Was tut ihr gegen die Angst zu sterben bzw gegen die Ungewissheit was kommt (innerer Konflikt, leben oder sterben)?

Ich bin w/17 & leide seit über einem Jahr an regelmäßigen Panikattacken. Ich bin aber schon in Therapie in arbeite daran.

Früher wollte ich aufgrund meiner vielen Ängste und dem daraus resultierenden Leidensdruck, oft sterben. Mit 14 habe ich das erste mal eine Batterie geschluckt, in der Hoffnung sie würde sich durch die Magensäure zersetzen und dann meinen Körper von innen verätzen. Jedoch habe ich mich wieder übergeben. Das ist passiert, da ich zum damaligen Zeitpunkt öfters sexuell genötigt wurde und ich einfach nicht mehr konnte. Vor 1 1/2 Jahren habe ich dann Panikattacken bekommen. Die Zeit war wirklich extrem. Ich habe mir täglich in die Arme geschnitten, mich selber gewürgt oder meinen Kopf angeschlagen. In der Schule habe ich mich in jeder Pause auf Toilette eingesperrt und mir in die Arme gebissen/geschnitten. Da ich so eine mögliche Panikattacke verhindern wollte und es mich beruhigt. Das ganze hat sich gesteigert, irgendwann bin ich zu so einem kleinen Waldstück. Dort war ein Bahnübergang, manchmal habe ich mich auf die Schienen gelegt und meine Augen geschlossen. Ich wollte testen ob ich Angst habe zu sterben. Da zu liegen hat mir irgendwie gefallen. Jedoch wollte ich so nicht sterben, ich habe immer darauf geachtet, dass kein Zug kommt. Auch sonst habe ich mich viel damit beschäftigt. Habe Abschiedsbriefe geschrieben, für den Fall der Fälle und mir Methoden überlegt. Kam dann in die Psychiatrie.Nun bin ich nicht mehr in der Schule und mir geht's besser. Ich denke nicht mehr an Selbstmord und dank meiner Therapeutin schätze ich mein Leben. Das Problem ist nur, dass ich jetzt extreme Angst davor habe zu sterben. Gestern ist in einer Serie jemand gestorben (oitnb/poussey) und eig war es ok. Dann hatte ich plötzlich ein Kribbeln im Kopf und mein Blick wurde starr, ich bekam Panik. Ich dachte sowas wie: was passiert nach dem Tod? Wie kann es nichts geben? wo war ich vor 17 Jahren? es kann doch nicht alles vorbei sein! Alles Geschehene ist irrelevant! Bekam eine extreme Panikattacke, meine Pupilen waren sehr geweitet,was tut man gegen diese Angst?Jetzt habe ich wegen der Panikattacke Probleme mit derealisation.

Leben, Angst, sterben, Tod, Psychologie, Welt, Angststörung, derealisation, Gesundheit und Medizin, Panikattacken, Ritzen, Selbstmord, sexueller Missbrauch, Suizid, SvV, Sexuelle Nötigung
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An Derealisation gewöhnt?

Hallo liebe Leser,

Seitdem ich einen Cannabis Badtrip hatte, habe ich manchmal das Gefühl an Derealisation zu leiden. Ich weiß nicht ob ich es habe oder nicht. Es kann auch gut einfach nur die Angst davor sein, verrückt zu werden. Aufjedenfall habe ich fast den ganzen Tag wenn ich in der Schule ode draußen bin mit Freunden nichts. Ich vergesse völlig das dieser Zustand eine Rolle in meinem Leben spielt. Wenn mich dann jedoch meine abendlichen Gedankengänge überkommen und ich mich frage ob ich Derealisation haben könnte fängt der Spuk an. Ich gucke um mich und frage mich ob ich denn diese Dinge um mich herrum als real warnehme oder nicht. Und dann beginnt das Problem. Ich gucke sie an und weiß aber nicht ob sie mir real oder unreal erscheinen. Sie erscheinen mir irgendwie neutral. Es fühlt sich an, als wüsste ich garnicht wie sich "real" anfühlt.

Kann es sein das ich die ganze Zeit DR hatte und mich so sehr daran gewöhnt habe, das ich garnicht mehr weiß wie sich "real" anfühlt?

Wie auch immer. Ich habe an dem abend dann soviel gegoogled und mir storys von Leuten reingezogen, sodas ich 2 stunden nicht schlafen konnte, und extreme panik bekam. Heute Morgen war alles wieder vorbei.

Ich fänds mega wenn ihr mal eure Meinung und Ferndiagnosen kommentieren würdet :)

Und noch etwas: Es ist nicht böse gemeint, aber ich fänds cool wenn nur Leute kommentieren würden, welch wirkliche eine Idee oder ähnliches haben. Halbwissens-Schätzungen sind mir bei dn Thema etwas heikel, wobei ich weiß das keine Diganose gestellt werden kann.

MfG!

Psychologie, Depersonalisation, derealisation, Gesundheit und Medizin, Psyche
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Identitätsfindung gescheitert?

Hallo Leute :)

Ich bin 17 Jahre alt und habe ein grosses Problem mit mir selber, bzw. meiner eigenen sozialen Identität. 

Ich weiss dass in dieser Zeit sich die Persönlichkeit gerade noch entwickelt und manche Dinge die ich hier schreibe bestimmt normal für die Pubertät bzw. Adoleszenz sind, allerdings werden meine Probleme nicht immer besser, sondern verschlechtern sich von Tag zu Tag. Ich denke verschiedene Aspekte der Identitätsfindung, wie meinen eigenen Kleiderstil oder Musikstil, habe ich schon gefunden. Jedoch meine soziale Identität, welche mit anderen Leuten interagiert, ist total verworren und verwirrt. Das Problem ist das ich mich nicht als eine einheitliche Person definieren kann. Als gäbe es in meiner Art zu Sein kein festes Muster. 

Ich habe meine soziale Rolle noch nicht gefunden, die eigene Art wie ich mit Menschen umgehe. Auch meine eigenen Werte und mein eigener Humor ist nicht definiert. Ich pendle sozusagen zwischen verschiedenen Verhaltensweisen, aber kann mich nie endgültig festlegen oder definieren. 

Ich bin 24/7 unsicher gegenüber anderen Menschen, weshalb ich keine richtigen Bindungen mehr aufbauen kann. Auch mit Leuten die ich schon lange kenne, sogar meiner Familie, bin ich unsicher. Ich denke dass wenn ich mich selber nicht kenne, auch niemand anderes mich wirklich kennen kann, sodass nie eine Bindung entstehen kann. 

Durch dass ich im unklaren über mich selbst bin, versuche ich mich über andere zu definieren. Ich kopiere die Verhaltensweisen von Leuten deren soziale Rolle mir gefällt. Ich versuche wie sie zu reden, den ähnlichen Wortschatz zu gebrauchen, und versuche ihren Humor nachzumachen. Das Problem ist jedoch, dass ich die verschiedensten Ideale einer sozialen Rolle habe. Zum Beispiel ist das eine Ideal gesprächig, und ein anderes total ruhig. Dann stehe ich in einem ständigen Dilemma, weil ich mich wie nicht festlegen kann wie ich lieber sein will. Das führt dazu dass ich lieber einfach ruhig bin und gar nichts rede weil ich mich dann sozusagen zu nichts bekennen muss. Ausserdem will ich auch authentisch sein, und nicht andere nachahmen.

Seit ungefähr einem Jahr habe ich durchgehend Derealisation und Depersonalisation, körperliche Beschwerden und dazu noch soziale Ängste entwickelt. Ich falle einfach immer tiefer in ein Loch und habe keine Ahnung wie ich mich, bzw. meine soziale Rolle finden kann. Ich bin irgendwie an den Hürden der Selbstfindung gescheitert. Ich habe kein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwert und keine Selbstliebe, denn dafür bräuchte es zuerst mal ein Selbst. 

Wie entwickele ich ein Selbst, was authentisch ist und ich lieben kann?

Ich weiss dass ich eigentlich zu einem Psychologen gehen müsste, aber ich habe zu grosse Scham um darüber mit meinen Eltern zu reden.

Nur schon wenn ich diesen Brief schreibe, weiss ich nicht wie ich mich präsentieren möchte. Deshalb auch der monotone Schreibstil.

Danke fürs durchlesen! :-)

 

Schule, Angst, Politik, Psychologie, derealisation, Gesundheit und Medizin, Identität
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Durch meine Zunge verliere ich das Gefühl zu mir?

Hallo,

Ich habe in letzter Zeit so das Gefühl ab und zu , als würde ich urplötzlich die Verbindung zu meinem Körper verlieren.

Mir ist mittlerweile aufgefallen, das dieses Gefühl im Mund anfangen muss, denn wenn ich nicht diesen Schub habe, wo ich mich urplötzlich nicht fühle, dann habe ich durchgehend ein komisches Gefühl im Mund.

Es fühlt sich so an, als würde in meinem Mund dieses ich fühle mich nicht Gefühl anfangen. Dieses Gefühl kann man schlecht beschreiben, es fühlt sich so an als würde ich durchgehend kaum ,,Verbindung'' von meiner Zunge zu meinem Gaumen spüren und das es dann manchmal Anfallsartig durch den ganzen Körper geht. In dem Moment verliere ich sozusagen mein Körper Bewusstsein (nein, keine Ohnmacht).

Man kann es auch so beschreiben, sobald ich meinen Mund komplett zu habe und mit meiner Zunge meinen Gaumen berühre, dieses Gefühl durch den ganzen Körper kommt, also sobald ich diesen Anfall durch den ganzen Körper habe, merke ich immer, dass ich alles in meinem Mund ziemlich eng aneinander habe.

Nehme keine Drogen

Was kann das sein?

im Mund haben und dann kommt dieses Gefühl manchmal schlagartig am ganzen Körper.

Medizin, Gesundheit, Körper, Zunge, Gehirn, Blutdruck, Bewusstsein, Depersonalisation, derealisation, dissoziation, Gesundheit und Medizin, Hirn, Liebe und Beziehung, Neurologe, Neurologie, Nuklearmedizin, Psyche, Radiologie, Wahrnehmung, bewußtlos, Bruxismus, Wahrnehmungsstörung
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Gegen derealisation?

Hey heute hab ich eher keine frage sondern möchte was Teil. Ich selber bin 22 und leider öfter an wiederkerne derealisation und co . Dazu auch fast immer vorhanden angst und panik störung. Ich war damit in einer klink und wusste das die mir bei der Sache mit der derealisation nicht wiklich helfen können (dachte ich)denn es ist kaum erforscht und oft wissen Ärzte darüber aber können nicht viel machen .. . Ich habe mirtazapin gegen meine angst und panik bekommen abends was sehr gut ist , nun hab ich ein mittel bekommen was eig gut gegen angst ist aber sehr gut hilft gegen Realitätsverlust (derealisation) es nennt sich "Promethazi" . Oft hielten die derealisation mehre Monate an bei mir am Anfang musste ich jedes mal aufs Neue mich damit anfreunden ... war grade erst mal 6 Tage in der klink und ab dem 3 tag bekam ich das Medikament und zack 3 Tage später war meine derealisation einfach so weg was ich nach 5 Jahren nie hatte und das obwohl das "promethazin" nur als Bedarf war und nur 25mg habe nach 4 Tagen nicht mehr genommen und mir ging blenden den eine derealisation ist echt beängstigend und blöd .. aber jetzt hab ich (nur noch meine angst und panik störung. ) evlt wer es mal probieren möchte kann es machen mir hast geholfen und ich hab schon viele Medikamente durch.. aber wusste bist da nich nicht das dieses Medikament gegen Realitätsverlust hilft 🤔 den was bei einer derealisation auch passiert es wird zu viel

Nervenbotenstoffes Dopamin ausgeschütten und das Medikament schraubt dieses zurück was bei mir innerhalb paar Tagen die derealisation verschwinden lassen hat .

Wollte es nur weiter teilen evlt hilft es ja lg Rene

Medikamente, Psychologie, derealisation, Gesundheit und Medizin
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Realitätsverlust, Leben wie ein Traum?

Wird ein etwas längerer Text, aber ich bräuchte echt Hilfe. Ich war vor ca. 2 1/2 Wochen auf einem Festival, wo ich Cannabis geraucht habe (war nicht das erste Mal). Das war der reinste Horrortrip, ich dachte ich muss sterben und hatte die ganze Zeit Panik. Als der Trip endlich vorbei war gin es mir wieder normal, allerdings fing ich 2 Tage später ewige innere Debatten über das Thema "Tod" und habe dadurch immer mehr Angst und Panik gekriegt, sodass ich teilweise echt Schlafprobleme hatte und mich von der Außenwelt isolieren wollte, weil ich Angst hatte, zu sterben (das hört sich wirklich albern an, wenn man es schreibt, aber es war wirklich schlimm) . Dann vor etwa einer Woche hatte ich dann auf einmal dieses Gefühl: Alles hat sich surreal angefühlt und es wurde immer schlimmer. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob das hier vielleicht alles eine Illusion ist ob meine Mitmenschen überhaupt echt sind etc. Meine Skepsis gegenüber den Menschen ist gewachsen und irgendwie habe ich mich in meinem eigenen Zimmer und auch in meiner Familie so fremd gefühlt. Die Gedanken bezüglich der Illusion sind fast weg, die mit den Mitmenschen tun mir immernoch zu schaffen. Ich habe Angst, dass ich verrückt werde oder einen Hirntumor oder sowas habe, der mich dazu verleitet, so zu denken. Seit vorgestern hat es sich auch so angefühlt, als würde alles was ich mache, geplant sein und als ob ich gar nicht aktiv kontrolliere, was ich mache. Ich habe irgendwie nicht mal mehr so krasse Gefühle... Davor war ich sehr emotional, habe relativ viele Stimmungswechsel gehabt, womit ich aber kein Problem hatte. Jetzt fühlt sich alles so komisch gleichgültig an und das ist unheimlich schlimm :(( Habe mich dazu belesen und es ist anscheinend etwas wie eine Derealisation... Nun zur Frage: geht sowas weg? Es ist grauenvoll so zu Leben, angsteinflößend und möchte einfach nur, dass es weggeht :( hat jemand Erfahrungen damit gemacht und ist die Derealisation oder zumindest dieses Gefühl der Unechtheit weg und wie habt ihr es gemacht? Ich würde mich wirklich über seriöse Antworten freuen, ich bin am Verzweifeln :((

Leben, Freundschaft, Angst, Traum, Psychologie, Cannabis, derealisation, Gesundheit und Medizin, kiffen, Liebe und Beziehung, Realitätsverlust, Cannabiskonsum
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Komisches Gefühl(Psychisches Problem)?

Im folgenden möchte ich euch einen kleinen Einblick geben wie es mir gerade psychisch geht. Ich hoffe jemand hat eine Idee, was ich haben könnte. Alles begann vor etwa drei Jahren. Da war ich 12 Jahre alt und wir machten einen Urlaub in Spanien. Ich flog das erste Mal und war aufgeregt aber konnte dies erfolgreich unterdrücken. Ich habe alles nach innen verdrückt und nach außen hin habe ich mir nichts anmerken lassen. Als wir landeten, fing alles an. Ich hatte ein komisches Gefühl im Bauch,so etwa als wäre ich falsch hier und als wäre ich eingesperrt auf der Insel. dieses Gefühl wurde tag zu tag schlimmer bis es eines Tages den Höhepunkt erreichte. Wir haben uns entschlossen, Abends mal in ein Bad zu gehen, dass neben unserem hotel war. Als ich angefangen habe zu schwimmen, hatte ich (glaube ich) eine schwere Panikattacke. Ich bekam wenig Luft, hatte Panik und hatte durchgehend das Gefühl als wäre ich nicht wirklich da oder tot.. nach dieser Attacke hielt der Schock an... und dieses unreale Gefühl auch.. irgendwie begann ich verrückt zu werden: diese Angst vor dem Gefühl hat verschiedene Symptome hervorgerufen: einerseits kamen mir manchmal einfach ohne Grund die Tränen. Andererseits hatte ich oft zwangsgedanken, wie zum Beispiel ich muss das und das machen, sonst passiert meinen Eltern was oder ich tue ihnen etwas an. Sowas würde ich natürlich nie tun. Ein anderes Symptom war, dass ich einfach eine random Familie aus meinem Hotel angefangen habe zu vermissen. Ich kannte keinen einzigen von denen, nur vom sehen. Ich wollte die unbedingt wieder sehen, ich sah in die Listen wo der Rückflug von ihnen landet... ich weiß nicht was das war und dieses Unreale Gefühl blieb, bis heute.

3 Jahre später. Heute fühle ich mich so: ich habe das gefühl, als wäre ich nicht richtig da bzw tot oder einfach gefangen, und das leben spielt sich außerhalb meiner Zelle ab. Ich habe das Gefühl irgendwas hält mich auf mein Leben zu leben.Außerdem fang ich an einfache Dinge zu hinterfragen. zB das reden. Ich tue mir deshalb beim Reden oftmals schwerer als früher. Außerdem äußern sich manchmal Zwänge wie zB zu schlucken...Und ich habe auch angefangen Serien zu schauen wie zB Prison Break. Irgendwie hab ich da immer das Gefühl das ist real und bekomme dann Angst bzw starkes Mitleid und Mitgefühl mit Leuten.. Freut mich wenn ihr bis hier durchgelesen hat. Ich freue mich über jede sinnvolle Antwort. Danke.

Freundschaft, Gefühle, Psychologie, Depression, derealisation, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Panikattacken, Schock
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Derealisation, Realitätsverlust und Ängste?

Hallo zusammen,

ich wende mich hier an Leute die eventuell etwas mit den Begriffen Derealisation/Depersonalisation anfangen können. Seit einigen Tagen geht es mir echt beschissen. Ich befinde mich in einem Zustand der sich richtig unangenehm anfühlt. Angefangen hat das als ich irgendwann angefangen habe mir Gedanken zu machen über die Welt und meine Existenz. Ich habe mich immer weiter reingesteigert und bin jetzt völlig benebelt davon. Ich denke mir ständig das alles unreal ist und das die Welt und meine Existenz ferngesteuert sind. Dann kommen so fragen auf wie: „Warum bin ich auf der Welt“, „Warum bin gerade ich in diesem Körper, in diesem Moment in diesem Zeitalter“. „Warum bin ich der der ich bin und wie kommt es das ich dieses Bewusstsein hab“. Mache ich diese Bewegungen, erzeuge ich diese Gedanken? Usw. - Dann gerate ich in Panik und eine Angst durchströmt meinen Körper. Ich bin dann wie gelähmt und mein Kopf fühlt sich an als würde er brennen. Das geht so weiter bis dann dieselben Fragen sich wiederholen und mir Angst machen. Ich denke plötzlich das nix von alldem was ich erlebe real ist oder ich in einer Art traum bin, völlig neben mir. Dann fang ich an mich und meinen körper anzufassen oder leicht zu kneifen damit ich irgendwie ne Sicherheit habe das ich da bin. Das geht dann teilweise so weit das ich komplett alles in Frage stelle. Ich denke so alles wäre eine Erfundene Realität und wer weiss ob alles so ist wie es scheint. Manchmal wirds besser wenn ich mich ablenke und Videos schaue oder Filme etc. Was mir noch hilft ist der Gedanke „ich denke also bin ich“. Also es ist ja jemand da der das alles hinterfragt...nur dann will ich halt verstehen warum ich? Nur ich erlebe dieses Ich wie es ist und kein anderer. Alles fühlt sich dann taub und verzerrt an bzw. so unecht. Da wird mir schon Ohnmächtig bei solchen Gedanken. Ich verzweifle langsam, weiss auch nicht warum das auf einmal da ist und was ich dagegen tun kann. Eventuell ne Therapie? Hatte schon immer mit Panikattacken und Ängsten zu kämpfen seit meiner Jugend. Bin jetzt 26. Ich hab Angst um meine Engsten und Freunde. Sie wissen noch nix davon. Die schlimmste Vorstellung ist für mich immer wenn ich sogar an ihren Existenzen zweifele. Sind es vielleicht verdrängte Ängste oder Trauma? Hab jetzt erstmal einen Urlaub vor mir wo ich für 2 Wochen wegfliege. Hoffe das ich meine Lebensqualität verbessern kann, da ich die grade einbüße. Komme zu fast gar nix mehr, nur noch im Kopf gefangen. Vermisse die Zeit wo ich mir um sowas keine Gedanken gemacht hab und einfach gelebt habe...kennt das jemand? Hoffe ich stoße auf Hilfe.

Angst, Psychologie, Depersonalisation, derealisation, Gesundheit und Medizin, Realitätsverlust, Trauma, verzweifelt
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Bin ich im falschen Universum?

Hey :)

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen..

Ich habe seit Jahren das Gefühl nirgends so recht hinzugehören. Das fühlt sich an wie Heimweh, nur weiß ich nicht wonach ich Heimweh habe. Ich fühle mich auf der Welt einfach komplett fremd, als wäre ich in irgendeiner Form anders. Ich kann mich mit niemanden so recht identifizieren. Seit ein paar Monaten ist es sogar so schlimm, dass mir nichts mehr real vorkommt. Ich weiß nicht so recht, wie ich es beschreiben soll. Ich sehe alles in super HD und alles scheint sich entweder langsamer oder schneller zu bewegen. Gegenstände kommen mir viel größer vor als sie eigentlich sind und Personen sind wie Roboter. Ich selbst fühle mich manchmal auch wie ein Roboter, als würde ich alle alltäglichen Tätigkeiten automatisch machen. Ich komme mir einfach vor wie in einem Traum aus dem ich nicht aufwachen kann. Ich bin irgendwie in meinem Körper gefangen, das ist nicht mein Körper!

Ich beschäftige mich sehr mit Astronomie und es gibt ja die Theorie, dass Paralleluniversen existieren. Vielleicht bin ich einfach im falschen Paralleluniversum. Ich glaube schwarze Löcher stellen die Verbindung zu ihnen her. Ich weiß das hört sich alles irre an, komme mir selber verrückt vor..

Das würde auch erklären, warum ich so oft Deja vus habe.

Was meint ihr?

Psychologie, Astronomie, derealisation, Gesundheit und Medizin
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Wahrnehmungsstörung durch legal highs?

Hallo zusammen,

Erstmal sorry für den langen Text.. Hoffe jemand kann mir trotzdem helfen. <3

Ich leide schon seit über 2 Jahren an Wahrnehmungsstörungen, da ich legal highs (chemisches Gras) geraucht habe. Damals wusste ich nicht wie gefährlich es ist und das sogar Menschen davon gestorben sind.. Mir sagte man nur dass es legal wäre und das hat mich hingezogen das zu nehmen. Hab sehr viel davon geraucht und kam jedes mal nicht auf mein Leben klar, war aber danach leicht abhängig davon, sodass ich es 7-10 mal geraucht habe, obwohl ich jedes Mal Mega abgekackt bin.

Seitdem ich aufgehört habe, bemerkte ich, dass sich alles nicht mehr richtig anfühlt, irgendwie falsch, unecht einfach nicht mehr real. Und das ist bis heute geblieben. Jeden Tag will ich sterben, weil ich in dieser "falschen" Welt nicht mehr klar komme und es mit Sicherheit keine Tabletten dafür gibt. Aber da ich vor einem Jahr einen Autounfall hatte, hab ich seitdem Angst zu sterben. Also ich will jeden Tag sterben, hab aber jeden Tag Angst zu sterben. Kann man das irgendwie nachvollziehen? Hat das jemand genauso wie ich?

Wenn ja bitte Tipps geben wie ich mich ablenken kann..

Meine Ablenkung ist jeden Tag lange schlafen, weil ich dann weniger vom Tag habe.. Ich bin jeden Tag Depressiv. (bekomme schon Antidepressiva, wirkt aber nicht, weil bei mir alles zu stark kaputt ist im Kopf)

Danke fürs Lesen und für die Antworten im Vorraus.

Tipps, Drogen, derealisation, Gesundheit und Medizin, Marihuana, Wahrnehmungsstörung
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Kann nicht mehr zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Woran kann es liegen?

Hey ich bin weiblich und 17 Jahre alt . Ich habe seit ein paar Wochen das Problem, dass ich nicht mehr zwischen Realität und Fantasie unterscheiden kann . Ich habe schon seit ein paar Jahren immer wieder Selbstgespräche geführt, nun ist es immer schlimmer geworden und mittlerweile kann ich auch nicht mehr zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Am Anfang war es nur so dass ich im Kopf mir Geschichten ausgedacht habe und mit anderen imaginären Personen gesprochen habe, dann habe ich sogar laut mit ihnen gesprochen obwohl sie gar nicht da waren , habe über ihre Witze, die sie gemacht haben gelacht . Mittlerweile weiß ich garnicht nicht mehr ob ich es mir nur eingebildet habe oder ob es wirklich passiert ist . Hat vielleicht jemand Problem? Oder kann sich einer vielleicht erklären wieso ich auf einmal nicht mehr dazwischen unterscheiden kann?

Hintergrundinformation die vielleicht wichtig ist:

Ich hatte noch nie viel mit Menschen zu tun und hatte auch noch nie ein Problem damit, deshalb waren Selbstgespräche die ich führte und auch noch führe eine willkommene Abwechslung.Allerdings war dieses schon immer so das heißt dieses Problem kann eigentlich nicht dadurch worden sein.

Danke an die die sich beziehen den Text durchgelesen habe es tut mir sehr leid das hier drin so viele Rechtschreib Grammatik und zeichensetzungsfehler drin sind.

Freundschaft, Angst, Menschen, Traum, Gehirn, Psychologie, derealisation, Einbildung, Fantasie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Realität
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Hoffnungslosigkeit und Selbstmordgedanken wegen Derealisation, letzte Möglichkeit?

Ich leide seit ca. 4,5 Jahren an Derealisation d.h. ich nehme die Menschen und Umwelt sehr nah wahr. Wenn eine Person ein Abstand von 1 Meter hat ist das so als würde derjenige ein Abstand von 50 cm haben. Das macht einen natürlich verrückt und man hat das Gefühl eingesperrt zusein, weil alles auf einen zukommt. Wenn ich mich mit Menschen unterhalte kann ich mich nur ganz kurz auf das Gesagte konzentrierten dann krieg ich nichts mehr richtig mit, wie hypnotisiert. Ich seh dann nur noch die Augen an und das fühlt sich so an als würde ich durch die Person hindurchsehen.

Das alles ist aufgetaucht nachdem ich eine Panikattacke hatte damals. Ich kann noch nicht mal in Ruhe durch eine Großstadt laufen. Die Menschen die an mir vorbeihuschen, beängstigend.

Mittlerweile hab ich es in Griff. Es gibt gute und schlechte Tage. Wenn ich mal nicht daran denke ist es auch wie weg auf der anderen Seite ist es ja aber da.

Das beeinträchtigt mein ganzes Leben. Ich fühl mich hoffnungslos ausgeliefert. Ich hab dadurch Selbstmordgedanken, was nicht heißt, dass ich mich umbringen werde, es sind eben Gedanken. Ich will nicht den Rest meines Lebens damit leben. Das ich doch kein Leben mehr, wozu hab ich das verdient?

Im Moment ist es sonnig, was echt gut ist, weil es mir gut tut. Ich hasse bewölktes Wetter, dann ist es schlimmer und bei grellem Licht z. B. in der Müller-Drogerie.

Es kommt immer auf die Situation drauf an. Wenn ich gestresst, nervös, aufgeregt oder müde bin ist es verstärkt da. Bei Übermüdung werde ich zzl. benommen. Bei heißen Sommertemperaturen weiten sich sie Gefäße und fühl mich benommen mein Kopf pocht. Ich hab es aber genauso im Winter. (Wetterunabhängig)

Kurz zu mir. Ich bin 22 J. und weibl. Mache kein Sport.

1.60 groß und ca 52 kilo

Zurückhaltend, ruhig, schüchtern

Psychologie, derealisation, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Panikattacken, Psyche, Wahrnehmung
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Bin ich Krank? Was ist mit mir?

Also...

Zunächst einmal ich bin 17 Jahre Alt, Treibe keinen Sport.

Ich habe vor 10 monaten ca. jeden Tag gekifft und bin oft auf Partys gegangen. Eines Tages habe ich Alkohol getrunken bevor ich 2 Pure Joints konsumiert habe und daraufhin habe ich natürlich 1-2 Stunden lang gekotzt. Dannach habe ich sehr selten Gras geraucht und da war alles wieder Normal, doch nach 3-4 Monaten hatte ich das Gefühl vom Stoned sein und war jeden Tag müde Antriebslos und hatte keinen Apetit. Habe mir dabei nix gedacht doch ein Monat später hat sich alles wie im Traum angefühlt und eines Tages bin ich Raus hatte sowas wie eine Panikattacke und bin ins Krankenhaus gekommen weil ich Herzrasen hatte. Dort wurde ich gründlich Abgecheckt und alle Werte waren ok. Ichhatte ständige Übelkeit und innere Nervösität. Ich kam mir irgendwie Fremd vor und dachte ich hätte eine Derealisation und habe ständig Sachen im Internet darüber gesucht. Seitdem denke ich das irgendwas sicher nicht mit mir Stimmt aber ich denke nicht das ich eine Psychose habe. Ich bin allgemein sehr leicht beeinflussbar und werde sehr schnell nervös auf dinge auf die ich früher nie nervös geworden bin. Es hat sich bis jetzt viel gebessert. Ich bekomme oft das gefühl in so einer zwischen stelle zu sein also zwischen normal und in diesem zustand. Das mit dem in einem Traum vorkommen taucht auch fast nur auf wenn ich draußen bin. Jetzt gerade im Moment kommt es mir vom sehen her so rüber als würde ich die farben intensiver sehen und ich sehe so eine leichte dunkle vignette so als würde ich nur in der mitte klar sehen... Ich habe wirklich keine Ahnung was mit mir ist

Krankheit, Psychologie, psychose, derealisation, Gesundheit und Medizin, Panikattacken
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Derealisation-ich habe angst!?

Hallo

Ein längerer Text folgt, bitte lest ihn trotzdem durch :)

Alles hat angefangen, als ich am Donnerstag ins Bett gehen wollte. Ich bekam ein komisches Gefühl und als ich im Bett war, drehte ich fast durch. Ich dachte ich sterbe! Mein Gedanken explosierten ich hatte solche Angst. Ich stand aif und beruhigte mich ein bisschen. Später musste ich nochmal aif und da kam es wieder, dieses Angst, mein Puls war hoch, ich zittererte...ich hielt es nicht mehr aus und blieb die Nacht bei meiner Mutter liegen, ich schlief wenig aber war beruhigter. Nächster Tag fühlte ich mich extrem komisch. Bin mir sicher es ist Derealisation und Depersonalisation... abends hatte ich leichte Panik schlief aber ein.Gestern fühlte ich mich fast wieder normal und zurück in der Welt...aber heute...alles ist schlimmer...besonders seit nachmittag... extreme Angst, ich gühle mich gefangen, extrem alleine, vergesse die ganze Zeit das ich morgen zur Schule muss und einen Termin habe, Herzrasen, alles Laute macht mir Angst, ich drehe durch und alles wirkt zuviel und dann ist alles noch s derealisiert und ....Hilfe!

Ich weiß ich sollte mich nicht reinsteigern aber es ist unmöglich!!

Hab folgende Erklärungen...

Panikattaken ausgelöst durch

1)kiffen am Wochenende zuvor

2) Histamin-Allergie (Aß 100% Bitterschoko am Do kurz vor Panika. und heute einen Schokoladenikolaus..dann erneutes Gefühl..)

3.???

Bitte helft mir! Hat jemand dasselbe erlebt? Hab Angst heute schlafen zugehen und von morgen....

Danke !!!

Gesundheit, Angst, Drogen, Psychologie, Cannabis, derealisation, Gesundheit und Medizin
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Seit Cannabiskonsum fühl ich mich nicht mehr lebend und habe Angst das ich für immer keine Gefühle mehr hab?

Ich hab vor ca 48 Stunden mit einem Kollegen Gras geraucht es war ein Blunt mit ca 0.8 gramm Gras ich hab ziemlich heftig und oft dran gezogen, die ersten 2min merkte ich nichts doch dann fing alles an:Ich hab aufeinmal das Gefühl gehabt ich träume und will jetzt aufwachen doch ich konnte nicht aufwachen da ich ja gar nicht gefschlafen hab ich bekam extreme Panik mein Herz fing an extrem schnell zu schlagen ich hab alles verschwommen wargenommen und mein Kolleg dachte ich wäre einfach nur stoned, wir sind dann nachhause gegangen und ich hab glaub ganze Zeit nur gesagt ich kann so nicht weiter leben und das ich es extrem bereu dieses Blunt geraucht zu haben.Jedenfalls hab ich bis jetzt also wie gesagt 48h danach nur. och ein Gefühl der unrealität mein Kopf fühlt sich gestressr an ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren alles fühlt sich fremd an und ich habe ganze Zeit suicid Gedanken weil ich extreme Angst hab das dies nie wieder vorbei geht, meinem Kolleg geht es prima und das Zeug ist nicht gestreckt gewesen es war mein glaub 6tes mal kiffen und ich hatte bis dahin eigentlich nur gute Erfahrungen mit Gras. Kann es das wirklich geben und werd ich dieses Gefühl wieder los oder muss ich für immer so leben denn wenn ja ist das nichtmehr lebenswert. Ich bitte um hilfreiche Antworten ich bin menschlich am Ende und will nur noch weg von diesem Gefühl.

Freundschaft, Angst, Drogen, Psychologie, Cannabis, derealisation, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Realitätsverlust, horrortrip
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Hilfe! Solipsismus und Weltgeist?

Hey Leute, ich beschäftigte mich in letzter Zeit viel mit Philosophie und bin auf den Solipsismus gekommen, da ich an Derealisation/Depersonalisation leide. Ich habe Angst davor, aber ich glaube nicht daran.

Dabei stieß ich auf eine seltsame Art des Solipsismus: „Vielleicht ist es nun so, dass zwar alle Menschen in der Welt meines Wachbewusstseins selbständige, sich wissende Subjekte sind, also ein Bewusstsein von sich und der Welt haben, aber diese individuelle Bewusstseins-Aufspaltungen eines alles umfassenden Weltbewusstseins sind. Die Trennung der einzelnen individuellen Bewusstseine wäre nur eine partielle, vorübergehende, oder eine Täuschung, oder aber auch eine Wirklichkeit, der eine andere, widersprechende Wirklichkeit gegenübersteht. Ob es nur ein Bewusstsein gibt oder mehrere, wäre nur eine Frage der Betrachtungsweise. Der Weltgeist wäre eine Art »Multipler Persönlichkeit«, jeder Mensch wäre eine Person in ihm …“ (Peter Möller, Philosoph).

Das macht mir so Angst! Gleichzeitig weiß ich, dass es größenwahnsinnig ist.. Ich glaube ja nicht daran, aber es macht mir Angst, da ich eben an DR/DP leide. Ich möchte nicht alleine sein und auch kein Weltgeist sein. Ich stelle mir immer so vor, was wäre, wenn es so wäre und bekomme Angst. Warum kommen manche Menschen überhaupt auf solche Ideen? Ich möchte diese Gedanken / Ideen aus dem Kopf bekommen, aber es macht mir so Angst, da ich es nicht widerlegen kann!

Ich möchte nur aufmunternde Sachen hören, wie ich das oben logisch widerlegen kann!!

Religion, Psychologie, Depersonalisation, derealisation, Philosophie und Gesellschaft
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Welt wirkt ein wenig unreal?

Hallo,

Ich bin 16 Jahre und männlich!

Vorab sei gesagt das ich bereits mehrere Threads hierzu auf Gutefrage.net gesehen habe, die ein ähnliches Problem beschreiben.

Es ist so: Ich leide im Moment an einer Essstörung, das heist ich kann schlecht mit anderen Menschen zusammen essen und vorallem auch schlecht in der Öffentlichkeit. Allerdings bin ich bereits seit 1 Jahr in Behandlung und es wird auch besser. Am Ende letzten Jahres konnte ich auf einmal feststellen das mir alles total unreal vorkommt, das ich wie gesteuert durch die Gegend laufe. Mir kam alles vor wie in einem Traum. Das war zu dieser Zeit richtig extrem. Doch nach einiger Zeit hat sich das wieder gegeben und es ging wieder besser. Und dann kam es im Laufe des Jahres immer mal wieder und ging wieder, ABER ganz weg war es NIE! Und jetzt ist es im Moment wieder so, das mir die Menschen ein wenig virtuell vorkommen, also wie in einem Spiel. Ich weis immernoch genau was ich tue und so aber alles kommt einem halt nicht so richtig echt vor. Im Prinzip stelle ich mir die Welt als Spiel vor in dem wir alle leben, einkaufen gehen und so weiter. Ich muss dazu sagen das ich seit 5 Tagen auch mein Haus nicht verlassen habe. Hat damit zu tun das alle meine Freunde im Urlaub sind und ich einfach überhaupt nicht weis was ich draußen machen soll. Also auf gut Deutsch sitze ich seit 5 Tagen nur vorm Computer. Natürlich habe dieses Problem schon einmal recherchiert und bin auf eine sogennante "DEREALISTIONSSTÖRUNG" gestoßen, die Symptome sind dabei sehr naheliegend. Ich wollte lediglich mal eure Meinung hören, ob es was mit der Pubertät zu tun haben könnte, oder ob sich das wieder gibt wenn ich wieder raus gehe (ich fahre eh bald selbst in den Urlaub, dort habe ich auch keinen PC). Und nein ich bin nicht Computersüchtig, ich kann auch gut ohne auskommen. Was würdet ihr mir für Tipps geben? Und ja ich werde beim nächsten Termin meine Psychologin drauf ansprechen!

Psychologie, derealisation
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Horrortrip nach Marihuanakonsum?

Hallo, ich habe vor gut einem Monat an dem Geburtstag einer Freundin einen Blunt geraucht(war mein erster Blunt, hab davor aber schon öfter konsumiert). Ungefähr 15 Minuten nachdem ich den Blunt geraucht habe, fing es langsam an, dass ich richtiggg high war und mein Kopf garnicht darauf klargekommen ist. Ich fing an mir Dinge einzubilden und mir Gedanken zu machen, dass dieser Zustand nie wieder weggeht. Dann bin ich hyperventiliert und habe eine Panikattake bekommen. Ich habe ungefähr eine Stunde lang nur zitternd auf dem Boden gelegen und mein Herz ist komplett ausgetickt. Gott sei Dank stand mir während meines „Trips“ eine Freundin bei.. naja auf jeden fall ging es mir Tage danach noch sehr schlecht und mich hat eine sehr starke Derealisation geplagt. Mit den Wochen kamen und gingen immer wieder Depressionsphasen dazu wo ich einfach gleichgültige Gefühle für alles hatte und mich eigentlich nichts mehr richtig interissiert hat. Vor gut einer Woche habe ich dann über den Sinn des Lebens nachgedacht und dazu auch schon eine Frage hier verfasst, die ihr euch auch mal angucken könnt. Mit den Wochen kamen irgendwie immer andere Symptome(weswegen auch immer) dazu. Ich habe seit gut einer Woche auch eine Depersonilation und fühl mich garnicht mehr wohl wenn ich zu lange über mich selbst nachdenke. Die Derealisation ist auch noch da, mal stärker, mal schwächer und die Depressionsphasen sind auch noch da, nur nicht mehr so oft und so lange wie vor ein paar Wochen. Langsam bin ich echt am verzweifeln was mir helfen kann, damit ich mich endlich wieder wohlfühlen kann und wieder in die „Realität“ zurückkommen kann. Ich habe seitdem natürlich nicht mehr Gras konsumiert und werde es auch nie wieder tun nachdem mir das passiert ist. Ich rauche aber regelmäßig und trinke ab und zu mal ein Glas Wein. Ich freue mich auf hilfreiche Antworten und Tipps. Euer keksma :)

Gras, derealisation, Konsum, Marihuana, Psyche, Realität, horrortrip
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Depersonalisation im Jugendalter?

Hallo, ich bin 15 Jahre alt,

und habe vor 2 - 3 Monaten das erste, und bis jetzt auch letzte mal Cannabis konsumiert.

Ungefähr einen halben Monat später hatte ich immer öfter so ein komisches Gefühl was sich nach meiner nun etwas längeren Recherche als eine Depersonalisation rausgestellt hat. Die Diagnose ist nicht offiziell, aber es weißt schon einiges darauf hin.

Es fühlt sich so an als würde ich das was ich mache automatisch machen, ohne wirklich darüber nachzudenken. Und auch ein wenig als würde ich ein wenig neben mir stehen. Ich habe jedoch keine, wie auf manchen Seiten über Depersonalisation beschriebene Emotionslosigkeit, wenn ich mit Freunden was mache, dann verhalte ich mich wie früher, also ich lache und habe ganz normal Apaß, ich denke dann nur manchmal plötzlich wieder über das Gefühl nach, und fange an zu grübeln. Es ist kein Gefühl wo ich jetzt denke, es macht kein Sinn mehr zu leben, nein, das auf keinen Fall, aber es ist einfach ein wenig beängstigend und unangenehm.

Ich wollte einfach mal fragen, was man dagegen machen kann, und wie lange es bei euch gedauert hat, falls ihr schonmal sowas in der Art hattet.

Ich will einfach ein paar Erfahrungen hören, und nicht Dinge wie: "Ja das kommt von Cannbis, dein Fehler, das geht nie wieder weg" sonder wie gesagt Antworten von Leuten die Ahnung oder Erfahrung haben.

Gruß Noah :)

Zusatzinfos:

  • bis auf 1,2 mal Alkohol, und einmal Cannbis kein Drogenkonsum
  • bis vor kurzem ca 3 - 4 Energy Drinks Wöchentlich
  • bis vor kurzem viel Gaming
  • genug Schlaf
  • höchstens sehr wenig Stress, durch Zugfahrt und kurzen Aufenthalt in Berlin (Tunier)
  • keine Sozialen oder familiären Probleme
Psychologie, Depersonalisation, derealisation, Gesundheit und Medizin, Jugend, Psyche, Psychologe
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