu die Evangelischen Frauen. Alle Menschen seien mit einer „unverlierbaren Würde“ ausgestattet, „unabhängig von ihrer körperlichen Verfasstheit und ihren Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das heißt: Nicht die Hirnleistung macht uns zu Menschen, sondern die Beziehung Gottes.“ Niemals könne der Körper als „recycelbare Materie“ verstanden werden, die „zerlegt“ oder „konserviert“ werden solle."

Ich verstehe nicht so genau weshalb die Evangelische Frauen kritisch zu der Aussage stehen, dass das Menschenbild sich auf die Hirnfunktion beschränkt. Wenn "Die Beziehung zu Gottes" uns zu Menschen macht, was heißt es dann für die Organspende?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Grüße

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Muss ein Militärpfarrer eine begangene Straftat bei Minderjährigen melden?

Ich (17), bin vor kurzer Zeit mit einem Kameraden (20) feiern gewesen. Wir haben etwas getrunken und irgendwann kam es dazu, dass mehr lief. Da ich allerdings noch Jungfrau bin/war, wollte ich es nicht aufs ganze kommen lassen, hab es auch mehrfach deutlich erwähnt.

Es ist mir wirklich unangenehm darüber zu sprechen, auch wenn das hier alles anonym ist und bleibt, also bitte keine unnötigen Kommentare, die mir nicht weiterhelfen.

letzendlich kam es zu ein Geschehniss, wozu ich absolut nicht bereit oder gewollt war es zu tun. Ich habe mich auch gewehrt und hab so schnell es ging die Kaserne verlassen.

Ich habe versprechen müssen es niemanden zu sagen und das möchte ich auch absolut nicht, da es auf keinen Fall mein Arbeitsleben in der Kompanie beeinflussen soll. Ich will nicht, dass Gerüchte entstehen, die durch die Kaserne gehen, aber mir fällt es schwer zu atmen, sobald ich in der Nähe des Gebäudes komme. Ich bekomme Angstzustände, wenn ich mit mehreren Männern in einen Raum muss und meinem TE Führer ist schon aufgefallen, dass ich Körperkontakt stark ablehne. Natürlich unbewusst! ich möchte keine Aufmerksamkeit oder sonstiges damit. Ich will Vergangenes einfach nur vergessen, aber hab das Gefühl als würde mich dieses Geheimnis erdrücken. Muss ein Militärpfarrer das weitergeben? Ich bin ja noch nicht volljährig und ich will auf keinen Fall dass das breit getreten wird. Ich muss es einfach nur loswerden, um damit abschließen zu können..

Freundschaft, Bundeswehr, Psychologie, Militär, minderjährig, Pfarrer, Soldat, Straftat
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Katholische Pilgerreise ohne Trauschein im Doppelzimmer-ist das möglich?

Hallo ihr da draußen. Mein Verlobter und ich sind katholisch getauft, zur Kommunion gegangen und gefirmt. Der Termin für unsere (standesamtliche und kirchliche) Hochzeit ist im September 2019 (hat leider 2018 nicht geklappt mit der Terminfindung). Wir engagieren uns ehrenamtlich im Kirchenchor und im Heimat- und Kulturverein. Unsere Pfarrgemeinde organisiert 2018 eine 10-tägige Reise nach Rom. Wir sind nicht die ultrastrengen Katholiken und gehen auch berufsbedingt nicht jede Woche in die Gottesdienste (eher so 1-2x im Monat und natürlich an Feiertagen). Da mein Verlobter ein Haus geerbt hat haben wir Das saniert/sanieren lassen und sind im Oktober dort eingezogen. Unser Pfarrer findet diese "wilde Ehe" nicht gut und macht daraus auch kein Geheimnis.

Wir würden schon wahnsinnig gerne mit nach Rom fahren. Es wäre toll eine Reisegruppe zu haben wo man fast Alle kennt und direkt vor der Haustüre in den Bus steigen zu können. Wir fragen uns nur ob der Pfarrer damit einverstanden wäre, wenn wir ein Doppelzimmer nehmen. Einzelzimmer kosten 499 Euro Aufschlag und sind nur begrenzt verfügbar... Da das Haus bereits viel Geld verschlungen hat sind uns fast 1000 Euro mehr zu teuer.

Ich möchte eigentlich auch nicht mit jemand anderem in einem Zimmer schlafen sondern mit meinem Verlobten, weil ich mich da sicher fühle und am Ehesten auch gut schlafen kann.

War schonmal jemand in einer ähnlichen Situation und hat damit schon Erfahrung? Ich möchte mich nur zu gerne vor einer großen Enttäuschung bewahren.

Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt meine Frage zu beantworten.

LG Rosalie

Reise, Urlaub, Kirche, Recht, Beichte, Ehe, katholisch, Pfarrer, Priester, Reisen und Urlaub
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Was liegt alles in der Verantwortung des Priesters?

Ich habe mich gefragt, wie weit sich der Priester eigentlich für die Menschen, für die er da sein sollte, interessieren muss.

Früher z.B. gab es ja regelrechte Kontrollen, die von den Pfarrern in der gesamten Gemeinde durchgeführt wurden: ob man genug Glaubenswissen hat, ob man sonntags regelmäßig zur Kirche geht, ob man die Jahresbeichte abgelegt hat, ob man einen regulären Trauschein besitzt, und so weiter.

Kontrolle ist natürlich was anderes als echtes Interesse an Menschen. Allerdings habe ich heute eher den Eindruck, dass den Priestern vollkommen egal ist, wie es um die Leute in seiner Gemeinde steht.

Wenn man nicht selber aktiv auf den Priester zugeht, von selbst geht der nicht auf einen zu, macht auch keine Besuche, will auch keinen Namen wissen oder wie es den Gemeindegliedern geht.

Wenn man beichten will, ist der Priester nicht sonderlich begeistert, fragt auch nicht nach bei Unklarheiten. Und wenn man nicht gut beichtet, ist er auch nicht daran interessiert, Hilfestellung zu geben.

Wenn man heiraten will, macht er sich kein eigenes Bild von dem Paar. Und Jahre später stellen Ehegerichte fest, dass die beiden noch viel zu jung und unreif waren. Muss das erst ein fremdes Gericht feststellen, wenn doch der Priester die beiden vorher hätte kennenlernen sollen?

Wenn man ehrenamtlich in der Pfarrei aktiv sein will, selbst das scheint für den Priester eher eine Belastung als eine Unterstützung des Gemeindeaufbaus zu sein. Statt nach Möglichkeiten zu suchen, Neuzugezogene zu integrieren, stößt er Neue vor den Kopf, weil es angeblich keinerlei Raum mehr für Aktivität gäbe.

Also: Ist der Priester inzwischen nur noch ein Dienstleister und nicht mehr eine Bezugsperson für die Gemeindeglieder? Wäre wirklich traurig!!!

Wenn man

Religion, Kirche, Christentum, Beichte, Gemeinde, katholisch, Pfarrer, Priester, pastor
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