Erklärungsansätze von Krankheiten im historischen Vergleich?: Gene vs. Umwelteinflüsse/Erfahrungen?

Hallo,

 

es ist ein sehr allgemeines und eher philosophisches Thema. Ich habe vor längerer Zeit zu dem Thema mal im Internet etwas gelesen, den Thread gibt es jedoch nicht mehr. Im Internet findet man auch nichts darüber, deswegen dachte ich, ich frage einmal hier.

 

Sinngemäß habe ich folgendes gelesen, über das Thema Erklärungsansätze von Krankheiten, je nach geschichtlich-politischem Ansatz. Der dominierende Erklärungsansatz für die Entstehung von Krankheiten variierte also von Zeit zu Zeit. In der NS-Zeit hat man die Gene und die genetische Disposition für zentral erachtet. In dem Sinne auch: Menschen sind sehr unterschiedlich, starke medizinische Eingriffe u.Ä. plausibel.

Weil man in der Epoche nach der NS-Zeit aus der NS-Zeit lernen wollte (wo "eugenetischer" Ansatz vorherrschte: starke Betonung der genetischen Disposition; damit einhergehend auch die Menschenwürde eher zur Disposition gestellt), entwickelte sich danach ein anderer Ansatz: stark links geprägt, gemäß: "Alle Menschen sind von Geburt/ Natur aus gut", wenn böse/ Krankheiten, wurden dafür Umweltfaktoren oder Erlebnisse ausgemacht. (In diesem Zeitgeist hatten es naturgemäß auch Psychopharmaka schwerer.). In der Zeit wurden also die Umwelteinflüsse ("Moderatoren") sehr stark gemacht: Die Kindheit/das Elternhaus die Erziehung, Selbstwertprobleme waren zentral. – Freud: Tiefenpsychologie/Psychoanalyse waren hoch im Kurs.

 

Hat dazu jemand nähere Ausführungen? Nirgendwo, auch nicht auf Wikipedia habe ich zu dem Thema etwas gefunden.

 

Danke und beste Grüße

 

Medizin, Schule, Psychologie, Anthropologie, Philosophie und Gesellschaft
Ist es nicht irgendwie unglaublich, wenn man sich mal vorstellt, wie die Menschen z.B. im 16. Jahrhundert lebten im Vergleich zu heute?

Und das, obwohl ein paar Hundert Jahre in der Geschichte der Menschheit nichts ist.

Es gibt den Homo sapiens seit mindestens 300.000 Jahren. Ein paar hunert Jahre ist also ncihts und dennoch kann man das Leben von heute in keinester Weise mit dem Leben von vor wenigen hundert Jahren vergleichen. Das finde ich verrückt.

Wenn der Wandel der Technik usw. also so schnell ist, wie wird die Welt dann wohl in 200 bis 1000 Jahren aussehen?

Die Menschen von vor 300 Jahren hätten sich bestimmt nicht vorstellen könne, dass es mal elektrisches Licht geben wird, Autos.

Man weiß nciht wo man da anfangen soll. Kanalisation. Flugzeuge. Mit Internet brauchen wir gar nciht erst anzufangen.

Was die Elektrotechnik dem Menschen alles beschert hat ist unglaublich.

Wenn man also weiß, dass sich das Leben der Menschen innerhalb wneiger Jahhuderte extrem verändert hat, dann MUSS man ja quasi annehmen, dass es in den nächsten paar Hundert Jahren wieder so sein wird.

Was wird kommen:

  • die Totalüberwachung der Menschheit (ist jetzt schon relativ weit fortgeschritten, Menschen assen sich ihr Bargeld wegnehmen und transparenter machen, alles online und elektrisch)
  • Fliegende "Autos"
  • Verkehrflugzeuge, mit nur einem oder sogar keinem Piloten an Board
  • Künstliche Intelligenz ist so das, was absehbar ist
  • Organe werden eventuell mit einem 3D Drucker druckbar, wobei daran glaube ich nicht. Man kann die Biologie nicht so extrem überlisten und sooo weit ist der Mensch gar nicht was Biologie und Medizin angeht. Chemotherapie heilt nachweislich keinen Krebs und verbessert die Überlebenschancen nihcht, es ist einfach ein Geschäft mit der Angst.
  • Staaten werden immer weniger souverän
  • wenige Menschen regieren die Welt
  • der elektronische Impfpass kommt ja nun
  • daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass in 200 Jahren oder so jeder Mensch einen Sensor in sich trägt, der quasi wie ein Personalausweis fungiert
  • möglicherweise wird es in Europa die jetzt noch differenzierbaren Ethnien nicht mehr geben, es könnte also zu einer Mischrasse nach

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi kommen

Zukunft, Technik, Geschichte, Menschen, Politik, Anthropologie, Menschheit, menschheitsgeschichte, Geschichtswissenschaften, Philosophie und Gesellschaft
Welches Zitat bringt eure Meinung nach, die Frage nach dem Menschen zum Ausdruck?

Ich habe einige Zitaten gefunden, und es würde mich interessieren, welches Zitat diese Frage mehr entspricht?

Warum hat sie euch angeregt oder weshalb haben sie diese ausgewählt ? :)

Oder auch wenn ihr noch zusätzlich eine findet, welches ihr abstreitet und es nicht zustimmt? 🤔

Danke im Voraus, für jede Interesse :)

Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt. Mark Twain 1830-1880

Alles tut der Mensch irgendwann zum letzten Mal. Arthur Clarke *1917

Wir sind Menschen, soweit wir Kopf, wir sind Gott und Teufel, soweit wir Herz sind. Ricarda Huch 1864-1947

Der Mensch, diese sonderbare Kreatur, zwischen animalischen Dasein und Hoffnung schwebend. Lars Gustafsson *1936

Nichts wird gut und vollkommen sein, bevor die Menschen selbst gut und vollkommen sind. Thomas Morus

Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen. Abert Schweitzer 1875-1965

Der heutige Mensch ist der Natur gefährlicher geworden als sie ihm jemals war. Jonas

Wenn man die Nachrufe in den Zeitungen und die Grabinschriften liest, hat man den Eindruck, der beste Teil der Menschheit liege unter der Erde. Alec Guinness 1914

Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Das Übermaß. Norbert Wiener 1894-1964 Der Mensch: der unbegrenzt Begrenzte. Eckhard Bahr

Es ist merkwürdig, daß die Menschen über die wichtigsten Dinge im Leben so wenig nachdenken. Graham Greene 1904-1991

Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas Besseres. Gotthold Ephraim Lessing 1729 - 1781

Zum Wesen des Menschen gehört es, nicht vollkommen zu sein. Papst Pius VI. 1717-1799

Der Mensch bedarf des Menschen, um ein Mensch zu werden. Johannes R. Becher 1891-1958

Teufel und Gott sind die Extreme, aus denen der Mensch entsteht. Teufel ist die vernichtende, Gott die schaffende Kraft. Novalis 1772-1801

Mit dem Ohr der Menschheit ist es so beschaffen, daß es den Schall zu verschlafen und erst durch das Echo zu erwachen pflegt. Arthur Schnitzler 1862-1931

Der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung. Michael Richter

Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur. Christian Morgenstern 1871-1914

Der Mensch ist von einer Kompliziertheit, die nur Individualitäten zuläßt. Friedrich Dürrenmatt 1921-1990

Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln. Anatole France 1844-1924

Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti 1905-1994

Da die größte Schuld des Menschen ist, daß er geboren ward. Calderòn 1600-1681

Der Mensch hat noch einen Vorzug vor der Maschine - er ist imstande, sich selbst zu verkaufen. Stanislaw Jerzy Lec 1909-1966

Es gibt nur zwei gute Menschen - der eine ist gestorben und der andere noch nicht geboren. chinesisch

Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unüberschaubaren Zahl an Nachläufern. Jean Cocteau 1889-1963

Leben, Religion, Schule, Menschen, Anthropologie, Philosophie, Zitat, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie
Sind Afrikaner weißen Europäern genetisch überlegen?

kleiner Einwand: Jeder Mensch ist für mich indiskutabel gleich viel Wert, ungeachtet seiner Abstammung.

Der Homo Sapiens kommt ja bekanntermaßen aus Afrika und ist in seiner ursprünglichen Version schwarz. Nun sieht man es ja immer wieder wie unglaublich genetisch prädestiniert diese Menschen für Körperliche Aktivitäten sind. Schwarze werden oft unfassbar groß, muskulös und sportlich. Ganz wichtig, ich werte NICHT die kognitiven Fähigkeiten ab. Wie Schwarze im Vergleich zu weißen kognitiv abschneiden habe ich bisher noch nicht zufriedenstellend herausstellen können. Jedenfalls sind auch gewisse Sehnen im Körper dicker als bei Europäern, welches die schnelle Fortbewegung unterstützt. Nun kann es ja sein, dass Afrikaner einfach genetisch dem reineren Homo Sapiens mehr ähneln als zb der Europäer. Dieser ist ja bekanntermaßen abgewandert, zig Mutationen wie zb Blaue Augen oder Laktosetoleranz haben sich entwickelt usw und er hat sich über hunderte von Jahren homogen fortgepflanzt. Wenn man also unter heutigen Wissenschaftlichen Gesichtspunkten einen Afrikaner und Europäer unter perfekten Bedingungen heranwachsen lässt, wäre der Afrikaner dem Europäer überlegen? Natürlich ist das individuell, aber tendenziell gesehen?

um das nochmal klarzustellen, ich reduziere Afrikaner nicht auf Sport und körperliche Aktivitäten.

Geschichte, Menschen, Afrika, Biologie, Anthropologie, Genetik, Humanbiologie, Philosophie und Gesellschaft

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