Angst vor neuem Job 2019?

Ich arbeitete 11 Jahren bei meiner Firma und hatte niemals vorher Problemen. Ich habe ein relativ großes Gebiet geleitet und in der Firma ein Top Standing gehabt.

Seit 5 Jahren habe ich eine neue Vorgesetzte. Von Anfang an, ging sie mich persönlich an. Immer mehr zweifelte ich; veränderte mich sogar, so dass sich meine Frau (10 Jahre verheiratet) von mir trennte. Sie störte meine Unzufriedenheit, Nervosität und meine übermäßigen Überstunden. All das führte Sie in die Arme eines anderen; was mich damals zerbrach. Also klammerte ich mich an meine Arbeit. Schuftete mehr, doch auch hier wurde die Situation einfach nicht besser. Wegen jeder Kleinigkeit erhielt ich bitterböse Emails, wurde in Meetings unterbrochen, angeschrien. Alles was ich sagte war Schrott...ich erhielt ein kleineres Büro, für mich alleine. Ein Büro alleine ist eigentlich etwas Feines, nicht aber wenn es am Ende des Ganges ist und ich dort nichts mehr mitbekomme. Bei Einladungen zu Meetings wurde ich grundsätzlich vergessen. Informationen flossen auch nicht.

Immer mehr griff sie in meine Arbeit ein und mäkelte rum. Jeden zweiten Tag musste ich zum Rapport um zu hören wie dumm ich doch sei. So hatte ich dann Anfang des Jahres der Änderung meiner Aufgaben zugestimmt. Keine Versetzung, sondern einfach eine Neuausrichtung Mein eigentliches Gebiet übernahm meine Kollegin. So vereinsamte ich im Job immer mehr. Teileweise habe nun so wenig zu tun, dass keiner merken würde wenn ich gar nicht mehr komme. Beide kommen nur dann auf mich zurück, wenn sie nicht weiterwissen, dann bin ich wieder gut genug. Aber ansonsten lässt man mich nun in Ruhe. Klar (!) gibt ja auch nix mehr zu meckern

Weil ich mittlerweile an übelsten Schlafproblemen leide, extreme Trauerphasen entwickelt habe wollte ich das Ganze mal mit einem Arzt besprechen. Der fand keine Körperlichen Ursachen...Ich bin sozusagen Kerngesund. Ich versuche nun seit einem Jahr einen Psychologen zu finden; doch auch hier werde ich nur vertröstet und bekomme einfach keinen Termin. Meine Energie dahinter zu bleiben, hat sich sowieso schon aufgelöst. Momentan lebe ich in dem Modus „dann ist es halt so“.

Jetzt habe ich ein tolles Jobangebot. Aber zu wechseln, käme mir vor wie aufgeben. Ich würde zwar aufatmen, aber Sie hätte dann gewonnen. Wahrscheinlich würde ich auch ein schlechtes Zeugnis bekommen, so wie sie immer gemäkelt hat. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es in der jetzigen Situation etwas bringen würde. Ich habe Angst mit 41 meinen Job aufzugeben, dann wieder in der gleichen Spirale geraten.

Ich bin einfach mit meinem Latein am Ende. Ich weiß nicht was richtig ist und was falsch ist. Ich weiß auch leider nicht mit wem ich mich besprechen soll, da leider auch keine Freunde mehr übrig sind. Ich habe das Gefühl, es nicht mehr lange auszuhalten.

...zur Frage

Ich habe nur den vorletzten Absatz gelesen und das andere vorher überflogen. Macht nichts, denn ich bin kein Psychologe. Hier wirst Du auch nur Laien finden.

käme mir vor wie aufgeben.

Ist kein Kriterium. Kreiterium ist die Zufriedenheit im Job.

Wahrscheinlich würde ich auch ein schlechtes Zeugnis bekommen

Nein, Zeugnisse müssen immer gut ausfallen. Gefällt Dir was nicht, so lange reklamieren, bis es passt.

Ich habe Angst mit 41 meinen Job aufzugeben, dann wieder in der gleichen Spirale geraten.

Aus der jetzigen Spirale kommst Du nur raus durch einen Wechsel. Willst Du raus oder nicht?

Das Alter von 41 war vor 20 Jahren ein Kriterium. Jetzt nicht mehr.

Ich habe das Gefühl, es nicht mehr lange auszuhalten.

Dann ist es jetzt wirklich höchste Zeit.

...zur Antwort
Meine Mieterin möchte diese nicht zahlen da, sie der Meinung ist, der Hausmeister hätte seine Arbeiten unzureichend ausgeführt

Das kann sie nur reklamieren, wenn die Arbeiten (schlecht) ausgeführt wurden und nicht erst, wenn die Rechnung kommt. Es sei denn, sie kann ihre Aufzeichnungen denen des Hausmeisters gegenüber stellen. Z. B. Schneeräumung lt. Hausmeister an einem bestimmten Tag zu bestimmter Stunde mit bestimmter Dauer und in Wirklichkeit wurde gar nicht geräumt. (Sowas hatten wir im Bereich Winterdienst mal und führte zur Kündigung des Winterdienstes.)

Du zahlst also insgesamt 140 € pro Monat für das ganze Haus. Somit fallen für eine Wohnung 35 € pro Monat an. Die durchschnittlich 26 Cent kannst Du hier nicht anwenden, denn sie beziehen sich z. B. auch auf sehr große Wohngebäude, auf die sich logischerweise die Arbeit eines Hausmeisters ganz anders berechnet, als bei einem Vier-Familienhaus.

Wir hatten, als wir noch den Hausmeister im 4-Fam.-Haus hatten, rund 50 € pro Monat je Wohnung. Der Winterdienst kam zusätzlich. Mittlerweile allerdings machen die Mieter alle Arbeiten selbst recht zuverlässig. Auch den Winterdienst.

Mit 50 € waren wir aber im grünen Bereich.

...zur Antwort

Aufgelassene Bauernhöfe oder Gewerbegebäude, die aufgrund des baulichen Zustands nicht mehr für andere Zwecke nutzbar sind?

Achtet bei der Suche darauf, dass sie nicht in der Nähe von bewohnten Gebäuden stehen. Das macht die Sache zwar nicht einfacher, aber Lärm und auch die Gefahr, dass Ihr versehentlich ein solches Gebäude abfackelt, beeinträchtigen dann wenigstens keine Anwohner, die sich ansonsten sehr bald beschweren würden.

...zur Antwort

Unfassbar, wie viele schlechte Antworten Du auf diese simple Frage bekommen hast.

Alle Deine Nebenkosten sind in der Inklusivmiete enthalten. Du kannst also soviel Strom verbrauchen, wie Du willst. Es könnte natürlich dann sein, dass der Vermieter bei der nächsten Jahresabrechnung des Stromversorgers einen Schock erleidet und wenn er sich halbwegs wieder erholt hat, mit Dir darüber spricht, ob Du Dich freiwillig an den zu hohen Kosten beteiligst oder mit einer Erhöhung der Inklusivmiete einverstanden bist.

...zur Antwort

Zur ersten Frage: Weiß ich nicht.

Zur zweiten Frage: Weiß ich auch nicht.

Zur dritten Frage: Keine Ahnung.

Zur vierten Frage: Wenn denn überhaupt eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden kann, gibt es keine Frist, also sofort ausziehen.

Zur fünften Frage: Das weiß niemand hier.

Keiner konnte Dir bisher eine halbwegs vernünftige Antwort geben, weil Du einfach nicht bereit bist, das Mietverhältnis zwischen Dir und Mitbewohner und ggf. Vermieter zu erklären. Ohne das, kann Dir hier niemand helfen.

Brich Dein Schweigen oder schreib einfach "schon erledigt".

...zur Antwort

Wie sieht es denn jetzt mit den Zahlungen aus? Zahlt Dein Freund regelmäßig einen fixen Betrag an seine Eltern, mit denen dann der Kredit bedient wird oder zahlt er direkt an die Bank?

Was wäre, wenn Dein Freund nicht mehr zahlen würde?

Zwei Situationen sind denkbar:

  1. Man will sich im guten trennen, aber an den Eigentumsverhältnissen nichts ändern. In dem Fall einigt man sich mit den Eltern auf einen weiteren Beitrag zur Abzahlung bzw. zur Bedienung des Kredits. Man sollte bedenken, dass das Eigentum an dem Haus eine sehr langfristige Sache ist. Irgendwann früher oder später - und wenn es erst in 30 bis 40 Jahren ist -, sterben die Eltern und Dein Freund erbt die restlichen 75 %, sofern nicht noch andere Geschwister einen Anspruch haben. Insofern sind evtl. weitere Zahlungen für den Kredit gut angelegtes Geld.
  2. Man will sich im Streit trennen. In diesem Fall zieht man aus und stellt alle weiteren Zahlungen ein. Wenn evtl. Zahlungen Deines Freundes zur Bedienung des Kredits zwingend notwendig sind, könnte man es darauf ankommen lassen, ob die Eltern dann das Haus verkaufen müsssen, was wiederum nur mit Zustimmung Deines Freundes möglich wäre oder ob es gar zwangsversteigert wird. Im Falle einer Zwangsversteigerung könnte Dein Freund die anderen 75 % einsteigern, was aber gar nicht geschickt wäre, wenn er womöglich sowieso der Alleinerbe ist.

In jedem Fall ist es so, dass Dein Freund weit mehr in der Hand hat, als seine Eltern vielleicht glauben, aber die Streitvariante zu suchen, dürfte am Ende die schlechtere Entscheidung sein.

...zur Antwort

Ich nehme an, in den 400 € sind auch schon die Nebenkosten. Dann hast Du vielleicht noch andere fixe monatliche Kosten, wie die private Haftpflichtversicherung oder bist Du noch bei Deinen Eltern mitversichert? Sowie Strom, sofern direkt mit dem Versorger abgerechnet wird und Internet/Smartphone.

Wenn so etwas also noch anliegt, geht das erst mal von 250 € weg. Den Restbetrag teilst Du durch 30 (Tage) und dann weißt Du, wieviel Du pro Tag ausgeben kannst. Gibst Du z. B. für Deinen wöchtenlichen Einkauf schon 50 € aus, reicht es nicht. Brauchst Du regelmäßig neue Klamotten, kannst Du diese nicht bezahlen und wenn irgendwas mal repariert werden muss, ist es endgültig vorbei.

Vergleiche mit Deinen Ansprüche und Du wirst sehen, ob das realistisch ist oder ob nicht doch ein weiterer Job hilfreich wäre.

...zur Antwort

Welche Art von Decke hat das Haus? Beton oder Fehlboden?

Die Konstruktion eines Fehlbodens besteht aus Balken, die von oben und unten mit Holbohlen verkleidet sind. Evtl. noch Putzträger von unten und vielleicht Estrich von oben. Diese Art der Decken, die etwa bis Mitte letzten Jahrhunderts in vielen Häusern üblich war, bedeutet, dass das Haus sehr hellhörig ist. Da kaum Masse vorhanden ist im Vergleich zu einer Betondecke, dringt Schall nahezu ungehindert durch.

Alles, was nun auf dem Boden liegt, trägt zu mehr Masse bei. Deshalb wäre es verkehrt, das Laminat raus zu machen. Oben drüber dicke, schwere Teppiche zu legen (keine Teppichböden!) kann durchaus helfen, da das Material sowieso Schall schluckt und auch Masse mitbringt.

Dennoch: Ganz ruhig wird es wohl nie werden. Im Übrigen trägt auch die Ausgestaltung der darunter liegenden Wohnung erheblich dazu bei, wieviel Schall bei Dir ankommt.

Nimm doch einfach mal mit Deinem Smartphone so ein Telefonat auf und gehe dann zur Nachbarin und erkläre ihr in Ruhe, was bei Dir ankommt. Sie kann vielleicht künftig leiser oder in einem besser gedämmten Raum telefonieren und vor allem weiß sie, wie es um die Privatsphäre in dem Haus steht. Du musst also keinen Zoff mit ihr anfangen, aber vielleicht könnt Ihr dann gemeinsam überlegen, wie man dem Problem bei kommt. Vielleicht auch zusammen mit dem Vermieter.

...zur Antwort
Flammen sollen ja entspannend sein.

Nicht für jede/n, wie Du siehst.

Du wohnst in einem Haus, in dem noch mehr Menschen wohnen. Minimal trägt also die brennende Fackel dazu bei, dass der Hausfrieden gestört wird.

Mieter meines Mehrfamilienhauses würde ich das Abbrennen von Fackeln oder Lagerfeuer auf dem Balkon auf jeden Fall untersagen und maximal eine geschützte Kerze oder ein Teelicht erlauben. Die Frage ist nämlich immer, wo ist die Grenze.

Ganz dummerweise könnte folgendes passieren:

Du wirst kurz abgelenkt durch Smartphone, Toilette oder weil es an der Tür klingelt. Ein Windstoß trennt brennende Teile der Fackel ab und wirft sie auf einen Nachbarbalkon, wo leicht brennbares Zeug gelagert ist. Das geht dann in Flammen auf, ohne dass irgend jemand es gleich bemerkt. Wenn die Fassade des Hauses gedämmt ist, gerät diese womöglich in Brand und ein unaufhaltbares Feuer entsteht.

Auch wenn das sehr unwahrscheinlich klingt, aber die meisten Brände entstehen durch solche absolut unwahrscheinlich erscheinenden Vorgänge.

Die Angst davor, auch wenn sie objektiv unberechtigt ist, reicht aus, um Dir das Abbrennen der Fackel auf dem Balkon zu untersagen.

Wäre ich Dein Vermieter und würde sich die andere Bewohnerin bei mir beschweren, würdest Du eine Abmahnung von mir bekommen und im Wiederholungsfall sofort die fristlose Kündigung.

...zur Antwort

Vollkommen richtig gehandelt. In ein solches Haus sollte wirklich nur der Zugang bekommen, der irgendwas Vernünftiges drin zu tun hat.

Als ich vor langer Zeit zwischendurch Wochenzeitungen ausgetragen hatte, gab es ein Wohngebiet aus lauter mittelgroßen Mehrfamilienhäusern, die eine zentrale Tiefgarage hatten. Die Briefkasten waren innen und so musste ich Zugang zumindest zum Treppenhaus bekommen. Auf verschiedenen Klingeln gedrückt und dem/der ersten der/die sich gemeldet hat, gesagt, dass ich die Zeitungen bringe. Kein Problem. Immer wieder erlebte ich aber, dass einfach geöffnet wurde und niemand fragte nach. Als ich dann meine Zeitungen in die Briefkästen verteilt hatte, ging ich regelmäßig in den Keller, von dort in die Tiefgarage und von dort zum nächsten Treppenhaus (Hauseingang) usw. Ich hatte also, nachdem ich einmal in ein Treppenhaus kam, freien Zugang zu allen Wohnungen des Hauses und zu allen Autos, die abgestellt waren. Niemand hätte mich im Zweifel daran gehindert, in Wohnungen, die ich zuvor vielleicht ausgespäht hätte oder in Autos, in denen interessante Sachen rumliegen, einzubrechen. Meiner damaligen Meinung nach, war das schon sehr leichtsinnig, wie das damals geregelt war. Irgendwann waren die Zugänge zur TG abgesperrt, aber von der TG aus noch als Fluchtwege nutzbar.

Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, gewisse Regel in einem solchen Haus aufzustellen und dann auch einzuhalten und wenn Deine Freundin hier auf Nummer sicher ging, ist das nur zu begrüßen. Wäre irgendwann mal jemand gekommen und hätte nachgeprüft, wohin ich von den Briefkästen aus gehe und mir dann den Zutritt zur Tiefgarage untersagt, hätte ich am Ende nichts dagegen gehabt.

...zur Antwort
Anfang des Monats ist ein Rohr geplatzt

Wohl ein Rohr der Fußbodenheizung.

Es ist für Deinen Vermieter nicht leicht, das Problem kurzfristig zu beheben. Mails nützen nicht viel. Immerhin hat er sich schon gekümmert und ich vermute, auch die Versicherung eingeschaltet, die dann die Leckortungsfirmen beauftragt hat.

Mit der Situation wirst Du noch einige Zeit leben müssen, aber immerhin hast Du Anspruch auf Minderung der Miete. Was Du minderst, bekommt der Vermieter wieder von der Versicherung. Allerdings halte ich 100 % derzeit für zu hoch gegriffen, da die Wohnung nicht komplett unbewohnbar ist.

Ruf morgen direkt den Vermieter an. Teile ihm mit, dass ab Anfang nächster Woche eine Frostperiode kommt und er soll Dir Heizgeräte besorgen. Das könnten z. B. Elektroradiatoren sein, die man aufstellt, wo keine Heizung funktioniert. Stromzähler dran und dann hast Du wieder warm. Falls er solche Geräte nicht besorgen kann, schlage ihm vor, dass Du welche besorgst und ihm in Rechnung stellst. Geräte, wie Stromzähler.

Keinesfalls musst Du in der kalten Bude hocken bleiben.

...zur Antwort
das der Vertrag nur seine Gültigkeit behält solange mein Arbeitsverhältnis besteht.

Falls es sich um eine Werkswohnung handelt - Arbeitgeber = Vermieter - , ist die Klausel gültig und Du wirst den Schlüssel wohl auch nicht mehr bekommen.

Wenn es eine ganz normale Wohnung ist ohne Bezug zum Arbeitgeber, ist die Klausel ungültig. Du hast einen gültigen Mietvertrag unterschrieben und Deinen neuen Vermieter auch nicht getäuscht o. ä., denn Du hattest eine Arbeit.

Ein gültiger Mietvertrag kann nur durch rechtmäßige Kündigung aufgelöst werden und dazu gibt es ganz bestimmte Vorschriften, die es Deinem Vermieter derzeit wohl unmöglich machen, den Vertrag einfach so zu beenden.

Falls Du die Wohnung beziehen willst, und der Vermieter rückt den Schlüssel nicht raus, kannst Du ihn auf Herausgabe der Wohnung verklagen. Dabei hilft Dir ein Rechtsanwalt, der die nötigen Paragraphen und Worte findet und der auch ggf. ein Abfindungsangebot, bzw. eine Vereinbarung für Schadensersatz aushandeln könnte, denn es ist wohl nicht anzunehmen, dass man sich in einer Wohnung sehr wohl fühlt, in die man sich "reingeklagt" hat.

Damit könntest Du aber auch Zeit gewinnen, bist Du einen neuen Job hast.

Andererseits könnte es natürlich sein, dass Du jetzt wieder ganz woanders einen Job bekommst und Du die Wohnung gar nicht mehr haben willst. Dann wäre die Klausel natürlich Deine Chance, um schadlos aus dem Mietverhältnis raus zu kommen.

...zur Antwort

Grundsätzlich mal: Du bist ein Jugendlicher, der offenbar viel zu viel vor dem Gaming-PC sitzt (s. Deine anderen Fragen). Dein Vater wird das wissen und mit Sicherheit befürchtet er, dass Du in einer eigenen Wohnung gar nicht mehr davon weg kommst.

Du willst eine Wohnung suchen. Diese musst Du auch bezahlen. Auch wenn Du eine Ausbildung machst und selbst Geld verdienst, wirst Du kaum einen Vermieter finden, der Dir eine Wohnung vermietet. Da fehlt schlicht das Vertrauen, das Du nur dann herstellen könntest, wenn Deine Eltern für Dich bürgen oder selbst mit in den Mietvertrag aufgenommen werden, auch wenn sie nicht mit einziehen.

Und ich glaube kaum, dass Dein Vater da mitmacht und Deine Mutter erst recht nicht.

...zur Antwort

Gewerbemietverträge unterliegen etwas anderen Bedingungen als Wohnungsmietverträgen. Du hast Dich verpflichtet, das Objekt weitere 2 Jahre zu mieten und davon kommst Du nicht so leicht weg. Du hast folgende Möglichkeiten:

  1. Mit dem Vermieter sprechen und einen Aufhebungsvertrag mit früherem Ende des Mietverhältnisses vereinbaren.
  2. Falls der Vermieter nicht zieht, sollte er Dir die Unter- oder Weitervermietung erlauben, sodass Dein finanzieller Nachteil begrenzt bleibt.
  3. Melde für Deine Firma Insolvenz an. Ggf. müßtest Du erst die Voraussetzungen dafür schaffen. Die Firma wird dann abgewickelt und ein Dauerschuldverhältnis, wie so ein Mietvertrag kann ohne Frist gekündigt werden. Allerdings hat diese Möglichkeit auch seine Tücken.
...zur Antwort

Ganz schön schlau, einfach mal in Gute Frage nachzufragen, wie das geht, denn es ist wohl davon auszugehen, dass Dein Chef das sehr wohl weiß.

Einen Tipp sollst Du haben: google mal nach Vermieterportalen. So etwas gibt es bei immoscout oder bei Heise online.

...zur Antwort

Ganz klar ist schon mal, dass er es Deiner Nachbarin erlaubt hat und nicht Dir. Bei der Nachbarin ging es vielleicht um ein paar Trümmer und bei Euch um die halbe Wohnungseinrichtung, oder nicht?

1000 % hört sich dramatisch an, aber in Wirklichkeit geht es um rund 350 €, oder? Das ist nun auch wieder nicht soo viel.

Waren es nur 100 kg max., hättest Du das Zeug auch selbst entsorgen, bzw. abholen lassen können. Aber Du hast den bequemsten Weg gewählt, ohne selbst Deinen Vermieter zu fragen.

150 Kilometer? Anfahrt - Fahrt zur Abladestelle - Rückfahrt zu seinem Betrieb. 150 Kilometer sind schnell mal abgeradelt, aber auch gut mit Hilfe eines Routenplaners nachzukontrollieren.

Die städtischen Mitarbeiter hätten das Zeug bei Dir innerhalb von 15 Minuten aufgeladen. Dann noch weitere Stationen und am Ende fließt das alles in einen Pauschalbetrag ein.

Die Leute Deines Vermieters bekommen aber auch die gesamte Wegezeit bezahlt. Wenn es zwei Mann waren und jeder drei Stunden beschäftigt war, was bei 150 Kilometern durchaus möglich ist, könnte die Rechnung so aussehen:

100 € Anfahrt - 100 € Fahrt zum Entsorgen 100 € Fahrt zurück = 300 €

Kilometer geld 150 * 0,50 = 75 €

19 % Mwst. auf 375 € = € 71,25

Macht zusammen € 446,25.

Die große Frage dabei wäre aber, ob und wieviel tatsächlich an Mehrkosten für Deinen Kram angefallen ist. Wenn Dein Vermieter das belegen und mit Zahlen unterlegen kann, sieht es evtl. schlecht für Dich aus, denn es kann gut sein, dass auch ein Richter den Vergleich mit der Stadt nicht akzeptiert, sondern die besonderen Kosten Deines Vermieters anerkennt.

Das Dazuwerfen Deines Krams auf den Abfallhaufen des Vermieters mußte dieser als Auftrag auffassen, Deine Sachen auch für Dich zu entsorgen. Da er wohl nicht gerade das beste Verhältnis zu Dir hatte, wollte er das vermutlich gar nicht, während er das bisschen Zeug der anderen Mieterin gerne mitgenommen hat.

Kann das in etwa zutreffen?

...zur Antwort

Natürlich. Du wirst auf sehr viel billige China-Ware stoßen, die mehr auf Optik, denn auf Nützlichkeit getrimmt ist. Hier hätte ich schon Bedenken, dass ich mich langfristig vergifte, ohne dass ich es bemerke und schon schmeckt das Essen deutlich schlechter.

Pfannen: Kauf Dir was hochwertiges, neues. Das darf dann auch beschichtet sein. Behandle sie gut und Du brauchst keine Angst zu haben.

Töpfe: Edelstahl sollte hier erste Wahl sein. Häufig findet man auch gebrauchte Töpfe auf Flohmärkten oder in Trödelläden aus Haushaltsauflösungen. Auch hierbei könntest du Dich an bekannten Marken orientieren, wie WMF, Fissler, Berndes etc.

Im Prinzip gilt das Gleiche für Besteck. Gute Qualität hat hier den Vorteil, dass sie ggf. jahrzehntelang hält, sodass man auch nur einmal in vielen Jahren kaufen muss, sodass es langfristig auch billiger ist.

Keramik/Porzellan: möglichst weisse Teller, Tassen etc und bei allem, was bunt ist, auf Qualität achten.

Plastikschüssel und -behälter: Hier wird häufig mit minderwertigem Material die Tupperware nachgemacht. Die Teile verziehen sich dann in der Spülmaschine und ggf. geben sie auch Giftstoffe, wie z. B. Weichmacher ab. Lieber nur gute Teile für Aufbewahrung anschaffen und nicht für kochen oder erwärmen verwenden.

Gläser: Glas ist Glas. Die einen muss man schonen (Spülmaschine!), die anderen für den täglichen Gebrauch sind schnell mal ersetzt. Einen gewissen Bestand an wirklich guten Gläsern für Gästebewirtung besorgen und ansonsten kann man auch billige Gläser für den täglichen Gebrauch verwenden. Wenn man mit Spülmaschine spülen will, sollte man aber auf ein einigermaßen Bruchsicherheit achten. Zu dünne Gläser gehen leicht kaputt und dann hat man die Scherben in der Maschine.

Mein Tipp ganz allgemein: Schau Dich auf dem Gebrauchtwarensektor um und wenn Du Neues kaufst, dann nur gute Sachen und dann auch lieber etwas mehr Geld ausgeben. Außerdem ist bald Weihnachten.

Dass Du etwas Geld hast, habe ich in einer anderen Frage von Dir gesehen. Geiz ist also nicht unbedingt immer geil.

...zur Antwort

Hast Dich schon entschieden?

Die Lage ist entscheidend. 4 m² mit Garten an einer Hauptstraße ist definitiv schlechter, als 50 m² ohne Garten/Balkon aber recht ruhig gelegen und der nächste Park um die Ecke. Um den Park kümmert sich dann jemand anders, aber nutzen kannst Du ihn dauernd.

Vor Einbruch mußt Du wahrscheinlich auch in Österreich nicht besonders Angst haben. Wenn, dann gibt es ein paar Kleinigkeiten, die man sich beschaffen kann, sodass ein schneller Einbruch auch in einem EG-Fenster oder -Tür nicht möglich ist. Da bei Einbrechern Zeit alles ist, lassen die sehr schnell ab, wenn sie merken, dass sie nicht so einfach voran kommen.

...zur Antwort