Was haben die ersten Meldungen aus Berlin zu bedeuten, dass das Klimakonzept unter anderem den Austausch von Ölheizungen vorsieht?

Wer jetzt seine alte Ölheizung raus schmeisst und eine neue Ölheizung kauft, wird belohnt und ab 2026 sollen dann neue Ölheizungen verboten werden. Das wird nun dafür sorgen, dass zahlreiche funktionierende Ölheizkessel gegen neue Ölheizkessel getauscht werden, die zwar dann insgesamt weniger Öl verbrauchen, dafür aber weiterhin den wichtigen Rohstoff Öl einfach nur verheizen und diese CO2-Quelle wird weiterhin Bestand haben. Alle bis Ende 2025 neu aufgestellten Ölheizungen werden dann weitere rund 30 Jahre Öl verbrennen dürfen.

Ich vermisse den tieferen Sinn dahinter, zumal dieses neue Gesetz (Verbot), wenn es denn verabschiedet ist, nicht angewandt werden soll, wenn es für ein Haus einfach keine andere Möglichkeit gibt, als es mit Öl zu beheizen.

Kann es sein, dass dieses Gesetz zum Rohrkrepierer in Sachen Klimaschutz wird?

Eigentlich hätte ich erwartet, dass jeglicher Austausch einer Ölheizung gegen eine Heizung mit anderem Energieträger erfolgen sollte. Also z. B. statt Öl nun Erdgas oder Flüssiggas, bzw. Pellets oder Wärmepumpen oder auch, so vorhanden, Fernwärme.

Eigentlich sollte nur das so hoch gefördert werden, um den Umstieg zu erleichtern.

Kann irgendjemand sagen, ob auch der Austausch gegen Heizungen mit anderen Energieträger gefördert werden soll? Wie sieht es aus beim Austausch einer alten Gasheizung gegen eine neue und wie, wenn eine elektrische Nachtspeicherheizung ausgetauscht werden soll?

Heizöl, Wohneigentum
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