Läßt sich der Plan mit den Elektroautos überhaupt verwirklichen?


08.05.2020, 17:36

Reichen die Rohstoffe für den Bau so vieler Elektroautos aus?

Und kann auf Dauer genügend Strom für den Betrieb der Elektroautos produziert werden? Auch Heizungen werden zunehmend mit Strom betrieben. Wo will man den Strom hernehmen?

85 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn man ein Auto baut, braucht es immer Rohstoffe. Und die gehen etwas über den Kruppstahl hinaus. Metalle der seltenen Erden aus Krisengebieten und Ländern, die Menschenrechte verletzen, werden in JEDEM, wirklich JEDEM Auto verbaut, das LEDs, Katalysatoren, Displays, Rußpartikelfilter, Glasscheiben, Elektromotoren oder Generatoren besitzt.

Dazu kommen pro Auto mehr als einhundert Kilogramm Verkleidungsteile und Dämmstoffe, die teils direkt auf die Karosserie aufgespritzt werden. Kilometerweise Kabel, alle schön mit PVC isoliert, schlängeln sich durchs ganze Auto.

Un das bei E-Autos wie auch bei Verbrennern. Bei E-Autos besteht der wesentliche Unterschied nur darin, dass anstelle des Verbrennungsmotors samt Abgasstrang ein E-Motor inklusive Akku verbaut ist. Mal abseits davon, dass man damit schonmal den jährlichen Ölwechsel einspart, der größte Teil eines Akkus besteht aus ALuminium und Kupfer, die sich recht unproblematisch recyclen lassen.

Das viel kritisierte Lithium macht bei einem Akku in einem E-Auto 10 bis 20kg aus. Lithium kommt in der Erdkruste etwa 12 mal häufiger als Blei vor, welches zb. in Starterakkus in Autos verbaut wird. Die haben einen Bleianteil von etwa 60%, bei einer 14kg schweren Batterie, macht etwa 8,4 kg. WIe Blei abgebaut wird, willst du gar nicht wissen (die Top 10 Liste der schmutzigsten Orte der Welt (Pure Earth-Liste) beinahltet allein 4 Orte, bei denen Blei einer der Hauptursachen ist). Soviel zum Thema Rohstoffe.

Beim Thema Cobalt sinkt der Anteil im Akku immer weiter, viele HErsteller setzen schon seit längerm Auf Lithium-Eisenphosphat Akkus, die gar kein Cobalt beinhalten, Alternativen wie zb. Zebra-Batterien, die praktisch nur noch aus "Allerweltsmetallen" bestehen, sind schon länger verfügbar, an alternativen Akkutechnologienw ird schon länger geforscht.

Zur Produktion einer kWh Li-Ion Akkus (vom Moment, in dem es im Boden steckt bis zum fertigen ENdprodukt) werden zumindest bei Zellen von LG etwa 140 kg CO² ausgestoßen (Lg hat umweltfreundlichere Produktionsverfahren, der Schnitt kann bei anderen Herstellern etwa 30 bis 40kg höher ausfallen, bei Tesla dürfte er durch den hohen ANteil erneuerbarer Energien in der Fertigung geringer sein, dazu gibt es jedoch keine Zahlen). Diese LG-Zellen werden ua. im Ford Focus Electric verbaut, dessen 24 kWh starker Akku somit einen CO² Abdruck von knapp 3,4 Tonnen hat. Wenn ich das umrechne auf den Focus als 1.0 Ecoboost, der 110 Gramm CO² AUsstoß hat, müsste der Elektro-Focus etwa 31.000km fahren, bis er den CO² Rucksack des Akkus kompensiert hat, was eine mehr als realistische Fahrweise ist (CO²-neutraler Strom vorausgesetzt, nach deutschem Strommix von 474g CO² je 100km und 15kWh Verbrauch auf 100km vergrößert sich die Strecke auf ca. 87.000km, auch das ist weiterhin im Bereich des Machbaren).

Vorteile, die gezogen werden, weil Verbrennerkomponenten komplett wegfallen (ua. verschiedene Legierungen, der Abgasstrang mit Katalysator und FIlter, jährliche Ölwechsel usw.) sind hier noch gar nicht mit einberechnet. Ebensowenig die Tatsache, dass ein Akku, der für E-Auto-Verhältnisse als "verschlissen" gilt, eine Kapazität von immer noch 70 bis 80% aufweist und weiterverwendet werden kann als stationärer Stromspeicher.

Wo die Energie herkommen soll? Hat man sich beim Benzin in den frühen Jahren des Automobils ebenso gefragt, als es dieses in Form von Waschbenzin nur in Glasflaschen aus der Apotheke gab. Faktisch kann man sich hier aber gleich einen Nachteil von erneuerbaren Energien zunutze machen, nämlich dem der Stromspeicherung. E-Autos werden tagsüber auf der Arbeit geladen und nehmen damit Stromüberschüsse auf, die man zb. durch SOlar- und WIndenergie erwirtschaften kann, wenn man es länderübergreifend erweitern wöllte, könnte man sich den Strom auch gleich aus Norwegen kommen lassen und sich dafür dort finanziell an Wasserkraftwerken beteiligen. Offshore-Windenergie ermöglicht eine ganzjährig relativ gleichmäßige Energiegewinnung, und wenn sich manch süddeutscher Minister nicht gegen den Ausbau der entsprechenden Stromtrassen wehren würde, wären wir auch schon deutlich weiter damit.

Auch hier lassen wir die Wunder alternativer Energiespeicherung wie zb. in Form von Wasserstoff mal außer Acht.

Wer bei WIrkungsgraden des E-Autos von schlimmstenfalls 70%, realistisch jedoch eher um die 80-90% und genau einem beweglichen Teil noch langfristig an Verbrennerautos festhalten will, die hunderte bewegliche Teile im Antrieb haben und deren Motor es im besten Fall auf 40%, im Stadtverkehr aber schnell mal auf nur 5% Wirkungsgrad bringt, der hat den Schuss noch nicht gehört.

Lanthanoiden und Menschenrechte verletzen - eine sagenhafte Verquickung; Marktwirtschaft, Politik und Moral.

Da betrachte ich mein Heimatland in den Zeitbereichen ab 1933 bis jetzt.

Deutsche Moralapostel verlieren den technologischen Vorsprung seit 1960. Und nicht sehr klug ist es, im Ruhrgebiet die Öfen abzubauen, dann den (Edel)Stahl aus der VRC über den Seeweg zu importieren, und domestic kräftig über Luftverschmutzung und Resourcenverschwendung in diesem Land zu lamentieren.

Kaufen Sie Kleidung bei Adler oder bei Hugo Boss?

Der eine lässt Kinder unter nicht in D zumutbaren Zuständen nähen, der andere hat Uniformen für die SS geschneidert.

Immer den Ball flach halten.

Gruß aus 重慶

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@Pauli010

Naja, das mit den SS-Uniformen kann man wohl nicht mehr als Argument verwenden. Sonst wären viele Millionen von heute lebenden Deutschen immer noch gebrandmarkt, weil ein Großvater oder Großonkel Nazi war.

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@rumar

Wer behauptet, dass Millionen Deutsche Nazis waren? Und bleiben wir beim Thema.

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@rumar

Es werden alle Deutschen gebrandmarkt auch wenn kein Großvater/onkel oder wer auch immer in der Familie Nazi war.

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@Pauli010

Es gab über 7 Millionen NSDAP-Mitglieder. Und die Anzahl ihrer heute lebenden Nachkommen ist bestimmt größer als diese Zahl.

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@rumar

Und was haben die Nachkommen mit der Parteizugehörigkeit ihrer Eltern zu tun?

Nur ein Beispiel:

Der Sohn von Erwin Rommel, Manfred Rommel - damals 14 - war CDU-Mitglied und langjähriger OB von Stuttgart.

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@Pauli010

Und was haben die Nachkommen mit der Parteizugehörigkeit ihrer Eltern zu tun?

Na eben. Aber du hast doch das Thema "Hugo Boss" hier reingebracht, oder ? Ob jene Firma noch von dessen Nachkommen geleitet wird, weiß ich auch gar nicht.

Manfred Rommel schätze ich übrigens sehr.

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@rumar

Das war ein Beispiel.

Und der Firmenname Hugo Boss ist belastet, ebenso wie BASF etc. etc.

Da stehen noch Klagen an und Entschädigungszahlungen aus.

Und jetzt reichts mit diesem Nebenthema.

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@Pauli010

...und von anderen Herstellern weiß man es auch nicht so genau....wenn du essen gehst: weißt du dann, wer der Koch ist? Ist er politisch rechts oder doch eher links.....

Wenn du dein Auto kaufst: weißt du denn, wer daran gearbeitet hat? Vielleicht auch ein Nachfahre von eienm ehem. Ss-Mann?

Man kann es auch übertreiben!

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Sehr guter Beitrag

Aber Einwand bei der Dämmung

Denn ein E-Motor muss nicht so gedämmt werden, da er eh kaum zu hören ist

Was natürlich auch ein Pluspunkt für die Städte wäre, die ja mit Straßenlärm viele Probleme haben

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@NackterGerd

"...kaum zu hören ist", das ist ein Irrglaube! Ab 30 km/h ist es so, dass E-Autos sogar lauter sind/sein können als die leiseren Co2-Schleudern. Die "Störgeräusche" der Reifen sind ab 50 km/h auch höher als die aller Motoren.

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@Tommentator
"...kaum zu hören ist", das ist ein Irrglaube! Ab 30 km/h ist es so, dass E-Autos sogar lauter sind/sein können als die leiseren Co2-Schleudern.

Das ist doch Unsin. Ein E-Motor ist viel leiser als jeder Benzin oder Dieselmotor.

Selbst wenn ich mit 120km/h fahre ist er natürlich leiser.

Die "Störgeräusche" der Reifen sind ab 50 km/h auch höher als die aller Motoren.

Auch nicht ganz richtig.

Nicht die Geräuche von Reifen, Wind, Bremsen, Schweibenwischer oder gar quietschgeräusche vom Amarurenbrett ( die manche schon bemängelt haben) sind lauter.

Natürlich sind Reifen und Bremsgeräuche gleich und Scheibenwischer sowieso😉😆 es ist nur so, dass du OHNE ein Motorgeräusch die Anderen Geräuschen viel eher wahr nimmst. Wie die Blätter im Wind die man im Wald hört aber bei den Bäumen am Straßenrand nicht.

Eine Bekannte die Blind ist hatte es immer geliebt elektrisch zu fahren weil es ja so leise ist.

Wie jemand zu der Behautung kommt ab ein E-Motor sei bei über 30 km/h lautet ist mir ein Rätsel 😆😀😁😂😃😄

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@NackterGerd

"...Behautung kommt ab ein E-Motor sei bei über 30 km/h lautet ist..."

Wie man draufkommt?

Erstmal sagte ich laut SEIN KÖNNEN.

Lautstärke über Autos liest man in Berichten und Studien und man hört es auch, wenn z.B. ein Tesla gut beschleunigt und an einem vorbeirauscht. Außerdem muss mann/frau ein E-Auto hören können ;-)

Und, man sieht auch an Ihrer "Verlustigung", wie Scheibenwischer geräusche, wie unsachlich Sie argumentieren. Ich weiß, wie leise ein Elektromotor sein kann, ich weiß aber auch wie laut diese sein können. Bei Spritlern ist das nicht anderns.

Ihre Behauptung "Wissen" mit "...Selbst wenn ich mit 120km/h fahre ist er natürlich leiser" komme woher? Quelle?

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroautos-sind-laut-einer-umweltbundesamt-studie-lauter-als-gedacht-a-896082.html

https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/elektroautos-muessen-kuenftig-wie-verbrenner-klingen-a-1224344.html

https://www.uni-due.de/~hk0378/publikationen/2013/201301_HZwei.pdf

https://www.electrive.net/2019/05/21/verordneter-missklang-das-elektroauto-fahrgeraeusch-avas/

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/fi_strassenverkehrslaerm_1106_238780.pdf

…etc. Einfach mal in einer Suchmaschine nach diesen Thema suchen...und studieren.

Man sollte natürlich nicht das leiseste Elektroauto bei 5 km/h gegenüber einen Sportauspuff-Sprit-Auto vergleichen. Auf jedem Fall ist es falsch pauschal zu glauben, dass ein E-Auto per se (viel) leiser ist, als ein sehr leiser Sprit-(Klein)Wagen. Das ist alles auch eine Frage der Konstruktion. Insbesondere die Wahrnehmung der Lautstärke im und vom Auto, was draußen zu hören zu hören ist, sind davon abhängig.

Auch wenn dein Bekannter ein leises E-Auto genießen durfte, es gibt viele leiser Spritl'er

Vergleich Innenlautstärke z.B. aus http://www.auto-decibel-db.com/

Brand Model    Spec   Year   dB idle   50km/h      80km/h

Tesla       Model S  Hybrid   2012   35.6   48.3      56.0

Volksw.    Up       Hybrid    2018    27,8   46.5      54.6

BMW   5er  550i GT          2010    34.5   48.2      56.8

Kia   Sorento EX V6          2011    34.5   46.6      54.0

Ich weiß von was ich „Rede, wenn ich Rede“.

 

1

Toller Text. Aber das rumgehacke auf den Blei-Akkumulatoren ist so was von konstruiert, es geht gar nicht mehr schlimmer. Bleiakkumulatoren sind zum einen kein Muss in verbrennungsautos, zum anderen ist deren Kapazität und dadurch auch Menge an notwendigen Rohstoffen nur ein winziger Teil esines Lithium-Akkumulators. Man strickt sich halt das Bild, so wie man es für die eigene unmaßgebliche Meinung benötigt.

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@Minihawk

Ist es nicht. Das Lithium im Lithium-Akku kommt in Form einer Beschichtung der positiven Elektrode vor, im Bleiakku hingegen werden massive Bleiplatten eingesetzt, die durch ihre Größe und hohe Dichte entsprechend auch den Großteil der Masse ausmachen

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@SpitfireMKIIFan

Trotzdem Schwachsinn! Jeder Elektroautofahrer hat ein Zippo bei sich mit Benzin! Also genau so schlimm wie Verbrenner fahren. Das ist so Deien ARt, zwei Akkumulatoren mit völlig abstrus voneinander unterschiedlichen Kapazitäten zu unterscheiden. Das ist die sogenannte rosa Brille, die Elektroauto-Jünger immer aufsetzen.

2
@Minihawk

Du scheinst meinen Ansatz gar nicht so richtig verstanden zu haben: Sowohl Bleiakkus als auch Lithium-Ionen Akkus beinhalten umweltgefärdende Stoffe. im Bleiakku liegen diese aber in erheblich höherer Konzentration vor.

Du hättest an dieser Stelle natürlich mal anmerken können, dass auch E-Autos nicht ohne eine 12V Hilfsbatterie auskommen können, und die meistens auch ein (wenn auch sehr kleiner) Bleiakku ist ;) Das Detail habe ich in meiner Argumentation unbeabsichtigt etwas außen vorgelassen ...

7
@Minihawk

Des Blei in den Bleiakkus wird wenigstens recycelt.

2
@Minihawk
Jeder Elektroautofahrer hat ein Zippo bei sich mit Benzin! 

Was für ein Schwachsinn

Wozu sollte man so einem Unsinn brauchen

So etwas würde ich mir höchstens für Camping kaufen.

2
@NackterGerd

Es gibt Raucher, die benötigen den Geschmack der Aromaten beim Anzünden der Zigarette. Ich rauche nicht mehr, aber es war auch eher ein Scherz :)

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Danke für die wichtigen Informationen! Aber warum betrachtest Du ausgerechnet Kobalt als Feind?? (Andere Schwermetalle sind meiner Meinung nach viel kritischer zu sehen!): Ein Kobalt-Atom sitzt mitten im Porphyrin-Ring von Vitamin B12, das für uns Menschen EXTREM wichtig ist, da es unser Körper nicht selbst herstellen kann - und Pflanzen übrigens auch nicht, deshalb müssen Veganer sehr darauf aufpassen, dass sie genügend Vitamin B12 aufnehmen. Alles Vitamin B12 scheint von Bakterien hergestellt worden zu sein, und die brauchen dazu natürlich Kobalt, das jedoch (noch) sehr selten in der Biosphäre vorkommt. Vielleicht ist es für Veganer daher sehr günstig, wenn mehr Kobalt in die Bio-Sphäre verbracht wird!?

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@gruenefeder

Auch nicht-Veganer brauchen B12. Ich kann das was du geschrieben hast nicht ganz nachvollziehen, aber es würde für alle von Vorteil sein.

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@d5001252

was kannst du denn da GENAU nicht nachvollziehen, das müsste ich schon wissen, wenn ich es besser erklären soll ...

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@gruenefeder

Du kannst nicht darauf schliessen, dass Kobalt nicht gesundheitsschaedlich ist, weil der Koerper Kobalt in bestimmten Verbindungen braucht. Wasserstoffperoxid (H202) besteht auch "nur" aus Wasserstoff und Sauerstoff, was der Koerper dringend braucht, trotzdem verursacht es Verletzungen, wenn es mit der Haut in Kontakt kommt.

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Wow! Respekt an die Antwort, so viel interessante und vor allem KORREKTE(soweit ich das beurteilen kann😅) Infos in einer einzigen Antwort! So viel Perfektion schaffen manche in ihrem ganzen Profil nicht

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"hat den Schuss noch nicht gehört":


Ich denke, es gibt mehrere Betrachtungsweisen, als den reinen Wirkungsgrad der Motoren, der zweifelsohne zugunsten eines Elektromotrs ausgehen würde.

Wenn es uns gelingt, vom Verbrennerkonzept weg zu kommen, hin zu umweltfreundlicheren (Nicht Umweltfreundlichen !!!) Antriebstechnologien.

Aber so Dinge lassen sich eben nicht mal innerhalb von einem Jahrezehnt wuppen.

Hinzu kommen noch andere Probleme im Bereich Schifffahrt, Luftfahrt, Güterverkehr auf der Straße mittels LKW.

Soll mir keine sagen, daß Teslas Semi ein großer Wurf ist, denn abgesehen von der Reichweite muß man im Güterverkehr auch die Nutzlast mit einbeziehen.

Im übrigen hat mir Deine Antwort auf die gestellte Frage recht gut gefallen.

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Die Angabe, dass Li in der Erdkruste 12x häufiger als Blei vorkommt, ist zwar korrekt, aber für die Fragestellung bedeutungslos. Es kommt nämlich auf den Grad der Anreicherung und die Zugänglichkeit des Elements in der Erdkruste an - und die ist bei den beiden Elementen sehr verschieden! Während Blei häufig in Erzlagerstätten angereichert vorkommt (in der Regel im Galenit, PbS), ist das bei Lithium so gut wie nie der Fall. Für dessen Gewinnung müssen (so v.a. im Norden Argentiniens und Chiles sowie in Bolivien) riesige Mengen an oberflächennahen Verwitterungsprodukten (Salzen) abgebaggert werden, außerdem werden große Wassermengen benötigt; ich habe selbst -beruflich bedingt- gravierende Umweltschäden in Bolivien und Chile gesehen. Allgemein betrachtet sind die Elemente der "Seltenen Erden" (meist) geochemisch überhaupt nicht "selten" - aber eben selten angereichert. So stellen die 10 häufigsten Elemente (O, Si, Al, Fe, Ca, Na, K, Mg, H und Ti) bereits über 99 Gewichtsprozent der Erdkruste, alle anderen (darunter C !) weniger als 1 %. Rubidium und Strontium z.B. sind viel häufiger als z.B. Zink, Kupfer oder Zinn; Wismut, Silber und Antimon z.B. sehr viel seltener als z.B. Yttrium, Cer oder Lanthan, welche als "selten" gelten.

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ich finde auch, dass man das Neodym- und Dysprosium-Problem nicht unterschätzen darf.

Vorweg, ich bin der Meinung, dass die Brennstoffzelle zur Zeit am vielversprechendsten aussieht. Auto mit Verbrennungsmotor haben im Moment noch einen großen Vorteil. Ihre Herstellung ist umweltfreundlicher, was hauptsächlich an der Akkutechnik und den verbauten Elektromotoren liegt. Da müssen Alternativen gefunden werden.

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@flauski

Die Alternative wird Asynchronmaschine genannt und treibt ua. den Tesla Roadster an.

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ja ist ja kein wunder, dass die E-Autos nen schlechteren Wirkungsgrad haben, da finden ja viel weniger Umwandlungen statt, da müsste halt auch eigentlich der Wirkungsgrad der jeweiligen Stromproduzenten mit rein....

Außerdem sind moderne Benziner und Diesel beim Wirkungsgrad zw 50 und 55% mit viel mehr Umwandlungen zwischen den Energieformen, die man beim Stromer auch mit einbeziehen müsste!

Ich werde auch solange kein E-Auto kaufen bis die nicht zumindest mal die 600Km Strecke im Alltag(!) schaffen, d.h. auch im Winter mit Standheizung oder im Sommer mit Klima.

Bei den meisten E-Autos sind die Akkus auch teilweise so "schlecht" verbaut, dass die bei schnellerer Fahrt ~160km/h sehr warm werden und als Schutzmaßnahme den Motor drosseln. Solange das der Fall ist werde ich NICHT umsteigen!

Da sehe ich eh mehr Potenzial in den Wasserstoffautos, da kann man genauso den überproduzierten Strom der erneuerbaren Energien nehmen um Wasserstoff aus Wasser zu spalten. Zumindest bis effizientere verfahren, ohne Erdöl, gefunden werden.

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@peddahpanh

Schlechterer Wirkungsgrad? What? 90% Tank-to-wheel über einen großen Lastbereich, 70% im Teillastbetrieb.

50% Wirkungsgrad erreichen bestenfalls riesige Schiffsdiesel, bei PKW-Dieseln liegt der Wirkungsgrad im optimalen Lastbereich bei ca. 45%, bei Benzinern bis 40%. Im Teillastbetrieb schnell auch mal nur 5%. Verluste im Getriebe nicht mit eingerechnet.

Und sowohl beim E-Auto als auch beim Verbrenner gibt es für den Antrieb nur eine Energieumformung. Chemische Energie in Kinetische beim Verbrenner, elektrische in kinetische Energie im E-Auto. Plus Thermische Energie als unerwünschtes Nebenprodukt.

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@SpitfireMKIIFan

Derzeit kommt die meiste elektrische Energie aus der Verbrennung fossiler Energieträger. Dabei liegen die Umwandlungsverluste über 50%. Das darfst du gerne auch bei den E-Autos berücksichtigen.

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@Xapoklakk

Nochmal: Das ist eine Well-to-Wheel Betrachtung. Die habe ich auch bei Verbrennern nicht durchgeführt, da Benzin leider auch nicht in der Tankstelle entsteht. Selbst mit deinen 50% würde das im Teillastbetrieb einen Wirkungsgrad von um die 35% ergeben, was Benzinmotoren nur in optimalen Drehzahl- und Lastbereichen schaffen. Well-to-wheel nicht mit eingerechnet,

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@SpitfireMKIIFan

Diese falsche Betrachtungsweise ist typisch für die Desinformationsgewohnheiten der E-Mobilanhänger.

3
@peddahpanh

du fährst wohl OFT mit > 160 km/h ?? In allen anderen europäischen Ländern ist das gar nicht erlaubt (nicht mal 140 km/h!!), du sprichst hier also nur für Leute, die immer mal wieder auf deutschen Autobahnen fahren und gerne rasen - und auch auf deutschen Autobahnen ist das KEINESWEGS überall erlaubt ...

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Alles ganz nett, aber genauso wie man mit Blei-Akkus ein E-Auto bauen kann,

kann man mit Lithiumionen-Akku´s einen Akku für Verbrenner bauen - also das

Argument ist daneben - hat eher was mit Kosten beim Verbrenner (der braucht

nicht soviel Akku-Power...) und Gewicht/Leistung beim E-Auto zu tun.

Zumal man keinen Vorteil sehen würde für einen Lithium-Akku im Verbrenner - braucht eigenen Klimakreislauf - ein Bleiakku ist da "Pflegeleichter" - und übrigens auch lange nicht so "Brandgefährlich". Seltene Erden sind übrigens vielleicht häufiger wie Blei, aber für 10 Kg müssen schon Tonnen Erdreich ausgehoben werden... Da redest dir das schon einig schön. Zumal diese für Computer, Handy... ebenso benötigt werden. Ohne diese "Smarten" Steuerungen wird es ziemlich schnell "Dunkel". Zum Thema Wirkungsgrad: Eine Kurbelwelle im Verbrenner hat auch weit über 90 % Wirkungsgrad. Macht aber nicht das komplette Fzg. aus. Recht kurz gedacht von wegen wir schalten Kernkraft und Kohlekraft ab, bauen dafür paar Windräder (Vögel freuen sich), Solarparks ( Schön verbaut, die Landschaft...), Pumpenseen (haben wir überhaupt soviele Bergsee-geeignete Flächen?) und Biogasanlage (Wow! Wertvolles Akkerland für Genmais & co., damit dieser dann in einer Biogasanlage - was für einen Wirkungsgrad bekommen wir da dann eigentlich für den Verzicht von Nahrungsmittelnutzung zum wohle von "Grünem" Strom? Wechselspannung kann man nicht speichern. Und keiner weiß, wann wer wie laden tut. Also muß die entsprechende Vorhaltung entsprechend Großzügig sein (derzeit 86 Gigawatt im Schnitt). Das klingt ja ganz nett mit ich fahr zur Arbeit und lade, während ich arbeite. Gilt aber wohl eher nur für Normalzeit und Früharbeiter bzw. Nachtschichtler. Urlauber, Spätschichtler usw. wohl eher nicht so. Und dann wäre da noch das Vorhandensein von Parkplätzen mit Lademöglichkeit. Bei 10 Mitarbeitern, wenn der Chef es gut meint und genug Förderung bekommt mag das Invest ok sein. Wie sieht es bei einem Parkhaus für 5000 Fzg.e aus? Am besten abreißen und neubauen, denke ich mal, weil da Kabel für die Gigawatt auf die Decks nach zu ziehen wird vermutlich eine Herkulesaufgabe werden - Statisch, Finanziell und unter Sicherheitsaspekten... Aber mal will ja nicht nur den Verkehr auf Strom großflächig umstellen, sondern auch die Haushalte usw. Und lustig finde ich auch, dass man sich bei manchem Autohersteller Gedanken machte, dass man seinen Kunden nicht zumuten kann, dass er während dem Tanken AD Blue noch dazu tanken muß, aber wir denken, dass die selben Kunden Ihre "Ladegewohnheiten" an das Vorhandensein von Überkapazitäten an Strom anpaßen… Ob Sie das wohl tun? Oder wird es, sobald genug umgestellt haben, dass Modell umgesetzt wird, daß bei mir im Hinterkopf rum "spukt"? Premium-Ladeservice nenn ich es mal. Du bezahlst einen "netten" Aufschlag, dafür ist deine Ladesäule um die und die Zeit für dich reserviert und/oder entsprechende KW-Ladeleistung. Z.B. 150 KW =5-facher KW-Preis, Ladesäulenreservierung 15 Euro Aufschlag... Der Geschäftsmann kann es ja absetzen - du stehst dann halt in der Schlange und wartest die 2 h, bis die vor dir...

Da ist das nächste Problem: Selbst die Schnellladung stoppt ein Fzg. für 20 min. (abgesehen davon, dass die Akkus in gewissem Maße "tolerieren", aber keinesfalls "mögen"...) die Ladesäule. Schonmal im Urlaub auf der Autobahn unterwegs gewesen? Teilweise stehen die LKW´s bis auf dem Standstreifen raus, weil kein Platz ist. Seit Jahrzehnten haben wir das Problem nicht gelöst. Und nun kommen noch die PKW´s, die keine 700-1300 Km mit einer Tankfüllung schaffen, sondern nur noch in der Top Konfiguration unter Optimalen Bedingungen 400 Km beziehungsweise knapp darüber - können sich die wenigsten aber leisten... - und stehen alle 300-400 Km für 20 min. an den Ladesäulen. Wie groß sollen den die Stellflächen an den Autobahnen sein um das zu "kompensieren"?

Letztlich wird es darauf hinaus laufen, dass wir abhängig von unseren Nachbarn werden - Sie müssen unsere Spitzen mit in Ihr Netz "wegpuffern" und uns liefern, wenn wir brauchen. Liefern ist kein Problem - da kassieren Sie. Ob die Polen, wenn der Streit um Reparationszahlungen weiter eskaliert, unsere Überkapazitäten abnehmen? Oder wenn Paris und Berlin sich im Umgang mit... nicht einig sind? Oder oder oder...!

Das einzige, was "steuerbar" an erneuerbaren Energien ist, sind Wasserkraft (angesichts Dürren und Hochwasser aber nur "begrenzt") und Biomasse.

Interessantes Experiment. Mal sehen, wann es jedem klar wird, was das letztlich für ALLE bedeuten wird. Grün rufen und weiter wie bisher wird nämlich so nicht funktionieren... Mal sehen, wann der "Groschen" fällt... Da sehe ich z.b. das Bindeglied Wasserstoff und Gas. E-Mobil ist Super! In der Stadt, aber auf Strecke - viel Spaß, wenn die erste Mio. rein Elektrisch unterwegs ist (keine Hybrid, die noch mitgerechnet werden...)!

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@Digibike
Seltene Erden sind übrigens vielleicht häufiger wie Blei, aber für 10 Kg müssen schon Tonnen Erdreich ausgehoben werden

Lithium ist kein Metall der seltenen Erden.

Eine Kurbelwelle im Verbrenner hat auch weit über 90 % Wirkungsgrad. Macht aber nicht das komplette Fzg. aus.

Behauptet auch keiner. Wenn aber ein Vergleich daneben ist, dann der.

Wind und Sonnenenergie haben den enormen Vorteil, dass sie kostenlos und praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen. Kohle nicht.

wird vermutlich eine Herkulesaufgabe werden - Statisch, Finanziell und unter Sicherheitsaspekten

Genauso, wie man es im Jahre 1900 für eine Herkulesaufgabe gehalten hätte, die 128 Mio. Liter Benzin und Diesel TÄGLICH für den Verbrauch deutscher PKW bereitzustellen. Nachdem tausende Tankstellen, Raffinierien und Förderanlagen gebaut wurden, hats dann doch geklappt. Strom produzieren wir schon länger, die Problematik besteht bisher, wie du schon richtig angemerkt hast, vor allem in der effizienten Speicherung überschüssiger Energie. Wobei an Technologien wie Power-to-Gas uä. bereits geforscht wird. Würde man erneuerbare Energien jetzt auch genauso aggressiv bauen, wie es Politiker schon seit Jahren fordern, wären wir jetzt auch schon erheblich weiter...

die selben Kunden Ihre "Ladegewohnheiten" an das Vorhandensein von Überkapazitäten an Strom anpaßen

Genau darauf wirds aber hinauslaufen, wenn sich der Staat mal aufraffen würde, auch wirklich in großem Stil Ladesäulen überall zu errichten. Da Fahrzeuge den Großteil der Zeit ohnehin nur herumstehen, oft länger, als eine volle AKkuladung Zeit in Anspruch nehmen würde, kann man die LAdeleistung auch flexibel in Abhängigkeit vom Stromangebot regeln.

du stehst dann halt in der Schlange und wartest die 2 h, bis die vor dir...

Damit es dazu nicht kommt, braucht es überall Ladesäulen. Die "Stromtankstellen", die manche Komune baut und zu denen dann alle hinfahren sollen, sind ein idiotischer Ansatz. Das gesamte Konzept Tankstelle wird mit der E-Mobilität wohl aussterben.

Wie groß sollen den die Stellflächen an den Autobahnen sein um das zu "kompensieren"?

Mit neuen Akkutechniken steht eine Reichweitensteigerung um den Faktor 5 und mehr im Vergleich zu Li-Ionen Akkus im Raum, einhergehend mit immer weiterer Senkung der Akkupreise durch Massenproduktion. Die Zukunft könnte entsprechend so aussehen, dass man von München bis zur Ostsee nonstop hoch fährt. Einer konkurrenzlosen Reichweite sei dank.

Letztlich wird es darauf hinaus laufen, dass wir abhängig von unseren Nachbarn werden -

Was alles ANdere als eine dumme Idee ist. Norwegen zb. produziert Strom aus Wasserkraft in gigantischen Mengen. Eine staatenübergreifende Energieversorgung wäre bei dieser Thematik mehr als angebracht, wozu hat man denn eine europäische Union?

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@SpitfireMKIIFan

Nun, Deutschland war mal Elektrisch - Anno 1900. Damals war der Verbrenner ein Unikum. Erst mit Erfindung des Anlasser "starb" das E-Auto. Gewicht und Reichweite waren schon damals das größte Problem.

Jaja, die Trockenbatterien. Kenn ich nur aus dem Labor mit Theoretischen Werten. Wie seriös ist es damit JETZT Hausieren zu gehen? Wir stellen jetzt großflächig um! Die Fzge. werden immer schwerer und immer höhere Ladeleistungen. Es gibt ja noch nichtmal einen einheitsstandard - außer vielleicht die 230 V an der Steckdose - viel spaß damit bei der KW-Leistung...! Das wäre in etwa so, als ob ich mit meinem Fzg. nur bei Shell Tanken kann und der Nachbar mit seinem Fzg. von Hersteller XY bei Aral. Andernfalls muß er mit der Pinpette den Sprit rein träufeln... Würde zeitlich übrigens schneller gehen als mit 230 V... Aber im Verhältnis zum normalen Tanken zu träufeln (Verbrenner braucht i.dr. kaum länger als 2-3 Minuten zum Vollladen äh tanken...). Das dürfte ja das Verhältnis Schnellladung zu 230 V normalladung wieder in etwa treffen... Nicht das Sie mir mit "Daneben" wieder kommen... ;-)

Nun, schauen Sie sich doch mal an, was für Löcher in den Boden gerissen werden, um Lithium zu gewinnen - und es muß dann noch gelöst werden - Stichwort Trinkwasser und die Abbaugebiete...

Das mit der Europäischen Union ist ja der Knackpunkt! Wie schnell hat sich in Polen, Ungarn, Italien und Österreich z.b. der Ton geändert? Nicht nur, dass wir dann abhängig von Öl - brauchen Sie nämlich auf unbestimmte Zeit nach wie vor weiter..., von Amis und Chinesen sondern auch noch von dem Politischen Fähnchen der einzelnen abhängig sind. Vor allem ist der Denkfehler dabei: Wir sollen der Vorreiter sein und die anderen uns Nachfolgen - das ist ja des Pudels Kern bei der Klima Diskussion. Und wie soll das funktionieren, dass wir schon fest einplanen, dass die anderen unsere "Spitzen" wegpuffern und uns liefern, wenn wir brauchen...? Haben die dann nicht ähnliche, wenn nicht gar gleiche Probleme? Das klingt für mich, wie die Quadratur des Kreises irgendwie. Oder noch nicht hinterfragt? Die Netze können das nicht. Daher denke ich auch, dass Strom zu billig ist und Wasserstoff gefördert werden muß, bis beide auf den selben Km-Preis kommen. Für Stadt, da fahr ich wenig, ist das dann genial, und auf Langstrecke kann ich dann genauso günstig (oder teuer) per Brennstoff fahren. Damit kann man Überkapazitäten frei machen für Gas bzw. Wasserstoff Gewinnung und muß Sie nicht mit Gewalt in "Fremde" Netze weg "triggern".Das Norwegen davon überschuß hat ist super, in den Regionen funktioniert Elektro auch - aber dort gibt es auch kritische Stimmen dazu - auch wegen der Förderung und den Schäden, die das anrichtet. Weil etwas keinen Auspuff hat, ist es nicht "Grün". Da belügst dich selbst. Ich sage ja, für den Stadtverkehr ist es das beste mittel derzeit, aber da brauche ich keinen Akku in der größe eines VW Golf I! Zumal diese Akkus hochreaktiv sind. Wird die Zelle bei einem Unfall beschädigt - tja, man hat ja schon genug von verbrannten Fahrern gelesen. Und da reden wir von derzeit Homäophatischen Anteilen im Verkehr und nicht in New York City oder so sondern eher Urbanere Vorstädte mit gut ausgebauter Infrastruktur.

Das mit der Kurbelwelle ist nur aus Ihrer Sicht vielleicht daneben... Das mag sein und kann ich bei Ihrer Denkweise nachvollziehen, worauf es aber abzielt ist, das einzelne Teile einen enormen Wirkungsgrad haben können - aber nicht das Gesamtpaket darstellen...! Ihr Elektromotor ist nur der Verbraucher. Der Akku hat z.b. eine gewisse Selbstentladung - bei einem Verbrenner sind deshalb auch Aktivkohlefilter mitunter verbaut - wenns soviel ist, dass es tropft, ist definitv was defekt. Die Ladung des Akku´s verursacht Verluste, die beim Schnellladen durchaus in den 2-stelligen Bereich gehen können. Der muß bereit gestellt und auch von Ihnen bezahlt werden. Dann gibt's Verluste bei den Leitungen zur Ladestation hin und den entsprechenden Umspannwerken und letztlich auch bei der Stromgewinnung. Da schmelzen die 99 % Wirkungsgrad des E-Motors wie Schokolade in der Sommersonne dahin... Und wieviel Erneuerbare Energie ist den tatsächlich Grün und wieviel "Grün gewaschen"? Ein Bsp.: Ich verbrauche 4200 KW Zuhause. Auf dem Dach habe ich eine Photovoltaik-Anlage, die mir über das Jahr 4000 KW liefert. Hab ich dann 200 KW aus dem Energiemix und 4000 KW aus Erneuerbaren? Oder wurde Anteil X aus den 4000 vielmehr ins Netz und irgendwo verbraten und ich bekomm Anteil X aus Kohle von Polen oder Atom von Frankreich etc...? Die Statistik ist wunderschön, aber wie sag ich immer? Glaub nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast... ;-)

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"nach deutschem Strommix von 474g CO² je 100km und 15kWh Verbrauch auf 100km"

Da ist dir ein großer Fehler reingeraten!

Es sind 474g CO² pr kWh (und nicht pro 100km) im deutschen Strommix (Q: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38897/umfrage/co2-emissionsfaktor-fuer-den-strommix-in-deutschland-seit-1990/ ). Bei genanntem Ford Focus Electric mit einem angegebenen Verbrauch von 16,4 kWh/100km (Q: https://efahrer.chip.de/elektroautos/ford-focus-electric_2040 ) wären das dann 7773,6 g CO² pro 100 km!

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@asdundab

Dabei stößt ein Ford Focus MK3 1.0 laut Angabe ( http://www.grueneautos.com/2013/08/ford-focus-mit-1-0-liter-ecoboost-motor-mit-unter-100-gkm-co2/ ) 99 g/km, also 9900,0 g CO² pro 100 km aus, das ist dann zum Ford Focus Electric im deutschen Strommix mit 7774 g CO² pro 100 km kein allzu großer Abstand mehr.

Imo muß man das auch im Strommix betrachten, denn wenn du mehr Öko-Strom für dein E Auto verbauchst wird irgendwo anders, wo gemischter Strom zum niedrigsten Preis benutzt wird (z.B. Industrie) ca. die gleiche Menge weniger Öko-Strom und stattdessen fossiler Strom verbraucht.

Was derzeit deutlich sinnvoller (und auch einfacher umzusetzen) wäre, um den CO² Ausstoß im Inland zu verringern, wäre stärker Öko-Strom auszubauen und die fossile Verbrennung zurückzufahren.

Wenn man annähernd 100 % Ökostrom im Mix benutzt macht ein E-Auto dann auch durchaus mehr Sinn, vorher macht es nicht wirklich einen Unterschied.

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@asdundab

Ein nur scheinbar großer Fehler. Du hast natürlich Recht, es sollte CO² pro kWh heißen und nicht pro 100 km.

Nachdem ich das jetzt aber nochmal durchgerechnet habe, komme ich zu dem Schluss, dass die Rechnung dennoch aufgeht, wie gedacht.

15,4 kWh Verbrauch (offizielle Angabe von Ford wie auch der Benzinverbrauch der anderen Modelle) auf 100 km, die kWh Strom erzeugt nach Strommix 474 Gramm CO². Macht auf 100km 15,4*474 Gramm = 7300 Gramm CO², macht pro km somit 73 Gramm.

Die sparsamte Benzinbetriebene Variante stößt laut Ford 110g/km aus. Der Focus Electric spart damit pro km 37 Gramm CO² ein.

Um eine CO²-Differenz von 3,4 Tonnen abzubauen, muss das E-Auto somit 3,4 Tonnen/37 Gramm CO² = 91.890 km fahren.

Ich stelle fest, dass die Größenordnung nach wie vor stimmt und meine Rechnung prinzipiell auch richtig war, jedoch bin ich stutzig bar der zusätzlichen 0,4 kWh Verbrauch, die die zusätzlichen knapp 5000km Laufleistung verursachen. Da hatte ich in meiner ersten Rechnung wohl nicht ganz den offiziellen Verbrauch.

Die Verbrauchsangaben sind Herstellerangaben und werden damit, beim Elektro-Focus wie beim Benziner in der Realität teils stark nach oben abweichen, abhängig von Fahrweise und Umgebungsbedingungen. Wie praxistauglich die Rechnung somit ausfällt, ist also auch noch mal eine andere Frage. In großen Höhen, bei Kurzstrecke und bei hoher Luftfeuchtigkeit würde der Vorsprung des E-Autos noch wachsen, bei besonders hohen oder tiefen Temperaturen auf längerer Strecke würde sich das Ganze wiederum zu Gunsten des Verbrenners ändern.

Der springende Punkt bleibt trotzdem, dass der deutsche Strommix einen immer stärkeren Anteil an Ökostrom hat und dieser durchschnittliche CO² Ausstoß pro kWh damit zukünftig weiter sinken wird, ferner werden E-Autos nicht gerade selten im eigenen Haus mit PV-Anlage oder an entsprechend mit Solarenergie gespeisten Ladesäulen aufgeladen, womit der Strommix an dieser Stelle weitgehend irrelevant wird.

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@asdundab

Dazu kommen auch noch die Herstellung und der Transport. 6l Diesel brauchen rund 42kWh in der Herstellung. Wie das mit Bezin aussieht keine Ahnung, aber dürfte ähnlich sein. Da kommt beim Verbrenner also noch einiges dazu.

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Deine ausführliche Antwort gefällt mir sehr gut und ohne den Inhalt jetzt mal prüfen zu können, leuchtet sie durchaus auch ein.

Nicht außer acht lassen darf man m.E. aber auch, dass die Produktion eines Neuwagens - und sei es ein E-Mobil - eben auch Massen an Energie und Rohstoffen (das schriebst du ja) verschlingt und die Produktion oder auch die Zulieferung der wahrscheinlich weltweit produzierten Teile, die irgendwo zu einem Ganzen zusammengefügt werden sicher auch nicht CO2-frei erfolgt.

Im Übrigen würde mir mein Chef nen Vogel zeigen (kleines Privatunternehmen), wenn ich mal schnell meinen Auto-Akku auf der Arbeit aufladen will. Auch hier besteht Bedarf an irgendwelchen Lösungen.

Solange einige Windkraftanlagen in der Nordsee noch immer nicht mit dem Land verbunden sind - für mich völlig unverständlich - stellt sich trotzdem die Frage: Woher der viele Strom??? Zumindest wenn es wirklich so weit kommt, dass der überwiegende Teil der Deutschen Elektroautos fährt und der Energiebedarf sehr hoch ist.

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Wie kann man diesen Ideologischen Unfug als hilfreichste Antwort bezeichnen? Das Elektroauto ist, wenn man die Gesamtbilanz betrachtet, genauso Klimaschädlich, wie ein Verbrenner. Ich kann ob dieses Beitrages nur den Kopf schütteln...

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@Coboldt

Blöd nur, dass ich begründet habe, warum das unterm Strich eben nicht zutrifft und warum Leute wie du der Grund sind, dass E-Autos die ersten tatsächlich umweltfreundlich hergestellten Autos werden.

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@Coboldt

Deine Aussage ist falsch. Bitte Anworte auf Basis von Fakten und gib keine Meinungen als Antwort.

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Ja sicher, aber besser wäre es mit solarzellen

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Auch noch zu erwähnen: Wie viel Schaden produziert wird um die seltenen Metalle für ein Li-Ion Akku zu gewinnen produziert wird... Die wachsen leider nicht auf Bäumen. Mit Radioaktiven Substanzen die in den Boden gepumpt werden, damit diese Metalle rausgeschwemmt werden können....

Da nutzt man lieber Bleiakkus.

Selbst Kohlekraftwerke sind meiner Meinung da besser. CO2 zerstört as Weltklima, das kann sich aber ohne Mensch innert einiger Zeit erholen. Radioaktive Verschmutzung überdauert 100'000 Jahre im Boden.

Der Mensch ist das Problem. Nicht die Elektroautos.

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@ITBloegg

Li-Ionen Akkus enthalten nur in Ausnahmefällen (zb. LiYFePO4) seltenen Metalle, der Großteil der E-Autos hat gar keine seltenen MEtalle in den Akkus.

Wenn überhaupt stecken welche in den permanentmagneten des Antriebsmotors, doch neben der Tatsache, dass mittels Asynchronmotoren auf die Verwendung solcher Metalle verzichtet werden kann, kommen diese an ganza nderen Stellen schon zuhauf zum Einsatz: LEDs, Displays, diverse Sensoren, Katalysatoren, Rußpartikelfilter, als Beschichtungen usw.

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Ein Motor-ein Tesla kann 4 haben

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Wirklich ein prima Beitrag! Zudem könnten viele E-Autos, wenn die dann immer, wenn sie länger herumstehen ans Stromnetz gehen auch das größte Problem erneuerbarer Energie lösen, nämlich das Solar- und Windebergie eben ekelhaft unstetig ist. Wenn es sich für den Autobesitzer rechnet, einen von der wahrscheinlichen täglichen Fahrstrecke abhängigen Anteil der Akkukapazität zum Auffüllen der Stromlücken bei Solar und Windenergie zu nutzen, könnten so bestimmt auch Grundlast-Kraftwerke mit fossiler Energie vom Netz gehen.

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Das zutreffendste Argument FÜR das Elektroauto ist tatsächlich das Einsatzgebiet "Stadtverkehr"

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Fazit: Nur noch kleinere Autos mit weniger Hubraum zulassen,die stoßen auch weniger aus und schonen die Ressourcen!

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@nixawissa

Bringen aber durch das Downsizing wieder Probleme mit hohem Verschleiss mit sich. Schau dir mal die Videos der Autodoktoren an, die schimpfen nur über die ganzen 1.4l Motoren. Das fängt schon mit den häufigeren Ölwechseln an, weil die Hersteller auf die Idee kamen die Keilriemen im Motorblock zu verbauen. Verpasst man den Ölwechsel um ein paar Tausend km zerfällt der Riemen aufgrund der fehlenden Aditive und man hat nen schönen Motorschaden.

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Heute wird der Diesel verteufelt. Von Benzinern spricht keiner. Aus meiner Sicht ist das E-Auto auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Ich würde eher auf Autos setzen, die mit Wasserstoff angetrieben werden. Die sind unabhängig vom Strom.

Fällt mal der Strom durch irgendwelche Ereignisse aus, stehen die Räder der E-Autos still. Stromausfälle über Stunden kommen jährlich mehrmals vor. Ursache können Stürme sein welche die Strommasten und Leitungen beschädigen.Netzüberlastungen usw.

Die Herstellung von Wasserstoff ist derzeit noch etwas teuer. Aber auch hier kann man sich weiter entwickeln und die Kosten zur Herstellung senken

E-Autos sind bei uns noch lange nicht so entwickelt, dass man diese als alltagstauglich bezeichnen könnte. Wer größere Strecken fahren muss, für den ist ein E-Auto noch keine Alternative.

Es werden Reichweiten bei E-Autos angegeben, die sich recht schnell nach unten bewegen, wenn Geräte im Auto eingeschaltet werden, die Strom verbrauchen.

Da werden aus 400 Kilometer Reichweitenangabe schnell mal nur 350 Kilometer. Doch hierüber hört man in aller Regel nichts.

Ein E-Auto hätte für mich nur dann Sinn, wenn man damit 800 bis 900 Kilometer ohne Ladepausen erreichen könnte.

Zudem sind E-Autos in der Anschaffung noch für Viele zu teuer.Wer kann sich als Normalverdiener ein Auto leisten, welches 30 bis 40 000.--€ kostet.

Probleme mit der Stromtrassenführung gibt es freilich zur Genüge. Viele Grundbesitzer lehnen es ab, dass solche Trassen durch deren Grund und Boden verlegt werden. Hinzu kommen die Naturschützer.

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@Ontario
Ich würde eher auf Autos setzen, die mit Wasserstoff angetrieben werden. Die sind unabhängig vom Strom.

Schon deswegen sind sie das nicht, weil man den Wasserstoff, will man überhaupt ansatzweise etwas Gutes für die Umwelt tun, per Elektrolyse gewinnt. Der Strombedarf dabei ist höher als bei einem reinen BEV. Wasserstoffherstellung per Dampfreformierung ist möglich bzw. 90% unserers Wasserstoffes wird so hergestellt, dabei entsteht aber mehr als genug CO2, dass man auch gleich beim Benziner bleiben könnte.

Fällt mal der Strom durch irgendwelche Ereignisse aus, stehen die Räder der E-Autos still.

Die stehen genauso wenig still wie es die Räder meines Benziners tun, zum ersten gehts doch nur ums Laden/betanken, zum Zweiten würde ich mit meinem Auto genauso dumm an der Tanke stehen, weil die Zapfsäulen leider nicht von Pferden angetrieben werden, sondern meist doch elektrisch sind ;)

E-Autos sind bei uns noch lange nicht so entwickelt, dass man diese als alltagstauglich bezeichnen könnte. Wer größere Strecken fahren muss, für den ist ein E-Auto noch keine Alternative.

Die Betonung liegt auf "noch". Wasserstoffautos sind, was ihre Leistungsfähigkeit anbelangt, weitgehend fertig entwickelt, bei E-Autos sprechen wir von ein bis zwei Größenordnungen, die sich da innerhalb der nächsten Jahre auftun.

Es werden Reichweiten bei E-Autos angegeben, die sich recht schnell nach unten bewegen, wenn Geräte im Auto eingeschaltet werden, die Strom verbrauchen.

Ist bei jedem Verbrenner genauso. Betrifft jeden Verbrenner sogar deutlich härter. Wenn ich im E-Auto das Radio einschalte, welches angenommen 100 Watt verbraucht, bedeutet das bei einer Stunde Laufzeit und jeweils 90% Wirkungsgrad von Batterie und Spannungswandler einen Gesamtverbrauch von rund 123 Wh. Im Verbrenner muss der Strom von der Lichtmaschine aus der Motorleistung erzeugt werden, die Lichtmaschine bringts irgendwo auf 50-70% im realen Betrieb, der Motor auf bestenfalls 40% (im Teillastbetrieb, wo auch die Lichtmaschine keine hohe Effizienz bringt, zumeist um die 20% oder noch weniger). Der "Verbrauch" vom Radio liegt damit irgendwo bei 350 Wh bis über 1000 Wh im Teillastbereich.

Klimaanalgen reduzieren bei Verbrennern laut ADAC quer über alle Modelle hinweg die Reichweite um ca. 10 bis 15%. Bei E-Autos tendenziell weniger, da deren Klimaanlagen ebenfalls elektrisch über einen eigenen Motor angetrieben werden, wärend es gerade bei günstigen Verbrennern häufig so ist, dass sie über den Keilrippenriemen mit angetrieben werden.

Zudem sind E-Autos in der Anschaffung noch für Viele zu teuer.Wer kann sich als Normalverdiener ein Auto leisten, welches 30 bis 40 000.--€ kostet.

Die Problematik war vor 10 Jahren erheblich schlimmer, E-Autos werden von jahr zu Jahr günstiger und die Modellauswahl wächst.

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@Ontario

Weisst du warum du dir kein E Auto für 30-40 T € leisten kannst, weil du dein Geld vorher schon für unsinnigen Kram wie ein Wasserstoffauto verballert hast. Toyota Mirai 80T € kostet doppelt so viel hält aber dafür auch nur halb so lange. Übrigens ein Brennstoffzellenauto ist auch nur ein E auto mit weniger Akku und dafür Brennstoffzelle. Und die Betriebskosten sind auch um einiges höher. Der Mythos Brennstoffzellenauto wird nur aufrecht erhalten um zu verunsichern und damit den Aufstieg der Batteriefahrzeuge zu verzögern. Seit 20 Jahren forscht Daimler an der Brennstoffzelle, mit ganz mässigem Erfolg. Kommt erst die nächste Batteriegeneration mit mehr Reichweite und umweltfreundlicheren Batterien ist es ganz aus mit der angeblich so tollen BZ.

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Danke, das ist eine umfassende Antwort zu dem Thema.

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Der Wirkungsgrad Vergleich zwischen Verbrenner und E.Motor hinkt, ersterer ist ein Energieerzeuger, zweiter ein Engergieverbraucher. Die 5% halte ich für viel zu niedrig. Dazu müsste sich der Verbrauch um den Faktor 8 erhöhen. Von 6 Liter/100Km auf 48 Liter/100Km in Stadtverkehr.

Für alle die Tagsüber arbeiten mag Ihr Beispiel stimmen, nur arbeiten nicht alle am Tag. Auch kann so ein Stromnetz nicht reguliert werden. Dazu müssten die Netzbetreiber bestimmen wieviele Autos wann geladen werden oder auch entladen, wenn zu wenig Strom im Netz ist.

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@AlwinRamms

Beide wandeln Energie um. Der Verbrenner wandelt chemische in mechanische und der E-Motor elektrische in mechanische Energie. Wie sonst sollten beide Motoren als Antrieb funktionieren?

Zu den 5%: Im Leerlauf verbraucht ein typischer Ottomotor gerne 1 bis 1,5 l/h. Fahr damit konstant Tempo 50, und du verbrauchst pro 100km und damit alle 2 Stunden irgendwas um die 4 bis 6 Liter, also pro Stunde 2 bis 3l. Dabei verrichtet der Motor aber deutlich mehr Arbeit als im Leerlauf. Und läuft immer noch nicht im Punkt seiner höchsten Effizienz.

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Äußerst profunde und gut recherchierte Antwort.

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Da brauch man gar keine Antwort mehr schreiben da ist alles gesagt haha

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Selbst wenn ich dann etwas auf den ersten Blick absurdes mache, weil ich, wie es mein Vater machte, auf die Gespräche mit dem Tankstellenbetreiber nicht verzichten möchte, und weiterhin den selben Treibstoff für meine 2 Familienautos hole, um dann damit ein Block-Heizkraftwerk zu betreiben, und damit jetzt meine Autos zu laden, kann ich sogar noch einen dritten Wagen mit laden, und wir hätten dann auch noch Heizung und Warmwasser quasi umsonst dabei.

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Beim Elektroauto müsste sowohl ein Anlasser als auch eine Kupplung überflüssig sein, weil der Motor mit dem "Gasgeben" startet und mit aus geht, wenn man den Fuß vom "Gaspedal" nimmt.

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Super Statement , nur was passiert wenn alle das gleiche kaufen haben wir auch gelernt ?

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IBM hat jetzt ja anscheinend eine Alternative zu den ´´Normalen´´ Lithium-Ionen Batterien erforscht diese soll nur aus Materialien aus dem Meer sein.

Hoffentlich werden dann für die Produktion dieses Akkus nicht auch reihenweise Leute ausgebeutet

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Auch wenn die Frage bereits über einen Monat alt ist, so möchte auch ich meinen Senf dazu geben.

Um ein Auto zu produzieren werden immer Rohstoffe ver- (oder ge-)braucht. Im Gegensatz zu Autos mit Verbrennungsmotoren kommen aber bei einem Elektroauto keine "Seltenen Erden" zum Einsatz, solange man auf einen permanent erregten Drehstrommotor (mit erhöhtem Reluktanzanteil) verzichtet. Bei den meisten E-Autos werden nämlich ganz normale Drehstrom Asyncronmotoren verwendet und da bei denen keine Dauermagnete (dafür bräuchte man die seltenen Erden) verwendet werden haben die auch keine Nutzung selbiger. Lithium und Kobalt sind nämlich keine "Seltenen Erden".

Es gibt ein paar Ausnahmen, die dauererregte Drehstrommotoren verwenden wie z.B. Tesla oder die Chinesen 'Miu' oder 'Byton'. Die meisten anderen verwenden aus Kostengründen diese aber nicht, da sie teurer in der Herstellung sind als Massenware.

Die Verwendung von Lithium und Kobalt in E-Auto Antriebsbatterien wird nur durch die Verbrenner-Industrie schlecht geredet, denn diese Rohstoffe werden weit länger in der Elektronik verwerndet als seit es E-Autos gibt. Als Industrie-Akku für deinen Akkuschrauber, dein Handy, Tablet, Notebook usw. hat es niemanden gestört, Lithium-Ionen Akkus zu benutzen, obwohl der dort benötigte Anteil dieser Ressourcen höher ist als in E-Autos.

Es ist übrigens sichergestellt, dass Lithium und Kobalt bei der Verwendung in E-Autos NICHT aus fragwürdegen Quellen bezogen werden. Dies ist auch oft ein Vorurteil der Verbrenner-Hersteller (und der Politik/Journalisten, welche von der Verbrener-Industrie bezahlt werden).

Die Energiefrage ist generell noch nicht gelöst. Strom ist zwar sehr sauber, kann wirtschaftlich nicht ohneweiteres mit althergebrachten Energieträgern mithalten. Benzin ist ja immer noch spottbillig, wenn man die Mineralölsteuer, die ja nichts mit der Beschaffung und Herstellung zu tun hat, unberücksichtigt lässt. Wenn wie geplant die Elektromobilität sich durchgesetzt hat, entfällt diese Steuer als Finanzierungsquelle für die Infrastruktur. Selbst ohne exakte Berechnung ist es kaum vorstellbar, dass mit dem bisschen Strom, das bei uns aus der Steckdose kommt, künftig Millionen von Elektroautos fahren können. Man rechnet mit dem 10-fachen Bedarf, ohne zu wissen, wo diese Menge herkommen soll. Man kann das auch nicht mit der Elektrifizierung der Bahn vergleichen, denn diese ist leitungsgebunden und ermöglicht einen hohen Wirkungsgrad. Elektromotoren können einen Wirkungsgrad bis 98 % erreichen. Autos müssen ihren Strom über Akkus zwischenspeichern, das mit weit höheren Verlusten verbunden ist. Dazu kommt noch die begrenzte Lebensdauer und der Preis der Akkus.

Der einzige Lichtblick wäre die Stromgewinnung mittels wasserstoffbetriebenen Fusionsreaktoren. Denn diese hinterlassen wenig und nur kurz strahlenden radioaktiven Müll, benötigen zum Betrieb Wasserstoffisotopen, die ausreichend zu beschaffen sind und sind im Gegensatz zur Kernspaltung jederzeit abschaltbar. Doch geht die Entwicklung zwar voran, jedoch äußerst schleppend. Und es ist immer noch fraglich, ob im Falle des Gelingens die ungewöhnlich komplexe Technik den Strom zu einem bezahlbaren Preis ermöglicht.

Natürlich, sowohl die Herstellung wie die Entsorgung ist ein Riesenproblem. Im Grunde wird das Problem nur von den Ballungszentren der Ersten Welt in die Dritte Welt verlagert.

Zum Glück wird bereits von einigen Unternehmen an der Entwicklung des Wasserstoff-Motors gearbeitet.

Leider erfolgt das alles viel zu spät. Dabei hat uns der Club of Rome bereits 1972 mitgeteilt, wie dramatisch und mit exponentialer Geschwindigkeit das Desaster ablaufen wird. Aber der wurde ausgelacht und es wurde ihm die viel höhere Wichtigkeit von Wirtschaft, Konsum, Konsum und nochmal Konsum entgegengehalten.

Er hat das übrigens mit einem Beispiel getan:

Man stelle sich einen Teich vor, auf dem eine Wasserpflanze wächst. Diese verdoppelt ihre Größe jeden Tag, nach 30 Tagen wird sie den Teich bedecken und alles Leben darin ersticken. Dann werden am 2.9 Tag, also kurz vor Toresschluss noch viele sagen: "Was wollt ihr denn eigentlich mit Eurer Panikmache, der halbe Teich ist doch noch frei!"

Exponentielles Wachstum kann sich der Mensch nicht vorstellen, oder wäre Dir sofort klar, dass ein Riesenstadion, bei dem alle drei Sekunden Wassertropfen vom Dach fallen, erst einer, dann zwei, dann vier, dann acht usw. – das dieser Stadionbau nach 8 Minuten bis zum Rand vollgelaufen wäre?

Du hast in deinem schön geschriebenem Kommentar vergessen darauf hinzuweisen, dass sich auch die Menschen wie diese Wassertropfen vermehren. Zurückliegend war es in 100 Jahren eine Vervierfachung, ohne Europa + USA. Das schafft auch keine Wind- + Photovoltaiktechnik zur Energieversorgung per Akkutechnik als Speicher bis zum Ende dieses Jahrhunderts die wahrscheinlichen 32 Milliarden Menschen mit Energie zu versorgen. Es bleibt nur noch die Radikalenumsetzung, welche bei der Wasserspaltung entsteht, und seit den 1930er Jahren bekannt ist (Nobelpreis 1956). Warum es bis heute nicht genutzt wird ist auch klar: es macht jeden Menschen von leitungsgebundenen, ständig zu bezahlenden Energiearten unabhängig. Erneut per Computersimulation 2017 bestätigt und auch Patent bereits vorliegend (nicht in Europa!).
Zur Frage des Themeneröffners:
die Führer der Autoindustrie wissen um die Zukunftsfähigkeit der "neuen Lösung" als NACHFOLGE der Akkutechnik und lassen daran arbeiten, ohne es zu publizieren, obwohl bereits mehrfach in Kolloquien schon erwähnt, sogar bei den Ingenieuren im Netz. Die Frage ist damit bereits beantwortet für die Zukunft.

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@Rebusch1
bis zum Ende dieses Jahrhunderts die wahrscheinlichen 32 Milliarden Menschen

in diesem Punkt habe ich ein wenig Hoffnung. Ich habe gelesen, dass sich die Zahl der Menschen infolge eines Selbstregelungsmechanismus' (wie übrigens auch bei manchen Tierspezies) auf etwa 11 bis 12 Milliarden einpegeln wird. Obwohl, auch das sind zuviel.

Aber bei der heutigen Situation jubiliert man ja schon bei jedem Tröpfchen, das zischend auf den heißen Stein fällt.:-)

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Die Erzeugung von Strom ist nicht das Problem, das ist schon eher die Speicherung. In Sachen erneuerbarer Energien könnte man heute bereits wesentlich weiter sein, wenn man mehr da hinein investieren würde, aber auch so deckt es bereits 30% unseres Energiebedarfs und mehr.

In wie weit man in Sachen Kernfusion als Alternative noch kommt, wird die Zukunft zeigen.

Sonstigenfalls ist die Frage nicht die Herstellung, sondern im Besonderen die Haltbarkeit der Akkus, die Möglichkeit die zu recyclen, die Speicherkapazitäten und die Ladegeschwindigkeit/respektive die Möglichkeit sie auszutauschen.

Autobatterien selbst, sind ja auch in jedem Benziner verbaut.

Wie viel das Elektro-Auto letztendlich bringt, hängt davon ab, wie weit man in Sachen Batterietechnik kommt, das wird man derzeit schwer einschätzen können. Sinnvoll ist es dennoch, da Öl und damit verbunden Ölprodukte nun einmal endlich sind.

Ein Auto auf Basis eines Elektromotors zu betreiben ist auf dem Stand der heutigen Technik immerhin möglich. Aber versuch das mal mit einem größeren Flugzeug oder einem Containerschiff, im BEsonderen, wenn die noch entsprechende Geschwindigkeiten erreichen sollen. Da wird es eng.

Entsprechend sollta man das Verfeuern von Benzin und Diesel da wo es möglich ist, so weit als möglich einschränken um Ressourcen für die Bereiche übrig zu haben, wo es noch nicht möglich ist.

Hier steht viel Unsinn.

Normale Autobatterien sind Starter-Akkus auf Bleibasis, E-Autos benötigen Hochleistungs-Lithium-Akkus, deren Produktion fragwürdig bzgl. der Umwelt-Bilanz ist. Afrikas Trinkwasser wird für den Abbau seltener Erden in Kinderarbeit zweckentfremdet, schädliche Emissionen werden von Deutschland nach Afrika verlagert, die bildungsresistenten Grünen feiern sich in Deutschland.

Nicht schon genug, dass die Dächer bei uns mit Sondermüll zugepflastert sind ...

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@joernius

Mal geschaut, wie Blei so gefördert wird? Da kommt zusätzlich zum Wasserverbrauch noch Giftwirkung des Bleis hinzu.

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@joernius

Wozu braucht man bei Li-Akkus Lanthaniden? Schau dir erst mal das PSE an.

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@joernius

ein @joernius:

Abbau seltener Erden

Seltene Erden = Lanthanoiden (57 .. 71)

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@joernius

dass AUSGERECHNET die Grünen "bildungsresistent" sind, glaubst du doch hoffentlich SELBST nicht, sonst müsste ich SEHR an deiner Intelligenz zweifeln

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@gruenefeder

Kann auch sein, dass sie Lobby-Marionetten sind, glaube ich aber weniger. Es kann nur Dummheit sein.

Alles was in den letzten Jahren an sogenannten erneuerbaren Energien zu CO2-Reduzierung getan wurde, völliger Schwachsinn war.

Zeitung lesen würde dir guttun.
Z.B. https://www.welt.de/politik/plus199648756/Stefan-Aust-Deutschland-ausser-Betrieb.html

Achtung, Kostest aber Geld.

Es geht um ineffiziente Windkrafträder, dessen Produktion Unmengen CO2 freisetzen, Vögel und Fledermäuse töten und auch für das Insektensterben verantwortlich sind. Und ... nach 20 Jahren ist es Sondermüll, risieige Kunststoffverbundflügel, Tonnen Beton ....

Oder E-Autos mit Akku: CO2-Bilianz schlechter als bei Diesel-Fahrzeugen

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@Pauli010

Vielleicht gibt es noch andere seltene Erden, solche die für diesen Beitrag relevant sind?

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@SpitfireMKIIFan

Die Blei-Akkus sind nun mal seit langen im Kreislauf und werden auch recycled. Die sind kaum größer als ein Schuhkarton und lassen sich tragen.

Die Akkus für die E-Auto müssen total neu produziert werden mit neu abgebauten Rohstoffen und sin ein mehrfaches größer. Es gab auch schon Unfälle mit abgebrannten Fahrzeugen.

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@joernius

Und die Akkus für LapTops, Taschenlampen, Rasierer, Zahnbürsten, Fernbedienungen etc. etc. sowie die Batterie-Varianten sind aus nachwachsendem Holz gefertigt.

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@joernius

...von diesen Unfällen gibts bei Verbrennern pro Wegstrecke im Schnitt 40 mal mehr als bei Elektroautos.

Die Lithium-Menge in einem E-Auto entspricht ungefähr der doppelten Menge des Bleigehalts einer Starterbatterie, gleichzeitig kommt Lithium aber 12 mal häufiger in der Erdkruste vor (und kann genauso recyclet werden).

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@SpitfireMKIIFan

Keine Ahnung wie du dir dir Zahlen ausgedacht hast, aber ich glaube die stimmen nicht. Woher weißt du denn, wie viel Blei ein Blei-Akku enthält?

Auf alle Fälle weißt du auch nicht, wie viel Lithium ein Lithium-Akku enthält...

Ein Lithium-Akku hat weniger als 2% Lithium-Masse-Anteil.
Nehme ich als Grundlage, dass ein Li-Akku in mit 100kWh 600kg wiegt, so sind das wohl nur 10 kg Lithium, dagegen ein Starter-Akku (80 Ah) dagegen mit 1kWh wiegt auch 20 kg. Also kann der Li-Gehalt eines Li-Akkus nicht der doppelten Menge entsprechen. Sagte ich schon, GRÜNE und Wissenschaft & Technik = inkompatibel.

Schon der Vergleich, ein Verbrenner benötigt ein-hundertstel weniger Akku-Energie und hat ein Zehntel Masse und keinen so kritischen herstellungsprozess. Soweit zu den Rohstoffen.

Der Umweltdreck Akku: 200 Kilo CO2 pro Kilowattstunde, frag Mama oder nimm den Taschenrechner: 200 kg mal 100 Co2-Ausstoß für die Produktion eines Akkus wie er im Tesla verwendung findet. Nach 8 Jahren Betrieb eines Verbrenners werden diese Werte erreicht!

https://www.t-online.de/auto/elektromobilitaet/id_81434756/studie-hoher-co2-ausstoss-bei-produktion-von-e-auto-akkus.html

https://www.welt.de/motor/news/article165544500/E-Auto-Batterie.html

Und zur Sicherheit:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/thermal-runaway-im-elektroauto-tesla-kennt-die-brandgefahr-seiner-akkus-seit-10-jahren_id_10620636.html

https://www.welt.de/motor/article120750698/So-gefaehrlich-sind-Elektro-Autos-wirklich.html

https://www.welt.de/motor/news/article165544500/E-Auto-Batterie.html

3
@joernius
Keine Ahnung wie du dir dir Zahlen ausgedacht hast, aber ich glaube die stimmen nicht. Woher weißt du denn, wie viel Blei ein Blei-Akku enthält?

Aus den Sicherheitsdatenblättern, die den Gehalt an Gefahrstoffen (ua. Blei) angeben: https://www.battery-kutter.de/main/media/content/downloads/MSDS_sicherheitsdatenblatt_DE.pdf (Punkt 3, Zusammensetzung, jeweils 32% metallisches Blei und bleihaltige Paste). Eine Starterbatterie mit 40 Ah (wie in Kleinwagen verbaut) wiegt um die 10kg (macht gut 6kg Bleigehalt), eine mit 80Ah (wie in Fahrzeugen der Mittelklasse und aufwärts verbaut) 19 bis 20kg (Somit 11,5 bis 12kg Bleigehalt). Die Daten gelten für Varta Blue Dynamic Starterbatterien, sollte aber keinen großen Unterschied zu anderen Herstellern machen.

Die Traktionsbatterien von E-AUtos enthalten 10-20kg Lithium (12kg zb. im 86 kWh Akku vom Tesla Model S, 19kg im 24 kWh Akku vom Ford Focus Electric).

Ich bleibe dabei, als grober Richtwert befindet sich ungefähr die doppelte Menge Lithium im E-Auto, wie Blei in der Traktionsbatterie.

Der Umweltdreck Akku: 200 Kilo CO2 pro Kilowattstunde

Die Gigafactory von Tesla produziert die Akkus blöderweise mit 71kg CO²-Emissionen pro kWh.

Und da die Teslas effektiv mit deutlich verbrauchsintensiveren Fahrzeugen konkurrieren, sparen sie den CO2 Ausstoß in deutlich größeren Schritten ein.

Ums mal mit etwas realistischerem zu rechnen: Die Akkuzellen eines Ford Focus Electric werden von LG gebaut, LG rechnet einen Ausstoß von 140 kg je kWh vor. Macht bei 33,5 kWh Akkukapazität 4,7 Tonnen CO² Ausstoß. Gehe ich vom Worst Case aus und betreibe das Auto mit dem deutschen Strommix (484g CO2 je kWh) beim Normverbrauch von 15 kW/100km, komme ich auf 7260g CO2 auf 100km, ergo 72,6g je km.

Der normale Focus als 1.0 Ecoboost stößt 112g CO² pro km aus, pro km spare ich also rund 39 Gramm ein. Um die 4,7 Tonnen vom Anfang abzubauen, brauchts also rein rechnerisch 120.000km.

Etwas realisitscher: Wie so viele andere E-Autos wird auch dieses mit Solarstrom geladen, entweder durch entsprechende Ladesäulen mit Anschluss zum Solardach oder zuhause mit PV-Anlage auf dem Dach. Ersparnis pro km: 112g. CO²-Rucksack abgebaut nach 42.000km.

Lässt man den Basisbenziner mal weg und nimmt als Vergleich den gleichstarken 1.6 Ecoboost mit 137g/km, reduziert sich das Ganze auf gut 34.000km.

Dass die Ecoboost-Motoren von Ford legendär für ihren gigantischen Feinstaubausstoß sind und umd en Faktor 10.000 bis 100.000 mehr Feinstaub ausstoßen als jeder moderne Diesel, lasse ich mal außen vor.

Deine Quellen mit den 17 Tonnen gehen von völlig veralteten Produktionsverfahren aus und rechnen das gleich auf den dicksten Akku um, den die E-Branche zu bieten hat. Aber selbst t-online schreibt, dass ein Fahrzeug wie der Nissan Leaf sich nach 3 Jahren amortisieren würde (auch, wenn schleierhaft ist, wie genau dies berechnet wird). 3 Jahre ist kein Alter für ein Auto.

Der Welt-Artikel nimmt die selbe Statistik als Grundlage.

Der Focus-Artikel legt zwei Brandfälle dar, von dem bei einem die Ursache gar nicht feststeht, im Anderen Tesla eineng igantischen Aufwand betrieben hat, die Ursache festzustellen und die Fahrzeuge per Update nachzurüsten. Da im selben Zeitraum erheblich mehr Verbrennergetriebene Fahrzeuge in Flammen aufgehen, sehe ich nicht so wirklich, worauf du damit hinauswillst. Über den Brand eines Teslas wird immer berichtet werden.

Der Welt-Artikel über den Unfall klärt doch auch schon alles, was nötig ist: Der ADAC erklärt, welch hohe Sicherheit E-Autos haben. Crashtests mit dem Tesla haben das dutzendfach bewiesen, selbst die Akkus selbst wurden Fallversuchen unterzogen. Unfallursache? Der Tesla überfährt ein MEtallteil, welches die Akkus aufreißt. Beim Verbrenner hätte das Metallteil eben die KRaftstoffleitung oder den Tank aufgerissen, mit potentiell ähnlichem Effekt.

Da der Trend bei der Akkuproduktion aber immer mehr zu eigensicheren LiFePo Akkus umschwenkt, fällt auch dieser Punkt flach.

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@gruenefeder

Was hat die Partei Bündnis 90/die Grünen mit dieser Frage zu tun - gar nichts.

Und Vorsicht mit Beleidigung - es gibt Admins.

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@Pauli010

Es gab eine Zeitlang mal Cadmium-Tellurid Solarpanels. Zur Zeit aber wiederum "dotiertes" Silizium

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