Ende unserer Zivilisation 2050: Warum wachen die Menschen nicht auf? Warum verfallen nur so wenige Menschen in Panik?

Ich wusste schon immer, dass eine Klimakatastrophe naht und wir Menschen uns mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit irgendwann selbst vernichten. Jedoch bin ich davon ausgegangen, dass bis zum "Ende" uns noch etliche Jahrhunderte bleiben.

Neuste Klimaberichte prognostizieren jedoch das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen bereits auf 2050. Das ist ist in knapp 30 Jahren! Viele von uns werden 2050 miterleben, 2050 ist nicht in ferner Zukunft... In mir macht sich langsam die Angst breit, dass sich mein Leben in 30 Jahren nicht besonders rosig gestaltet... Das wirft bei mir auch die Frage auf ob ich überhaupt noch Kinder in die Welt setzen sollte usw...

Die Prognosen für 2050 kommen nicht von ungefähr, sondern von glaubwürdigen WissenschaftlerInnen, welche die apokalyptische Zukunft prognostizieren, wenn sich von heute auf morgen in der Klimapolitik nichts ändert. (Siehe Quellen unten)

Ich glaube daran, dass die Menschen nach und nach mehr versuchen für das Klima zu tun. Gerade bei der Jugend sieht man erste Erfolge in Hinsicht auf die Einsicht, dass sich etwas ändern muss. Jedoch bezweifle ich, dass die Einsicht früh genug kommt. Vielleicht Endet die Menschheit durch unsere vereinzelt kläglichen Versuche nicht 2050, dann aber vielleicht 2060 was aber auch nicht besonders viel mehr Zeit ist...

Warum also haben nicht ALLE Menschen die Einsicht, dass sich etwas ändern muss? Warum ist ihnen nicht bewusst, dass die Klimakatastrophe auch noch sie und ihre Kinder "erwischen" wird? Warum habe ich das Gefühl, dass ich die Einzige bin die davor wirklich Angst hat und Panik bekommt?

Liegt es vielleicht daran, dass hierzulande die Apokalypse noch nicht so sichtbar ist? Muss man denn wirklich erst vor einem Tsunami stehen um zu kapieren, dass wir am Ar* sind?

Vielleicht habt ihr ja eine Antwort darauf oder könnt mit erklären warum es euch oder anderen vielleicht wichtiger ist eine Kreuzfahrt zu machen und ein Steak zu essen als alt zu werden und eine Apokalypse zu umgehen.

By the way: Kennt jemand eine erschwingliche Möglichkeit um den Planeten zu verlassen und den Mars zu besiedeln? Vielleicht hat jemand von euch einen Skyhook im Keller?

https://utopia.de/klimawandel-prognose-2050-142678/

https://www.dw.com/de/klimawandel-ungebremst-die-welt-im-jahre-2050/a-5850876

https://www.vice.com/de/article/597kpd/neuer-klimabericht-unsere-zivilisation-konnte-2050-sehr-wahrscheinlich-zusammenbrechen

Ich weiß es nicht. Das kann man pauschal nicht beantworten. 31%
Weil Menschen gern vor der Wahrheit die Augen verschließen. 22%
Weil Menschen denken, dass sie sowieso nichts mehr machen können. 18%
Alle oben genannten Gründe. 9%
Weil die Gewohnheit über den Überlebenswillen siegt. 9%
Weil viele nicht wissen, dass das Ende näher ist als gedacht. 9%
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40 Antworten
Klima retten = Demokratie abschaffen?

In der letzten Woche habe ich zwei... Sehr außergewöhnliche Artikel gelesen. Es ging wieder einmal um die einzigen Themen, die aktuell überhaupt noch von Belang zu sein scheinen: Klimawandel, Fridays for Future, Weltuntergang. So weit nichts Besonderes. Nur fällt mir auf, dass der Ton allmählich radikaler wird.

Im ersten Artikel wurde behauptet, dass die Menschheit nur noch "18 Monate Zeit hat". Das ganze Schreiben war von äußerst düsterer, apokalyptischer Weltuntergangsrhetorik und tiefer Verachtung für all jene, die noch nicht in Panik verfallen sind, durchsetzt. Der Autor gab letztlich zu verstehen, dass er nur eine einzige Lösung für den Klimawandel sieht: einen bewussten zivilisatorischen Rückschritt. De-Industrialisierung, Verbot von Flugreisen, Verbot von individuellem Autoverkehr, Verbot von Plastik. Quasi einen Sprung in die Zeit um Achtzehnhundert-x nach Christus.

Der nächste Artikel reiht sich direkt in den Tenor ein, auch wenn der Autor die Ansichten nicht teilt, sondern objektiv wiedergibt. Er warnt darin vor extremistischen Elementen in der Klimabewegung, die sich auch gegen die parlamentarische Demokratie richten. Die Aussage der "Demonstranten" lautet in etwa so: die gegenwärtige Gesellschaftsordnung sei zu lahm, entsprechend zu handeln. Deshalb müsse das aktuelle demokratische System gestürzt und durch eine "wohlwollende Öko-Diktatur" ersetzt werden, in der Wissenschaftler und Klimaforscher die politische Macht ausüben.

Ich bin kein Klima-Experte. Genauso wenig, wie wohl rund 95% der Menschen. Aber wenn jetzt schon zu einem "Systemwechsel" oder gar einer "Revolution" aufgerufen wird, finde ich das mehr als besorgniserregend. Die ganze Sache entwickelt sich meiner Meinung nach in eine sehr dunkle Richtung.

Frage an euch: teilt ihr solche Ansichten? Glaubt ihr, dass es eine "grüne Revolution" geben muss, die Kapitalismus und Demokratie beseitigt und durch ein völlig neues, komplett unerprobtes Modell ersetzt?

Welche Lösungen haltet ihr für die Klimaproblematik (die ich keinesfalls leugne!) für angebracht?

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Hat die Erdrotation Einfluss auf das Klima?

Die Erde dreht sich um ihre Achse, und die Achse macht eine Pendelbewegung. Das bestimmt den Lauf und die Höhe der Sonne am Himmel.

Je näher die Erdmasse am Erdschwerpunkt und an der Erdachse liegt, desto schneller dreht sich die Erde und desto kleiner ist die Pendelbewegung. Das hängt mit dem Pirouetteneffekt zusammen.

Jetzt kommt der Mensch und baut Unmengen an Rohstoffen ab. Eine nennenswerte Masse wird vom Erdkern weg nach aussen verlagert. Dann dreht sich doch die Erde durch den Pirouetteneffekt langsamer und macht eine größere Pendelbewegung. Und dann macht die Sonne doch eine höhere Bahn am Himmel, und es folgt eine leichte Erderwärmung.

Infolge der Erwärmung nimmt die Atmosphäre mehr Wasser auf, und wieder verlagert sich Erdmasse nach aussen. Wieder dreht sich die Erde langsamer und macht eine größere Pendelbewegung, und wieder läuft die Sonne höher am Himmel und bewirkt eine Erderwärmung.

Und dann kommt es zur Schmelze an den Polen. Riesige Wassermassen verlagern sich und bewirken eine Verlangsamung der Erdumdrehung, eine größere Pendelbewegung und infolgedessen eine höhere Sonnenbahn mit mehr Sonnenstrahlen und wärmeren Temperaturen.

Ist diese Überlegung richtig? Oder gibt es noch andere Faktoren zu berücksichtigen?

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6 Antworten
Haben wir "Weltklimaerwärmung" oder "Klimaabkühlung" - oder doch alles Fake?

Hi,

Ich kann mich noch erinnern: In den 60er bis Ende der 70er-Jahren hatten wir schon mal eine intensive Debatte um die Zukunft des Weltklimas. Damals warnten uns die Wissenschaftler allerdings vor genau dem Gegenteil: einer neuen Eiszeit. 

"Wir bewegen uns auf eine neue Eiszeit zu" war etwa zwei Jahrzehnte lang in allen Zeitungen und Illustrierten zu lesen.

Die Klimaveränderung, so befürchtet es auch der amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling, könne „in eine globale Katastrophe münden“, in den bisher härtesten Test für die Zivilisation. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.2.1977).

Der Winter 1968/69 brachte für den Nordatlantik eine Eisbedeckung, wie es sie schon seit fast sechzig Jahren nicht mehr gab. Viel Eis reflektiert viel Sonnenstrahlung wieder in den Weltraum hinaus und verbraucht viel Wärme zum Schmelzen.“ (Hamburger Abendblatt, 21.3.1970)

Die Klimatologen der nordamerikanischen „Environmental Sciences Services Administration“, sehen die Welt seit dem Jahr 1960 unter dem plötzlichen Einfluss eines „Cold Snap“ (Kälteeinbruchs).

Halte die gegenwärtige Klimaabkühlung an, so warnt etwa der US-Wissenschaftler Reid Bryson, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Universität von Wisconsin, so werde sie demnächst womöglich „die ganze Menschheit in Mitleidenschaft ziehen“ – „eine Milliarde Menschen würde verhungern“. Die Chancen für eine rasche Rückkehr des günstigen Klimas etwa der dreißiger Jahre, so taxierte der US-Wetterforscher James McQuigg, stünden „bestenfalls eins zu 10000“. (Der Spiegel, 12.8.1974)

Anzumerken ist: Es gab damals auch Gegenstimmen, Skeptiker, Zweifler. Diesen wurde entgegengehalten dass tausende angesehene Klimaforscher und Wissenschaftler nicht irren können.

Nur: Seit Beginn der 80er Jahre hörte und las man nichts mehr über die neue Kältewelle, die drohende Eiszeit. Statt dessen stand täglich über das "Baumsterben bzw. Waldsterben etwas in den Zeitungen. "Der saure Regen tötet unsere Wälder."

Täglich Bilder in den Zeitungen von toten Wäldern. Alles wissenschaftlich belegt und über jeden Zweifel erhaben. "Leute, fotografiert Bäume solange das möglich ist, denn unsere Kinder werden keine Bäume mehr kennen".

Das ging bis Mitte/ Ende der 80er Jahre so. Dann hörte/ las man nichts mehr über das Baumsterben. (heute weiß man dass damals immer der selbe tote Wald in Tschechien fotografiert und veröffentlicht wurde.)

Aktuell: seit den 90er Jahren nun wieder ein Klimaskandal, nur umgekehrt: Diesmal Klimaerwärmung. Natürlich wieder von "tausenden Wissenschaftlern" bestätigt.

Nur - ist das noch glaubhaft? Zeigt die Vergangenheit nicht, dass alle 20 Jahre eine neue Klimakatastrophe erfunden wird? Natürlich stets wissenschaftlich bestätigt und über jeden Zweifel erhaben?

Eure Meinungen würden mich interessieren, danke schon mal ....

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

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