Nachbarn – die neusten Beiträge

Wie soll ich mich verhalten?

Liebe Community,

heute fand ich in meinem Briefkasten einen Abholschein für einen Brief per Einschreiben. Ich habe ein sehr ungutes Gefühl und rechne mit einer Kündigung durch meinen Vermieter.

So viel zur Vorgeschichte:

Ich habe vor fast drei Jahren eine Abmahnung bekommen wegen "Störung des Hausfriedens". Da ich mich durch den ständigen Krach der Nachbarn auf meiner Etage (laute Musik oft auch nach 22 Uhr, Trampeln und Poltern) belästigt fühlte und meine Bitten um mehr Rücksicht nichts brachten, habe ich sie auch mit Lärm belästigt.

Danach habe ich mir wirklich nichts mehr zuschulden kommen lassen. Im Sommer und im Herbst 2024 klingelte ich bei den Nachbarn kurz vor Mitternacht, weil die Musik wieder so laut war. Ich bekam daraufhin die zweite Abmahnung, weil die Nachbarn, ein Pärchen, behaupteten, ich habe sie aus dem Schlaf gerissen. Mein Vermieter schrieb mir, er würde mir nur wegen des lange bestehenden Mietverhältnisses nicht kündigen.

Danach suchte ich intensiv nach einer Wohnung, habe aber nichts gefunden. Ich hoffte, dass endlich Ruhe eingekehrt ist. Ich beschwerte mich auch nicht mehr bei den Nachbarn, wenn sie regelmäßig nach 23 Uhr die Musik laut aufdrehten.

Vorletzten Sonntag kam es zur Eskalation. Sie hatten wieder mal einen Teppich ins Treppenhaus mitten in den Gang zwischen unseren Wohnungen gelegt. Meine Eltern kamen zu Besuch und mein sehbehinderter Vater stolperte fast über den Teppich, den ich daraufhin zur Seite klappte. Als das Pärchen nach Hause kam, klingelten sie bei mir. Ich wurde beleidigt (ob ich behindert sei), es kamen verleumderische Anschuldigungen. Ich bin sachlich geblieben, weil ich den Eindruck hatte, dass der Typ das Gespräch mit dem Handy aufnahm. Anschließend habe ich meinem Vermieter den Sachverhalt per E-Mail geschildert. Ich dachte, das sei besser bevor die Nachbarn ihre Lügen zum Besten geben. Es kam von ihm keine Antwort.

Heute nun das Einschreiben.

Kann ich so tun, als wenn ich gar nichts im Briefkasten vorgefunden habe und das Einschreiben nicht abholen, um einen Kündigungstermin zu verzögern? Um Zeit zu gewinnen, einen Termin beim Anwalt zu machen?

Liebe Grüße,

Karianda

Kündigung, Wohnung, Abmahnung, Nachbarn, Nachbarschaftsstreit

Starker Geruch (ähnlich Urin), beschädigte Dachrinne und keine Reaktion – was kann man noch tun?

Hallo zusammen,

wir wohnen zur Miete in einer Dachgeschosswohnung. Vor einigen Jahren sind neue Nachbarn in die angrenzende Wohnung eingezogen, und seitdem haben wir ein Problem: Durch unser Dachfenster kommt regelmäßig ein sehr unangenehmer Geruch, der stark an Urin erinnert.

Wir haben den Eigentümer sowie die Hausverwaltung bereits mehrfach darüber informiert – leider ohne Ergebnis. Die Situation hat sich über die Zeit eher verschlechtert.

Im letzten Sommer konnten wir die Fenster gar nicht öffnen und mussten stattdessen dauerhaft eine Klimaanlage nutzen. Auch jetzt wird es wieder wärmer, und wir stehen vor dem gleichen Problem: Lüften ist praktisch nicht möglich.

Zusätzlich ist in diesem Frühjahr direkt unterhalb der Nachbarwohnung die Dachrinne stark beschädigt bzw. durchgerostet – interessanterweise nur in diesem Bereich, während der Rest intakt ist. Von dort tropft eine bräunliche, ungewöhnlich aussehende Flüssigkeit in den Innenhof, und auch dort ist der Geruch deutlich wahrnehmbar.

Wir können nicht einschätzen, ob es sich um chemische oder um organische Substanzen handelt, die möglicherweise aus dem Fenster entsorgt werden – die Situation wirkt in jedem Fall sehr ungewöhnlich.

Auch darüber haben wir Eigentümer und Hausverwaltung bereits vor ca. drei Monaten informiert und seitdem mehrmals nachgehakt. In unserem letzten Schreiben (vor zwei Wochen) haben wir konkret um Mitteilung gebeten, welche Maßnahmen ergriffen werden und wann – bislang ohne jede Rückmeldung.

Aktuell ist die Situation so, dass:

  • wir unsere Fenster nicht öffnen können,
  • wir bereits jetzt wieder gezwungen sind, eine Klimaanlage zu nutzen,
  • und wir uns auch im Innenhof kaum aufhalten können, da der Geruch sehr stark ist.

Andere Nachbarn haben den Geruch ebenfalls wahrgenommen, wir wissen aber nicht, ob diese etwas unternommen haben.

Daher unsere Frage:

Was kann man in so einer Situation noch sinnvoll tun, bevor man einen Anwalt einschaltet?

Vielen Dank im Voraus!

Leider kann ich das Bild hier nicht direkt hochladen, deshalb gebe ich den Link dazu.

https://ibb.co/b5G6PcY3

Wohnung, Mieter, Recht, Nachbarn

Wie finde ich andere Motorradfahrer in meiner Umgebung (Berlin) für gemeinsame Ausfahrten?

Ich habe seit November 2024 den Motorradführerschein und seit Februar 2025 eine eigene Maschine.

Es macht mir sehr viel Spaß, zu fahren und ich kenne auch einige Leute, die ebenfalls fahren, aber die meisten sind aus dem Ausland oder anderweitig "weit weg". Man besucht sich ab und an mal für ne gemeinsame Tour, aber es ist eben immer ne weite Anreise und sowas macht man dann doch nur ein- oder zweimal im Jahr.

Im vergangenen Jahr bin ich relativ viel gefahren, ca. 6000 km, davon etwa die Hälfte innerhalb von ca. eineinhalb Wochen während einer ausgedehnten Tour ins europäische Ausland. Ich bin also grundsätzlich in der Lage, weite Strecken zu fahren.

Dieses Jahr hatte ich bereits zwei weite Touren geplant, die ich aber aus akuten gesundheitlichen Gründen (plötzliche Erschöpfung, Kreislaufprobleme) abgebrochen (die erste) bzw. bereits im Vorfeld abgesagt (die zweite) hatte. Ich habe mich ärztlich untersuchen lassen, es konnte aber keine Ursache für die Beschwerden ermittelt werden.

Ich würde jetzt zunächst einmal etwas in der Gegend fahren wollen, auch um Sicherheit zurückzugewinnen, dass ich mich tatsächlich auf meinen Körper verlassen kann, allerdings ist es auch nicht unbedingt motivierend, die ganze Zeit allein zu fahren.

Auch unabhängig davon hätte ich Interesse daran, weitere Motorradfahrer in meiner Umgebung kennenzulernen.

Wie kann ich andere Biker in meiner Gegend für gemeinsame Ausfahrten finden?

Ich habe bereits folgendes versucht / getan:

  • Es gibt ein paar Biker hier in der Nachbarschaft und wenn ich mal jemanden an seiner Maschine sehe, spreche ich ihn an und man "fachsimpelt" ggf. ein wenig. Bisher hat sich daraus nichts ergeben. Einigen habe ich gesagt, wo ich wohne und wie ich heiße und dass man doch mal ne gemeinsame Tour fahren kann. Dann kommt ein (wahrscheinlich eher vorgeschobenes): "Ja, ich melde mich mal." - Das war's dann. Niemand meldet sich und jeder fährt weiterhin für sich an und ab, teils mehrmals am Tag. Ich grüße und winke und denke mir: "Meld Dich doch mal!" - Nichts passiert. Zu arg will ich mich jetzt auch nicht aufdrängen, weil ich mir regelrecht "stalker-mäßig" vorkomme, aber es ist schon durchaus frustrierend.
  • Ich bin auf Reddit in "Motorrad-Communities" aktiv, wo aber eher über die Maschinen und Technik diskutiert wird. Dort nach "Tour-Buddies" zu fragen, wäre "Off-Topic" und würde sehr wahrscheinlich "Karma" kosten und nicht zu Erfolg führen.
  • Ich bin in der LGBTIAQ*-Community unterwegs, kenne daher tatsächlich ein paar (weniger als eine Handvoll) andere Biker aus Berlin und Umgebung (und teils auch von weiter her). Das sind zum Teil durchaus sehr coole Kontakte, daraus ergibt sich aber eben auch nur selten mal eine gemeinsame Fahrt. Die meisten dieser Kontakte sind "Zufallsfunde". Es gibt auch in der Community "Biker-spezifische Kanäle". Auch dort bisher im Grunde keine Resonanz.
  • Ich bin einer mitgliederstarken "Biker-Gruppe" auf Telegram beigetreten, habe mich vorgestellt, nach Interessenten für eine gemeinsame Ausfahrt gefragt. Bisher einige Grüße, "hübsches Bike", etc. aber keine Verabredung. Vielleicht kommt da noch was, aber meine Erwartung war eigentlich, dass ich dort frage und sich dann jemand meldet und meint: "Okay, lass in ner Stunde fahren." - Wenn da schon mehrere hundert Leute drin sind. Von daher war das auch erstmal sehr ernüchternd.

Ner Motorradgang möchte ich nun nicht unbedingt beitreten. 😅

Was ist mit den Leuten los? Das ist eine riesige Stadt. Hier gibt's sicher mehr als genügend Motorradfahrer. Jetzt im Frühjahr sieht man auch wieder genug auf der Straße, aber kein Interesse, gemeinsam zu fahren?

Kann ich nicht verstehen, aber nützt ja nix, sich zu beklagen. Wie mache ich am besten weiter?

Motorrad, Gesundheit, Freunde, Stadt, Freunde finden, kennenlernen, Motorradfahren, Nachbarn

Date oder normales Treffen unter Nachbarn?

Hey, also ich (w15) habe mich gestern mit meinem Nachbarn getroffen (er ist in meinem Alter) und wir sind schon seit ca. 10 Jahren Nachbarn, aber so mäßig kennengelernt haben wir uns vor ca. 2 Monaten. Das war jetzt unser drittes Treffen, die ersten zwei waren eher kurze Treffen wo er mir für die Schule geholfen hat (einmal Nachhilfe in der Bücherei und das andere Mal ist er extra zu mir zu meiner Schule gekommen um mir etwas für eine Physik Arbeit am selben Tag zu erklären, er hatte an dem Tag frei). Ausserdem weiß er, dass ich ihn gutaussehend bzw. Attraktiv finde und ich weiß, dass er mich ganz hübsch findet…Aber er ist auch vom Charakter her echt sympathisch (will jetzt nicht mehr glazen) und ich mag es Zeit mit ihm zu verbringen. :)

Jetzt zum eigentlichen:

Wir haben uns gestern auf ein Eis getroffen, ich hab nach dem Treffen gefragt und er hat es aber ausgemacht mit mir. Er hat bezahlt (ich hab das nicht erwartet, aber ich fand es echt sweet), danach sind wir länger spazieren gegangen und als er gemerkt hat, dass ich am frieren war bestand er darauf, dass ich seine Jacke anziehe. - Er meinte dann noch, dass ich in seiner Jacke süß aussehen würde. - Das Treffen war echt toll und als ich ihm erzählt habe, dass ich es mag Fahrrad zu fahren hat er mich gefragt ob wir denn nicht vielleicht mal gemeinsam Rad fahren sollen.

Nun ich brauche eine Zweitmeinung, meine Freundinnen meinten es wäre ein Date (aber sie sind Buyest), aber wäre es auch möglich, dass er einfach sehr nett ist und es ein „normales Treffen unter Nachbarn“ war?

Beziehung, Nachbarn, Crush

Noch Holz in der Hütte & Hausverbot?

Vor 1 Jahr hat jmd von Kleinanzeigen einen Schrank bei mir gekauft. Er war generell interessiert & ich führte ihn durchs ganze Grundstück, später fragte er dann persönlich, ob er das ganze Holz kaufen kann, wir einigten uns auf einen niedrigen Betrag. Mittlerweile hat er fast alles abgeholt, bezahlt auch schon. Es ist nur noch wenig Holz übrig.

In der Zwischenzeit hat er mir aber Angst gemacht, in meiner blauen Tonne geschnüffelt, eine Pflanze absichtlich überfahren, mich sexuell belästigt, obwohl immer seine Frau dabei ist, mich beklaut (habe es mittlerweile dreckig zurückbekommen), Absprachen gebrochen, d.h. er wollte z.B. alte Briefe kaufen, als ich ihn 2 Wochen später daran erinnert habe, knallte er mir die Briefe einfach wieder hin, Geld gab es keins. Insofern war ich eine kostenlose Bibliothek für ihn. Zudem kommen sie, wann sie wollen, wenn ich sage, es passt mir da nicht, kommen sie trz. Mittlerweile hat er auch eine Anspruchhaltung entwickelt, weil er schon so vieles von mir bekommen hat, dass ihm Zufallsfunde ebenfalls zustehen würden usw.

Einmal als ich Münzen statt an ihn, im Antikladen verkauft habe (weil er nur 30€ dafür geben wollte), war er wütend geworden & traurig angeblich & wollte Rechenschaft von mir, wofür ich denn ausgerechnet jetzt dieses Geld ausgeben täte.

Nach dem Klau habe ich ihn kürzlich blockiert & möchte nun ein Hausverbot aussprechen, obwohl ich denke, dass sie das lächerlich finden werden.

Der letzte Rest Holz sind aber große schwere Platten, die auf dem Dachboden der einen Scheune liegen. Ich habe keinen Platz in der Einfahrt dafür, aber auch keine Lust, für diese Leute, ehrenamtliche Zeit in dem Sinne aufzuwenden & das in die Einfahrt zu legen.

Aber mit dem Hausverbot könnte er das letzte bisschen Rest ja nicht abholen selbstständig & eigentlich steht es ihm ja zu?

Eine vertrauensvolle 3. Person gibt es nicht, die es für ihn abholen könnte. Außerdem würde die Kommunikation darüber mit ihm jetzt auch nicht mehr möglich sein, weil er dicht machen würde, bzw das schon mal gemacht hat, wenn er sich durchsetzen wollte.

Ich darf aber nicht einfach das Holz behalten oder?

Aus den restlichen Platten einen Betrag auszurechnen, ist quasi unmöglich, weil wir 50€ vereinbart hatten, aber da haben wir ja nicht gewogen oder gezählt. Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich ihm, selbst wenn man es ausrechnen könnte, nicht zurückgeben wollen, bzw. wäre das auch schwer, weil er dafür wieder herkommen würde, weil Online-Banking hat er scheinbar nicht & laut eigener Aussage auch keine Mail-Adresse. Aber ich will ihn wirklich nicht mehr sehen.

LG!

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Was passiert, wenn ich meinen Garten und meine Wohnfläche einfach zu einem anderen Bundesgebiet erkläre?

Hallo, mich interessiert es, was passiert, wenn ich meinen Garten und meine Wohnfläche zu einem anderen Bundesgebiet erkläre. Zum Beispiel: Ich montiere eine Fahnenstange im Garten und hänge einfach eine Schweizer Flagge oder eine Flagge von Kanada oder Norwegen auf und mache ein öffentliches Schreiben, in dem ich sage: Hallo, mein Grundstück mit diesem Kataster, bla bla bla, Adresse und Eigentümer 100 %, erkläre hiermit meine Wohnfläche und Garten, die komplette Grundstücksfläche, zum Bundesgebiet der Schweiz oder Norwegen oder Kanada – je nachdem. Ich schließe mich mit meiner Grundstücksfläche, Garten und Wohnfläche dem Schweizer Staat an.

Bin ich ab diesem Punkt dann unabhängig, was passiert dann? Was steht in den deutschen Schlagzeilen? Wird der deutsche Staat, Polizei beziehungsweise die deutsche Bundeswehr, vor mein Haus schicken und einmarschieren oder eine „Invasion“ machen? Denn sobald ich dieses Schreiben schicke, bin ich ja eigentlich unabhängig, oder? Das heißt, ich kann eins zu eins Schweizer Regeln übernehmen und mein Einkommen dementsprechend niedriger versteuern? Oder muss mein deutscher Arbeitgeber dann zum Beispiel auch weniger Steuern abführen?

Und würde dann zum Beispiel, wenn ich einfach so ein Schreiben veröffentliche und die Flagge der Schweiz, Norwegen oder Kanada in meinem Garten hisse, einer dieser Staaten mich unterstützen, diplomatisch anerkennen und vielleicht sogar ein oder zwei Soldaten schicken, die dann in meinem Garten oder in der Gartenhütte schlafen, um meine Gartenfläche quasi als Bundesgrenze zu schützen?

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Hellhörige Wohnung und leichter Schlaf- was tun?

Hallo an Alle,

direkt zu meinem Problem: ich wohne seit 5 Monaten in einer hellhörigen Wohnung. Ich höre meine Nachbarn husten, reden, lachen, babygeschrei etc. Wenn sie sich streiten, kann ich 1 zu 1 mithören, was sie sagen. Trittschall und Stühle rücken, Gespräche aus dem Hausflur, Weckerklingeln etc.

Ich habe vorher über meinen Eltern im Einfamilienhaus gewohnt. Es war vergleichsweise super ruhig.

Da ich leider einen leichten Schlaf habe, habe ich seitdem Einzug in die neue Wohnung mit Ohropax geschlafen. Das hat gut funktioniert, aber ich habe Tinnitus von den Ohropax bekommen. Habe diesen seit ca 2 Monaten. Am Anfang habe ich es einfach hingenommen, mittlerweile geht es mir aber doch auf den Keks. Und ich habe auch keine Lust, dass der Tinnitus noch lauter wird.

Ich habe mir als Ziel gesetzt, eigentlich ein Jahr in der wohnung zu bleiben. Ich studiere im Master, werde nächstes Jahr im August/September fertig und wollte mir Anfang des nächsten Jahres eine neue Wohnung suchen und im März dann umziehen. Den finanziellen Mehraufwand möchte ich mit Rücklagen dann überbrücken, da ich davon ausgehe, dass die nächste wohnung teurer wird. Ich wohne aktuell für die aktuellen Mietverhältnisse so billig wie eigentlich möglich, in einer Einraumwohnung im Wohnblock.

Nur so langsam bin ich am verzweifeln, weil ich nicht mehr so richtig weiter weiß wie ich diese Zeit überbrücken soll und ich mich auch in der Wohnung nicht richtig wohlfühle und ich auch keine Lust habe, dass sich mein Tinnitus noch weiter verschlimmert.

Hat jemand Ideen, Tipps, Ratschläge, was ich tun kann?

Wohnung, Umzug, ausziehen, Lärmbelästigung, Nachbarn, Ruhestörung, Wohnungssuche

Nachbarskind kommt andauert klingeln. Was tun?

Huhu
Ich selber habe keine Kinder. Jedoch war letztes Wochenende, von Freitagnachmittag bis Sonntagabend meine Patentochter (8) bei mir zu besuch. Da hat sie sich mit einem Jungen (6) aus der Nachbarschaft angefreundet.
Neben dem Kleinen gibt es hier noch eine Gruppe etwas älterer Jungs, welche sich auch immer auf dem Spielplatz rumtreiben und die jüngeren Moppen, wobei der Kleine oft ein Opfer von ihnen ist.
Diese Jungs waren auch da, als mein Patenkind hier war. Und natürlich fanden sie es Lustig das der Kleine und sie miteinander gespielt haben, worauf einige fiese Sprüche fielen usw.
Ich erlaubte dem Kleinen daher, dass er zu mir kommen und auf meiner Terrasse mit meiner Patentochter spielen darf, solange seine Eltern das erlauben, damit die Beiden dort in Frieden spielen konnten. Gesagt getan.
Nun ist es aber so, dass der Kleinen nun jeden tag vor meiner Haustür steht und fast schon sturmklingelt, da er mit meiner Patentochter spielen möchte.
Ich habe ihm schon mehrfach erklärt, dass sie nachhause gefahren ist und erst später wieder herkommt, ich jedoch noch nicht sagen kann wann, ich ihn dann jedoch informieren werde.
Leider scheint er mich da aber nicht zu verstehen, deutsch ist nicht seine Muttersprache. Denn jedes mal wenn er mich sieht kommt er angerannt und will mit wissen ob meine Patentochter raus zum spielen kommt oder kommt halt eben klingeln.
Letzens habe ich mal meine Tür nicht abgeschlossen und erstand plötzlich in der Wohnung. Ich habe dann freundlich, aber dennoch mit Nachdruck erklärt, das meine Patentochter nicht hier sei und er doch bitte gehen soll. Zudem bin ich mit ihm zu seiner Mutter gegangen um sie zu bitten, ihrem Sohn doch zu erklären, dass er nicht einfach reinkommen soll und dass mein Patenkind hier nur hin und wieder zu besuch ist, aber nicht hier wohnt.
Doch leider hat sich nichts getan. Gesten kam er wider fünfmal Klingeln. Heute euch wieder zwei Mal. Und jedes mal wollte er reinkommen, wenn ich nicht sofort aufmachte, was zum glück nicht geklappt hat, da ich abgeschlossen habe.
Ich Freue mich ja wirklich, dass er mein Patenkind ins Herz geschlossen hat, doch allmälich wird es etwas Nervig.
Was könnte ich denn noch tun?

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WG-Bewohner besetzen dauernd die Küche.

Hey, erstmal kurz zu mir:

Bin m/Student und lebe seit einem Jahr in einer Zwecks-WG mit 3 anderen Leuten. Dabei fällt mir auf, dass 2 Leute keine Rücksicht auf andere nehmen. Mal abgesehen von den zahlreichen Ruhestörungen (nach Hinweis geht es nach paar Tagen leider weiter.), kocht Person A dauernd und lang in der Küche, wobei er auch oft Schränke und Schubladen dauernd aufmacht und generell Lärm verursacht und das oft bis nach Mitternacht. Ich würde schon sagen, dass er mindestens 5-6 Stunden täglich in der Küche verbringt.

Klar könnte man zu zweit in der Küche kochen, aber für mich ist die Küche einfach ein Ort zum Entspannen und welcher Zeit gibt für sich zu sein. Hin und wieder wäre es ja okay, aber er besetzt ja zu oft die Küche.

Jetzt kommt etwas, was mich wirklich sauer gemacht hat (ich es aber nicht gezeigt sondern einfach ignoriert habe, da ich nicht was sagen will, was ich später bereuen könnte):

Vor einigen Tagen kam eine Nachricht von ihm in der WG-Gruppe, indem er verlangt, dass "auch wenn man die Küche selten bis nie benutzt" (wahrscheinlich auf mich und einer anderen Mitbewohnerin bezogen) bitte öfter den Küchenboden staubsaugen und wischen sollte. Wir haben normalerweise einen Plan, dass jede Woche jemand rotierend die Küche groß putzt. Er möchte aber gerne, dass täglich der Boden geputzt wird. Und das obwohl hauptsächlich er und ein anderer Mitbewohner (B) den Dreck verursachen.

Mitbewohner B ist auch oft lang in der Küche, aber noch (!!) im tolerierbaren Rahmen.

Mitbewohnerin C scheint die vernünftigste zu sein und macht keine Probleme.

Generell fühle ich mich auch ziemlich unwohl in der WG und spreche meinen Wut nicht bzw. selten, aber wie ich finde zu höflich an (hab eine Angststörung). Es fühlt sich für mich nicht wie ein "zu Hause" an. Es ist konstant schlimm und ich merke wie die WG mit auch mental nicht gut tut. Leider ist der Wohnungsmarkt so beschi$$en, dass ich auch nichts passendes finde. Diese WG hat mir gezeigt wie rücksichtslos manche Menschen sind.

Hatte jemand vielleicht mal eine ähnliche Erfahrung oder kann mir einfach generell Tipps zum gesagten geben? Ich wäre sehr dankbar :)

Haushalt, Studium, Wohnung, putzen, Miete, wohnen, Angst, Nachbarn, Streit, WG

Darf man gebaute Mülltonnenboxen zur Straße öffnend zuparken (Leerung durch selbst rausstellen)? Wann liegt hier verschwenderisches Parken vor?

zwei Nachbarn ohne eigenen Stellplatz haben neben Eingangstreppen, Gartentür (Eingangstür), Garagentore als Garage nicht verwendbar auch Mülltonnnenboxen zur Straße öffnend. Die Mülltonnenboxen werden nicht zugeparkt sondern die fünf Autos vor fremden Hausabschnitten abgestellt. Wenn Besuch kommt werden die Mülltonnenboxen und auch ihr Gartentor zugeparkt. Werden die Tonnen geleert werden die Mülltonnen neben die Box und nicht davor gestellt. Nun die Frage: handelt es sich um verschwenderisches Parken wenn man seine eigenen Mülltonnenboxen nicht zuparkt, darf jemand anderes davor parken wenn mal frei ist? Sollte es relevant sein, Leerung ist durch Rausstellen je nach Tonne alle vier Wochen bzw. 2 Wochen. Ob Zugang zu den Tonnen beidseits (also auch nach innen öffnend besteht unbekannt. Nun die Frage bei uns ist der halbe Hausabschnitt öffentliche Stellplätze. Dürfen wir wenn im Vergleich zu den Nachbarn kein abgesenkter Borstein ist die Tonnen genauso zur Straße hin öffnend aufstellen und wenn ja wie viel darf jeder (Einfamilienhaus hat zwei Tonnen, wir sind ein Zwei Familienhaus) und welcher Abstand darf sein. D.h. wenn wir Sie direkt neben die Einfahrt hinstellen würde es uns die Sicht behindern (tun Autos die da mit 0 meter ohne Gehweg parken aber auch). Mündlich bekamen wir mal für einen weiteren Stellplatz die Zusage an Stelle eines Baums und Erdöltanks den Stellplatz zu bauen und nirgend anderes wäre dies dann genauso für die Boxen zutreffend').

Haus, Müll, Garage, Grundstück, Mülltonne, Nachbarn, Bebauung

Garten neu gestalten - Fachplaner einbinden?

Hallo, ich würde gerne meinen Garten neu gestalten.
Habe aber leider keine Ahnung in dem Gebiet und eher eine schwierige (zumindest für mich als Laie) Ausgangslage mit dem Garten.

Vielleicht kennt sich auch jemand etwas aus, der kleine Tipps geben kann.

Was mich am meisten stört, ist das der Garten ist super einsehbar ist.

Ein paar Fakten:

  1. Das Grundstück liegt leicht am Hang, längs. Höchster Punkt ist 2,5 m höher als der niedrigste Punkt im Garten.
  2. Der Garten geht wie ein gleichmäßiges L ums 2 Seiten des Hauses.
  3. der Garten ist sehr viel länger als breit. Ca. 25x5 m auf der Südwest Seite und auf der Nordostseite ca 20x6 m.
  4. An der Südwestseite läuft eine Straße die ganze Hausseite lang und da ist auch die Terrasse und alle Wohnräume liegen auf der Seite. Es ist wie auf dem Präsentierteller.
  5. Gegenüber des Gartens auf der Nordostseite liegt noch ein anderes Haus. Von der Hausmauer meines Hauses zum anderen Haus sind es keine 10 m. Und das andere Haus liegt auch noch etwas höher, wegen dem Hang und deren Hauptaufenthaltsbereich draußen liegt auch genau neben meinem Gartenbereich. Luftlinie 2 m.
  6. Akustik - man hört die Straße sehr laut, die anderen Nachbarn auch sehr gut, da die Schallwellen mit den Häusern Pingpong spielen.
  7. Ich möchte den anderen Nachbarn auch keine Sonne oder Sicht wegnehmen, die sie zum Beispiel brauchen um gut aus ihrer Einfahrt fahren zu können.
  8. Ich möchte mich auch nicht so stark einbauen, dass es bei mir dann dunkel wird. Irgendwie organisch.

Danke, wenn du bis hier hin gelesen hast :)

Garten, Gartenarbeit, Gartenbau, Grundstück, Nachbarn, Sichtschutz

Eine erfreuliche Nachricht!

Am 3.1.26 gab es ja einen Stromanschlag im Südwesten von Berlin, also in Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee, Steglitz, Lichterfelde.

Nach dem Anschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal  fehlte dort 4 Tage lang der Strom.

Mittendrin das hochbetagte Ehepaar Peters (93 und 95 J.)

Doch die Eheleute hatten Glück im Unglück.

Sie bekamen eine sehr hilfreiche Unterstützung von ihren Nachbarn, einem jungen Ehepaar (Fritsch).

„Sie waren gleich da, als der Strom ausgefallen ist“, berichtete Brigitte Peters.

Sie erinnert sich noch genau: „Unsere Nachbarn waren selbst betroffen, aber gut ausgestattet. So konnten sie uns sehr gut helfen.“ Gemeint sind Theresia und Thomas Fritsch. Kurz nachdem das Licht ausging, versorgten sie die beiden Hochbetagten mit dem Nötigsten.

„Sie haben uns Campingleuchten für jedes Zimmer gebracht, Kaffee und auch warmes Essen“, erinnert sich Brigitte Peters.

„Das war so unverhofft, wir haben nicht damit gerechnet. Wir haben uns angeschaut und wussten gar nicht, was wir sagen sollen“, sagt Klaus-Jürgen Peters. Zwar sei das Verhältnis schon immer sehr gut gewesen, aber inmitten des Stromausfalls seien ihre Nachbarn eine noch größere Hilfe gewesen. „Das war für uns die Erleuchtung“, fasst es der 95-Jährige zusammen. 

Umso größer ist die Freude, dass ihre „Retter“ während des Stromausfalls nun eine Auszeichnung bekommen haben. 

Der Preis „Stille Helden“ wurde Mitte März vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf und von der Berliner Morgenpost verliehen.

Der Helfer Thomas Fritsch:

"Ich habe ein großes Stromaggregat im Keller, das ist wie eine riesige Powerbank."

Und dieser große Akku war es auch, der letztlich das Gerät zur Behandlung der Schlafapnoe von Brigitte Peters zum Laufen brachte.

Als Thomas Fritsch von der Erkrankung erfahren hat, gab es keine Diskussionen. Er stellte sofort Strom zur Verfügung. Um die leergesaugte Powerbank am Morgen wieder aufzuladen, fuhr er zum Ordnungsamt oder in einen Baumarkt...

Top. Eine unglaublich wertvolle Nachbarschaftshilfe. Wohltuend.

Hat jemand von hier auch so nette Nachbarn im Haus?

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Notfall, Hilfeleistung, Nachbarn

Fremde nutzen Innenhof als Abstellplatz für Autos ohne Kennzeichen – was kann man tun?

Hallo zusammen,

wir haben bei uns im Innenhof eines Mehrfamilienhauses seit einiger Zeit ein Problem und kommen einfach nicht weiter.

Ein paar externe Personen mieten schon seit Jahren eine Garage und nutzen diese als Lager für Flohmarkt-/Trödelware. Das war zwar nie besonders schön, aber wurde irgendwie toleriert.

Seit kurzem stellen sie aber zusätzlich immer wieder Autos ohne Kennzeichen im Innenhof ab – und zwar nicht auf einem Parkplatz, sondern einfach auf der Zufahrt vor gemieteten Garage.

Als das erste Auto dort stand, habe ich freundlich nachgefragt, wie lange es dort stehen bleibt. Die Reaktion war eher gleichgültig („ist uns egal“).

Ich habe daraufhin die Hausverwaltung informiert – keine Antwort, keine Reaktion.

Nach etwa einer Woche war das Auto weg – dafür stand kurze Zeit später das nächste ohne Kennzeichen da.

Als ich die Leute erneut angesprochen habe, meinten sie sogar selbst, dass sie wissen, dass es kein Parkplatz ist – aber „es passt ihnen so“.

Inzwischen ist innerhalb eines Monats bereits das dritte Auto ohne Kennzeichen dort aufgetaucht.

Wir haben wieder die Hausverwaltung kontaktiert → keine Reaktion.

Auch beim Ordnungsamt und bei der Polizei haben wir nachgefragt → beide sagen, sie können nichts machen, da es sich um einen privaten Innenhof handelt.

Mit den Personen selbst zu reden bringt offensichtlich nichts – Gespräche wurden bereits versucht und komplett ignoriert bzw. nicht ernst genommen.

Jetzt die Frage:

Gibt es irgendeine Möglichkeit, dagegen vorzugehen?

Kann man die Nutzung als Abstellplatz irgendwie unterbinden – insbesondere wenn es nach gewerblicher Nutzung aussieht?

Vielen Dank für jeden Hinweis!

Auto, Haus, Verkehrsrecht, Gesetz, Nachbarn

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