Ich war schon immer ein großer Freund der Mammutbäume und habe auch schon einige hier in Deutschland gepflanzt. Als gemeldet wurde, dass eines der letzten Natur-belassenen Mammutbaum-Wäldchen in Nordkalifornien ge-clear-cuttet, also völlig abgetragen werden sollte - es existieren ohnehin nur noch 3 % der ursprünglichen Bestände - war ich natürlich sehr geschockt!

Dann besetzte aber die US-Amerikanerin Julia Butterfly Hill den höchsten Baum dieses Wäldchens und versprach, erst wieder hinunterzukommen, wenn die Fällerei ein Ende hätte. Sie musste den Baum 2 Jahre lang besetzen, dann wurden die weltweiten Proteste auf Grund ihrer Aktion derart stark, dass sich die Holzfäller-Firma gezwungen sah, die verbliebene Hälfte des Wäldchens an den Bundesstaat Kalifornien zu verkaufen.

Ich unterstützte Julia's Aktion lange Zeit finanziell und bekam von ihr dann regelmäßig Dankes-Briefe eines Tages als zusätzlichen Dank ein von ihr selbst hergestelltes Stofftäschchen ("pouch") mit ca, 30 Mammutbaum-Samen drin geschickt. Dieser Tag und der Tag, als die Firma endlich einknickte, waren die schönsten Tage meines Lebens!!! Die drei Mammutbäumchen, die diesen Samen entsprangen (die anderen Bäumchen gingen leider ein...), sind mittlerweile schon ca. 10 Meter hoch!!

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Das beim Trinken von alkoholischen Getränken aufgenommene Ethanol wird in der Leber zu dem hochgiftigen Acetaldehyd umgewandelt. Es ist letzteres, das die Leber bei starkem Trinken schädigt, und das für den Kater am nächsten Tag verantwortlich ist - obwohl Ethanol selbst auch den Zellen schaden kann! In einem weiteren enzymatischen Schritt wird das Acetaldehyd zu Essigsäure umgewandelt, und an diese wird schließlich ein Coenzym A drangehängt. In dieser "aktivierten" Form kann es dann in den Zitronensäurezyklus eintreten und sorgt dann letztlich für Energiegewinnung.

Bei all dem entsteht in den entsprechenden enzymatischen Schritten viel NADH, das dann in diesen großen Mengen bewirkt, dass Pyruvat (= "Brenztraubensäure") zu einem ungesunden Ausmaß zu Laktat umgebaut wird. Dieses Laktat (= "Milchsäure") führt in diesen großen Mengen zur Hyperurikämie, also zuviel Harnsäure im Blut.

Tritt die aktivierte Essigsäure nicht in den Zitronensäurezyklus ein, sondern wird zur Fettsynthese verwendet, dann resultiert auf die Dauer eine ungesunde Fettleber.

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Ein optionaler Bestandteil von gram - Zellen ist zum Beispiel das so genannte "Flagellum" oder "Geißel". Dieses ist in der Zellmembran verankert und leicht spiralig gedreht. Wenn es rotiert, bewegt sich das Bakterium fort, für gewöhnlich auf eine Nahrungsquelle hin, deren Richtung zuvor chemisch wahrgenommen wurde. Optional heißt hier, das gram - Bakterien kein Flagellum haben müssen, dass es aber in bestimmten Situationen hilfreich ist.

Ein weiterer optionaler Bestandteil sind die so genannten Plasmide, also relativ kurze ringförmig geschlossene DNA-Stücke, die häufig Antibiotika-Resistenz-Gene tragen. Ein ganz spezielles solches Plasmid ist der sogenannte f-Faktor, der auf andere Bakterien übertragen werden kann (Pseudo-Sexualität von Bakterien...), die dann zum Beispiel gleichfalls Antibiotika-resistent werden.

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In der Steinzeit haben ganz sicher die Hunde ein Dorf vor dem Angriff von Seiten eines Nachbardorfes gewarnt, etwa des Nachts - man sieht das heute noch bei Naturvölkern... Die Hunde konnten dann auch gleich bei der Verteidigung des Dorfes helfen.

Spürhunde können beim Auffinden von Vermissten helfen.

Katzen haben verhindert, dass gespeicherte Nahrungsmittel von Mäusen und Ratten Weggefressen wurden und befriedigen Zärtlichkeits-Sehnsüchte.

Auch weiß der Mensch schon lange, dass die Ausscheidungen der Tiere als Dünger für den Anbau von Nahrungspflanzen sehr nützlich sind.

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Was ist "EF"?

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Beim Aussehen stehe ich total auf Grübchen aller Art: Wangen-Grübchen, Lenden-Grübchen, Oberschenkel-Grübchen, Rücken-Grübchen usw.. Möglicherweise zeugen solche Grübchen von guten Genen für die darunter liegende Muskulatur!?

Charakterlich soll sie vor allem lieb sein, zu guten Menschen und zu Tieren, und sich für die Natur interessieren und engagieren ...

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"Flamme sein" - eine Biografie über den Gründer der "Weißen Rose", Hans Scholl.

"World made by hand" von Howard Kunstler über das detailliert geschilderte Leben nach der Öko-Katastrophe.

"Barnaby Rudge" von Charles Dickens - die ersten drei Kapitel sind unbeschreiblich fantastisch !!!

"The old curiosity shop" von Charles Dickens - die sehr rührende Geschichte eines super-lieben jungen Mädchens, das vor einem ekligen pädophilen Zwerg fliehen muss.

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Nach der Ethik, die ich als einzige logisch finde, nämlich Albert Schweitzer's Ethik von der Ehrfurcht vor dem Leben (siehe sein gleichnamiges Buch aus dem Beck Verlag...) ist es nicht nur unethisch (moralisch ist etwas anderes...), einem fühlenden Wesen ohne wichtigen Grund das Leben zu nehmen, sondern auch, ihm ohne wichtigem Grund schlechte Gefühle zuzufügen. Die Stärke der Artverwandtschaft ändert zwar etwas daran, wie einleuchtend uns bei oberflächlicher Betrachtung das Verschonen des Artverwandten erscheint, aber von einer durchdachten Ethik her ist es viel eher wichtig, wie komplex und wie wertvoll das Gefühlsleben des betreffenden Tieres ist. So ist es für einen Menschen sicherlich unethischer, einen Buckelwal zu töten als einen Kleinaffen, trotz der deutlich größeren genetischen Distanz (zumal der Tötungsvorgang beim Buckelwal in der Regel viel länger dauert, also mehr Leid dadurch verursacht wird). Wäre es anders, könnte man ja auch argumentieren, es wäre unethischer, seinen Bruder aus Hass zu töten als jemand Anderen, der deutlich entfernter verwandt ist, und dann müsste auch juristisch Brudermord heftiger bestraft werden als Mord von anderen Personen...

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Für mich ist der mit Abstand größte Philosoph aller Zeiten Albert Schweitzer - ich finde ohnehin die Philosophie der Ethik die mit Abstand wichtigste Philosophie. Da Albert Schweitzer, zum Beispiel in seinem Buch "Ehrfurcht vor dem Leben" (Beck Verlag) meiner Ansicht nach die wichtigsten Punkte zur richtigen Ethik recht ausführlich und überzeugend dargelegt hat, kann es fast gar keinen besseren Philosophen geben, es sei denn, er verträte rhetorisch noch besser die gleichen Thesen wie Albert Schweitzer oder führt diese noch detaillierter aus - so einer ist aber leider weit und breit nicht zu sehen ... Und: Albert Schweitzer hat seine ethische Philosophie auch bewundernswert konsequent gelebt !!!!!!!!!!!!

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Um die Zeit zwischen 1920 und 1930 machte der US-Amerikaner Muller Experimente mit der Radioaktiven Bestrahlung von Kleintieren, hauptsächlich der Fruchtfliege (Drosophila melanogaster). Er fand dabei heraus, dass der Nachwuchs der Fruchtfliegen schon bei relativ geringer radioaktiver Bestrahlung eine große Steigerung der sogenannten "Mutationen", also vererbbare körperliche Veränderungen, aufwies.

Ein weiteres Highlight war der Beweis der Richtigkeit der Crick + Watson'schen Hypothese, dass die Verdoppelung der DNA "semikonservativ" ist, das heißt, dass der jeweils eine Strang des DNA-Doppelstrangs so bleibt wie er ist und dass an ihn ein neuer Gegenstrang angebaut wird - dieser Beweis wurde nach meiner Erinnerung durch die Forscher Hershey und Chase ca. im Jahr 1955 mit Hilfe radioaktiver Methoden erbracht.

Später (ab ca. 1975) half die radioaktive Markierung von DNA, sowohl bestimmte im Gesamt-Genom gesuchte Gene und cDNAs zu finden als auch, diese dann zu "sequenzieren", also deren genetischen Text zu entschlüsseln.

Bekannt sind auch die Erforschung des Zitronensäure-Zyklus (ca. 1930) durch den Wissenschaftler "Krebs" sowie des Calvin-Zyklus(ca. 1940) mit radioaktiven Methoden: man bietet frischen Zellextrakten einen chemischen Stoff aus diesen Reaktions-Wegen an und schaut dann in bestimmten Zeit-Intervallen, in welche anderen Stoffe die Radioaktivität hinwandert.

Und dann gibt es noch sehr anschauliche Experimente, in denen man den Wurzeln einer Pflanze ein bestimmtes radioaktiv markiertes Ion (z.B. Mg2+, das Magnesium-Ion) anbietet und dann mit einem Geigerzähler nachverfolgt, wie die Radioaktivität den Stängel hoch und in die Blätter und Blüten hineinwandert (das Chlorophyll-Molekül enthält ein Magnesium-Atom...).

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Ich vermute gleichfalls, dass das Gas "Methan" ist. Methan entsteht auf dem Grund von Teichen, Seen und Meeren aus verfaulenden toten Lebewesen, und zwar dann, wenn dort Sauerstoff-Knappheit herrscht. Vor ca. 10 Jahren starben in einem See in Afrika ca. 150 Fischer durch Ersticken in Folge riesiger Methan-Blasen, die um ihre Boote herum aufstiegen. Gefährlich wäre auch, wenn eine Flamme in die Nähe der Blasen geraten würde ...

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Zuerst wird in der Meiose das gesamte Genom der entsprechenden Stammzelle verdoppelt.

Dann erfolgt die erste meiotische Teilung. In ihr wird entschieden, welches Allel jeweils an die beiden Tochterzellen vererbt wird. Nehmen wir an, Du wärst eine Frau und in Deinem Eierstock fände eine solche Meiose statt. Du hättest einen blau-äugigen Vater und eine reinerbige braun-äugige Mutter. Du selbst bist dann braunäugig, denn diese Eigenschaft ist "dominant". In nahezu jeder Deiner normalen Körperzellen hast Du dann zwei Allele (= Genvarianten) für die Augenfarbe, nämlich das Allel "blauäugig" (von Deinem Vater geerbt) und das Allel "braunäugig" (von Deiner Mutter geerbt). In der Stamm-Eizelle hast Du dann nach der Genom-Verdoppelung zwei mal das Allel "blauäugig" und gleichfalls zwei mal das Allel "braunäugig", also 4 Allele. Nach der ersten meiotischen Teilung hat dann die erste Tochterzelle die beiden Allele "blauäugig" und die zweite Tochterzelle die beiden Allele "braunäugig".

In der zweiten meiotischen Teilung wird das Genom halbiert, denn sonst würden in den Zellen jeder Generation nach der Fusion von Ei-Zelle und Spermien-Zelle immer doppelt so viele Allele in den Zellen sein wie in der vorangegangenen Generation. Bei meinem Beispiel entstehen aus der ersten Tochterzelle aus Meiose 1 zwei Eizellen mit jeweils nur einem Allel "blauäugig" und aus der zweiten Tochterzelle zwei Eizellen mit nur einem Allel "braunäugig". Also sind insgesamt bei dieser Meiose 4 Eizellen mit jeweils nur einem Allel für die augenfarbe in dem Eierstock gebildet worden.

In den Hoden Deines Geschlechtspartners passiert die Spermienbildung auf genau die gleiche Weise. Auch dort werden aus einer Stamm-Geschlechtszelle 4 Spermien mit jeweils nur einem Allel für die Augenfarbe gebildet.

Wenn dann bei der Befruchtung einer Eizelle durch eine Spermienzelle eine Zygote entsteht, hat diese natürlich wieder 2 Allele, und genau so die aus ihr durch normale Mitose entstehenden Körperzellen.

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Der Tod ist normal weil...

Die Erde ist nun mal rund und die Ressourcen sind begrenzt. Wenn Menschen und Tiere geboren würden, aber nicht sterben würden, würden sehr schnell alle Ressourcen ausgeplündert sein. Dass der Mensch sich so vermehrt wie momentan liegt zum großen Teil an den Fortschritten der Medizin und das war sozusagen so von der Evolution nicht vorhergesehen.

Nun könnte man sagen: na gut, dann hätte es die Evolution so einrichten können, dass Menschen und Tiere nicht sterben, dass aber auch keine neuen Menschen/Tiere geboren werden. Dann gäbe es aber keinen biologischen Fortschritt, das heißt keine besser an die jeweilige Umwelt angepassten Menschen/Tiere. Da sich die Umwelt langfristig ändert (z.B. Klimaänderung und alle damit einhergehenden Änderungen) wird auch nie der Punkt erreicht sein, an dem der biologische Fortschritt zu perfekten Menschen/Tieren geführt hat, denn was eine perfekte Anpassung ist, wird durch die jeweilig herrschenden Umweltbedingungen bestimmt !!

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Ich bin der Meinung von Kleidchen2: versuche, an Deiner Schule möglichst viele Mitstreiter zu finden: wenn z.B. 25 % der Schüler Deiner Schule wegen FFF einen Verweis bekommen, verliert das ganze Verweis-System an Gewicht!! Wenn Du aber die Einzige bleibst, würde ich an Deiner Stelle nicht weitermachen.

Wenn Dich dann eines Tages Deine Kinder fragen, warum Du nicht mehr gemacht hast, dann sag ihnen, was Du alles unternommen hast, dass man aber ohne Mitstreiter ziemlich machtlos und das Ziel aller möglichen Hass-Angriffe ist. Auch die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" war ja nicht nur eine Person, und Georg Elser hat seinen Widerstand ja heimlich gemacht, was bei Dir nicht gut möglich ist ...

Viel, viel Erfolg !!!!!!, und wenn Du beim Stoff-Nachholen Fragen hast, stehe ich immer bereit (ich bin Nachhilfe-Lehrer für Mathe, Physik, Chemie, Englisch und Französisch!!!...) !! Deine gruenefeder

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Genau definiert ist eine Reduktion, wenn man zu einem Atom oder Molekül ein Elektron hinzugibt. Da ein Wasserstoff-Atom jedoch relativ sehr wenige Anziehung für sein Elektron zeigt (geringe "Elektronegativität" von 1,4 - Sauerstoff hat 3,5!!) ist in den meisten Fällen das Hinzufügen eines Wasserstoff-Atoms auch eine Reduktion.

Bei der Lichtreaktion der Fotosynthese werden zunächst zwei Wasser-, also H2O-Moleküle in vier H+ Ionen, ein Sauerstoff-Molekül und vier Elektronen gespalten, durch ein Mangan-haltiges Enzym in einem Chloroplasten. Die vier Elektronen werden durch Lichtquanten = Photonen einer geeigneten Wellenlänge auf ein deutlich höheres Energie-Niveau (im Wassermolekül haben sie nämlich ein extrem niedriges...) angehoben. Dann fallen sie wieder auf tiefere Energie-Niveaus und erzeugen dabei einen Transport von H+ Ionen in die Thylakoide hinein. Beim wieder-Herauslassen erzeugen diese H+ Ionen an der ATPase viele ATP-Moleküle. Die vier Elektronen dagegen wandern schließlich zu zwei NADP-Molekülen, die dann zu zwei NADPH2-Molekülen reduziert werden. Durch einen komplizierten Mechanismus, das so genannte "Shuffling" (= "Mischeln") reduzieren mehrere so entstandene NADPH2-Moleküle dann mit Hilfe der Energie in den oben erzeugten ATP-Molekülen in der Bilanz CO2 zu Traubenzucker. (Das "Shuffling" beginnt durch das "Draufsetzen" von einem CO2 auf ein Ribulose-bisphosphat-Molekül...).

Die Bilanz-Gleichung dafür ist 6 CO2 + 6 H2O -> C6H12O6 + 6 O2, also

6 Kohlendioxid-Moleküle + 6 Wasser-Moleküle -> Traubenzucker + 6 Sauerstoff-Moleküle.

Die viele Energie im Traubenzucker-molekül stammt daher fast völlig von der Lichtenergie.

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