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Ecoflow Delta 2 Powerstation in einer Inselanlage einsetzen (Erdung)?

Ich habe bei einem Bekannten in seiner Gartenlaube ohne Landstrom eine PV-Anlage mit einer Ecoflow Delta 2 Powerstation (Batterie/Wechselrichter) angeschlossen.

Die Installation ist in der Hütte fest verkabelt, mit mehreren Steckdosen und Lampen. Alles ist an den 230V Ausgängen der Powerstation eingesteckt. Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass es an der Powerstation gar keinen "offiziellen" Erdungsanschluss hat.

Darum jetzt meine Fragen:

  • Darf diese Powerstation überhaupt für so eine Installation verwendet werden? Die Ausgänge sind normale dreipolige 230V Steckdosen.
  • Wie sinnvoll ist hier ein FI-Schalter? In den Spezifikationen von der Powerstation steht nur Kurzschluss- und Überlastschutz, aber nichts von Personenschutz.
  • Sollte ich das Netz erden? Und wenn ja, wie am besten?

In der Bedienungsanleitung steht leider überhaupt nichts über dieses Verwendungsszenario. Aber es steht auch nichts in den Sicherheitsbestimmungen, dass die Powerstation NICHT für so eine Installation verwendet werden darf...

Bevor jetzt gleich alle Normenhüter die Tastatur malträtieren, es geht mir jetzt nicht darum, ob ICH die Installation machen darf und ob das gesetzlich erlaubt ist. Ich bin zwar keine zertifizierte Fachkraft, aber ich hab Elektrotechnik studiert und weiss schon was ich mache...

Ich will einfach einen möglichst sicheren Betrieb gewärleisten und im Internet gehen die Meinungen zum sicheren Betrieb von Inselanlagen und Erdung von Wechselrichter sehr stark auseinander.

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Laptop läd + sein Gehäuse ist unter Strom - Lösung?

Hey, immer wenn ich meinen HP Laptop auflade fühlt sich das Alugehäuse so an, als würde dort Strom durch fließen.

Ich dachte immer dieses Gefühl kommt von der Rotation vom Lüfter oder der HDD, aber jetzt habe ich entdeckt, dass das Gefühl immer nur da ist, wenn der Laptop läd.

Irgendwo muss dann ja die Erdung fehlen oder? Was könnte die Ursache sein und kann man das irgendwie fixen?

Das ist eigentlich meine wichtigste Frage, der Rest ist nur was sonst los ist:

Das Mousepad und die Tastatur friert seit Jahren immer mal wieder nach Standby ein oder beim Abspielen von Ton brummt es. Das Einfrieren liegt denke ich an einem Softwareproblem. So funktioniert der Bereich wieder, wenn man den Treiber erneut mit einem Driver Updater installiert oder den PC neu startet.

Der Laptop ist aus der Gewährleistung und Ersatzteile produziert HP nicht mehr.

Den Akku hatte ich damals ordnungsgemäß durch einen originalen selber ausgetauscht. Das originale Ladegerät war auch schon kaputt und wurde durch ein kompatibles ausgetauscht. Selbst beim originalen Ladekabel bestand aber dieses Spannungsgefühl. Seit diesem Monat gibt es zudem Probleme mit dem Ladeport der sich anscheinend leicht verschoben hatte und es dadurch zu Fehlkontakten kam. (Kabelbrand Geruch) Ich habe das mittlerweile behoben.

Aufladen kann ich den Laptop zudem nur noch im Ausgeschalteten Zustand. Ansonsten geht er zwar an, aber das Ladegerät läd ihn dann nicht auf.

Hört sich an wie eine Schrottkiste gell 😂

Der HP Laptop (i7 Prozessor) von 2019 läuft aber noch flott und ich versuche ihn so oft selbst zu reparieren, bis nichts mehr geht.
Ich frag mich nur wie man diese Spannung da vom Gehäuse wegbekommt. Der Rest ist noch verkraftbar.

Vielen Dank schonmal :)

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Blitzschutz bei Kaminanlage mit Potentialausgleich?

Situation (siehe Bild):

Heizzentrale im Untergeschoss, Betongebäude.
Hoher Stahlkamin steht auf ebenerdig auf dem Gebäude.
Furcht vor Blitztreffer in Stahlrohr.

Die Stromhauptverteilung ist im gleichen Gebäude etwa 15m entfernt.
Es besteht keine Blitzschutzanlage.
Nur die übliche Fundament-Erdung.
An diese sind alle Potentialausgleiche (mit dicker Kupferlitze, GRÜN) angeschlossen gemäss diesem "Schema":

Details:

  • Der Potentialausgleich führt einerseits von der Aussenseite des Kaminrohrs über zwei Pot.ausgleichsssammelschienen (GELB) an den Fundamenterder (5).
  • Andererseits ist die Heizanlage selbst auch noch am Pot.ausgleich angeschlossen (3), und natürlich über geerdete Kabel mit Strom versorgt.

Bedenken/Frage:

  • 1,2,3 und 4 bilden eine Masche. Ist das schlau oder heikel/gefährlich?
  • 1 und 2 (rot eingekreist) werden via Elektrokanäle 5-10 Meter lang parallel mit Stromversorgungs- und Signalleitungen geführt
  • Beides kann doch bei einem Blitzstrom im Pot.ausgleichs-Leiter gigantische Induktionsspannungen in Nachbarleitungen erzeugen, welche alle Elektronik zerstören.

Was gibt es für Verbesserungsansätze bezüglich Schutz vor Blitzwirkung?

Danke für Tipps oder Links.
(Ihr müsst nicht bei Adam und Eva anfangen, ich bin Elektrofachmann, aber kein Blitzschutzverständiger).

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Stromschlag trotz Trenntrafo?

Hi ich bin Informationselektroniner für Geräte uns Systemtechnik. Aka Radio und Fernsehtechniker . Und in meiner Berufsschule wurde uns folgendes beigebracht

1. Strom fließt immer Richtung Erde ( wenn es physikalisch möglich wäre)

2. Strom nimmt immer den weg des geringsten Wiederstandes

So jetzt mus ich bei meinem neuen Arbeitgeber mich regelmäßig mit Trenntrafos auseinandersetzen und mir erschließt sich nicht ganz wie die Schutzfunktion funktioniert soll ? Das macht für mich Auffgrund meiner Informationen und Ausbildung Keinen Sinn

Mir wurde gesagt , dass ein Trenntrafo vor Einem Kurzschluss beim berühren schützt. Weil die Primär von der Sekundärseite getrennt ist . Ok habe ich mal nachgedacht ...

Jetzt habe ich einen Verbraucher an der Sekundärseite angeschlossen, der hat jetzt einen Kurzschluss mit seinem Gehäuse und ein Strom fließt jetzt über das Gehäuse. Jetzt fasse ich der ja geerdet ist, das Gerät dann würde ich doch trotzdem einen gewischt bekommen weil ich indem Fall ja die Verbindung zu Erde herstellen über meinen Körper. Wo anders kann er ja nicht hin ...

Ich verstehe schon den Aspekt , dass ein Trenntrafo gehen kriechströme und Störungen aus dem Netz hilft, weil er ja gallvansich getrennt ist . Besonders bei audio Technik ist das wichtig aber Schutz vor berühren ? Wie soll das denn gehen wenn es NICHT geerdet ist ? ...wo wäre denn die Gefahr wenn man das Gerät werden würde ? Über meinen Körper würde dann ja erst recht kein Strom mehr fließen weil 99% richtig Erde abgeleitet werden und lediglich ein kleiner Teil über meinen Körper abfließen würde

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Seltsamer Ton/Brummen bei der Musikanlage. Was könnte es sein und wieso hört es auf, wenn ich die Anlage an einer bestimmten Stelle berühre?

Hallo,

ich habe XOUNTS Bluetooth-Lautsprecher (https://www.amazon.de/XOUNTS-Bluetooth-Modul-Musikanlage-Verbindung/dp/B07G8N71R7/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8) und nutze diese Anlage, um über diese meinen TV-Output zu hören.

Seit ein paar Tagen aber fängt diese Anlage manchmal ganz unangenehm an zu brummen. Ich dachte erst, dass das Problem an mir läge und ich das nur höre. Nun aber wollte ich die Anlage ein wenig verrücken und habe bemerkt, dass das besagte Brummen beim Berühren der Anlage an einer bestimmten Seite (in diesem Fall die linke Seite unten neben der Box) verschwindet.

Nun habe ich die Anlage ein wenig um sich selbst gedreht, ein paar Zentimeter umgestellt und es ist nichts mehr zu hören.

Nun frage ich mich aber woran das Brummen lag und ob es wiederkommt.

Kann es sein, dass die Anlage deswegen brummte, weil direkt dahinter ein Verlängerungskabel verläuft oder weil in diesem Raum einfach viele Funkgeräte miteinander kommunizieren oder hat die Anlage gar einen Schaden?

Ich weiß, dass so ein Brummen tausendundeine Ursache haben könnte. Daher lege ich mich schlicht auf meine Ausgangsfrage fest:

Warum brummte die Musikanlage (sprich die Box) die ganze Zeit und kaum fasse ich die Anlage mal nach zwei Tagen kurz schlicht an, verschwindet dieses?

Sorry für die etwas umständliche Frage. In diesen seltsamen Technikdingen bei dem es an so vielen liegen kann, weiß ich nicht immer wie ich das besagte Problem umschreiben und erklären soll.

Ich hoffe aber, dass ich es einigermaßen verständlich erklären konnte.

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Geräte kaputt nach FI Auslösung?

Es fing so an:

Ich habe mir einen Regeltrafo(Stelltrafo) von Amazon gekauft. Schlechte Qualität: Die Achse die man dreht um die Spannung zu verändern war nicht mittig und das Gehäuse war nicht mittig. Ich hab mir gedacht, ich probier ihn halt mal, vielleicht macht das gar nichts. Also: Netzsteker mit Kabel dran nehmen, abisolieren, an den Anschlüssen des Trafos anhängen und auch ganz brav Erde am Gehäuse anschrauben. Multimeter in Voltstellung an die Ausgangsseite anhängen und Trafo auf 0V stellen.

Einstecken. Leises Brummen. Spannung langsam hochregeln. Multimeter zeigt an: 1V, 10V, 20V, 50V, 100V, 150V, 200V, 240V, 250V!!!Funken fliegen aus dem Gehäuse des Regeltrafos und Licht geht aus. Trafo ausstecken und zum Stromkasten gehen. Der FI hat ausgelöst und fast alle Geräte im Haus ausgeschalten. Strom wieder einschalten(von oben brüllt meine Dartscheibe irgendetwas).

Regeltrafo untersuchen. Der Schieberegler hat das geerdete Gehäuse berührt. Grund: der ganze Eisenkern mit Spule ist nicht mittig im Gehäuse. Er ist also auf einer Seite näher am Gehäuse. Genau auf der Seite wo die Delle im Gehäuse ist. Hab Amazon kontaktiert.

Aber jetzt zu den kaputten Geräten: Mein SAT Receiver zeigt an dass das Netzteil(eingebaut) kaputt ist. Ansehen. Elko kaputt. Wechseln. Netzteil noch immer kaputt.

Ich habe eine Digitaluhr die ich als Bausatz zusammengelötet habe. jetzt zeigt sie oft unsinnige Sachen an, wie heute ist Donnerstag, obwohl heute Dienstag ist, oder es ist 94:12 Uhr, oder in meinem Zimmer hat es 87°C. Wenn etwas kaputt ist, dann sieht man es nicht.

Beide Geräte waren nicht geerdet. Es kann also nicht sein dass der Strom der über die Erde geflossen ist die Geräte ruinuíert hat.

Ist das reiner Zufall oder ist wirklich der Regeltrafo schuld?

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