Habe ich eine gewisse Veranlagung zu einer Störung?

Hallo zusammen,

ich habe mal eine etwas andere Frage, vllt. kann mir auch jemand helfen, der selbst so etwas hat wie ich.

Und zwar:

Ich bin eher ein sehr aufbrausender Mensch, wo auch gerne mal übertreibt, und ab und zu über die Grenzen schlage. Aber in Situationen, wo ich alleine bin, bin ich eher ruig und denke rellativ viel nach. Wenn ich z.B. auf dem Heimweg von der Schule einen Obdachlosen sehe, beschäftigt mich das den ganzen Tag, Genauso wenn ich behinderte Mensche sehe, die in ihrem Alltag beeindrächtigt sind. Oder wenn ich mal eine Entscheidung treffe, wo ich denke, das es die richtige ist, aber er dann anfängt traurig zu werden etc. Dann könnte ich einfach aus extremer Mitleid und aus einem Gefühl, wo ich nicht zuordnen kann, einfach wieder die Entscheidung wieder rückgänig machen kann. Aber wenn dies nicht mehr geht, und die dann sauer sind, kann ich mich wirklich extrem schwer damit abfinden.

Aber ich habe als Berufswunsch den Notfallsanitäter. Das passt selbst für mich nicht so richtig zusammen, da man ja permanent im Einsatz mit schweren Schicksahlen konfrontiert wird. Da ich nächstes Jahr meinen Schulabschluss absolvieren werde, habe ich nicht mehr so viel Zeit, um mir evtl. einen geeignerten Beruf zu suchen, obwohl ich extrem für diesen Beruf brenne. Ich bin in der Jugendfeuerwehr seit meinem 10 Lebensjahr und engagiere mich an vielen sozialen Projekten.

Vielen Dank schon mal im Vorraus für eure Antworten

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Warum helfen so wenige/keine bei einem Unfall?

Ich war letztes Jahr mit einem Kumpel in Thüringen auf dem Weg zu einem Gewitter und es Bildete sich plötzlich ein Stau der Stau war auf gut 400m einsehbar so das man sehen konnte wie die Autofahrer weiter vorne sich verhalten und ich bin instinktiv rechts rüber gefahren und das wars sonst hinter mir keiner und vor mir auch niemand.
Etwa 30 sek nach mir zog eine Reisebus dann auch rechts auf den Standstreifen und da waren es dann mehrere Autos die dann auch endlich rüber zogen aber erst nach dem der Bus rüber gezogen ist letztendlich stellte sich raus es war ein "keiner weiß warum"Stau der einfach so ohne Grund entstanden ist.
Und was mich da richtig verärgert hat ist das niemand rüber gezogen ist ich meine die Leute haben dadurch doch keinen Nachteil sie müssen einfach nur ein Stück rüber ziehen das wars!!
Dann kam das krassere und auch zu gleich eine Situation die mich wahnsinnig verärgert hat.
Am selben Tag wir standen dann irgendwo in Thüringen auf einem Feld haben das Gewitter beobachten dieses zog weiter und wir sind hinterher gefahren.
Nun mussten wir ein ganzes Stück über eine Autobahn fahren und es war wirklich heftig am Regnen so das die Fahrbahn schon ordentlich Wasser hatte so habe ich dann natürlich auch meine Geschwindigkeit angepasst.
Naja und plötzlich schoss ein Nagelneuer Audi A6 an uns vorbei und etwa 3km weiter lagen plötzlich Trümmerteile auf der Fahrbahn so das ich stark abbremsen musste.
Wer lag im graben? Der Audi der mich vorher noch überholt hat.
Naja der Audi war schon heftig kaputt.
Ich bin instinktiv rechts ran gefahren bei strömenden Regen ausgestiegen und hingelaufen.
Der Fahrer war ansprechbar und nicht verletzt ich fragte ihn ob alles in Ordnung ist und ob ich einen RTW bestellen soll daraufhin meinte er er macht das schon selbst er muss erstmal runter kommen.
Ohne witz ich habe noch nie jemanden gesehen der so geschockt geguckt hat das war schon heftig.
Erst nach dem ich angehalten habe hilt auch ein Vater samt Tochter an und liefen zu ihm hin aber auch die beiden sind wie ich dann wieder gefahren da der fahrer alles selbst machen wollte und ich das respektiere.
Und jetzt kommt das was mich richtig aufgeregt hat.
Es hat niemand vor mir angehalten und mal wenigstens bei ihm geguckt nein lieber hält man sein drecks Handy aus dem Fenster und Filmt oder Fotografiert das ganze!!
Wieso kann man nicht einfach mal anhalten und helfen?
Ich muss auch gestehen das ich danach ein gutes Gefühl hatte oder stolz auf mich war jemandem geholfen zu haben.
Aber das andere Menschen lieber gaffen statt helfen find ich wirklich traurig...

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Zukunft des Rettungsdienstes?

Hallöchen ;-)

Ich wende mich heute mit einer kleinen Umfrage an die Medizin und Rettungsdienstfachleute unter euch - jeder andere darf natürlich auch gerne antworten ^^

Es gibt ja schon lange die Diskussion, das der Notarzt abgeschafft werden soll bzw das der notfallsanitäter den Notarzt ersetzt..nun Frage ich euch?

  • ist das realistisch?
  • oder wünschenwert?
  • Was bedeutet das für die versorgung von Patienten?
  • würdet ihr so etwas befürworten?

und auch

  • wird der Notsan dann entsprechende Freigaben bekommen?
  • oder eine zusatzausbildugn notwendig werden? (denke da an CH, wo Anästhesiepfleger mit Rettungsdienstausbildung als "Ersatznotarzt" fahren)

Für diejenigen, die nicht wissen um was es geht:

Der Notfallsanitäter ist eine dreijährige berufsausbildung im Rettungsdienst. Er ist Chef in der Notfallrettung und darf auch zum teil ärztliche Maßnahmen ergreifen, wenn er darin ausgebildet wurde.

Als Arzt besitzt der Notarzt Behandlungsfreiheit und kann grundästlich alle Maßnahmen am Patienten machen. Bei bestimmten Notfällen wird der Notarzt mit- oder von der Besatzung vor Ort nachalarmiert.

Der Notfallsanitäter wird den NA nicht ersetzen 73%
Kein vollständiger Ersatz, aber Reduzierung der NA-Indikationen 20%
andere Antwort (bitte erläutern) 6%
NA wird durch NFS+Zusatzausbildung ersetzt 0%
Der Notfallsanitäter wird den NA (langfristig) ersetzen 0%
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9 Antworten
Wird man im Rettungsdienst/in der Notaufnahme häufig mit selbstverletzenden Verhalten (SVV) konfrontiert?

Ich selber verletze mich schon seit ein paar Jahren selbst (versuche auch schon längere Zeit davon loszugekommen... bisher leider vergebens), doch da es für mich persönlich immer etwas ist, was ich mit mir ganz alleine ausmache ohne jegliche medizinische Notfallversorgung in Anspruch zu nehmen, würde mich mal eine Einschätzung von Menschen interessieren, die in diesem Berufsfeld tätig sind.

Sieht man so etwas oft? Oder ist das generell eher etwas, was auch das medizinische Personal erst im äußerten Notfall zu sehen bekommt? Stimmt es, dass die meisten Fachkräfte nicht davor zurückscheuen dem Patienten wissen zu lassen, dass sie eigentlich „keinen Bock“ auf die Behandlung haben, da die Wunden nun einmal selbst verursacht sind? (Z.B. Nähen ohne Betäubung, angemerkte Reizbarkeit, etc.) Natürlich gibt es bestimmt viele andere Krankheitsfälle die nun einmal Vorrang haben aber auch bei selbstzugefügten Verletzungen handelt es sich doch in den meisten Fällen um krankheitsbedingte Verletzungen - nur eben psychischer Natur. Wieso werden diese Verletzungen dennoch so abgewertet? Sowohl in der Allgemeinheit als auch in medizinischen Fachkreisen. Das trägt im Endeffekt doch nur zur weiteren unnötigen Stigmatisierung psychischer Krankheiten und deren Folgen bei.

Vielen Dank für eventuelle Antworten!

Medizin, Psychologie, Gesundheit und Medizin, notaufnahme, Notfallmedizin, Psychiatrie, psychische Probleme, Rettungsdienst, Selbstverletzendes Verhalten, SvV
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