Sind Spanier weiß oder eher leicht getönt?

12 Antworten

Es gibt wissenschaftlich gesehen keine "weißen" Menschen und auch keine "Südländer", das sind rein umgangssprachliche Begriffe ohne wissenschaftlichen Hintergrund. Kein Mensch hat eine wirklich weiße Hautfarbe von Natur aus, es sei denn, er färbt sich mit weißer Farbe (z.B. machen das japanische Geishas). Jeder Mensch ist mehr oder minder pigmentiert, es gibt auch innerhalb der Ethnien große Schwankungen.

Auch kann das im Laufe des Lebens veränderlich sein.
Z.B. werden bei vielen Menschen die Haare dunkler, als kleiner Junge war ich blond, heute ziemlich dunkel.

Vollkommen Recht... Als ich klein war war ich auch blond

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Sehr krasse Ablehnung von Einteilungen.

Praktisch alle Europäer gelten als "Weiße".

Gleichermaßen strohblonde Finnen, wie dunklere Ungarn (beide übrigens nahe verwandt und aus Zentralasien wir die Türken). .

Erst bei weit dunklerer Tönung spricht man auf Neudeutsch von POC (people of color).

Auch beim Hauttyp und bei der Sonnenverträglichkeit spricht man von mindestens 4 Gruppen.

Ich selbst bin nahe am mediterranen Hauttyp. Meine Frau eher blass - nordisch.

Es ist so merkwürdig, selbst wenn Begriffe wie "Rasse" vermieden werden, springen einige wie ein Dildopp im Sechseck, wenn auch nur annähernd etwas über real vorhandenen Unterschiede erwähnt wird.

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@Felix968629

real vorhandenen Unterschiede Sind Anpassungen an das Klima wir sind keine Tiere deswegen kann man nicht von Rasse sprechen Tiere werden gezüchtet Menschen nicht verstanden? 

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Guten Tag,

in Spanien herrschen, wie in allen Nationen, verschiedene Rassen vor. Dementsprechend gibt es dort auch keinen einheitlichen Hautton.

Spanien ist ein vorwiegend westrassisch besiedeltes Land. Die westische Rasse wird je nachdem auch Mittelmeerrasse oder mittelländische Rasse, und nach der heutzutage gängigeren da weniger tabuisierten Phänotypenlehre auch "Gracile Mediterranid" genannt. Diese Rasse zeichnet sich, wie der englische Name schon andeutet, vorwiegend durch einen grazilen, kleinen Wuchs, aber auch durch oliv- bis hellbraune Haut und tiefschwarzes bis dunkelbraunes Haar aus. Die Augen sind groß, leicht vorstehend, und stets markant dunkel, teilweise ins "schwarze" übergehend, sodass man bei den Augen dieser Rasse auch von "Rehaugen" spricht. Ein bedeutender Zweig dieser Rasse ist der der (nord)atlantischen Rasse, auch "North Atlantid" genannt, welcher ebenfalls häufig in Spanien, insbesondere in dessem Norden, vorkommt; bei dieser Art der westischen Rasse ist die Augen- und Hautfarbe eher hell, der Wuchs ebenfalls grazil aber höher, und die Haare dunkel.

Die beiden oben geschilderten Rassen dürften wohl die charakteristischsten für Spanien sein, und stellen einen nicht unbedeutenden Teil des spanischen Volkes.

Seltener ist in Spanien die nordische Rasse, welche heutzutage eher in Skandinavien, und früher auch in Deutschland häufig anzutreffen war. Die nordische Rasse ist neben der fälischen Rasse, welche von manchen Anthropologen als ein etwas urwüchsigerer Zweig der Nordrasse gewertet wurde, und der ostbaltischen Rasse, welche einen bedeutenden Teil der slawischen Bevölkerung stellt, eine der drei Blondrassen in Europa. Die meisten Blonden gibt es übrigens in Finnland, da dort sowohl ostbaltische als auch nordische Europäer stark vertreten sind.

Die Einordnung "weiß" ist anthropologisch gesehen unsinnig, da es keine "weißen" Rassen gibt; Negride sind ja auch nicht "schwarz", sondern kaffee- bis kakaobraun, mit den ganzen verschiedenen Zwischentönen, die es da so gibt. Bei uns Europäern ist diese Vielfalt der Hautfarben noch größer; hier ist alles von bräunlich mit orangestich bishin zu milchig-rosiger Haut vertreten. Auch kann ein Spanier, Italiener oder Grieche, selbst einer mit rein europäischer Abkunft, bisweilen im Sommer braun wie eine Haselnuss werden. Auch einige Deutsche bräunen sehr gut. Wirklich "gespenstisch" weiß sind eigentlich nur manche Iren und Engländer mit meist rotem Kopfhaar.

Ich hoffe, ich konnte etwas Klärung verschaffen und wünsche ein angenehmes Wochenende!

Offensichtlich hast Du noch nie einen richtig Schwarzen gesehen

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Nein, zum Begriff der "weißen Rasse" werden im Kern zwar tatsächlich eher Nordwesteuropäer (Briten usw.) gezählt, aber im weiteren Sinne zählen selbstverständlich auch Südländer dazu. Die moderne Genetik bestätigt dies auch: So unterschieden sich etwa Engländer von Deutschen in durchschnittlich nur 0.002% ihrer Gene, von Italienern aber auch nur in 0.007%. Von Indern und Iranern unterscheiden sie sich aber bereits in 0.021% ihrer Gene, also signifikant stärker!

Somit macht es keinen Sinn, die meisten Südeuropäer mit Völkern wie den Türken, Iranern, Arabern oder Indern in einen Topf zu stecken. Die Romanen sind durchaus auch Weiße, wenn auch vorwiegend solche des mittelländischen Typs, der phänotypisch deutlich dunkler ist als der keltische und nordische.

Türken, Iraner, Araber oder Inder sind hingegen zwar Europide, aber keine weißen Europide.

Rein anthropologisch gesehen ist der Sinn des Begriffs der "weißen Rasse" dennoch etwas fragwürdig, da in Südeuropa die Übergänge zu den "nichtweißen" Nordafrikanern, Türken und Levantinern dennoch fließend sind. Griechen z. B. gelten als "weiß", Türken aber nicht, obgleich Durchschnittspersonen beider Ethnien einander meist relativ ähnlich aussehen. Somit ist der Begriff der "weißen Rasse" im Kern mehr ein politischer als ein anthropologischer. Er ist sinnvoll, um den Menschentypus des Abendlandes zusammenzufassen. Würde man einfach "Europäer" sagen wären dabei ja die europäischstämmigen Amerikaner, Südafrikaner, Australier und Neuseeländer nicht mit inbegriffen. Daher hat sich der Begriff der weißen Rasse etabliert.

Was soll dieser Vergleich, die Spanier sind Europäer und haben einen Teil ihrer Gene von den Arabern, die dort 800 Jahre zuhause waren und das bis 1498 zur gleichen Zeit als Kolumbus Amerika entdeckte.

https://www.eu-info.de/europa/EU-Mitgliedstaaten/5407/#:~:text=Schutz%20der%20Minderheiten%20als%20europ%C3%A4ische%20Errungenschaft&text=Spanien%20ist%20seit%201986%20EU%2DMitgliedstaat.&text=Spanien%20ist%20eine%20konstitutionelle%20Monarchie%20im%20Rahmen%20einer%20parlamentarischen%20Demokratie.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Und Sie wollen mir damit sagen dass die Arabern eine weiße Rasse zerstört hat? In nur 8 Generationen? Bzw 800 Jahre

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@YerayCordoba

Ich habe nur die Anwesenheit der Araber über 800 Jahre in Spanien erwähnt, ohne weitere Konsequenzen die sich daraus ergeben haben.

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Spanier bezeichnen sich zumindest als weiß. Für Aufsehen hat mal eine Oscar-Nominierung gesorgt, über die berichtet wurde, Antonio Banderas sei einer der wenigen PoCs auf der Liste. Dementsprechend hat das für Aufsehen gesorgt, dass er so bezeichnet wurde, obwohl er und vermutlich auch viele andere Spanier sich in die Kategorie „weiß“ einordnen.

https://www.latimes.com/entertainment-arts/story/2020-02-07/oscars-antonio-banderas-person-of-color-latino-hispanic

Das ist der Unkenntnis der US-Amerikaner in rassenkulturellen Fragen zu "verdanken". Die Amis verwechseln gerne die nahezu rein mediterranen Spanier mit den mestizischen Mexikanern aufgrund der gemeinsamen Sprache der beiden Völker. Tatsächlich sind aber Mexikaner zu ca. 2/3 indianisch und nur zu 1/3 spanisch (mediterran). Die Mentalität ist in Mexiko auch völlig anders als in Spanien. Rein mediterrane Mexikanerinnen wie etwa Salma Hayek sind außerordentlich selten geworden.

Banderas hat allerdings ein Erscheinungsbild, dass vielleicht einen Tick dunkler ist als das eines durchschnittlichen Spaniers. Er würde jedenfalls für Andalusien typischer sein als etwa für Aragon oder Asturien.

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Er ist ziemlich dunkel als Spanier, sowas sieht man nicht oft

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